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Die Auswirkungen von primären Hirntumoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit

Titel: Die Auswirkungen von primären Hirntumoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit

Bachelorarbeit , 2022 , 55 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sophie-Kristin Männel (Autor:in)

Psychologie - Kognitive Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bachelorarbeit thematisiert die Auswirkung primärer Hirntumore auf das Gehirn und die kognitive Leistungsfähigkeit. Gestützt wird die literarische Recherche mit einer prospektiven Studie in Kooperation mit dem Fachbereich der Neurochirurgie des Helios Vogtland-Klinikum Plauen. Fokussierend werden dabei primäre Hirntumore mit Lokalisation in der vorderen Schädelgrube betrachtet, um in diesem Bereich Auffälligkeiten hinsichtlich kognitiver wie auch psychischer Veränderungen zu untersuchen. Da bisher nur unzureichend Information zur Beschreibung von Veränderungen kognitiver Leistung und der Notwendigkeit neuropsychologischer Diagnostik insbesondere im klinischen, präoperativen Setting vorliegen, gewinnen entsprechende Evaluationen nicht nur im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit, sondern auch im klinischen Alltag, insbesondere in der neuropsychologischen Diagnostik Bedeutung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Hirntumore

2.1.1 Pathogenese

2.1.2 Symptomatik

2.1.3 Diagnostik

2.1.4. Therapie

2.2. Meningeome

2.2.1. Symptomatik und Arten

2.2.3. Diagnostik und Therapie

2.3. Erkenntnisse der kognitiven Diagnostik bei Hirntumoren

3. Methodik

3.1. Studienvorbereitung

3.2. Untersuchungsdesign

3.3. Ein- und Ausschlusskriterien

3.4. Organisation und Rekrutierung

3.5. Der MoCA als kognitives Screeningverfahren

3.6. Stichprobe

3.7. Untersuchungsablauf

3.8. Hypothesen

3.9. Statistische Analyse

4. Ergebnisse

4.1. Haupthypothese

4.2. Nebenhypothesen

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von primären Hirntumoren mit Lokalisation in der vorderen Schädelgrube auf die kognitive Leistungsfähigkeit von Patienten im präoperativen Setting, um die Notwendigkeit neuropsychologischer Diagnostik zu begründen.

  • Präoperative kognitive Leistungsdiagnostik bei Hirntumorpatienten
  • Einsatz und Validität des MoCA-Screeningverfahrens
  • Vergleich der kognitiven Leistung zwischen Patienten und einer gesunden Vergleichsgruppe
  • Zusammenhang von Tumorlokalisation und neuropsychologischen Defiziten
  • Ableitung der Notwendigkeit für kontinuierliche neuropsychologische Verlaufsdiagnostik

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Pathogenese

Im Vergleich zu anderen Tumorerkrankungen können auch kleine, ungünstig gelegene, oder benigne, intrakranielle Tumore aufgrund der Komplexität und räumliche Nähe zu neuroanatomischen Strukturen zu einer signifikanten Funktionsstörung führen (Röther, J., 2006).

Kommt es zur Zunahme des Tumorvolumens ist die Kompensationsfähigkeit des Gehirns, aufgrund der Schädelkalotte, eingeschränkt (Hacke, W. & Poeck, K., 2006). Dies bedingt die Abnahme des Liquorvolumens als Kompensation der raumfordernden Wirkung. Die Dynamik der Erkrankung wird hierbei vom Tumorvolumen und der Wachstumsgeschwindigkeit beeinflusst. Im dynamischen Verlauf kommt es zur Kompression der Hirnrinde mit verstrichenen Hirnrindenfurchen, einer Verschiebung der Mittellinie, durch eine Massenverlagerung der Hirnstrukturen und zur Verquellung der basalen Liquorzisternen. Somit zeigen sich nicht nur Veränderungen in der umliegenden Hirnstrukturen, sondern mit zunehmendem Wachstum auch Beeinträchtigungen in anderen Gehirnregionen (Hacke, W. & Poeck, K., 2006).

Kapitelzusammenfassungen

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz neuropsychologischer Diagnostik bei Hirntumor-Erkrankungen des Zentralnervensystems ein und definiert die Forschungsfrage.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen Grundlagen, die Pathogenese und Symptomatik von Hirntumoren sowie die Spezifika von Meningeomen.

3. Methodik: Hier wird das Studiendesign, die Stichprobenrekrutierung und das angewendete Testverfahren, der MoCA, detailliert beschrieben.

4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten mittels statistischer Analysen ausgewertet und die Hypothesen der Studie auf ihre Gültigkeit geprüft.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden hier in den Kontext der aktuellen Literatur gestellt und die Relevanz der gefundenen neuropsychologischen Defizite bewertet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit neuropsychologischer Diagnostik in der klinischen Routine.

Schlüsselwörter

Hirntumor, Diagnostik, kognitive Leistungsfähigkeit, Neuropsychologie, MoCA, präoperatives Setting, Meningeom, Schädelgrube, kognitive Defizite, neuropsychologische Diagnostik, Symptomatik, klinische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie sich primäre Hirntumore in der vorderen Schädelgrube auf die kognitiven Fähigkeiten von Patienten vor einer Operation auswirken.

Welche Themenfelder sind zentral?

Neben der neuroanatomischen Lokalisation der Tumoren liegt der Fokus auf der neuropsychologischen Diagnostik mittels MoCA-Verfahren.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, welche messbaren Auswirkungen primäre Hirntumore auf die präoperative kognitive Leistungsfähigkeit haben.

Welche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine prospektive, klinische Studie, in der Patienten mit einer gesunden Kontrollgruppe verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Neben den medizinischen Grundlagen wird die kognitive Testung und die statistische Auswertung der Studiendaten ausführlich dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hirntumor, Diagnostik, Neuropsychologie, MoCA, kognitive Leistungsfähigkeit und prächirurgische Abklärung.

Warum wurde das MoCA-Verfahren gewählt?

Das MoCA gilt als ökonomisches und valides Screeninginstrument, um leichte kognitive Beeinträchtigungen schnell zu identifizieren.

Was ist das Hauptergebnis zur kognitiven Leistung?

Die statistische Analyse deutet darauf hin, dass die betroffene Patientengruppe signifikant schlechtere kognitive Ergebnisse erzielt als die Kontrollgruppe.

Gibt es auch Einschränkungen der Studie?

Die Autorin weist auf die kleine Stichprobengröße hin und empfiehlt bei zukünftigen Studien eine größere Kohorte für eine höhere Generalisierbarkeit.

Ende der Leseprobe aus 55 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Auswirkungen von primären Hirntumoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,0
Autor
Sophie-Kristin Männel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
55
Katalognummer
V1477930
ISBN (PDF)
9783389035290
ISBN (Buch)
9783389035306
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neuropsychologie Hirntumor MoCA Leistungsfähigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie-Kristin Männel (Autor:in), 2022, Die Auswirkungen von primären Hirntumoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477930
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Leseprobe aus  55  Seiten
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