Kulturelle Entwicklungen Russlands in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, dargestellt an literarischen Werken von Turgenev


Examensarbeit, 2009

59 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der geschichtliche Raum.
2.1. Alexander II. und die Aufhebung der Leibeigenschaft
2.2. Gestaltwandel durch Reformen
2.3. Revolutionäre Aktivität, Nihilismus und Terror.
2.4. Asienpolitik, Imperialismus und Panslavismus

3. Kulturelles Leben
3.1. Modernisierungsschub in den beiden Hauptstädten
3.2. Aufschwung von Kunst und Wissenschaft.

4. Ästhetik und Literaturkritik
4.1. Polarisierung in der Ästhetik: „reine“ vs. nützliche Kunst
4.2. Der Sovremennik
4.3. Radikale Kritiker

5. Das Zeitalter des realistischen Romans

6. Turgenev-Romanist..

7. Otcy i deti (Väter und Söhne) - ein Gegenwartsroman
7.1. Bazarov als eine der Hauptfiguren des Romans Otcy i deti
7.1.1. Beziehung Bazarovs zu dem Adel und den Bauern
7.1.2. Die politischen Ansichten Bazarovs.
7.1.3. Die wissenschaftlichen Auffassungen Bazarovs
7.1.4. Bazarovs Nihilismus
7.1.5. Bazarov und Odincova
7.1.6. Die seelische Krise Bazarovs
7.2. Andere handelnde Personen
7.2.1. Pavel Kirsanov
7.2.2. Nikolaj Kirsanov
7.2.3. Arkadij Kirsanov
7.3. Resümee

8. Andere Werke
8.1. Rudin
8.2. Zapiski ochotnika (Aufzeichnungen eines Jägers). Chorʼi Kalinyč

9. Zusammenfassung

10. Bibliographie

1. Einleitung

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschienen in Russland die Werke der bedeutendsten russischen Schriftsteller, deren Namen die Weltliteratur bereichert haben und überall bekannt sind. Es war eine Situation im Land, die Tolstoj, Gončarov, Dostoevskij, Turgenev, Ostrovskij, Leskov und anderen nicht gleichgültig war und sie zum Schaffen großer Werke in verschiedenen Gattungen veranlagt hat. Und nicht nur Literatur, sondern auch Kunst und Wissenschaft haben einen Aufschwung erlebt. Deswegen ist es interessant die kulturellen Entwicklungen zu untersuchen.

Die vorliegende Arbeit soll Aufschluss darüber geben, welche kulturelle Entwicklungen in dieser Zeit stattgefunden haben, inwiefern sie das Werk von Ivan Sergejevič Turgenev beeinflusst haben und wie wurden sie vom Dichter interpretiert. Um diese Fragen beantworten zu können, wird zuerst einen Blick auf die Geschichte geworfen. Es werden Politik und Reformen vom russischen Zaren Alexander II. (1818-1881) vorgestellt, dank deren Russland zu einem progressiven Land geworden war. Danach werden die revolutionären Bewegungen und deren philosophische Begründungen (Nihilismus) angesprochen. Das folgende Kapitel stellt kurz dar, was die Künstler und die Wissenschaftler bewegt hat, um im nächsten Kapitel zur Ästhetik und Literaturkritik übergehen zu können. Und da den Kritikern in der russischen Literatur schon immer eine besondere Rolle zukam, werden die Ideen von Černyševskij, Dobroljubov und Pisarev, die die bekannten Gercen und Belinskij abgewechselt haben und etwas radikaler wirkten, kurz beleuchtet. Es wird auch auf die Zeitschrift Sovremennik eingegangen, in der viele Schriftsteller ihre Werke publizieren konnten und die sehr wichtig für die Entwicklung der realistischen Schule in Russland war. Die Vorstellung Turgenevs als Romanist wird gefolgt von der Analyse des Romans Otcy i deti, die im Mittelpunkt des zweiten Teils dieser Arbeit steht. Anschließend werden zwei frühere Werke (Rudin und Zapiski ochotnika) von Turgenev betrachtet, um zu zeigen, dass sein Schaffen von der Entwicklung der Gesellschaft, in der er lebte, abhing, und von den Ideen, die seine Generation bewegten, durchdrungen war.

