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Mobbing in der Schule. Merkmale, Auswirkungen und Prävention

Title: Mobbing in der Schule. Merkmale, Auswirkungen und Prävention

Term Paper , 2023 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Die vorliegende Hausarbeit widmet sich der Analyse des Phänomens Mobbing in Schulen. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die verschiedenen Facetten von Mobbing zu entwickeln, die Ursachen zu beleuchten und Möglichkeiten zur Prävention und Intervention zu untersuchen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Auswirkungen Mobbing auf die Schüler und Schülerinnen haben kann und welche Maßnahmen es gibt um Mobbing zu verhindern beziehungsweise es zu verringern. Die vorliegende Arbeit setzt sich zunächst mit der Definition von Mobbing und den verschiedenen Rollen die es bei einem Mobbinggeschehen gibt auseinander. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden die weitreichenden Auswirkungen von Mobbing auf die betroffenen Schüler und Schülerinnen sowie auf das schulische Umfeld analysiert. Dies beinhaltet die psychischen und physischen Folgen und ebenso die schulischen Folgen. Es werden ebenfalls die Folgen von Cybermobbing erklärt und ob diese Ähnlichkeiten mit den Folgen des traditionellen Mobbing aufweisen. Daraufhin werden verschiedene Ansätze zur Prävention und Intervention gegen Mobbing in Schulen vorgestellt. Dabei werden die Programme Olweus Bullying Programm, KiVa und No Blame Approach näher beleuchtet. Im Anschluss werden die gewonnen Erkenntnisse über Mobbing schließlich resümiert. Das bedeutet, dass diese nochmals kurz zusammengefast werden und die Frage dieser Arbeit deutlich beantwortet wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Mobbing

3. Verschiedene Mobbing-Rollen

3.1 Die Rolle des Opfers

3.2 Die Rolle des Täters

3.3 Die Rolle der Täter-Opfer

3.4 Andere Rollen

3.5 Die Rolle der Lehrkraft

4. Folgen von Mobbing

4.1 Psychische und physische Folgen

4.2 Schulische Folgen

4.3 Folgen von Cybermobbing

5. Maßnahmen

5.1 Olweus Bullying Präventionsprogramm

5.2 KiVa

5.3 No Blame Approach

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Verständnis für das Phänomen Mobbing im schulischen Kontext zu entwickeln, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler sowie effektive Interventions- und Präventionsmöglichkeiten untersucht werden.

  • Definition sowie Wesensmerkmale von Mobbing
  • Differenzierte Analyse der Rollen innerhalb eines Mobbingprozesses
  • Untersuchung psychischer, physischer und schulischer Konsequenzen
  • Vergleichende Betrachtung von traditionellem Mobbing und Cybermobbing
  • Vorstellung ausgewählter Präventionsprogramme wie Olweus, KiVa und No Blame Approach

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Rolle des Opfers

Es kann zwischen zwei Typen von Opfern unterschieden werden: „die passiven und die provozierenden Opfer“ (Wilde 2020, S.84). Das passive Opfer weist häufig physische Unterschiede zu seinen Mitschülern auf, sei es durch körperliche Schwäche, Übergewicht oder andere auffällige Merkmale. In seinem Verhalten ist es eher zurückhaltend und leise (vgl. ebd.). „Die Kinder stammen oftmals aus einem überbehüteten Elternhaus“ (Wilde 2020, S.84). Sie neigen dazu, ängstlich und unsicher zu sein und haben ein niedriges Selbstwertgefühl. Bei Übergriffen setzen sie sich nicht zur Wehr, sondern ziehen sich zurück (vgl. ebd.). „Das provozierende Opfer weißt eine Kombination von ängstlichen und aggressiven Verhaltensmustern auf“ (Wilde 2020, S.85). Ihr Verhalten zeigt Symptome von Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen, was oft zu Problemen und Spannungen in ihrem sozialen Umfeld führt und negative Reaktionen hervorruft (vgl. ebd.).

