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Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer Architektur

Titre: Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer Architektur

Mémoire (de fin d'études) , 2001 , 94 Pages , Note: 1.5

Autor:in: Philipp Graf (Auteur)

Gestion d'entreprise - Sciences de l'information, gestion de l'information
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Résumé Extrait Résumé des informations

Einleitung

Nach all dem Hype um die Internet-Startups in den vergangenen Jahren
scheint sich also ein neuer Trend herauszukristallisieren: Peer-2-Peer (P2P) Computing.
Der Medienrummel um Napster ist nicht zuletzt für diese Entwicklung verantwortlich. Zuerst war Napster ein kleines Software-Programm welches vom Internet heruntergeladen werden konnte und mit welchem eine kleine Gruppe von Internet-Usern (illegalerweise(?)) begann MP3s zu tauschen. Nachdem der Kreis von Nutzern aber explosionsartig wuchs und Napster von den Grossen Musiklabels verklagt wurde, wurde die Idee der Peer-2-Peer Architektur einer breiteren Masse (wieder) klar. Die renommierte Venture Capital Zeitschrift Red Herring erklärte vor kurzem Peer-2-Peer Computing als ihren Nr.1 Trend fürs 2001(1). Im letzten Sommer wurde eine Arbeitsgruppe welche sich mit Peer-2-Peer Computing beschäftigt unter der Leitung von Intel und Hewlett-Packard ins Leben gerufen und erst Mitte Februar 2001 fand die erste Peer-2-Peer Konferenz in San Francisco statt(2/3).
Die Entwicklung von Peer-2-Peer Lösungen über das Internet steht noch
am Anfang. Die Idee beginnt aber schon jetzt in Technologie-unternehmen und bei Venture Capitalists neue Hoffnung auf die nächste Börsenrallye zu bilden. Aufgrund des grossen Interesses versuchen nun viele Firmen auf diesen Zug aufzuspringen.
Art und Weise wie diese Unternehmen Peer-2-Peer Technologien nutzen
wollen ist aber sehr unterschiedlich. Es besteht zudem im Markt Unklarheit wie ein Geschäftsmodell zur Nutzung dieser Technologie aufzubauen ist, ohne dass die positiven Effekte verloren gehen.
[...]
_____
1 Red Herring Magazine; No. 86, December 4, 2000; San Francisco, CA; USA
2 Peer-2-Peer Workgroup, www.Peer-2-Peerwg.org
3 The O'Reilly P2P Conference, Feb. 14-16, 2001, San Francisco; www.openp2p.com

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Peer-2-Peer: Definition und Architekturen

