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Gesundheitspsychologische Modelle zur Verhaltensänderung. Anwendung des transtheoretischen Modells bei Rauchern

Titel: Gesundheitspsychologische Modelle zur Verhaltensänderung. Anwendung des transtheoretischen Modells bei Rauchern

Hausarbeit , 2021 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene gesundheitspsychologische Modelle vorzustellen, kritisch zu betrachten, das transtheoretische Modell in die Praxis zu transferieren und in Bezug auf eine positive Verhaltensveränderung eines Rauchers anzuwenden. Den Abschluss der Arbeit bildet die Diskussion darüber, ob ein rein psychologischer Ansatz der Verhaltensänderung durch andere Disziplinen ergänzt und vielleicht sogar gestärkt werden kann.

Aus einem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit geht hervor, dass in Deutschland jährlich 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben, was bedeutet, dass bundesweit etwa jeder siebte Todesfall auf den Konsum von Tabak zurückzuführen ist. Die Eindämmung des Tabakkonsums um somit nicht nur den aktiven, sondern auch den passiven Raucher vor Erkrankungen zu schützen, ist nicht nur gesundheitspolitische Aufgabe der Bundesregierung, sondern auch die Aufgabe jeden Rauchers, denn das Rauchen stellt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland dar.

In Kapitel 2 werden verschiedene Modelle des Gesundheitsverhaltens vorgestellt. Kapitel 2.1 zeigt zwei verschiedene kontinuierliche Prädikationsmodelle, die die grundsätzlichen Faktoren aufzeigen, um eine Änderung des Gesundheitsverhaltens mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, ohne dabei individuell auf eine einzelne Person eingehen zu müssen, da hier von einem Kontinuum ausgegangen wird. In 2.2 wird ein dynamisches Stadienmodell vorgestellt, in dem sich die Personen in qualitativ unterschiedlichen Phasen befinden und durch Bedürfnisse und die Einzigartigkeit jedes Menschen individuell auf jeden Einzelnen, unter Beachtung in welchem Stadium sich die Person gerade befindet, angepasst werden muss.

Integrative Modelle des Gesundheitsverhaltens vereinen die Annahmen von Prädiktionsmodellen und dynamischen Stadienmodelle, wovon eine Theorie in Kapitel 2.3 erläutert wird. In Kapitel 2.4 wird ein multiples Modell der Verhaltensänderung vorgestellt. In diesem Modell werden neben den psychologischen Faktoren auch physische Faktoren miteinbezogen. Das Kapitel 2.5 beschäftigt sich mit einem multiplen Modell der Verhaltensänderung und als Letztes wird das Rückfallmodell von Marlatt in Kapitel 2.5 dargestellt.

Nach dem theoretischen Teil dieser Arbeit wird in Kapitel 3 das transtheoretische Modell in der Praxis angewandt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Modelle des Gesundheitsverhaltens

2.1 Kontinuierliche Prädiktionsmodelle

2.1.1 Health Belief Model

2.1.2 Theory of Planned Behavior

2.2 Dynamische Stadienmodelle

2.2.1 Das transtheoretische Modell

2.3 Integrative Modelle

2.3.1 Health Action Process Approach

2.4 Alternative Theorie des Gesundheitsverhaltens

2.4.1 Das Rückfallmodell von Marlatt

2.4.2 Compensatory Carry-Over Action Model

2.5 Zusammenfassung

3. Einsatz des transtheoretischen Modells in der Gesundheitsförderung

4. Diskussion

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Vorstellung und kritische Betrachtung verschiedener gesundheitspsychologischer Modelle sowie deren praktische Anwendung auf die Verhaltensänderung eines Rauchers, unter besonderer Berücksichtigung des transtheoretischen Modells.

  • Analyse kontinuierlicher Prädiktionsmodelle
  • Untersuchung dynamischer Stadienmodelle
  • Integration von psychologischen und physischen Einflussfaktoren
  • Anwendung des transtheoretischen Modells in der Praxis
  • Diskussion über interdisziplinäre Ansätze zur Verhaltensänderung

Auszug aus dem Buch

3. Einsatz des transtheoretischen Modells in der Gesundheitsförderung

Herr Müller ist 56 Jahre alt und raucht seit 30 Jahren. Beim letzten Gesundheitsscheck wurde bei Herrn Müller erhöhter Blutdruck und Übergewicht festgestellt und das Belastungs-EKG zeigte, dass die körperliche Fitness von Herrn Müller, vergleichbar mit dem eines 68-Jährigen ist.

Mit dem Rat des Hausarztes das Rauchen aufzugeben, um so eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verhindern sucht Herr Müller im Internet nach einem Raucherentwöhnungsprogramm und stößt dabei auf eine multidisziplinäre Gesundheitspraxis, die neben einer physiotherapeutischen Abteilung auch einen Fitnessbereich und eine Abteilung für Präventionskurse anbieten, die nach §20 des SGB V von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.

