Diese Arbeit enthält eine Trainingsplanung für das Ausdauertraining für eine Person mit mindestens 12 Monaten Ausdauertrainingserfahrung. Zu Beginn werden die allgemeinen und biometrischen Daten der Person in einem Eingangsgespräch aufgenommen. Anhand dieser Daten ist eine Grundlage für die Trainingsplanung gegeben und somit die Erstellung eines individuellen Trainingsplans möglich.
Inhaltsverzeichnis
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.2.1 Begründung zur Auswahl des Ausdauertest
1.2.2 Testprofil und Durchführung des Hollmann & Venrath-Test
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 TEILAUFGABE 2 - ZIELSETZUNG/PROGNOSE
2.1 Zielsetzung
2.2 Begründung der Zielsetzung
2.2.1 Begründung Ziel 1
2.2.2 Begründung Ziel 2
2.2.3 Begründung Ziel 3
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
3.3.1 Begründung zu den angesteuerten Trainingsbereichen
3.3.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.3.3 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Belastungsumfang
3.3.4 Begründung zur Belastungsprogression
3.3.5 Begründung zu den ausgewählten Ausdauergeräten bzw. Bewegungsformen
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine Person mit mindestens 12 Monaten Ausdauertrainingserfahrung, um deren körperliche Fitness zu steigern und sie auf eine ambitionierte Laufdistanz vorzubereiten. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch eine gezielte Belastungsprogression und die Auswahl spezifischer Trainingsmethoden die Ausdauerleistungsfähigkeit verbessert sowie präventiv die Gesundheit, insbesondere das Herz-Kreislauf-System, gestärkt werden kann.
- Methodische Erfassung des aktuellen Leistungsstandes mittels submaximalem Ausdauertest.
- Systematische Ableitung und Begründung trainingsspezifischer Ziele.
- Detaillierte Mesozyklusplanung unter Einbeziehung verschiedener Dauermethoden.
- Anwendung von Prinzipien der Belastungsprogression und Be- und Entlastungsverhältnissen.
- Evidenzbasierte Fundierung durch Literaturrecherche zu Effekten bei arterieller Hypertonie.
Auszug aus dem Buch
3.3.4 Begründung zur Belastungsprogression
„Da der Organismus die Fähigkeit zur Anpassung besitzt, werden Trainingsbelastungen, die über längere Zeit konstant bleiben, trainingsunwirksam“ (Eisenhut & Zintl, 2004, S.18). Dementsprechend ist es notwendig, die Belastungskomponenten anzupassen. Nur so ist die Entstehung weiterer Adaptionen gegeben. Der Grundsatz ist die progressive Belastungssteigerung. Es kommt zu einer Änderung der Belastungsparameter in folgender Reihenfolge: Erhöhung der Trainingshäufigkeit, Erhöhung des Trainingsumfanges und anschließend die Erhöhung der Trainingsintensität (Eisenhut & Zintl, 2004, S. 18-19).
Woche 1 des vorliegenden Trainingsplans beginnt mit 3 Einheiten pro Woche, da dies die Trainingshäufigkeit ist, mit der die Person bereits vorher gearbeitet hat. In Woche 2 kommt es zu einer Erhöhung der Häufigkeit auf 4 Trainingseinheiten pro Woche. Der Umfang bleibt gleich. Dies entspricht sowohl dem zeitlichen Verfügungsrahmen der Person (siehe Tabelle 1), als auch dem Grundsatz der Belastungsprogression. Da eine weitere Steigerung der Häufigkeit nicht mehr möglich ist, wird ab Woche 3 der Umfang gesteigert. Um ein Be-und Entlastungsverhältnis von 3:1 einzuhalten, wie bereits in vorheriger Begründung genannt, folgt nun (Woche 4) ein entlastender Mikrozyklus.
Ab Woche 5 beginnt dieses Schema erneut, nur diesmal startet Woche 5 mit einer insgesamt gesteigerten Intensität mit der Einplanung der intensiven Dauermethode. Die Steigerung des Umfanges erfolgt in den folgenden Wochen ebenfalls immer unter Einbehaltung des 3:1-Verhältnisses.
Dieser Trainingsplan wurde unter Betrachtung des zeitlichen Verfügungsrahmens und des Grundsatzes der Belastungsprogression erstellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 TEILAUFGABE 1 – DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen, biometrischen Daten erhoben und eine Leistungsdiagnostik durchgeführt, um den aktuellen Gesundheits- und Trainingszustand festzustellen.
2 TEILAUFGABE 2 - ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden auf Basis der Diagnosedaten konkrete Trainingsziele festgelegt und die inhaltliche sowie zeitliche Zielsetzung fachlich begründet.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieses Kapitel umfasst die detaillierte Trainingsplanung für einen 8-wöchigen Mesozyklus, inklusive der Begründung der gewählten Methoden, Umfänge und Intensitäten.
4 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte von Ausdauertraining bei arterieller Hypertonie zu belegen und die gewählte Strategie wissenschaftlich zu stützen.
Schlüsselwörter
Ausdauertraining, Trainingslehre, Leistungsdiagnostik, Mesozyklus, Belastungsprogression, Herz-Kreislauf-System, Dauermethode, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, Herzfrequenz, Belastungsumfang, Trainingsintensität, Anpassung, Zielsetzung, Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines fundierten 8-wöchigen Trainingsplans für das Ausdauertraining einer bereits fortgeschrittenen Sportlerin, wobei physiologische Aspekte und Trainingsprinzipien berücksichtigt werden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit thematisiert die Leistungsdiagnostik, die zielorientierte Trainingsplanung im Mesozyklus, die praktische Umsetzung von Trainingsmethoden sowie die wissenschaftliche Begründung bei gesundheitlichen Zielstellungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Ausdauerleistungsfähigkeit der Person durch eine strukturierte Steigerung von Umfang und Intensität zu verbessern, um eine Teilnahme an einem Halbmarathon vorzubereiten und gesundheitliche Parameter wie den Blutdruck positiv zu beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine leistungsdiagnostische Testung mittels submaximalem Fahrradergometer-Test (Hollmann & Venrath) durchgeführt, kombiniert mit evidenzbasierten Trainingsmethoden nach Eisenhut & Zintl.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Diagnose, die Zielformulierung und die detaillierte Ausarbeitung der Trainingswochen inklusive der entsprechenden wissenschaftlichen Begründungen für die gewählten Parameter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Ausdauertraining, Belastungsprogression, Mesozyklus, Herz-Kreislauf-System und Leistungsdiagnostik gekennzeichnet.
Warum wird gerade der Hollmann & Venrath-Test zur Leistungsdiagnostik genutzt?
Der Test eignet sich hervorragend, um bei einer Person mit bereits vorhandener Basis-Ausdauererfahrung eine submaximale Belastung unter kontrollierten Bedingungen präzise zu messen und daraus die relative Watt-Soll-Leistung zu berechnen.
Wie trägt der Trainingsplan zur Blutdrucksenkung bei?
Durch die regelmäßige Anwendung aerober Trainingsmethoden und die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit wird das Herz-Kreislauf-System entlastet, was laut der in der Literaturrecherche angeführten Studien zu einer Senkung des Ruheblutdrucks führt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Ausdauertraining für eine Person mit mindestens 12 Monaten Ausdauertrainingserfahrung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477181