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Virus versus Lockdown. Eine ethische Beurteilung der Corona Krise

Titel: Virus versus Lockdown. Eine ethische Beurteilung der Corona Krise

Hausarbeit , 2019 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Gegenwart
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch im Jahr 2021 ist die Corona Pandemie allgegenwärtig und zeigt sich als tiefer Schnitt in das Leben des Menschen. In erster Linie bedroht das Virus die Unversehrtheit des menschlichen Lebens, wobei diese Gefahr nicht die einzige bleibt. Denn inmitten des Lockdowns und Shutdowns wird deutlich, dass nicht nur die Gesundheit des Menschen durch die Pandemie bedroht ist, sondern auch in der Wirtschaft zeigen sich die Folgen der Pandemie deutlich.

Die Wirtschaft sowie das gesamte gesellschaftliche Leben werden heruntergefahren, die Wohnung wird nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz in der Tasche verlassen. Diese surrealen Bilder sind zur Normalität in der aktuellen Lage der Welt geworden und ein Ausgang aus der Krise scheint so weit entfernt, wie noch nie zuvor. Die Menschen bleiben in ihrem gesellschaftlichen als auch in ihrem beruflichen Leben eingeschränkt, sodass zahlreiche Menschen vor der Arbeitslosigkeit als auch vor der Kurzarbeit stehen. Des Weiteren stößt auch das Gesundheitssystem auf ihre maximale Belastbarkeit, denn die Pflegekräfte in Europas Krankenhäusern stehen vor der größten Arbeitsbelastung wie sonst nirgendwo. Der Ausflug in den Supermarkt bleibt für lange Zeit die einzige Möglichkeit das Eigenheim zu verlassen. Eine Situation herrscht in Deutschland und Europa, wie man sie sich niemals hätte ausmalen können.

Doch wie lange kann ein Staat seine Wirtschaft auf ein absolutes Minimum herunterfahren? Ist der finanzielle Tod so vieler Menschen mit einer eventuell harmlosen verlaufenden Infektion ebenbürtig?

Der Staat und die Gesellschaft sind sich in dieser Frage weitestgehend einig, dass die Gesundheit das höchste Gut ist. Doch als vermutliche Folge der Krise werden viele Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, sodass sich trotz dessen die Frage stellt, ob die Entscheidungen, so wie sie getroffen wurden, aus ethischer Sicht richtig waren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die Wirtschaft in der Corona Krise

2. Der ethische Kompass nach Andreas Suchanek

3. Das Gefangendilemma der Corona Krise

4. Der ethische Kompass und die Corona Krise

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die ethischen Herausforderungen der Corona-Pandemie und analysiert, wie gesellschaftliche Interessen zwischen gesundheitlichem Schutz und wirtschaftlicher Stabilität abgewogen werden können.

  • Ethische Beurteilung der staatlichen Lockdown-Maßnahmen
  • Anwendung von Andreas Suchaneks ethischem Kompass
  • Analyse der Pandemie-Situation als Gefangenendilemma
  • Spannungsfeld zwischen Freiheitseinschränkung und Infektionsschutz
  • Reflexion über Kooperationsmöglichkeiten in der Gesellschaft

Auszug aus dem Buch

1. Die Wirtschaft in der Corona Krise

Das Coronavirus ist wohl das bekannteste Virus der heutigen Zeit, wobei zunächst genauer geklärt werden soll, was unter dem neuartigen Virus überhaupt verstanden wird.

Der neuartige Virus ist im Bereich der Medizin auch bekannt unter „SARS-CoV-2“, wobei der Virus seinen Ursprung im Tierreich findet, inzwischen aber hoch ansteckend von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Dementsprechend trägt ein infizierter Mensch das Virus „im Durchschnitt an etwa 2,5 bis 3,5 weitere Personen weiter.“ Dementsprechend wird der Ausbreitung des Virus entgegengewirkt, sodass „die Antwort nahezu aller Regierungen der betroffenen Länder [Lockdown] lautet.“ Dirk Richter definiert den Begriff Lockdown als „Synonym für sämtliche nicht-pharmakologische Maßnahmen zur Pandemieeindämmung […], etwa für das Maskentragen oder die Verpflichtung zum Einhalten von Distanz.“ Doch nichts desto trotz hat die Corona Pandemie tiefgehende Folgen für die Gesellschaft, was unter anderem auch an der Bekämpfung mittels des Lockdowns liegt. So haben „Milliarden Menschen […] die wirtschaftlichen und psychosozialen Konsequenzen zu bewältige.“ Dabei werden sowohl kurzfristige als auch langfristige Folgen sichtbar und absehbar, wobei sich auch vielversprechende Entwicklungen zeigen. Dementsprechend haben „die Pandemie und der Lockdown […] einen deutlichen Schub an Digitalisierung und Automatisierung in vielen Bereichen der Arbeitswelt angestoßen.“ Auf der anderen Seite hingegen zieht diese Entwicklung auch Konsequenzen nach sich, sodass dieser Schub folglich „mit einem erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen verbunden ist.“