2. Der geschichtlicher Raum

2.1. Alexander II. und die Aufhebung der Leibeigenschaft

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts begann in Russland eine dem Zweiten Kaiserreich unter Napoleon III. bzw. der Viktorianischen Zeit in England vergleichbare Kulturepoche. Vorausgegangen waren die Niederlage im Krimkrieg (1856) und ein Thronwechsel - der 1855 verstorbene Nikolaus I. wurde von seinem Sohn, Alexander II., abgelöst. Als ältester Sohn war Alexander für den kaiserlichen Beruf sorgfältig vorgebildet und in die Regierungsgeschäfte eingeführt worden. Der Dichter V. Žukovkij, sein Lehrer, hatte ihn im humanitären Sinne beeinflusst. Im Gegensatz zu seinem Vater, der als „Gendarm Europas“ und seine Regierungszeit als „Polizeiregime“ genannt wurden1, ist Alexander II. als der Zar-Befreier in die Geschichte eingegangen. Laut Hans von Rimscha2 ist es in zwiefachem Sinne zu verstehen, einerseits als Befreier der Bauern von der Leibeigenschaft, andererseits als der Befreier der griechisch-orthodoxen Glaubensgenossen, vor allem der Bulgaren, von der türkischen Herrschaft. Zu Beginn seiner Regierung (1855- 1881) standen in Russland die innenpolitischen Probleme im Vordergrund. Das dringendste Problem, vor das sich die Regierung des neuen Kaisers Alexander II. gestellt sah, war die Lösung der Bauernfrage. Obwohl „er selbst kein Reformator aus Passion war, sondern aus nüchterner Überlegung“3, begann Alexander seine Reformen gleich am Anfang der Regierung mit zahlreichen, zunächst begrenzten sozialen Maßnahmen (Erlass von Steuerrückständen, Abschaffung der Militärkolonien, Befreiung der überlebenden Dekabristen und Wiederherstellung ihrer Rechte). Bereits 1856 deutete er auf einer Versammlung des Moskauer Adels an, es sei besser, die Leibeigenschaft von oben abzuschaffen als zu warten, bis sie von unten und von selbst abgeschafft würde. Es sollte jedoch noch fünf Jahre vergehen, bis am 19. Februar 1861 das Manifest über die Aufhebung der Leibeigenschaft unterzeichnet werden konnte, das eine neue Epoche in der russischen Sozialgeschichte einleitete. Dazwischen lagen Jahre intensiver Arbeit erst in einem „geheimen“, dann in einem „Hauptkomitee“ unter dem Vorsitz des Kaisers selbst, das die von den Adelskomitees in den Gouvernements erarbeiteten Vorschläge prüfte und aufeinander abstimmte. Die Frage um die besonders erbittert gestritten wurde, war die Zuteilung von Land an die Bauern, das ja in irgendeiner Form den Grundbesitzern entzogen werden musste, wogegen sich ein großer Teil des Adels wehrte. Somit war das Gesetz, das dem Manifest vom 19.Februar folgte und die praktische Durchführung der Reform regelte, „ein Kompromiss, der keinen befriedigen konnte“4. Die Bauern waren jetzt zwar persönlich frei, mussten aber für die weitere Nutzung des Bodens eine Entschädigung an den Gutsherren zahlen oder ihm das Land abkaufen, wozu in der Regel die Mittel fehlten. Laut Städtke5 „auch wenn der Staat für die Ablösesumme großzügige Kredite bereitstellte, war die soziale Verelendung auf dem Lande vorprogrammiert“. Auch ein großer Teil der kleineren und mittleren Grundbesitzer geriet durch die Bauernreform in eine schwere wirtschaftlich Krise. Man musste sich sehr anstrengen, um aus dem verbliebenen Restbesitz das Nötige herauszuwirtschaften. Das bedeutete eine Umstellung im Denken und Handeln, der viele nicht gewachsen waren. Jüngeren Angehörigen dieser Schicht boten sich allerdings größere Möglichkeiten, im Staatsdienst und in verschiedenen neuen Wirtschaftzweigen und Berufen ein Unterkommen zu finden, denn das Wirtschaftleben als Ganzes erfuhr nach 1861 eine fühlbare Belebung, u.a. durch den forcierten Ausbau des bis dahin noch sehr bescheidenen Eisenbahnnetzes.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2. Gestaltwandel durch Reformen

Da mit der Leibeigenschaftsordnung die Übertragung staatlicher Funktionen an den grundbesitzenden Adel verbunden war, wurde nach ihrer Aufhebung eine Neuordnung des Gerichtswesens und der Verwaltung in der Provinz notwendig. Und es folgten weitere Reformen auf den Gebieten der Justiz, der lokalen Selbstverwaltung (zemstvo), im Bildungswesen sowie in der Armee. Die Justizreform (1864) brachte dieselben Rechtsnormen zur Geltung wie im Westen: Gleichheit aller vor dem Gesetz, Trennung von Gericht und Administration, Unabhängigkeit und Unabsetzbarkeit der Richter, denen Geschworene zugesellt wurden, Öffentlichkeit der Verhandlungen, Appellationsrecht usw.

