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Das Verhältnis des Kaisers L. Septimius Severus zum Senat von Rom

Title: Das Verhältnis des Kaisers L. Septimius Severus zum Senat von Rom

Seminar Paper , 2000 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sebastian Rosche (Author)

World History - Early and Ancient History
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Im Mittelpunkt des Aufsatzes steht das ambivalente Verhältnis des Kaisers Lucius Septimius Severus zum römischen Senat. Dabei wird zum einen die Unterstützung des Kaisers und seiner Rivalen durch den Senat während des Bürgerkriegs untersucht, zum anderen wird vor dem Hintergrund der afrikanischen Herkunft von Septimius Severus aus Lepcis Magna die Zusammensetzung des Senats beleuchtet, um sich damit auseinander zusetzen, ob es während der Regierungszeit des Kaisers zu einer verstärkten Provinzialisierung des Senats insbesondere durch Bürger aus der Provinz Africa proconsularis kam und ob es in gleichem Maße eine Bevorzugung seiner Heimatprovinz vor anderen gab. Des weiteren will diese Arbeit auch auf andere Problemstellungen eingehen, die die Beziehungen zwischen Kaiser und Senat beeinflußt haben, wie auf die Rolle des Militärs oder auf die Stellung der römischen Ritter.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kaiser und Senat im Bürgerkrieg von 193-197

3. Die Zusammensetzung des Senats unter Septimius Severus

4. Abschließende Betrachtungen zum Verhältnis Kaiser-Senat

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe und ambivalente Verhältnis von Kaiser Septimius Severus zum römischen Senat, wobei insbesondere die Rolle der senatorialen Parteibildung während des Bürgerkriegs und die Frage einer möglichen Provinzialisierung des Senats durch seine Personalpolitik im Fokus stehen.

  • Die Unterstützung des Kaisers und seiner Rivalen durch den Senat
  • Die Auswirkungen der Herkunft des Kaisers aus Lepcis Magna auf die Senatszusammensetzung
  • Die Rolle des Militärs in den Beziehungen zwischen Kaiser und Senat
  • Die zunehmende Bedeutung und Stellung der römischen Ritter
  • Analyse der historischen Vorwürfe einer "Afrikanisierung" des Senats

Auszug aus dem Buch

2. Kaiser und Senat im Bürgerkrieg von 193-197

Die Ereignisse des Bürgerkrieges waren für das Verhältnis zwischen Kaiser und Senat auch im Hinblick auf die Phase der Regierungszeit des Septimius Severus nach dem Krieg in jeder Hinsicht prägend. Nach der Ermordung des allgemein angesehenen Kaisers Pertinax schafft es der Senat nicht, die Ruder der Macht zu ergreifen und den Staat sicher durch schwieriges Fahrwasser zu geleiten. Vielmehr geht die Initiative des Handelns auf Didius Iulianus und die in Rom stationierte Prätorianergarde über, mit deren Unterstützung dieser die Kaiserwürde ergreift.

Die meisten der Senatoren stören sich an den Umständen seines Machtantritts, trotzdem legitimierte der Senat dessen Herrschaft durch einen Senatsbeschluß. Scheinbar widerstandslos wurden alle Verfügungen des neuen Kaisers ausgeführt, so auch als Septimius Severus in Richtung Rom marschierte, nachdem er von den Legionen Pannonia superiors, die Didius Iulianus nicht als Imperator akzeptieren wollten, zum Gegenkaiser ausgerufen wurde: „[...] per idem tempus auctore Iuliano Septimius Severus a senatu hostis est appellatus [...]“. Doch kann man die Haltung des Senats zu dieser Zeit keinesfalls als einstimmig bezeichnen, geht doch eine von ihm zu Severus geschickte Gesandtschaft in dessen Reihen über.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herrschaft des Septimius Severus ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem ambivalenten Verhältnis zwischen dem Kaiser und dem römischen Senat vor.

2. Kaiser und Senat im Bürgerkrieg von 193-197: Das Kapitel analysiert die parteipolitischen Spannungen innerhalb des Senats während der Auseinandersetzungen zwischen Septimius Severus und seinen Rivalen.

3. Die Zusammensetzung des Senats unter Septimius Severus: Hier wird der Frage nachgegangen, ob die herkunft des Kaisers zu einer gezielten Bevorzugung afrikanischer Senatoren und einer allgemeinen Provinzialisierung des Senats führte.

4. Abschließende Betrachtungen zum Verhältnis Kaiser-Senat: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und widerlegt die Thesen einer bewussten Benachteiligung des traditionellen römischen Senats durch Septimius Severus.

Schlüsselwörter

Septimius Severus, Römischer Senat, Bürgerkrieg, Provinzialisierung, Africa proconsularis, Kaiserherrschaft, Römische Geschichte, Cassius Dio, Historia Augusta, Ritterstand, cursus honorum, Machtpolitik, Senatorische Parteien, Didius Iulianus, Clodius Albinus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das ambivalente politische Verhältnis zwischen Kaiser Septimius Severus und dem römischen Senat an der Wende vom zweiten zum dritten Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Zentrum stehen die Parteibildung im Senat während des Bürgerkriegs, die Auswirkungen der Personalpolitik des Kaisers auf die Senatsstruktur und die Rolle der Ritter im kaiserlichen Dienst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob Septimius Severus eine bewusste Politik der Benachteiligung des traditionellen Senats zugunsten seiner Heimatprovinz Africa verfolgte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Quellenanalyse antiker Geschichtswerke wie denen von Cassius Dio und Herodian sowie einer Auswertung moderner historischer Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Bürgerkriegsverhaltens des Senats, eine Analyse der demografischen Veränderungen im Senatorenstand und die veränderte Bedeutung des Ritterstandes.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Septimius Severus, römischer Senat, Bürgerkrieg, Provinzialisierung, Africa, Ritterstand und kaiserliche Personalpolitik.

Wie bewertet der Autor den Vorwurf der „Afrikanisierung“ des Senats?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Vorwurf einer bewussten "Afrikanisierung" oder "Barbarisierung" des Senats durch Septimius Severus historisch unbegründet ist und eher einer Ausgleichspolitik entspricht.

Welche Rolle spielte der Ritterstand unter Septimius Severus?

Die Bedeutung des Ritterstandes nahm unter Severus deutlich zu, da er ihnen verstärkt wichtige militärische und administrative Aufgaben übertrug, um den Einfluss des Senats kontrolliert zu begrenzen.

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Details

Title
Das Verhältnis des Kaisers L. Septimius Severus zum Senat von Rom
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
2,3
Author
Sebastian Rosche (Author)
Publication Year
2000
Pages
14
Catalog Number
V147656
ISBN (eBook)
9783640585731
ISBN (Book)
9783640585670
Language
German
Tags
Lucius Septimius Severus Römischer Kaiser Römischer Senat Soldatenkaiser Africa Severer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Rosche (Author), 2000, Das Verhältnis des Kaisers L. Septimius Severus zum Senat von Rom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147656
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