Mobile Apps auf dem Blackberry


Seminararbeit, 2010

53 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitungen
1.1 Allgemeine Einleitung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Hausarbeit
1.3 Abgrenzung

2 Research in Motion

3 BlackBerry Endgeräte
3.1 BlackBerry Pearl (81er Serie)
3.2 BlackBerry Bold (9er Serie)
3.3 BlackBerry Storm (95er Serie)
3.4 BlackBerry OS
3.5 Abschließende Bewertung der BlackBerry Gerätetypen in Bezug auf die Entwicklung mobiler Applikationen

4 BlackBerry Dienste und Funktionen
4.1 Email
4.2 Mobile Kalenderfunktion
4.3 PIM und weitere Funktionen

5 Architektur der BlackBerry Landschaft
5.1 BlackBerry Enterprise Solution
5.2 BlackBerry Internet Service
5.3 BlackBerry Architekturen in Bezug auf die Entwicklung mobiler Applikationen

6 BlackBerry Entwicklung
6.1 BlackBerry Developer Zone
6.2 Entwicklerwerkzeuge
6.2.1 BlackBerry Web Development
6.2.2 BlackBerry Java Development
6.2.3 BlackBerry Device Simulator

7 Entwicklung einer Beispiel App
7.1 Applikationsbeschreibung und eingesetzte Mittel
7.2 Implementierung
7.3 Die Applikation Pruefungen Count Down

8 BlackBerry App World

9 Fazit

10 Literaturverzeichnis

11 Quellcode

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 BlackBerry Pearl

Abbildung 2 Blackberry Bold

Abbildung 3 BlackBerry Storm

Abbildung 4 BlackBerry Enterprise

Abbildung 5 Pruefungen Count Down Screen

Abbildung 6 Pruefungen Screen

Abbildung 7 Browser Guide

1. Einleitungen

1.1 Allgemeine Einleitung

Die mobile Kommunikation und auch Datenverarbeitung hat längst Einzug in das Alltagsle-ben der meisten Menschen gehalten. Sei es nun im privaten oder im geschäftlichen Umfeld. Der Hersteller RIM mit seinem Produkt Blackberry steht dabei als Synonym für die moderne Form der mobilen Datenverarbeitung im Enterprise Umfeld.

In der Geschäftswelt weitgehend etabliert, gerade aufgrund der Stärke der Mail- und PIM-Funktionalitäten, versucht der Hersteller Research in Motion auch im Consumer Bereich ver-mehrt Fuß zu fassen. Dazu bedarf es, wie das Erfolgsmodell iPhone des Konkurrenten Apple zeigt, nicht nur ein Stück Hardware zu verkaufen, sondern einen Zusatznutzen über die Be-reitstellung attraktiver Software zu generieren. Der wegweisende Erfolg von Apples App-store war die Inspiration für den Start von RIMs App World.

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Hausarbeit

In dieser Hausarbeit soll die Plattform BlackBerry in Bezug auf die Entwicklung mobiler Ap-plikationen untersucht werden. Dazu soll im ersten Schritt die Blackberry Plattform, sprich Geräte und Infrastruktur beleuchtet werden.

Im folgenden Abschnitt werden die verschiedenen Entwicklungswerkzeuge vorgestellt. Die Entwicklung einer Beispielapplikation soll einen Einblick in die praktische Nutzung dieser Werkzeuge vermitteln.

Anschließend soll die AppWorld von Research in Motion untersucht, und kurz die Möglich-keiten des Publishings von Applikationen dargestellt werden.

Ein kurzes Fazit bildet den Abschluss der Hausarbeit

1.3 Abgrenzung

Ziel dieser Hausarbeit ist die eine umfassende Beschreibung der Blackberry Hard- und Soft­ware. Weiterhin ist diese Hausarbeit keine Dokumentation, wie eine Anwendung für den Blackberry entwickelt werden sollte. Aufgrund der Umfangsbeschränkung kann in dieser Hausarbeit nur grundlegend auf die Themenbereiche eingegangen werden Die zu entwickeln-de Beispielapplikation ist als Programmierübung zu betrachten und erhebt nicht den Anspruch einer vollständig getesteten und dokumentierten Vollversion. Der erstelle Quellcode wird im Anhang aufgeführt.

2 Research in Motion

Die Firma Research in Motion wurde 1984 von Mike Lazaridis in Waterloo, Ontario in Kana-da gegründet. RIM ist einer der führenden Anbieter von Lösungen zur drahtlosen Kommuni-kation. Neben der Herstellung von mobilen Endgeräten mit einer eigenen Software bietet RIM weitere Services an.

