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Humankapital auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolvent*innen. Inwiefern beeinflussen Unterschiede im Bildungsabschluss Lohnungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt?

Title: Humankapital auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolvent*innen. Inwiefern beeinflussen Unterschiede im Bildungsabschluss Lohnungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt?

Term Paper , 2023 , 19 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
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Die Rolle des Bildungsabschlusses und seine Auswirkungen auf den Lohn sollen in dieser Arbeit näher beleuchtet werden. Theoretisch fließen dabei die Ideen der Humankapitaltheorie mit ein, in der Garry S. Becker Überlegungen rund um verlängerte Ausbildungszeiten, damit verbundene Kosten und den möglichen daraus resultierenden Erträgen anstellt. Des Weiteren soll die Theorie auf unterschiedliche, auf dem Arbeitsmarkt präsente Abschlüsse übertragen werden, die einerseits aus vor dem Bologna-Prozess bestehenden Diplom- und Magisterabschlüssen und andererseits aus Bachelor- und Masterabschlüssen bestehen, die erst nach der Bologna-Reform entstanden sind. Um der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Art des Studienabschlusses und unterschiedlich hohem Einkommen näherzukommen, sollen im Verlauf der Arbeit exemplarisch einige empirische Studien herangezogen, die aus dem breiten Spektrum der bereits bestehenden Literatur ausgewählt wurden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Die Humankapitaltheorie

2.2 Studienabschlüsse im Überblick

2.3 Hypothesen

3 Daten und Methoden empirischer Untersuchungen

4 Diskussion und Einordnung der Ergebnisse

Zielsetzung & zentrale Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener akademischer Bildungsabschlüsse auf die Höhe von Lohnungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt, gestützt durch die theoretische Linse der Humankapitaltheorie.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Studiendauer und Einkommen
  • Vergleich von Bachelor-, Master-, Diplom- und Magisterabschlüssen
  • Anwendung der neoklassischen Humankapitaltheorie nach Gary S. Becker
  • Diskussion aktueller empirischer Studien zur Lohnentwicklung
  • Bewertung der Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf Berufs- und Gehaltschancen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Humankapitaltheorie

Im Zentrum der Arbeit soll aus den oben dargelegten Gründe die neoklassische Humankapitaltheorie stehen, die nicht nur in der Arbeitsmarktforschung eine bedeutsame Rolle einnimmt. Mit ihrer Hilfe soll ein theoretisches Fundament zur Erklärung des Einflusses von Studienabschlüssen auf den Lohn errichtet werden. Einstiger Begründer der neoklassischen Humankapitaltheorie ist Theodor W. Schultz, ein amerikanischer Ökonom, der mit seinem Werk „Investment in Human Capital“ deutlich macht, welche Auswirkungen die Größe des Humankapitals einerseits auf das Wirtschaftswachstum und andererseits auf den individuellen Lohn haben kann. Nach Schultz wurde der neoklassische Ansatz der Humankapitaltheorie vor allem von Gary S. Becker weiterentwickelt.

In seinem Werk „Human Capital. A theoretical and empirical analysis with special reference to education“ erläutert er den Kapitalbegriff als solchen und stellt ihn in seinen unterschiedlichen Facetten dar (vgl. Schultz, 1961). Doch was ist eigentlich dieses Humankapital, von dem gesprochen wird? Das Wort „human“ stammt vom lateinischen Wort „humanus“ ab und bedeutet so viel wie „menschlich“ (Dudenredaktion). Der Begriff des „Kapitals“ stammt ursprünglich aus der Volkswirtschaft und beschreibt den „Bestand an Produktionsausrüstung […], der zur Güter- und Dienstleistungsproduktion eingesetzt werden kann“ (Gabler Wirtschaftslexikon). Setzt man die beiden Worte schließlich zusammen, so entsteht menschliches Gut, das zur Herstellung von wiederum anderen Gütern benutzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einstieg in die Relevanz des Themas Einkommen als Maßstab für beruflichen Erfolg und Vorstellung der zentralen Fragestellung bezüglich verschiedener Studienabschlüsse.

2 Theoretischer Hintergrund: Theoretische Herleitung durch die Humankapitaltheorie und Überblick über die historischen sowie aktuellen Studienabschlüsse nach dem Bologna-Prozess.

3 Daten und Methoden empirischer Untersuchungen: Vorstellung und methodische Einordnung der herangezogenen empirischen Studien, die als Grundlage für die Hypothesenprüfung dienen.

4 Diskussion und Einordnung der Ergebnisse: Zusammenführung der theoretischen Annahmen mit den empirischen Befunden zur Verifizierung der aufgestellten Hypothesen.

Schlüsselwörter

Humankapitaltheorie, Arbeitsmarkt, Bachelor, Master, Diplom, Magister, Lohnungleichheit, Bologna-Prozess, Studiendauer, Einkommen, Produktivität, Investition, Gehaltsunterschiede, Bildungsabschluss, berufsspezifisches Humankapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit unterschiedliche Bildungsabschlüsse von Hochschulabsolventen zu Differenzen in der Entlohnung auf dem Arbeitsmarkt führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Humankapitaltheorie, der Vergleich zwischen alten und neuen Studienabschlüssen sowie die Auswirkungen der Studiendauer auf das Einstiegsgehalt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie sich die Art des Studienabschlusses auf Lohnungleichheiten auswirkt und ob eine längere Studiendauer mit einem höheren Einkommen korrespondiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Literaturanalyse durch und setzt diese in Bezug zu ausgewählten, bestehenden empirischen Studien zum Thema Arbeitsmarkt und Entlohnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch die Humankapitaltheorie und die anschließende Diskussion empirischer Daten, um die aufgestellten Hypothesen zu verifizieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Humankapital, Lohnungleichheit, Bologna-Prozess, Bachelor- und Masterabschlüsse, Arbeitseinkommen sowie Investition in Bildung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Humankapitalarten?

Die Arbeit differenziert gemäß Gary S. Becker zwischen allgemeinem, berufsspezifischem und betriebsspezifischem Humankapital, wobei der Fokus auf dem in Studium und Ausbildung erworbenen Humankapital liegt.

Zu welchem Ergebnis kommt die Arbeit bezüglich der Hypothesen?

Die Analyse bestätigt, dass alle drei aufgestellten Hypothesen verifiziert werden konnten: Abschlüsse mit längerer Studiendauer (Master, Diplom, Magister) gehen im Durchschnitt mit einem höheren Lohn einher als der Bachelorabschluss.

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Details

Title
Humankapital auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolvent*innen. Inwiefern beeinflussen Unterschiede im Bildungsabschluss Lohnungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt?
College
University of Tubingen
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
19
Catalog Number
V1478059
ISBN (PDF)
9783389028704
ISBN (Book)
9783389028711
Language
German
Tags
humankapital arbeitsmarkt hochschulabsolvent*innen inwiefern unterschiede bildungsabschluss lohnungleichheiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Humankapital auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolvent*innen. Inwiefern beeinflussen Unterschiede im Bildungsabschluss Lohnungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1478059
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