2.1 Beschreibung und Definition von Peer-2-Peer

2.2 Grundlegende Peer-2-Peer Architekturen

2.2.1 Reines Peer-2-Peer

2.2.2 Koordiniertes Peer-2-Peer (“Hybrides Peer-2-Peer”)

2.2.3 Peer-2-Peer Outsourcing-Architektur

2.3 Fokussierung von Peer-2-Peer Architekturen

2.3.1 Fokus von Peer-2-Peer Architekturen: Modelle

a) Atomistisches Modell

b) Nutzer – Zentriertes Modell

c) Daten – Zentriertes Modell

d) Integriertes Modell

e) Verarbeitungszentriertes Modell

2.3.2 Dimensionen der Informationsverarbeitung

2.3.3 Allokation der Informationsverarbeitung

2.4 Anforderungen an Peer-2-Peer Architekturen

2.4.1 Platzierung

2.4.2 Sicherheit

2.4.3 Teilen und Tauschen

2.4.4 Überwachung

2.4.5 Zugriff

2.4.6 Kontrolle

2.4.7 Spezialisierung

2.4.8 Unterstützung und Verwaltung

3 Leistungskonzepte mit Peer-2-Peer Technologie

3.1 Messaging und Chat

3.2 Teilen und Tausch von Dateien („File-Sharing“)

3.3 Verteilte Suchmaschinen („Distributed Search Engines“)

3.4 Verteilte Distribution („Edge Services“, “Superdistribution”)

3.5 Kollaboration

3.6 Active Distributed Storage Sharing

3.7 Distributed Computation

3.8 Intelligente Agenten („Agents“)

3.9 Web Services („The Writeable Web“)

4 Analyse der Business-Viabilität von Peer-2-Peer Technologien und Erfolgsfaktoren

4.1 Analyseschritte

4.2 Peer-2-Peer Geschäftsmodelle: Vorteile

4.2.1 Ventures + Unternehmen

4.2.2 Markt (Nutzer)

4.3 Peer-2-Peer Geschäftsmodelle: Nachteile

4.3.1 Ventures + Unternehmen

4.3.2 Markt (Nutzer)

4.4 SWOT-Analyse: Peer-2-Peer Geschäftsmodelle

4.5 Business-Viabilität von Peer-2-Peer Technologien

4.6 Erfolgsfaktoren für Peer-2-Peer Geschäftsmodelle

4.7 Bestimmungsfaktoren für weitere Entwicklung

5 Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer

5.1 File-Sharing/IM/Verteilte Distribution: Integration

5.2 Distributed Computation

6 Marktstrategien für Peer-2-Peer Geschäftsmodelle

6.1 Masse vs. Segmentierung

6.1.1 Netzwerk für Alle

6.1.2 Netz für Segment(e) des Markts

6.2 Universal vs. Fokussiert

6.2.1 Universalnetzwerk

6.2.2 Fokussiertes Netzwerk

6.3 Kombination der Marktdimensionen

6.3.1 Strategien

7 Erlösmodelle für Peer-2-Peer Geschäftsmodelle

7.1 Einordnung eines Erlösmodells

7.2 Erlösquellen

7.3 Erlösquelle Transaktion

7.3.1 Transaktionsgebühren („Micropayments“)

7.3.2 Subskriptionsgebühren (“Flat-Fee”)

7.4 Erlösquelle Werbung

7.4.1 Bannerwerbung

7.4.2 Sponsoring

7.4.3 Kommissionen

7.5 Erlösquelle Information

7.5.1 „Namespace“

7.6 Kombination der Ansätze

8 Schlussfolgerungen für Geschäftsmodelle

8.1 Peer-2-Peer im Consumer-Bereich: File-Sharing/Instant Messaging/Verteilte Distribution

8.1.1 Marktstrategie

8.1.2 Erlösmodell

8.2 Peer-2-Peer im Business-Bereich: Distributed Computation

8.2.1 Marktstrategie

8.2.2 Erlösmodell

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Diplomarbeit untersucht die Potenziale und Anforderungen von Peer-2-Peer (P2P) Architekturen für den Aufbau nachhaltiger Geschäftsmodelle. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie trotz einer dezentralen Architektur profitable Erlösquellen identifiziert und passende Marktstrategien in einem technologisch dynamischen Umfeld implementiert werden können.

  • Grundlagen und technologische Definition von P2P-Architekturen.
  • Analyse verschiedener Leistungskonzepte wie File-Sharing, Distributed Computation und Kollaboration.
  • Erfassung kritischer Erfolgsfaktoren für die Business-Viabilität von P2P-Netzwerken.
  • Erarbeitung von Marktstrategien basierend auf Nutzertypologien und Ressourceneigenschaften.
  • Bewertung von Erlösmodellen (Transaktionen, Werbung, Information) für P2P-Geschäftsmodelle.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Reines Peer-2-Peer

Das bekannteste Beispiel für ein reines Peer-2-Peer Netzwerk via Internet ist Gnutella (ausgesprochen „Newtella“). Gnutella wurde ursprünglich von Nullsoft, einer Tochtergesellschaft von AOL, programmiert. Das Programm war, entgegen der viel verbreiteten Meinung, nicht Open-Source und das Kommunikationsprotokoll wurde nicht veröffentlicht. Das Programm wurde „reverse engineered“, d.h. Entwickler bauten nachträglich ein Protokoll auf welches die Eigenschaften von Gnutella erfasste.

Gnutella ist ein Protokoll, nicht eine Software, welche festlegt wie Gnutella-Applikationen miteinander über das Internet via HTTP kommunizieren. Das Protokoll wurde öffentlich zugänglich gemacht und es gibt heute über 30 verschiedene Clients (z.B. Bearshare, Limewire, Toadnode). Teilweise sind diese Clients selbst Open-Source-Projekte. Gnutella ist somit das erste grosse Peer-2-Peer Netzwerk nach den Anfängen des Internet selbst (Arpanet).