3 BlackBerry Endgeräte

3.1 BlackBerry Pearl (81er Serie)

Das BlackBerry Pearl richtet sich als Teil der Prosumer Serie in erster Linie an Nutzer des BlackBerry Internet Service. Es kam im Herbst 2006 auf den Markt. Im Gegensatz zu anderen BlackBerry Geräten verfügt das Pearl nicht über eine vollständige QWERTZ-Tastatur, sondern über eine sogenannte „komprimierte Tastatur“, bei der die Tasten mehrfach belegt sind. RIM bietet in diesem Zusammenhang das sogenannte SureType an. Dies soll eine schnelle und präzise Texteingabe ermöglichen, indem das Tippverhalten des Benutzers gespeichert, und so benutzerspezifische Wortlisten generiert werden können. Außerdem können Wortlisten nachgeladen werden und es gibt intelligente Suchmechanismen, z.B. die Namens-suche im Adressbuch.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 BlackBerry Pearl1

Das Pearl verfügt über die typischen BlackBerry Features. Fehlten in der ersten Generation noch GPS sowie WLAN und 3G Unterstützung, so bietet das Pearl diese Funktionalitäten in der aktuellen Produktversion 8130 an. Der interne Speicher ist mit 64 MB eher klein, kann aber durch Micro SD Karten erweitert werden, um die Multimediafunktionen des Pearl, wie z.B. Kamera oder Medienwiedergabe, besser nutzen zu können2.

3.2 BlackBerry Bold (9er Serie)

Das BlackBerry Bold ist ein Enterprise Gerät mit einer kompletten Tastatur, und daher geeignet, längere Texte zu tippen. Es kam 2007 auf den Markt. Für die im November 2009 erschienene 9700er Version des Bold wurde der BlackBerry-typische Trackball durch ein berüh-rungssensitives Trackpad ersetzt. Das Bold verfügt über ein hochauflösendes Display, welches aber im Gegensatz zu Geräten der Konkurrenz nicht auf Berührungen reagiert. Das 9700 ist mit der neuen Betriebssystemversion Black- Berry OS 5.0 ausgestattet. Außerdem soll es über verbesserte Browsing Funktionalitäten ver- fügen, wie z.B. Integration von JavaScript und Tabbed Browsing. Weiterhin verspricht der Hersteller eine Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen bei GSM und 17 Tagen bei UMTS Netzen, sowie eine verbesserte Multimedia Funktion. Weitere Ausstattungsmerkmale sind 3G, GPS und WiFi4.

3.3 BlackBerry Storm (95er Serie)

Das im Herbst 2008 erschienene BlackBerry Storm ist das erste BlackBerry mit Touchscreen.

RIM verzichtete damit auch auf die charakteristische BlackBerry Tastatur. Es wurde jedoch nicht ein einfacher Touchscreen im Storm verbaut, sondern mit der SurePress Technologie ein berührungsempfindlicher Touchscreen vorgestellt, der bei der Eingabe einen spürbaren Widerstand bietet, um so das Schreiben von Texten auf einer virtuellen Tastatur zu vereinfachen. Dabei können verschiedene Tasta- turen, wie eine komplette QWERTZ oder auch die verkürzte SureType Tastatur eingeblendet werden. Weiterhin verfügt das Storm über einen Lagesensor, der die Neigung des Gerätes erkennt, damit die Bildschirmanzeige automatisch angepasst werden kann. Auch die anderen Ausstattungsmerkmale eines modernen Smartphones wie WiFi und UMTS-Unterstützung, ein GPS Modul und eine 3.2 MP Kamera sind im Storm vorhanden. Das Storm bietet darüber hinaus eine gute Unterstützung für Multimediadaten wie Musik oder Video6.

3.4 BlackBerry OS

Auf den Blackberry Geräten läuft ein von RIM entwickeltes, proprietäres Betriebssystem. Es zeichnet sich durch seine mult-threading Fähigkeiten aus. Für die Entwicklung mobiler Ap-plikationen stellt das Betriebssystem eine Java API bereit7. Im Gegensatz zu andern Plattfor-men, wie z.B. Android, ist das BlackBerry OS durch den Hersteller kaum dokumentiert.