Mit der Landschafts- oder Zemstvo-Verfassung von 1864 wurden in den aus gewählten Vertretern der drei Stände: Adel, Städter und Bauern, bestehenden Landschaftsversammlungen und in den von ihnen bestellten ständigen Landschaftsverwaltungen Selbstverwaltungsorgane auf Kreis- bzw. Gouvernementsebene geschaffen, die die Belange der betreffenden Landschaft zwar unter der Kontrolle des Gouverneurs und des Innenministeriums, im übrigen jedoch selbständig wahrnehmen sollten.

1874 wurde die allgemeine Wehrpflicht für alle Zwanzigjährigen eingeführt. Da die Jahrgänge erheblich größer waren als der jährliche Bedarf an Soldaten, so wurden einerseits bestimmte Kategorien von der Dienstpflicht befreit (einzige Söhne, Ernährer von Familien, Brüder von Soldaten) und unter den übrigen die Einzuziehenden ausgelost.6 Gleichzeitig wurde für eine humane Behandlung der Soldaten und auch für eine elementare Bildungsgrundlage (lesen und schreiben) gesorgt.

Die Autonomie der Universitäten wurde erneuert und erweitert, die Lehrfreiheit wiederhergestellt. Der Besuch von höheren Schulen und Hochschulen wurde jetzt grundsätzlich den Kindern aller sozialen Schichten gestattet und von Aufnahmeprüfungen abhängig gemacht. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Frauenbildung geschenkt. Gerade in dieser Hinsicht ist Russland sehr fortschrittlich gewesen. In sogenannten „höheren Frauenkursen“ wurde den jungen Mädchen auch eine Hochschulausbildung gewährt; in besonderen medizinischen Frauenkursen (bereits seit 1872) wurden weibliche Ärzte ausgebildet.7 Auch diese Bildungsanstalten waren grundsätzlich allen Schichten der Bevölkerung zugänglich. Die „Kursistka“ war das weibliche Gegenstück zum Universitätsstudenten.

Die Zensurbestimmungen wurden gelockert, man gewährte eine gewisse Meinungsfreiheit (glasnost’), und „diese vorsichtige Liberalisierung ermöglichte eine öffentliche Diskussion sozialer, ökonomischer, kultureller, politischer und wissenschaftlicher Probleme“- schreibt Klaus Städtke8.

2.3. Revolutionäre Aktivität, Nihilismus und Terror

Nach der ersten Reaktion auf das Manifest über die Aufhebung der Leibeigenschaft, die sehr positiv, zum Teil enthusiastisch war, kam dann die Enttäuschung, weil „die Reformen leider nur halbherzig waren und nicht radikal genug durchgeführt worden, um die Bauern zufriedenstellen zu können“ - schreibt Waegemans9. Die Unzufriedenheit unter den Intellektuellen führte zu revolutionären Bewegungen, die zuerst vormarxistisch waren und deren Ideengut aus sehr verschiedenen Quellen, westlichen und einheimischen, stammte und zum Teil über die Grenzen der eigentlichen revolutionären Organisationen hinaus auch in der Gesellschaft als Stimmung oder als Mode verbreitet war10. Das gilt besonders für die stärkste Bewegung der „narodniki“. Narodničestvo oder der Populismus (unter den narodniki befanden sich nicht nur raznočincy, sondern auch sogenannte kajuščciesja dvorjane, „reumütige Edelleute“11 ) war durch zwei Aspekte gekennzeichnet: den Terrorismus und das „Ins-Volk-Gehen“ (choždenie v narod), letzteres, um das unwissende Volk über seine Situation aufzuklären und auf eine soziale Revolution vorzubereiten. Diese Bewegung fand in Herzen (Die Glocke), Pisarev, Černyševskij (Was tun?) und Lavrov (Vperëd) Fürsprecher. Der Čajkovskij-Kreis in Petersburg agitierte unter den Studenten (u.a. Fürst Pëtr Kropotkin, der berühmte Anarchist) und den Arbeitern in der Hauptstadt. 1874 unternahmen mehrere tausend narodniki eine großangelegte Wanderung in die Provinz, „ins Volk“ (v narod), um es mit ihren Ideen vertraut zu machen, um mit den Bauern zu leben, ihnen zu helfen und ihr Vertrauen zu gewinnen. „Der Glaube an den „mir“ als die naturgegebene russische Form des Sozialismus, die es ermöglichen würde, unter Umgehung des Kapitalismus gleich ins gelobte Land der Freiheit einzugehen, und der Glaube, dass der Bauer das tragende Element der Revolution sein werde, waren die wichtigsten Artikel des politischen Credo der Narodniki“ - schreibt Neander12. Beide wurden durch die Praxis erschüttert. Der Bauer begegnete den städtischen Intellektuellen mit Misstrauen, dachte weniger an die Revolution als an sein wirtschaftliches Fortkommen und glaubte nicht an den „mir“, weil er ein Hindernis auf dem Wege zu diesem Fortkommen war. Die jungen Intelligenzler und die Bauern lebten in zu verschiedenen Welten, um auch nur eine gemeinsame Sprache zu finden, geschweige denn ein gemeinsames Leben. Das Fiasko des Ins-Volk-Gehens warf die Narodniki wieder in die vom Volk fast ganz isolierte Intelligenzia zurück. Gleichzeitig führte die Enttäuschung zu einer Änderung und Radikalisierung der revolutionären Methode. Als Weg zum Ziel wurde jetzt die konspirative, straff disziplinierte, zentral geleitete und in kleine Zellen aufgegliederte Organisation gewählt und als Methode die individuelle heroische Tat, die „Abrechnung“ (rasprava), der Terror. Es wurde die terroristische Organisation Zemlja i volja gegründet, die 1879 ein (misslungenes) Attentat auf den Zaren verübte, nach dem Attentatsversuch (1866) eines Studenten, der noch ohne Auftrag gehandelt hatte. Die Terroristen fanden eine Quelle der Inspiration in der Persönlichkeit des Nečaev, der in seinem berühmten Katechizis revoljucionera behauptete, dass das persönliche Glück des Revolutionärs dem Kampf für die gute Sache unterzuordnen sei13. Plechanov, der erste russische Marxist (1872 war der 1. Band des „Kapitals“ in russischer Übersetzung erschienen), gründete 1879 die neue Gruppe Narodnaja volja, die am 1. März 1881 den russischen Zaren Alexander II., ausgerechnet den Zaren, der die Bauern befreit hatte (car‘-osvoboditel‘), bei einem Anschlag tötete. Allmählich gelangte Plechanov zu der Anschauung, dass Terror gegen einzelne Personen keinen Sinn hatte, und gründete gemeinsam mit anderen Ex-Populisten - Vera Zasulič, Pavel Aksel‘rod, Lev Dejč - im Jahre 1883 in Genf die Gruppe Osvoboždenie truda. Plechanov und Ul‘janov (Lenin) wurden die Schlüsselfiguren in dieser marxistischen Bewegung.

