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Versorgungsmanagement im deutschen Gesundheitssystem

Titel: Versorgungsmanagement im deutschen Gesundheitssystem

Hausarbeit , 2024 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Strukturen des deutschen Gesundheitssystems, unter anderem in Bezug auf die Krankenkassen und die Demographie der deutschen Bevölkerung. Der Begriff des Versorgungsmanagements wird je nach Kontext und Quelle unterschiedlich definiert. Dennoch ist die Zielsetzung unabhängig von der Definition in den meisten Fällen identisch. Das Versorgungsmanagement im Gesundheitswesen hat das Ziel, Managementprozesse zu optimieren, die Versorgungsleistung und somit den Behandlungserfolg zu erhöhen und die Kosten zu senken. Eine zentrale Rolle nimmt das Schnittstellenmanagement ein, deren Probleme es zu überwinden gilt.

Nach Birkner & Nöske ist das Ziel des Versorgungsmanagements "die Kontinuität und Integration arbeitsteiliger Versorgung" und es ist erst erfolgreich, wenn Patienten Versorgungssektoren ohne Behandlungsabbrüche durchlaufen. Durch zeitliche Verzögerungen, Kommunikationsprobleme und unterschiedliche Behandlungsansätze können diese Brüche entstehen, die eine optimale Versorgung des Patienten verhindern. Die Effektivität und die Effizienz stellen relevante Messgrößen im Versorgungsmanagement dar. Effizienz beschreibt die Input-Output-Relation, also eine Relation von Kosten und Leistung, während Effektivität die Relation von Ist und Soll beschreibt

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG VERSORGUNGSMANAGEMENT

1.1 Übergeordnete Zielsetzung im Versorgungsmanagement

1.2 Entwicklung nachhaltiger Gesundheitsversorgung

2 LEISTUNGSMANAGEMENT UND FINANZMANAGEMENT

2.1 Argumente für und gegen Satzungsleistungen

2.2 Finanzierung von Satzungsleistungen

2.3 Zusatzbeiträge als Wettbewerbsinstrument

2.4 Morbi-RSA

3 KUNDENMANAGEMENT

3.1 Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen

3.2 Ziele und Risiken von Wahltarifen

4 INNOVATIVE VERSORGUNGSFORMEN

4.1 Definition

4.2 Selektiv- und Kollektivverträge

4.3 Hausarztzentrierte Versorgung

5 MODELLIERUNG UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

5.1 Ausgangssituation

5.2 Kosten-Nutzwert-Relation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den ökonomischen und strukturellen Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen. Ziel ist es, Strategien zur Optimierung von Versorgungsabläufen sowie zur finanziellen Konsolidierung vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und steigender Kostenbelastungen zu analysieren.

  • Grundlagen und Zielsetzungen des modernen Versorgungsmanagements.
  • Finanzierungsmechanismen und die Rolle von Zusatzbeiträgen sowie des Morbi-RSA.
  • Analyse von Kundenmanagement-Strategien wie Wahltarifen für gesetzlich Versicherte.
  • Evaluation innovativer Versorgungsmodelle, insbesondere Selektiv- und Kollektivverträge.
  • Ökonomische Entscheidungsfindung anhand von Modellrechnungen für neue Therapieformen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Übergeordnete Zielsetzung im Versorgungsmanagement

Der Begriff des Versorgungsmanagements wird je nach Kontext und Quelle unterschiedlich definiert. Dennoch ist die Zielsetzung unabhängig von der Definition in den meisten Fällen identisch. Das Versorgungsmanagement im Gesundheitswesen hat das Ziel, Managementprozesse zu optimieren, die Versorgungsleistung und somit den Behandlungserfolg zu erhöhen und die Kosten zu senken. Eine zentrale Rolle nimmt das Schnittstellenmanagement ein, deren Probleme es zu überwinden gilt (Weatherly & Knetsch, 2017, S. 11).