3.5 Abschließende Bewertung der BlackBerry Gerätetypen in Be-zug auf die Entwicklung mobiler Applikationen.

Die von RIM angebotenen Gerätetypen haben für den Benutzer den Vorteil, dass er ein Gerät anschaffen kann, welches am besten seine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. In Hin-blick auf die Entwicklung bringt dies jedoch einige Nachteile mit sich. Der Entwickler muss sich darüber Gedanken machen, auf welchen Geräten die Applikation laufen soll. Probleme ergeben sich gerade in Bezug auf die verschiedenen Eingabemöglichkeiten wie TrackBall bzw. Trackpad, Touchscreen oder die verkürzte gegenüber der vollständigen Tastatur. Im ungünstigsten Fall muss der Entwickler seinen Code für alle Gerätetypen anpassen.

4 BlackBerry Dienste und Funktionen

4.1 Email

Die Firma RIM gilt als Wegbereiter der sogenannten Push Email. Nach dem Push Ansatz werden Informationen an den Nutzer übermittelt, sobald diese verändert wurden. Im Gegen-satz dazu steht der Pull Ansatz, bei dem der Benutzer aktiv eine Aktualisierung anfragt8. Be-zogen auf die Email Nutzung bedeutet dies, dass der Nutzer über neue Nachrichten aktiv in-formiert wird, wie er es z.B. von der Nutzung des SMS Dienstes auf seinem Mobiltelefon gewohnt ist.

Je nachdem welche BlackBerry Infrastruktur verwendet wird, ist es möglich webbasierte Emailkonten von Anbietern wie z.B. Yahoo oder Google einzubinden. Bei der Enterprise Va-riante können der Microsoft Exchange, Lotus Domino oder der Novell Groupwise Server ein- gebunden, und Email Konten abgerufen werden. Bei dieser Variante stehen auch weitere Ser-verfunktionen wie z.B. das auf dem Server gespeicherte Adressbuch zur Verfügung9.

4.2 Mobile Kalenderfunktion

Eine weitere BlackBerry Funktion ist der mobile Kalender. Die Synchronisierung funktioniert dabei „over the air“, also drahtlos, ohne die Notwendigkeit, den Kalender via USB zu syn-chronisieren. Dies ermöglicht es z.B. einen Termin am mobilen Endgerät einzutragen, der dann in der Groupware sofort sichtbar wird. Außerdem ist das Annehmen und Ablehnen von Terminanfragen möglich10.

4.3 PIM und weitere Funktionen

Aufgrund der Integration des BlackBerry Enterprise Servers in die bestehende IT-Landschaft, ist es möglich, verschiedene Datenquellen, wie z.B. das unternehmensinterne Adressbuch oder Gruppen- und Teamkalender zu verwenden.

Mit seinen neuen Geräten möchte BlackBerry das Angebot für Endkunden attraktiver ma-chen, indem z.B. die Multimediaeigenschaften verbessert, oder der Zugriff auf Social Net­works wie beispielsweise facebook oder myspace erleichtert werden.

5 Architektur der BlackBerry Landschaft

5.1 BlackBerry Enterprise Solution

Die BlackBerry Enterprise Solution ist die typische Lösung im Unternehmensumfeld.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 BlackBerry Enterprise11

Diese Lösung besteht in der Regel aus mehreren Komponenten, von denen einige Optional sind.

1 BlackBerry Enterprise Server

Dieser bildet das Herzstück der BlackBerry Enterprise Landschaft. Er ist die Basis für die Integration der eingesetzten Groupware Lösung. Unterstützt werden Lotus Notes Domino, Microsoft Exchange und Novell Group Wise. Der BlackBerry Server stellt eine Administrati-onsoberfläche zur Verfügung, um die notwendigen Konfigurationen bis auf Geräteebene vor-zunehmen. Hier liegt eine der Stärken des BlackBerry, da die Konfiguration sehr feingliedrig ist, und sich gezielt Funktionen, wie z.B. eine Tastensperre per Policy, auf allen Endgeräten ein und ausschalten lassen.

2 BlackBerry Mobile Data System

Neben den Groupware Funktionen können weitere Inhalte aus unternehmensinternen Appli- kationen auf dem BlackBerry Endgerät bereitgestellt werden. Dabei wird die gleiche Push- Technologie wie beim Email-Versand eingesetzt. Ein denkbares Szenario wäre, dass ein be-stimmter User benachrichtigt wird, wenn Bestellungen im unternehmenseigenem ERP System durch ihn genehmigt werden müssen.