In den 60-70er Jahren „der gespannten Erwartung, der leidenschaftlichen Auseinandersetzung, der begeisterten Einsatzes und der inneren Erregtheit, wuchs eine neue Generation revolutionärer Geister heran“ - schreibt Günter Stökl14. Belinskij war gestorben, Herzen (gest.1870) und Bakunin (gest.1876) verzehrten sich in der Emigration und konnten nur aus der Ferne versuchen, dem neuen Aufbruch Inhalt und Richtung zu geben15. Die Autorität aller drei war zwar groß, aber, laut Stökl, schon in den sechziger Jahren galten Herzens humaner und liberaler Sozialismus für ebenso veraltet wie Bakunins anarchistische Träume, und von Belinskij übernahmen sie Jungen weniger das innere Ringen als die Arroganz eines radikalen Literatentums16. Vielleicht deswegen wurde für die junge Generation in Russland der Nihilismus typisch. Aber der Begriff des Nihilismus lässt sich sehr schwer definieren. In seinem Buch „Nihilismus und Nihilisten“ schreibt Wolf-Heinrich Schmidt:

„Die traditionelle Unbestimmtheit des „Nihilismus“- Begriffs und die allen Klärungsversuchen zum Trotz sich erhaltenden abseitige Exotik der Denkweise, die er bezeichnet, sind in den bisherigen „Nihilismus“- Diskussionen eher reproduziert als aufgehoben worden. Es scheint unmöglich, den Begriff zu konkretisieren. Nicht allein die Philosophie hat auf seine Anwendung nicht verzichten wollen. Abgesehen von dem im Wort selbst ausgedrückten Verzicht auf Konkretion sieht sich der Versuch einer inhaltlichen Bestimmung des Begriffs einer ganzen Reihe von Hindernissen gegenüber, die nur zum Teil aus der Geschichte des Begriffs erwachsen“17.

In seiner Untersuchungen analysiert Schmidt die Werke mehrerer Philosophen und Wissenschaftler (Nietzsche, Jacobi, Jaspers, Jünger, Kierkegaard, Goldschmidt, Antonovič, Thielicke, Mayer, Pisarev, Strachov) und kommt zu der Schlussfolgerung:

„Nihilismus“ kann interpretiert werden als Krankheit (geistige Krankheit, Zeitkrankheit) und Gesundheit, als extrem seltene Erscheinung, als pathologischer und als Zwischenzustand oder als Normalzustand, als passiver und aktiver „Nihilismus“, Symptom der Schwäche und der Stärke, als umfassende Kritik und System der Kritiklosigkeit und Inkonsequenz, lebensfeindlich und lebenssteigernd, unbegrenzter Machtwille und Kult der eigenen Ohnmacht, als Weltanschauung und Verneinung aller möglichen Weltanschauungen, als ästhetischer „Nihilismus“ und als „Nihilismus“, der die Ästhetik vernichten will.“18

Da der Nihilismus-Begriff so vielseitig ist, wird in dieser Arbeit versucht nur den Unterschied zwischen dem Nietzsches Nihilismus und dem „russischen Nihilismus“, der einen literarischen Ursprung hat, vorzustellen.

