Was ist und zu welchem Zweck betreibt man Prozessorientiertes Qualitätsmanagement?

Mit einem Vorschlag zur Umsetzung des SPICE-Ansatzes


Referat (Ausarbeitung), 2009

14 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und methodisches Vorgehen

2. Prozessorientiertes Qualitätsmanagement (PQM)
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Ziele des Prozessorientierten Qualitätsmanagements
2.3 Ansätze zur Gestaltung und Verbesserung der Prozessqualität
2.3.1 Der ISO 9000-Ansatz
2.3.2 Total Quality Management (TQM)
2.3.3 Capability Maturity Model (CMM)
2.3.4 Business Process Reengineering (BRP)
2.3.5 Software Process Improvement and Capability Determination (SPICE)

3. Umsetzung des SPICE-Ansatzes
3.1 Zustimmung des Managements
3.2 Zusammenstellung eines Expertenteams
3.3 Durchführung eines Prozess-Assessment
3.4 Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen
3.5 Kontrolle und Beurteilung des Fortschritts

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung und methodisches Vorgehen

Im Rahmen des Moduls SWE02 „Softwareentwicklung“ ist von den Studierenden ein Referat anzufertigen. Der Verfasser der vorliegenden Arbeit hat das Thema Prozessorientiertes Quali­tätsmanagement ausgewählt.

Nach der Einleitung wird im zweiten Kapitel zunächst der Begriff des Prozessorientierten Qualitätsmanagements definiert und die Ziele dieses Konzepts erläutert. Des weiteren werden Ansätze zur Gestaltung und Verbesserung der Prozessqualität aufgezeigt. Im dritten Kapitel wird der Schwerpunkt auf den sogenannten SPICE-Ansatz (Software Process Improvement and Capability Detemination) gelegt.

Ziel der Arbeit ist es, das Prozessorientierte Qualitätsmanagement und dessen Ziele darzustel­len sowie einen Vorschlag zur Umsetzung des SPICE-Ansatzes zu unterbreitet.

2. Prozessorientiertes Qualitätsmanagement

2.1 Begriffsdefinition

Der Begriff „Qualität“ ist der lateinischen Sprache entnommen und bedeutet „Beschaffenheit, Verhältnis, Eigenschaft“.1

Als Qualität bezeichnet man die Güte von Produkten und Prozessen in Betrieben. Diese um­fasst sowohl den stofflich-technischen Gebrauchswert als auch die subjektive Qualitätsein­schätzung. Der Gebrauchswert kann beispielsweise die Funktionstüchtigkeit, Verkehrssicher­heit, Lebensdauer, Robustheit oder Störanfälligkeit sein. Die Qualität kann objektiv anhand von technischen Maßstäben gemessen oder subjektiv, z. B. aus Sicht des Nachfragers, defi­niert werden.2

Zum Erreichen einer hohen Qualität wird ein entsprechendes Qualitätsmanagement benötigt. „Qualitätsmanagement ist die abgestimmte Tätigkeit zur Lenkung und Leitung einer Organi­sation bezüglich der Qualität. Dazu gehören die Festlegung der Qualitätspolitik und der Qua­litätsziele, die Qualitätsplanung, die Qualitätslenkung, die Qualitätssicherung und schließlich die Qualitätsverbesserung. Umfassendes Qualitätsmanagement (TQM) beruht darüber hinaus auf der Mitwirkung aller Mitglieder einer Organisation.“3

Unter einem Prozess versteht man eine Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten zur Erstellung einer Leistung oder Veränderung eines Objekts. Ein Prozess hat einen definierten Anfang sowie ein definiertes Ende.4 Prozessorientierung bedeutet aus unternehmerischer Sicht, die Abkehr vom funktionsorientierten Abteilungsdenken hin zur prozessorientierter, abteilungsübergreifender Zusammenarbeit.5

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Beispiel einer Prozesslandschaft6

Zusammenfassend kann das Prozessorientierte Qualitätsmanagement also als ein Qualitäts­managementansatz beschrieben werden, der sich von der funktionsorientierten Sicht abwendet und eine ganzheitliche Sicht auf die abteilungsübergreifenden Prozesse eines Unternehmens zulässt. Auf diese Weise soll eine möglichst hohe Qualität der Prozesse erreicht werden.

2.2 Ziele des Prozessorientierten Qualitätsmanagements

Ziele und Nutzen des Prozessorientierten Qualitätsmanagements variieren von Unternehmen zu Unternehmen. Wichtig ist hierbei, das der Nutzen des Systems für alle Mitarbeiter merkbar und transparent ist.

[...]


1 Vgl. o.V.: DUDEN - Das große Fremdsprachenwörterbuch, 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim und Leipzig 2007, Seite 1131.

2 Vgl. Schneck, Ottmar: Lexikon der Betriebswirtschaft, 5. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, Seite 825.

3 Aus: Kamiske, Gerd F., Umbreit, Gunnar: Qualitätsmanagement - eine multimediale Einführung, 4. Auflage, Fachbuchver­lag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München 2008, Seite 11.

4 Vgl. Schneck, Ottmar: Lexikon der Betriebswirtschaft, 5. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, Seite 817.

5 Vgl. Wagner, Karl Werner: PQM - Prozessorientiertes Qualitätsmanagement - Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001:2000, 3. Auflage. Hanser Wirtschaft, Wien 2005, Seite 3.

6 Aus: Wagner, Karl Werner: PQM - Prozessorientiertes Qualitätsmanagement - Leitfaden zur Umsetzung der ISO 9001:2000, 3. Auflage. Hanser Wirtschaft, Wien 2005, Seite 8.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Was ist und zu welchem Zweck betreibt man Prozessorientiertes Qualitätsmanagement?
Untertitel
Mit einem Vorschlag zur Umsetzung des SPICE-Ansatzes
Hochschule
AKAD-Fachhochschule Leipzig
Note
2,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V148085
ISBN (eBook)
9783640599349
ISBN (Buch)
9783656926337
Dateigröße
618 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Referat im Rahmen des Aufbaustudiengangs Wirtschaftsinformatik der AKAD-Hochschulen.
Schlagworte
Total Quality Management, SPICE-Ansatz, Softwareentwicklung, Prozessorientiertes Qualitätsmanagement
Arbeit zitieren
B.A. Claas Michelsen (Autor:in), 2009, Was ist und zu welchem Zweck betreibt man Prozessorientiertes Qualitätsmanagement? , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148085

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