Nach Birkner & Nöske (2021, S. 3) ist das Ziel des Versorgungsmanagements „die Kontinuität und Integration arbeitsteiliger Versorgung“ und es ist erst erfolgreich, wenn Patienten Versorgungssektoren ohne Behandlungsabbrüche durchlaufen. Durch zeitliche Verzögerungen, Kommunikationsprobleme und unterschiedliche Behandlungsansätze können diese Brüche entstehen, die eine optimale Versorgung der Patienten verhindern. Die Effektivität und die Effizienz stellen relevante Messgrößen im Versorgungsmanagement dar. Effizienz beschreibt die Input-Output-Relation, also eine Relation von Kosten und Leistung, während Effektivität die Relation von Ist und Soll beschreibt (Eichhorn, 2005, S. 126). Abbildung 1 stellt den Zusammenhang zwischen Effektivität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit dar. Es ist erkennbar, dass sich die einzelnen Faktoren einander bedingen und beeinflussen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG VERSORGUNGSMANAGEMENT: Dieses Kapitel erläutert die grundlegenden Definitionen und Ziele des Versorgungsmanagements sowie die demografische Entwicklung in Deutschland.

2 LEISTUNGSMANAGEMENT UND FINANZMANAGEMENT: Hier werden Argumente für Satzungsleistungen, deren Finanzierung und die Funktion des Morbi-RSA als Wettbewerbsinstrument analysiert.

3 KUNDENMANAGEMENT: Dieses Kapitel untersucht Wahltarife der Krankenkassen sowie die damit verbundenen strategischen Vorteile und Risiken für beide Seiten.

4 INNOVATIVE VERSORGUNGSFORMEN: Es folgt eine Definition und Gegenüberstellung von Kollektiv- und Selektivverträgen sowie eine Analyse der hausarztzentrierten Versorgung.

5 MODELLIERUNG UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG: Der abschließende Hauptteil zeigt eine praktische Anwendung des Standard-Gamble-Verfahrens zur ökonomischen Bewertung einer neuen Therapie.

Schlüsselwörter

Versorgungsmanagement, Gesundheitsökonomie, Krankenkassen, Morbi-RSA, Satzungsleistungen, Wahltarife, Selektivverträge, Kollektivverträge, Hausarztzentrierte Versorgung, Effizienz, Effektivität, Kosten-Nutzwert-Relation, Standard-Gamble-Verfahren, Patientenversorgung, Demografischer Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen und Managementstrategien im deutschen gesetzlichen Krankenversicherungssystem sowie Ansätze zur Effizienzsteigerung der Gesundheitsversorgung.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Die zentralen Felder sind das Finanz- und Leistungsmanagement, das Kundenmanagement durch Wahltarife sowie die Etablierung innovativer Versorgungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Strukturgestaltung und modernisierte Versorgungsformen die Qualität der Behandlung gesteigert und gleichzeitig wirtschaftliche Stabilität erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung und wendet ökonomische Modelle (Standard-Gamble) an, um die Wirtschaftlichkeit neuer Therapieansätze quantitativ zu belegen.

Womit befasst sich der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Finanzierungsstrukturen (u.a. der Morbi-RSA), Instrumente des Kundenbindungsmanagements und die Modellierung von Entscheidungsfindungen bei medizinischen Innovationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Versorgungsmanagement, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Vertragsformen und die Steuerung von Behandlungspfaden.

Warum ist der Morbi-RSA für Krankenkassen so bedeutsam?

Der Morbi-RSA dient dazu, ungleiche Versichertenstrukturen finanziell auszugleichen, sodass Kassen nicht durch eine Konzentration auf kranke oder ältere Versicherte benachteiligt werden.

Welchen Nutzen bieten Wahltarife für die Versicherten?

Sie ermöglichen dem Versicherten eine individuelle Tarifgestaltung, häufig in Form von Prämienrückerstattungen oder speziellen Leistungspaketen bei gesundheitsbewusstem Verhalten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Versorgungsmanagement im deutschen Gesundheitssystem
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Gesundheitsmanagement 3
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
22
Katalognummer
V1475395
ISBN (PDF)
9783389032725
ISBN (Buch)
9783389032732
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsmanagement versorgungsmangement qaly demographie leistungsmanagement finanzmanagement kundenmanagement innovative versorgungsformen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Versorgungsmanagement im deutschen Gesundheitssystem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1475395
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Leseprobe aus  22  Seiten
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