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Interpunktion als Onomatopoetikum im Comic

Eine Einordnung und Analyse des Comic-Romans "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney

Titel: Interpunktion als Onomatopoetikum im Comic

Hausarbeit , 2020 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Untersuchung soll das Comic und die beinhalteten Onomatopoetika erörtern, wobei vor allem der Aspekt der Interpunktion in Bezug auf die Einordnung in den Bereich der Onomatopoetika untersucht werden soll. Der aktuelle Forschungsstand zeigt dabei nur wenig Autoren, die auf die Interpunktion im Comic Bezug nehmen, sodass eine Analyse und Einordnung im Zuge dessen als sehr interessant angesehen werden kann.
Als zu analysierendes Werk soll demnach der Comic-Roman "Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt!" von Jeff Kinney herangezogen und untersucht werden.

„Comics? Kinderkram!“ – Diese Aussage hört man wohl im Zusammenhang mit Comics am häufigsten, sodass Comics oft als einfache Unterhaltung für Kinder abgetan werden und keines weiteren Blickes würdig sind. Aus sprachwissenschaftlicher Perspektive haben Comics jedoch viel mehr zu bieten als bloße Unterhaltung für Kinder, sodass Comics aus den verschiedensten Perspektiven heraus betrachtet und untersucht werden können.
Demnach entwickelte sich das Comic im Laufe der Zeit sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus Konsumentensicht zu einem populären Medium, wobei das Comic sogar Einfluss auf andere Medien ausübt. Folglich können die verschiedenen Comicinhalte im Bereich der Werbung, auf Plakaten oder sogar in wissenschaftlichen Zeitungen wiedergefunden werden.
Das Comic zeigt sich vielfältiger als erwartet wird, sodass es durchaus interessante Aspekte aufweist, deren genaueren Betrachtung durchaus als sinnvoll erscheint.
Die Bilder und Sprechblasen sind wohl die am häufigsten genannten Merkmale des Comics, wobei Comics generell zahlreiche sprachliche als auch bildliche Besonderheiten beinhalten.
Dementsprechend kann das Medium Comic in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden, sodass sich das Manga, Manhwa oder auch der Comic-Roman etablierte, wobei der internationale Charakter und die Beliebtheit des Comics nur allzu deutlich werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Comic und Graphic Novel

2. Die Onomatopoetika im Comic

2.1 Interpunktion im Comic

3. Die Onomatopoetika in Gregs Tagebuch

3.1 Interpunktion in Gregs Tagebuch

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die sprachwissenschaftliche Funktion von Onomatopoetika im Comic sowie deren enge Verbindung zur Interpunktion, exemplarisch verdeutlicht anhand des Comic-Romans Gregs Tagebuch von Jeff Kinney.

  • Definition und Kategorisierung von Onomatopoetika in Comics
  • Die Rolle der Interpunktion als lautmalerisches Element
  • Analyse grafischer Mittel wie Sprechblasengestaltung und Schriftgröße
  • Untersuchung der Interaktion zwischen Wort, Bild und Interpunktion
  • Fallbeispiele aus Gregs Tagebuch zur Veranschaulichung der theoretischen Ansätze

Auszug aus dem Buch

3. Die Onomatopoetika in Gregs Tagebuch

Folglich finden bereits auf der ersten Seite die Onomatopoetika Verwendung. „KLOOP!“ steht hierbei im Zusammenhang mit einem „Schlag auf den Schädel,“ wobei es sich hierbei um ein eigentliches Onomatopoetikum handelt, um deutlich zu machen, was passiert, „wenn mich irgendjemand mit diesem Buch in der Hand erwischt“, so der Protagonist Greg. An diesem ersten Beispiel wird bereits ein typisches Merkmal der Onomatopoetika deutlich, nämlich die bewusste Verwendung von Doppelbuchstaben. Des Weiteren wird die Bedeutung der Interpunktion im Zusammenhang mit dem Onomatopoetikum deutlich, nämlich „zur Betonung und als Ausdruck der Lautstärke.“ In Bezug auf graphische Mittel können diese bei einer richtigen Verwendung die Aussage der Onomatopoetika unterstreichen, sodass ‚KLOOP‘ mit Zacken umrissen ist, was den Schlag und den Scherz deutlicher zum Ausdruck bringen soll.