„Im Gegensatz zum passiven Opfer drängt es sich in den Vordergrund und fällt auf“ (Wilde 2020, S.85). Ihre Persönlichkeit neigt zur Exzentrik und sie versuchen eine Beziehung zu ihren Mitschülern aufzubauen, werden jedoch oft abgelehnt (vgl. ebd.). Generell kann das Opfer als ein Kind charakterisiert werden, das nicht in der Lage ist, sich zu verteidigen, da es körperlich nicht besonders stark ist und Angst davor hat, einem Lehrer oder einer anderen Person von den Übergriffen zu berichten. Bereits vor dem Mobbing nimmt das Opfer eine weniger präsente soziale Rolle in der Klasse ein, was der Täter/die Täterin ausnutzt, um seine Machtstellung auszubauen (vgl. Wilde 2020, S.85).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Themas Mobbing als soziales Fehlverhalten und erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit sowie das methodische Vorgehen.

2. Definition Mobbing: Definiert Mobbing anhand der Merkmale Wiederholung, Verletzungsabsicht und Machtungleichgewicht sowie durch die Abgrenzung zum Cybermobbing.

3. Verschiedene Mobbing-Rollen: Analysiert die Rollenverteilung innerhalb der Gruppe, darunter Täter, Opfer, Täter-Opfer, Assistenten und Lehrkräfte.

4. Folgen von Mobbing: Untersucht die gravierenden psychischen, physischen und schulischen Folgen für Betroffene sowie die spezifischen Auswirkungen von Cybermobbing.

5. Maßnahmen: Stellt drei bekannte Anti-Mobbing-Programme vor: das Olweus Bullying Präventionsprogramm, KiVa und den No Blame Approach.

6. Fazit: Resümiert die Erkenntnisse zur Problematik und betont die Notwendigkeit einer koordinierten Anstrengung der gesamten schulischen Gemeinschaft.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schule, Cybermobbing, Prävention, Intervention, Täter, Opfer, Schulalltag, Sozialpsychologie, Olweus, KiVa, No Blame Approach, psychosoziale Folgen, Gruppendynamik, Lehrerrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen Mobbing an Schulen in seinen verschiedenen Facetten, Risiken und Möglichkeiten der Bekämpfung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert auf die Definition von Mobbing, die Analyse sozialer Rollen in Mobbingprozessen, die negativen Folgen und verschiedene bewährte Interventionsprogramme.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, ein umfassendes Verständnis für Mobbing zu entwickeln und Wege aufzuzeigen, wie dieses Verhalten in Schulen verhindert oder gestoppt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, bei der aktuelle Fachliteratur und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Mobbing ausgewertet und zusammengeführt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Defintion, die Identifikation von Akteurs-Rollen, die Darstellung der Folgen für das Wohlbefinden und die Leistungen sowie die detaillierte Vorstellung von Präventionsansätzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind neben Mobbing und Schule insbesondere Prävention, Intervention, Gruppendynamik sowie spezifische Programme wie KiVa oder der No Blame Approach.

Was unterscheidet das Täter-Opfer von anderen Rollen?

Das Täter-Opfer ist eine Mischform; es handelt sich um ehemalige oder derzeitige Opfer, die ihre erlittenen Aggressionen an andere weitergeben, um selbst eine vermeintlich stärkere Position zu erreichen.

Warum spielt die Lehrkraft im Mobbinggeschehen eine bedeutende Rolle?

Lehrkräfte fungieren als Vorbilder und Respektspersonen; ihr Handeln oder ihre Ignoranz prägt das soziale Klima in der Klassengemeinschaft maßgeblich.

Wie unterscheidet sich der No Blame Approach von rein strafenden Maßnahmen?

Dieser Ansatz verzichtet bewusst auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen und setzt stattdessen auf lösungsorientierte Gruppendialoge, um das belastende Verhalten nachhaltig zu verändern.

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Details

Title
Mobbing in der Schule. Merkmale, Auswirkungen und Prävention
College
University of Koblenz-Landau
Course
Bildungswissenschaften
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
16
Catalog Number
V1478242
ISBN (PDF)
9783389028940
ISBN (Book)
9783389028957
Language
German
Tags
Bildungswissenschaften Biwi Mobbing Mobbing in der Schule Schule Mobbingmaßnahmen Mobbingauswirkungen Mobbingmerkmale
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Mobbing in der Schule. Merkmale, Auswirkungen und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1478242
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