Nietzsche verwendete diesen Begriff gegen die christliche Religion, die er als im Kern nihilistisch brandmarkte. Für ihn ist der Nihilismus eine dekadente Entwicklung der abendländischen Kultur, welche er bis auf Sokrates zurückverfolgt hat. Nietzsche formuliert den Nihilismus insbesondere mit folgenden Argumenten:

- Es ist nichts mit der Moral: moralische Werte haben keine unbedingte Geltung, sondern sind nur in einer bestimmten Situation nützlich oder nutzlos.
- Es ist nichts mit der Wahrheit: unbezweifelbare, objektive und ewige Wahrheiten sind nicht erkennbar. Wahrheit ist stets subjektiv („Dass es keine Wahrheit gibt; dass es keine absolute Beschaffenheit der Dinge, kein >Ding an sich gibt< - dies ist selbst ein Nihilism, und zwar der extremste“19 ).
- Gott ist tot: es existiert keine übergeordnete, ewige Instanz. Der Mensch ist auf sich selbst zurückgeworfen(„Was bedeutet Nihilism? dass die obersten Werte sich entwerten“20 ).
- Die ewige Wiederkehr des Gleichen: Geschichte ist nicht finalistisch, es gibt keinen Fortschritt und kein Ziel („Denken wir den Gedanken in seiner furchtbarsten Form: das Dasein, so wie es ist, ohne Sinn und Ziel, aber unvermeidlich wiederkehrend, ohne ein Finale ins Nichts: >die ewige Wiederkehr<. Das ist die extremste Form des Nihilismus: das Nichts (das >Sinnlose<) ewig!“21 ).

In Russland haben sich mehrere Philosophen und Kritiker mir dem Nihilismus-Begriff beschäftigt. Man kann bei Herzen, Strachov, Pisarev, Antonovič und vielen anderen Definitionen und Reflexionen darüber finden. Aber eine besonders breite öffentliche Aufmerksamkeit gewann der Begriff nachdem der russische Dichter I.S.Turgenev mit seinem Roman „Väter und Söhne“ (1862) dem Wort einen politischen Inhalt gab. Die Gestalt des Bazarov hat die Bezeichnung und den Typus Nihilist bekannt gemacht, und zwar mit solchem Erfolg, dass die Begriffe „russischer Revolutionär“ und „Nihilist“ weithin identisch wurden. „Eine Romanfigur wurde zum Vorbild oder zum Schreckgespenst für eine ganze Generation“ - schreibt Stökl22. Aber Turgenev hatte seinerseits Vorbilder in der Wirklichkeit. Als „Urnihilisten“ gelten N.G.Černyševskij (1828- 1889), N.A.Dobroljubov (1836-1861) und D.I.Pisarev (1840-1868), auf die im Folgenden eingegangen wird. Der russische Nihilismus, dessen Merkmale die Ablehnung von Autoritäten - Staat, Kirche und Familie - und das Streben nach einer freiheitlichen, gleichheitlichen und atheistischen Gesellschaft sind, umfasst sowohl eine philosophische Strömung als auch eine sozio-kulturelle Bewegung. Schmidt23 ist der Meinung, dass unter dem „russischen Nihilismus“ eine Negation als Aufklärung zu verstehen ist und dass folgende Kennzeichen für ihn typisch sind:

- Naturwissenschaft und Analytik: Die Naturwissenschaft wird dem „Nihilismus“ zur Grundlage der Polemik gegen das bestehende System der Bildung und Erziehung und die geistige Armut der Gesellschaft, sie gilt ihm als „Synonym für Bewusstheit, Kritik, Analyse, Fortschritt, Eindeutigkeit und Einfachheit, Praxis, Leben, Realismus“24.
- Begriff des „Nutzens“ (pol‘za): Primitiv materialistisch erkannten die Nihilisten nur an, was unmittelbar Nutzen brachte und wie Hans von Rimscha schreibt: „gefielen sich darin, ein Paar Schuhe höher zu werten als das Gesamtwerk Shakespeares“25.
- Utopie: Die Nihilisten haben sich einem utopischen Denken ergeben, das von einer wissenschaftlichen Umwandlung sowohl der außermenschlichen wie auch der menschlichen Natur selbst das Paradies auf Erden erwartete26.