3 BlackBerry Smartphones und BlackBerry Enabled Devices

Neben den bereits beschriebenen BlackBerry Endgeräten können auch Endgeräte anderer Herstellte verwendet werden, um die BlackBerry Funktionen zu Nutzen.12

5.2 BlackBerry Internet Service

Der BlackBerry Internet Service ermöglicht es, BlackBerry Dienste ohne einen BlackBerry Enterprise Server zu verwenden. Dies funktioniert zum einen mit BlackBerry Endgeräten, zum anderen mit Endgeräten von Drittherstellern, wie z.B. HTC, Nokia oder Sony Ericsson. Dazu muss eine Zusatzsoftware installiert werden, bei einigen Geräten ist diese Zusatzsoft-ware jedoch schon eingebaut.

Es können normale Webmail Postfächer wie von Google Mail oder Yahoo verwendet werden. In Deutschland bieten die großen Mobilfunknetzbetreiber diesen Dienst an. Die Administrati­on erfolgt dabei über eine Weboberfläche. Technisch ist der BlackBerry Internet Service so aufgebaut, dass eine Engine von BlackBerry die administrierten Postfächer überprüft, und bei neuen Nachrichten diese an die User weiterleitet. Der Hersteller gibt ein Polling Intervall von ca. 15 Minuten an.

5.3 BlackBerry Architekturen in Bezug auf die Entwicklung mobi- ler Applikationen

Hinsichtlich der Entwicklung mobiler Applikationen im Unternehmensumfeld bietet die En­terprise Server Architektur einige Möglichkeiten. So können Inhalte aus den Applikationssys-temen auf dem BlackBerry bereitgestellt werden. Solche Applikationssysteme könnten z.B. ERP oder CRM Applikationen sein. Auch Abfragen auf unternehmensinterne Datenbanken unter Verwendung eigens entwickelter Frontends für mobile Geräte wären denkbar. Außer-dem können Web Services verwendet werden, welche von vielen Applikationen bereitgestellt werden. RIM wird jedoch das Mobile Data System ab Mitte 2010 nicht mehr supporten, son-dern möchte in Zukunft nur noch zwischen Web- und Javaentwicklung unterscheiden13. Für Entwickler bedeutet dies, dass sie sich mit neuen Tools und neuen Konzepten auseinanderset-zen müssen. Außerdem können bereits bestehende Applikationen in Hinblick auf den fehlen- den Support durch den Hersteller unter Umständen nicht mehr weiterentwickelt werden, son-dern müssen auf die neue Technologie portiert werden.

Für die User der BlackBerry Internet Solution könnten andere Applikationen interessant sein, wie z.B. die Integration von Webdiensten mit PIM Daten, also z.B. die Anzeige der Adressda-ten einer gespeicherten Kontaktperson auf einer Google Maps Karte.

6 BlackBerry Entwicklung

6.1 BlackBerry Developer Zone

Die Developer Zone (http://na.blackberry.com/eng/developers/) ist die zentrale Plattform für Entwickler. Auf dieser Seite werden Dokumentationen und Tutorien bereitgestellt. Mittels einer Suchfunktion kann der Bestand an Dokumenten zu verschiedenen Themenbereichen durchsucht werden. Die einzelnen Dokumente werden zum großen Teil als PDF zum Down­load angeboten. Tutorien im Video Format runden das Angebot ab.

Außerdem können Entwickler in der Developer Zone, nach erfolgter Registrierung, die Ent-wicklungswerkzeuge kostenlos herunterladen. Ein Blog informiert über Neuerungen und Events. Darüber hinaus bietet ein Forum eine Möglichkeit des Austausches für Entwickler untereinander.

6.2 Entwicklerwerkzeuge

RIM stellt eine Vielzahl von Werkzeugen für die Entwicklung im BlackBerry Umfeld bereit. Diese umfassen nicht nur Tools zur Entwicklung mobiler Applikationen. Auch Tools für das Theming von BlackBerry Endgeräten werden bereitgestellt. Um den Entwickler zu unterstüt-zen werden Simulatoren für die BlackBerry Endgeräte als Software angeboten.

Der Entwickler kann dabei unterschiedliche Ansätze bei der Entwicklung von Applikationen für das BlackBerry verfolgen. Zum einen den Web Development Ansatz, der sich an Einstei-ger richtet, und zum anderen der Java Development Ansatz, für erfahrene Programmierer mit tiefgreifenden Kenntnissen im BlackBerry und Java Umfeld.