Auch wurden in Deutschland unter anderem Großveranstaltungen abgesagt, die Schulen und Kitas geschlossen sowie ein „umfassendes Kontaktverbot (das sogenannte Social Distancing) erlassen.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass die Corona-Pandemie nicht nur die körperliche Gesundheit bedroht, sondern durch Lockdowns auch massive wirtschaftliche und soziale Auswirkungen hervorruft.

1. Die Wirtschaft in der Corona Krise: Dieses Kapitel erläutert die medizinische und gesellschaftliche Definition des Virus sowie die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der Pandemie, inklusive der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

2. Der ethische Kompass nach Andreas Suchanek: Hier wird der ethische Kompass nach Suchanek als Instrument zur Orientierung vorgestellt, das zentrale Werte wie Freiheit, Einbettung, Respekt und Selbstbegrenzung zur Lösung des Krisendilemmas nutzt.

3. Das Gefangendilemma der Corona Krise: Dieses Kapitel überträgt die Situation der Pandemie auf das Modell des Gefangenendilemmas, um verschiedene Szenarien kooperativen oder defektierenden Verhaltens zwischen den Akteuren Wirtschaft und Gesundheit zu analysieren.

4. Der ethische Kompass und die Corona Krise: Diese Analyse setzt den ethischen Kompass in den Kontext der Realität, um aufzuzeigen, wie interpersonelle Werte wie Empathie und Vertrauen helfen können, ethisch vertretbare Entscheidungen zu treffen.

Fazit: Das Fazit resümiert, dass der ethische Kompass ein hilfreiches, wenngleich stark auf dem Guten im Menschen basierendes Prinzip darstellt, das einen wertvollen Orientierungsrahmen für komplexe Krisen bietet.

Schlüsselwörter

Corona-Krise, Lockdown, ethischer Kompass, Andreas Suchanek, Gefangenendilemma, Infektionsschutz, Wirtschaft, Freiheitseinschränkung, Nicht-Schädigungsprinzip, gesellschaftliche Kooperation, Ethik, Respekt, Pandemie, Selbstbegrenzung, Sozialwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das ethische Spannungsfeld zwischen staatlichen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus und deren wirtschaftlichen sowie sozialen Folgen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der ethischen Bewertung von Lockdown-Maßnahmen, der Anwendung ökonomischer Spieltheorie auf die Pandemie und der Bedeutung moralischer Prinzipien in Krisenzeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wie der „ethische Kompass“ nach Andreas Suchanek dazu beitragen kann, legitime Entscheidungen in einem Dilemma zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlicher Existenzsicherung zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Methodisch stützt sich die Arbeit primär auf die Anwendung des Modells des Gefangenendilemmas zur Analyse von Akteurskonstellationen sowie auf eine normativ-ethische Reflexion auf Basis der Wirtschafts- und Unternehmensethik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die wirtschaftlichen Folgen beleuchtet, anschließend wird der theoretische Rahmen des ethischen Kompasses definiert und dessen Anwendungsmöglichkeiten in den verschiedenen Szenarien der Pandemie diskutiert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind der ethische Kompass, das Nicht-Schädigungsprinzip, der Lockdown, die Kooperation unter Akteuren und die gesellschaftliche Verantwortung.

Kann der ethische Kompass alle Probleme der Pandemie lösen?

Nein, der Autor stellt fest, dass der Kompass ein „theoretischer Orientierungspunkt“ bleibt, der stark von der persönlichen Einstellung und Empathie der Akteure abhängt und psychologische sowie soziale Folgen nur begrenzt erfassen kann.

Warum wird das Modell des Gefangenendilemmas verwendet?

Es dient dazu, die interdependente Entscheidungssituation zwischen dem Schutz der Gesundheit einerseits und der Aufrechterhaltung der Wirtschaft andererseits verständlich zu machen und die Chancen für kooperatives Handeln zu evaluieren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virus versus Lockdown. Eine ethische Beurteilung der Corona Krise
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V1477812
ISBN (PDF)
9783389027981
ISBN (Buch)
9783389027998
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konsumentenethik konsumentenverantwortung Ethik der Wirtschaft Ethik corona
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Virus versus Lockdown. Eine ethische Beurteilung der Corona Krise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477812
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Leseprobe aus  14  Seiten
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