Im Bezug auf den „russischen Nihilismus“ schrieb Nietzsche über das Phänomen einer Entwertung der obersten, sinngebenden Werte der Menschen einer Kulturgemeinschaft und über ein „russisches Nihilin“ als terroristisches Mittel eines Geistes, „der nicht bloß Nein sagt, Nein will, sondern - schrecklich zu denken! Nein tut.“27

2.4. Asienpolitik, Imperialismus und Panslavismus

Zu den innenpolitischen Problemen, die im Zeitalter Alexanders II. eine zunehmende Verschärfung erfuhren, gehört auch das Nationalitätenproblem. Anlass dazu war der polnische Aufstand von 1863. Nachdem der Aufstand unterdrückt wurde, mussten die Polen die völlige Angleichung ihres Landes an das übrige Russland hinnehmen. Es wurde in mehrere Gouvernements mit rein russischer Verwaltung aufgeteilt, alle nationalen Organisationen und Bildungsanstalten wurden aufgelöst, während man andererseits versuchte, das Bauerntum zu fördern und in den Landesteilen mit litauischer, weißrussischer oder ukrainischer Bevölkerung den Einfluss der polnischen Oberschicht mit allen Mitteln zurückzudrängen28.

Außenpolitisch setzte Russland die Politik der imperialen Expansion fort - nach der Niederschlagung des polnischen Aufstandes, folgte die Unterwerfung des westlichen Kaukasus (1864), die Besetzung von Samarkand und Buchara (1868), von Chiva und Kokand (1873 und 1876), der Krieg gegen die Türken (1877/78). All das war durch eine Bewegung des Panslavismus, vor allem im Zusammenhang mit der Idee der Befreiung des Balkans von türkischer Vorherrschaft, ideologisch abgestützt. Bei Städtke kann man lesen, dass „Nikolaj Danilevskijs Buch Rossija i Evropa (1869), in dem der „romano-germanischen Kultur“ im Westen ein eigenständiger und überlegener „slavischer Kulturtyp“ entgegengestellt wurde, zur Untermauerung dieser nationalistischen Ideologie beitrug“29.

Die russische Expansion in Asien trug ihre besonderen charakteristischen Züge, zum Beispiel schuf sie nicht im eigentlichen Sinne Kolonien, sondern erweiterte nur immer das eigene Territorium. Trotzdem ging Russland als Eroberer zu anderen Völker und wurde auch als ein solcher empfunden. Das Positive an ihrer Fremdherrschaft, die in mancher Hinsicht toleranter war als bei der Expansion anderer europäischer Völker, dass es von Anfang an alle Anzeichen einer rassischen Diskriminierung der Unterworfenen fehlten. Auch die russischen Kulturleistungen in Asien dürfen nicht unterschätzt werden.

Aber die Reformen waren nicht von allen begeistert angenommen. Die Konservativen und „Reaktionäre“ wetterten gegen das widerspenstige Polen, gegen den westlichen Parlamentarismus, gegen die Juden usw. Besonders nach dem 1. März 1881 griff die Reaktion schnell um sich. An diesem Tag hatte Alexander II. nämlich dem gemäßigten Grundgesetzt zugestimmt, das von seinem traumatisierten Nachfolger Alexander III. auf Eis gelegt werden sollte. Im darauffolgenden Vierteljahrhundert (1881-1905) blieb das politische Programm der russischen Regierung (Alexander III. 1881-1894, Nikolaus II. 1894-1917) unverändert: starke Kontrolle der freien Meinungsäußerung; den zemstvos Zügel angelegt; strengere Zensur; Kontrolle des Bildungsbereichs (mit dem allerreaktionärsten aller Bürokraten, Graf Dmitrij Tolstoj, als Minister für Volksaufklärung); polizeiliche Überwachung der Intellektuellen; Russifizierung in Polen, in den baltischen Gebieten und in der Ukraine; Antisemitismus. „Zu allem Unglück knüpfte die Regierung ihre Bande mit dem Adel fester, was den anderen Bevölkerungsgruppen missfiel“ - schreibt Waegemans30. Dem standen positive Reformen auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet gegenüber: die Lage der Bauern wurde verbessert, die ersten Schritte in Richtung einer Arbeitsgesetzgebung wurden getan und die Finanzen wurden neu organisiert. Doch all diese Verbesserungen konnten die negativen Aspekte des kapitalistischen Russlands nicht ausgleichen: als das autokratische Reich 1905 den Krieg gegen Japan verlor, platzte die Bombe.