Auch der Ausdruck „WATSCH“, kann im Zuge dessen als eigentliches Onomatopoetikum herausgestellt werden, wobei ‚WATSCH‘ als Laut für einen Klatsch ins Gesicht fungiert. Das Onomatopoetikum steht hierbei außerhalb der Sprechblase, da der Laut hierbei das Geräusch selbst ist. Auch die graphische Gestaltung bestätigt und unterstreicht die Aussage des Onomatopoetikums, indem ein sternförmiger Umriss das Gesicht von Gregs Freund Rupert verdeckt und damit den Klatsch ins Gesicht symbolisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wissenschaftliche Relevanz von Comics jenseits ihres Rufs als Kinderunterhaltung und führt das Ziel der Arbeit ein, Onomatopoetika und deren Verbindung zur Interpunktion zu erforschen.

1. Das Comic und Graphic Novel: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Comic und Graphic Novel im Kontext der Analyse.

2. Die Onomatopoetika im Comic: Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Onomatopoetika und eine erste Einordnung ihrer Rolle innerhalb des Mediums Comic.

2.1 Interpunktion im Comic: Dieses Kapitel widmet sich der Interpunktion und prüft, inwiefern sie lautmalerische Funktionen übernehmen kann.

3. Die Onomatopoetika in Gregs Tagebuch: Basierend auf der Theorie werden konkrete Beispiele aus dem Werk von Jeff Kinney analysiert.

3.1 Interpunktion in Gregs Tagebuch: Dieses Kapitel vertieft die Analyse der Interpunktion innerhalb des Werks, um deren lautimitierende Funktion nachzuweisen.

Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Interpunktionen als integraler Bestandteil des onomatopoetischen Korpus im Comic anzusehen sind.

Schlüsselwörter

Onomatopoetika, Comic, Gregs Tagebuch, Interpunktion, Lautmalerei, Graphic Novel, Linguistik, Sprechblase, Jeff Kinney, Wortschöpfung, Lautimitation, Comic-Roman, Lautstärke, Sprachzeichen, Symbolik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen onomatopoetischen Ausdrücken und Interpunktionen innerhalb von Comics und analysiert, wie diese zur lautmalerischen Gestaltung beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition von Onomatopoetika, deren graphische Einbettung in das Comic-Medium sowie die linguistische Analyse der Interpunktion.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Die Untersuchung zielt darauf ab, die Bedeutung der Interpunktion als lautbildendes Element im Comic aufzuzeigen und sie in den Korpus der Onomatopoetika einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Theorieansammlung, die anschließend durch eine qualitative Inhaltsanalyse am Beispiel von Jeff Kinneys Gregs Tagebuch überprüft wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen der Lautimitation im Comic als auch spezifische Textstellen aus Gregs Tagebuch analysiert, um die Hypothesen zu belegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Onomatopoetika, Interpunktion, Comic-Analyse, Lautmalerei und Sprachzeichen charakterisieren.

Welche Rolle spielt die visuelle Gestaltung in der Analyse?

Die Arbeit zeigt, dass neben dem geschriebenen Wort auch die Form der Sprechblasen und die Mehrfachnennung von Buchstaben essentielle Informationen über die Art des Geräusches und die Lautstärke vermitteln.

Warum wird Interpunktion in die Analyse der Onomatopoetika einbezogen?

Da Interpunktionen im Comic oft Funktionen wie die Simulation eines Zögerns, Staunens oder Schreiens übernehmen, ist ihre Einordnung in den Bereich der Lautmalerei für ein vollständiges Verständnis der Comic-Sprache notwendig.

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Details

Titel
Interpunktion als Onomatopoetikum im Comic
Untertitel
Eine Einordnung und Analyse des Comic-Romans "Gregs Tagebuch" von Jeff Kinney
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V1477716
ISBN (PDF)
9783389028155
ISBN (Buch)
9783389028162
Sprache
Deutsch
Schlagworte
germaistik sprachwissenschaft deutsch comic onomatopoetika interpunktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Interpunktion als Onomatopoetikum im Comic, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477716
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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