6.2.1 BlackBerry Web Development

Der Web Development Ansatz richtet sich an Entwickler die bereits Erfahrung mit der Web-Anwendungsentwicklung haben. Ziel ist die Erzeugung von browsergestützten Applikationen. BlackBerry stellt hierzu ein Plugin bereit, und zwar für die Eclipse Plattform von IBM oder für die Visual Studio Plattform von Microsoft. Da es sich bei Eclipse um Open Source han-delt, besteht die Möglichkeit neben dem Plugin ein vorgefertigtes Bundle herunterzuladen. BlackBerry setzt für sein Web Development auf etablierte Technologien wie CSS, HTML und Javascript14. Dabei unterscheiden sich die Versionen der unterstützten Technologie je nach installierten BlackBerry Browser15. Dies stellt wiederum ein Hindernis für den Entwick-ler dar, weil er verschiedene Versionen des Browsers berücksichtigen muss.

Der Web Development Ansatz setzt natürlich auch eine entsprechende Serverlandschaft zu Veröffentlichung von Webseiten voraus. Als Beispiel sei in diesem Zusammenhang die Apa­che Tomcat Servlet Engine erwähnt. Ein integrierter Webserver stellt dabei statische 16 Web-seiten bereit. Darüber hinaus bietet sie eine Laufzeitumgebung für Java Anwendungen auf einem Server17, zum Beispiel als JSP18.

Natürlich bringt das Web Development die Vor- und Nachteile des Client Server Paradigmas mit sich. Der Vorteil beispielsweise, dass der Client weniger Leistung benötigt, setzt voraus, dass der Client eine ständige Verbindung zum Server hat. Zwar kann der BlackBerry Browser Javascript ausführen, wodurch dieses Konzept etwas verwässert wird, jedoch wird die Logik auf dem Applikationsserver implementiert. Der Einsatz von Javascript 19eignet sich um auf die Internen Systemressourcen wie z.B. das GPS Modul des BlackBerry zuzugreifen.

Bei der Entwicklung der mobilen Applikation muss also beachtet werden, ob immer eine Netzverbindung zur Verfügung steht, damit die Applikation ausgeführt werden kann. Dies muss im Einzelfall nach Bewertung der Anforderungen an die Applikation entschieden wer-den.

6.2.2 BlackBerry Java Development

Der Java Development Ansatz ist für erfahrene Java Entwickler konzipiert. Mit diesem An-satz können komplexe Applikationen für das BlackBerry entwickelt werden. Dabei kann der Programmierer auf die gesamte BlackBerry API zurückgreifen. Dadurch ist es möglich einen RichClient für die BlackBerry Plattform zu entwickeln. Im Allgemeinen versteht man unter einem Rich Client einen Client, der eine eigene Programmlogik enthält, und außerdem die gesamte Funktionalität, beziehungsweise zumindest Teile einer Anwendung abdeckt20.

[...]


1 Entnommen von RIM (2009 a)

2 Vgl. Blackberry.de (2009 a)

3 Emtmommen von RIM (2009 b)

4 Vgl. Blackberry.de (2009 b)

5 Entnommen von RIM (2009 c)

6 Vgl. Blackberry.de (2009 c)

7 Vgl Hu(2008)

8 Vgl. Pousttchi et. al (2004) Seite 85

9 Vgl. Blackberry.de (2009 d)

10 Vgl. Blackberry.de (2009 e)

11 Entnommen aus BlackBerry.com(2009 e)

12 Vgl. Blackberry.com (2009 a)

13 Vgl. heise.de (2009)

14 Vgl BlackBerry.com (2009 b)

15 Vgl. Anhang 2.1 BlackBerry Browser

16 Vgl. Anhang 1.1.1 Statische HTML Seite

17 Vgl. Moczar (2005) Seite 29

18 Vgl. Anhang 1.1.2 Dynamische Seite mit Java Server Page

19 Vgl. Anhang 1.1.3 HTM Seite mit Javascript zum Auslesen der derzeitigen Geo-Koordinaten

20 Vgl Badertscher et. al (2007) Seite 46

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten

Details

Titel
Mobile Apps auf dem Blackberry
Hochschule
Fachhochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Duisburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
53
Katalognummer
V147834
ISBN (eBook)
9783640586820
ISBN (Buch)
9783640587414
Dateigröße
1456 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
BlackBerry, Mobile Commerce, E-Business, Apps, Appworld, Mobile Applications, RIM, BB
Arbeit zitieren
Fabian Heidenstecker (Autor), 2010, Mobile Apps auf dem Blackberry, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147834

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