3. Kulturelles Leben

3.1. Modernisierungsschub in den beiden Hauptstädten

Etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erhielten die beiden Hauptstädte Moskau und Petersburg im Rahmen der allgemeinen Liberalisierung der städtischen Selbstverwaltung (vgl. u.a. die Stadtreform von 1850) eine moderne zivilisatorische Ausstattung: Kanalisation, Versorgung mit Wasser und Heizung, Gas- und Petroleumsbeleuchtung sowie neue Verkehrsmöglichkeiten: Eisenbahn- und Straßennetz, Telegraph und Telefon. Eine neue Architektur veränderte und erweiterte das Stadtbild durch Bahnhöfe, Kaufhauspassagen, Hotels und Restaurants, Banken, Museen, Villen und fünfstöckige Mietshäuser. Die neuen Auftraggeber waren vor allem wohlhabende Privatleute. „Aus dem in der Reformzeit erweiterten Berufsspektrum (Ärzte, Wissenschaftler, Beamte, Unternehmer, Journalisten, Rechtsanwälte, Künstler, Ingenieure usw.) entstand eine gut situierte Mittelschicht, die als neues Publikum die Theater- und Konzertsäle füllte, Galerien und Museen besuchte und in den Passagen einkaufte, den Massentourismus nach Europa einleitete und sich am Stadtrand Sommerhäuser baute“ - schreibt Städtke31. Ungeachtet von der katastrophalen Armut auf dem Lande und abseits von Elendsvierteln der Großstädte passte sich die russische Hochkultur dem europäischen Fortschritt an.

3.2. Aufschwung von Kunst und Wissenschaft

Die Künste erlebten einen bis dahin ungekannten Aufschwung. Aus dem Protest einer Gruppe junger Künstler gegen den konservativen Akademismus der Petersburger Kunstakademie entstand in den 60/70er Jahren neben einer realistischen Genremalerei eine psychologisierende Porträtkunst und eine der Natur nachempfundene Landschaftsmalerei, unterschiedliche Richtungen, die ihr gemeinsames Zentrum zeitweilig in der 1872 gegründeten Gesellschaft der Wanderausstellungen (peredvižniki) fanden. Die russische Malerei orientierte sich am europäischen Realismus und an der frühen Entwicklung der Fotografie.

Die Brüder Anton und Nikolaj Rubenštejn gründeten 1859 ein „Russkoe musykal’noe obščestvo“ (Russische Musikgesellschaft) und wenig später Konservatorien in Petersburg (1862) und Moskau (1866). Außerdem belebten neben der zunehmenden Beliebtheit der Operette eine Reihe von Gastspielen berühmter europäischer Komponisten wie Hector Berlioz und Richard Wagner die Musikszene. In den 60er Jahren schlossen sich die Musiker Cui, Musorgskij, Rimskij-Korsakov, Borodin und Balakirev zu einer Gruppe von navatory (Neuerer) zusammen, die nach einer Bezeichnung des Kunstkritikers Stasov als „Mogučaja kučka“ (Das mächtige Grüppchen) in die Musikgeschichte eingegangen ist. Durch ihr Programm-Distanz zur vor- beethovenschen Musik, Sympathie für Berlioz, Schumann und Liszt sowie Hinwendung zur Volksmusik - und ihr praktisches Wirken hat Russland eine durch Michail Glinka und Dargomyžskij bereits vorbereitete nationale Musik modernen Zuschnitts erhalten32. Im offiziellen Vordergrund aber stand das international herausragende Kaiserliche Ballett in Petersburg unter Marius Petipas, seinem ab 1862 Erstem Ballettmeister und Choreographen.

Im Reformzeitalter entwickelten sich auch das Bildungssystem und Wissenschaften; besonders die Naturwissenschaften, z.B. die Chemie (Mendeleev) und die Mathematik (Lobačevskij und Sof´ja Kovaleskaja) erlangten internationale Bedeutung. Das Interesse der Geistes- und Sozialwissenschaften richtete sich auf das Studium des Volkslebens in sozialer, ethnographischer, historischer und sprachlicher Hinsicht. Angeregt durch die deutsche vergleichende Sprach- und Mythenforschung (Bopp, Grimm), entwickelte sich ein Interesse an den „positiven“ Fakten der russischen Sprachgeschichte, das in kommentierten Ausgaben altrussischen Schrifttums sowie im Lebenswerk von Izmail Sreznevskij, den Materialy dlja sovarja drevnerusskogo jazyka po pis´mennym pamjatnikam (Materialien zu einem altslavischen Wörterbuch nach Schriftdenkmälern, 1893-1912) seinen Ausdruck fand. Daneben entstanden Arbeiten zur vergleichenden Sprach- und Mythenforschung von Fedor Buslaev, eine mehrbändige Ausgabe der Russkie narodnye skazki (Russische Volksmärchen, 1855-63) von Alexander Afanas`ev, dem „russischen Grimm“, sowie das Tolkovyj slovar´živogo velikorusskogo jazyka (Erklärendes Wörterbuch der lebendigen großrussischen Sprache, 1. Aufl. 1861) des Folkloristen und Ethnographen Vladimir Dal´. Laut Städtke legten sie den Grundstein für die Entwicklung der akademischen Schulen der russischen Philologie, Linguistik und Folkloristik im 19. Jahrhundert, die im vergleichenden Konzept einer historischen Poetik von Alexander Veselovskij sowie in der an Humboldt und Steinthal anknüpfenden, sprachpsychologisch orientierten Studien von Alexandr Potebnja ihre Fortsetzung fanden33.