In einem reinen Peer-2-Peer Netzwerk gibt es keine zentrale Stelle und keiner der Netzteilnehmer ist besser, ausser vielleicht in bezug auf seine Ressourcen, gestellt. Jeder Knoten verwaltet sich selbst und alle Knoten zusammengefasst bilden dass Netzwerk und dessen Administration. Jeder Knoten ist Server und Client zugleich („Servent“).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet den Hype um P2P-Computing infolge von Napster und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie die methodische Vorgehensweise.

2 Peer-2-Peer: Definition und Architekturen: Definiert die Grundlagen von P2P-Systemen, unterscheidet zwischen reinen, koordinierten und Outsourcing-Architekturen und analysiert die Anforderungen an diese Systeme.

3 Leistungskonzepte mit Peer-2-Peer Technologie: Stellt verschiedene Einsatzbereiche vor, darunter Messaging, File-Sharing, verteilte Suchmaschinen, Kollaboration und Distributed Computation.

4 Analyse der Business-Viabilität von Peer-2-Peer Technologien und Erfolgsfaktoren: Führt eine SWOT-Analyse durch, identifiziert kritische Erfolgsfaktoren für P2P-Modelle und prüft die generelle Eignung für kommerzielle Geschäftsmodelle.

5 Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer: Konkretisiert Geschäftsmodelle für die Bereiche File-Sharing/Distribution und Distributed Computation.

6 Marktstrategien für Peer-2-Peer Geschäftsmodelle: Entwickelt Strategiematrizen für den Markteintritt, basierend auf den Dimensionen Nutzer (Masse/Segment) und Ressourcen (Universal/Fokussiert).

7 Erlösmodelle für Peer-2-Peer Geschäftsmodelle: Erläutert verschiedene Erlösquellen wie Transaktionsgebühren, Subskriptionsmodelle und werbebasierte Ansätze im Kontext von P2P-Netzwerken.

8 Schlussfolgerungen für Geschäftsmodelle: Synthetisiert die Erkenntnisse für Consumer- und Business-Bereiche und leitet Handlungsempfehlungen für Marktstrategie und Erlösmodell ab.

Schlüsselwörter

Peer-2-Peer, P2P, Geschäftsmodelle, Gnutella, Napster, Distributed Computation, File-Sharing, Erlösmodelle, Marktstrategien, Netzwerkeffekte, Infrastruktur, Ressourcenmanagement, Kollaboration, Messaging, Business-Viabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit analysiert die technologischen Grundlagen und das kommerzielle Potenzial von Peer-2-Peer-Netzwerken, um daraus tragfähige Geschäftsmodelle abzuleiten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Architektur von P2P-Systemen, verschiedene technologische Leistungskonzepte sowie ökonomische Faktoren wie Marktstrategien und Erlösmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Orientierungshilfen für Unternehmen beim Aufbau von P2P-basierten Geschäftsmodellen zu liefern und kritische Erfolgsfaktoren zu definieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Beschreibung technischer Architekturmodelle sowie der Anwendung einer modifizierten SWOT-Analyse zur Identifikation von Erfolgsfaktoren.

Welche Bereiche werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Systematisierung der P2P-Technologien, eine Analyse der Business-Viabilität sowie eine konkrete Ausarbeitung von Marktstrategien und Erlösquellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Peer-2-Peer, Geschäftsmodell, Distributed Computation, File-Sharing, Erfolgsfaktoren und Marktstrategien.

Wie unterscheidet sich ein „hybrides“ von einem „reinen“ P2P-Netzwerk?

Ein reines P2P-Netzwerk kommt ohne zentrale Stelle aus, während hybride Modelle (wie Napster) zentrale Server nutzen, um Interaktionen zu koordinieren und die Suche zu beschleunigen.

Warum spielt der Begriff „Namespace“ eine wichtige Rolle?

Der „Namespace“ dient als zentraler Wegweiser in P2P-Netzwerken, um die Qualität und Auffindbarkeit von dezentralen Ressourcen sicherzustellen, was ihn zu einem wichtigen kommerziellen Mehrwert macht.

Fin de l'extrait de 94 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer Architektur
Université
University of St. Gallen  (Institute for Media and Communicationsmanagenent (MCM-ITM HSG))
Note
1.5
Auteur
Philipp Graf (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
94
N° de catalogue
V1480
ISBN (ebook)
9783638109185
Langue
allemand
mots-clé
Geschäftsmodelle Peer-2-Peer Architektur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Philipp Graf (Auteur), 2001, Geschäftsmodelle mit Peer-2-Peer Architektur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1480
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Extrait de  94  pages
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