Herr Müller entscheidet sich zunächst für eine Einzelintervention mit einem Gesundheitscoach, in der gezielt auf ihn eingegangen werden kann.

Die Entscheidung von Herrn Müller sich für eine Raucherentwöhnungs-Intervention zu entscheiden, bedeutet noch nicht, dass er die Einsicht hat, dass Rauchen ein gesundheitsgefährdendes Verhalten ist und er die Absicht hat sein Verhalten in den nächsten sechs Monaten zu ändern. Herr Müller befindet sich aktuell auf der Phase der Sorglosigkeit, die als sehr stabil gilt und kann nur durch aktive Intervention zu einer Verhaltensänderung führen.

Herr Müller hat bereits zweimal vergeblich versucht das Rauchen aufzugeben und ist bei diesem dritten Versuch nicht überzeugt davon, es dieses Mal zu schaffen und argumentiert, dass er bereits seit 30 Jahren rauche, er „immer noch“ lebt und er sich gar nicht so schlecht fühlt. Hier zeigt sich, dass Herr Müller die negativen Folgen, die ihm auf Grund seines gesundheitsgefährden den Verhaltens ausblendet und sein Risikoverhalten nicht als dieses ansieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erörtert die Problemstellung des Tabakkonsums in Deutschland, definiert das Ziel der Arbeit und den strukturellen Aufbau.

2. Modelle des Gesundheitsverhaltens: Hier werden diverse theoretische Ansätze, von kontinuierlichen Prädiktionsmodellen bis hin zu dynamischen und integrativen Modellen, zur Erklärung und Vorhersage von Gesundheitsverhalten vorgestellt.

3. Einsatz des transtheoretischen Modells in der Gesundheitsförderung: Dieses Kapitel illustriert die praktische Anwendung des transtheoretischen Modells an einem Fallbeispiel zur Raucherentwöhnung.

4. Diskussion: Dieser Abschnitt reflektiert über die Notwendigkeit, psychische und physische Faktoren bei der Förderung gesundheitsförderlichen Verhaltens zu integrieren.

5. Fazit und Ausblick: Hier wird zusammenfassend festgestellt, dass kein einzelnes Modell universell ist und eine ganzheitliche Betrachtung für den Erfolg in der Gesundheitsförderung entscheidend ist.

Schlüsselwörter

Gesundheitspsychologie, Tabakkonsum, Raucherentwöhnung, Gesundheitsverhalten, Health Belief Model, Theory of Planned Behavior, Transtheoretisches Modell, Stadienmodell, Health Action Process Approach, Verhaltensänderung, Rückfallprävention, Selbstwirksamkeit, Gesundheitsförderung, Intervention, Risikowahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit gesundheitspsychologischen Modellen, die erklären, wie Menschen ihr Gesundheitsverhalten ändern können, und wendet diese Erkenntnisse speziell auf das Thema Raucherentwöhnung an.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Themenschwerpunkten gehören kontinuierliche Prädiktionsmodelle, dynamische Stadienmodelle, integrative Ansätze sowie die praktische Rolle der Rückfallprävention und Verhaltenssteuerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, verschiedene Modelle zur Verhaltensänderung vorzustellen und kritisch zu bewerten, um schließlich das transtheoretische Modell erfolgreich in der Praxis der Gesundheitsförderung anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und transferiert die gewonnenen Erkenntnisse in ein exemplarisches Fallbeispiel, um die Anwendung in der Praxis zu demonstrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung verschiedener Modelle des Gesundheitsverhaltens und ihre anschließende praktische Anwendung auf einen rauchenden Klienten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Gesundheitspsychologie, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Raucherentwöhnung, Gesundheitsverhalten und Rückfallprävention.

Wie definiert das TTM den Übergang zwischen den Stadien?

Das transtheoretische Modell beschreibt Übergänge in aufeinanderfolgenden, zeitlich bestimmten Stufen, die durch gezielte Interventionen und Veränderungsprozesse unterstützt werden können.

Welchen Stellenwert nimmt die Rückfallprävention ein?

Die Rückfallprävention ist als integraler Bestandteil bei der Stabilisierung eines neuen, gesunden Verhaltens, insbesondere nach einer Raucherentwöhnung, von entscheidender Bedeutung.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitspsychologische Modelle zur Verhaltensänderung. Anwendung des transtheoretischen Modells bei Rauchern
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Gesundheitspsychologie
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
30
Katalognummer
V1474685
ISBN (PDF)
9783389032169
ISBN (Buch)
9783389032176
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitspsychologische modelle verhaltensänderung anwendung modells rauchern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Gesundheitspsychologische Modelle zur Verhaltensänderung. Anwendung des transtheoretischen Modells bei Rauchern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474685
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Leseprobe aus  30  Seiten
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