Auch auf dem Gebiet der Forschungen zur neueren nationalliterarischen Entwicklung findet vor dem Hintergrund der Grundlegung einer akademischen Historiographie durch Sergej Solov`ev (vgl. Istorija Rossii z drevnejšich vremen (Geschichte Russlands seit ihren Anfängen, 1851-79) und einer kulturhistorischen Schule durch Alexandr Pypin eine Wende statt: von einer vorwiegend ästhetisch-kritischen zu einer historisch-biographischen und später auch zu sozialpsychologischen Betrachtungsweise. Den Auftakt bildeten Pavel Annenkovs Materialien zur Biographie Puškins (1855) und der Versuch einer Biographie Gogol´s (1854) von Pantelejmon Kuliš jeweils im Zusammenhang mit kommentierten Werkausgaben.

[...]


1 Stökl, Günter: „Russische Geschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“, Kröner Verlag, Stuttgart, 1990, S.476

2 Rimscha, Hans von: „Geschichte Russlands“, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1972, S.478

3 Neander, Irene: „Russische Geschichte in Grundzügen“, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1988, S.157

4 Neander, S.158

5 Städtke, Klaus: „Realismus und „Zwischenzeit“ in der „Russische Literaturgeschichte“ herausgegeben von K.Städtke, Verlag Metzler, Stuttgard, Weimar, 2002, S.166

6 Rimscha, Hans von: „Geschichte Russlands“, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1972, S.492

7 Ebd., S.493

8 Städtke, Klaus: „Realismus und „Zwischenzeit“ in der „Russische Literaturgeschichte“ herausgegeben von K.Städtke, Verlag Metzler, Stuttgard, Weimar, 2002, S.165

9 Waegemans, Emmanuel: „Geschichte der russischen Literatur von Peter dem Großen bis zur Gegenwart“, Universitätsverlag Konstanz GmbH, Konstanz, 1998, S.116

10 Neander, S.165

11 Waegemans, S.116

12 Neander, S.167

13 Waegemans, Emmanuel: „Geschichte der russischen Literatur von Peter dem Großen bis zur Gegenwart“, Universitätsverlag Konstanz GmbH, Konstanz, 1998, S.116

14 Stökl, Günter: „Russische Geschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart“, Kröner Verlag, Stuttgart, 1990, S.567

15 Stökl, S.567

16 Stökl, S.567

17 Schmidt, Wolf-Heinrich: „Nihilismus und Nihilisten“, Wilhelm Fink Verlag, München,1974, S.7

18 Schmidt, S.8

19 Nietzsche, Friedrich: „Sämtliche Werke“ Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, Dt. Taschenbuch-Verlag, München, 1980, Nachlass Bd.12, S.351

20 Ebd., S.350

21 Ebd., S.213

22 Stökl, S.568

23 Schmidt, Wolf-Heinrich: „Nihilismus und Nihilisten“, Wilhelm Fink Verlag, München,1974, S.14

24 Schmidt, S.30

25 Rimscha, Hans von: „Geschichte Russlands“, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1972, S.498

26 Schmidt, S.33

27 Nietzsche, Friedrich: Werke in drei Bänden, ed. K. Schlechta, Bd. 2, München, 1960, S.670

28 Neander, S.172

29 Städtke, Klaus: „Realismus und „Zwischenzeit“ in der „Russische Literaturgeschichte“ herausgegeben von K.Städtke, Verlag Metzler, Stuttgard, Weimar, 2002, S.167

30 Waegemans, Emmanuel: „Geschichte der russischen Literatur von Peter dem Großen bis zur Gegenwart“, Universitätsverlag Konstanz GmbH, Konstanz, 1998, S.118

31 Städtke, Klaus: „Realismus und „Zwischenzeit“ in der „Russische Literaturgeschichte“ herausgegeben von K.Städtke, Verlag Metzler, Stuttgard, Weimar, 2002, S.167

32 Städtke, S.168

33 Städtke, S.169

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Details

Titel
Kulturelle Entwicklungen Russlands in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, dargestellt an literarischen Werken von Turgenev
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
59
Katalognummer
V147437
ISBN (eBook)
9783640574650
ISBN (Buch)
9783640574025
Dateigröße
982 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturelle, Entwicklungen, Russlands, Hälfte, Jahrhunderts, Werken, Turgenev
Arbeit zitieren
Ada Gorskih (Autor), 2009, Kulturelle Entwicklungen Russlands in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, dargestellt an literarischen Werken von Turgenev, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147437

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