Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Offline Marketing and Online Marketing

Produktinnovation im Versicherungswesen - Akzeptanzanalyse einer Produktidee

Title: Produktinnovation im Versicherungswesen - Akzeptanzanalyse einer Produktidee

Diploma Thesis , 2009 , 110 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Esther Jantosch (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Akzeptanz eines neuen Produktes für die Versicherungsbranche: Die Versicherung für Schönheitsoperationen. Die Situation auf dem übersättigten Markt der Versicherungsbranche mit Produkten, die zumeist das Maximum ihres Lebenszyklus überschritten haben, ruft nach innovativen Ideen, die zum künftigen Fortbestehen der Branche beitragen können. Die ästhetische Chirurgie hingegen ist ein noch junger Markt mit rasantem Wachstum, aber gleichzeitig hohen Risiken. Diese Risiken machen es interessant und sinnvoll, die Sicherheiten, die Versicherungsprodukte bieten, auf diesen Bereich anzuwenden. Und dadurch der Versicherungsbranche den Weg in ein boomendes Marktsegment zu ermöglichen, das bisher beinahe keine Assekuranz betreten hat!

In der nun folgenden Untersuchung wird aus einer kurzen Marktbetrachtung der Versicherungswirtschaft ihr Innovationsbedarf abgeleitet. Es folgt die Marktbetrachtung der ästhetischen Chirurgie mit einer Darstellung der enormen Attraktivität dieses Wirtschaftszweiges. Aus deren Risiken werden drei Produktideen für eine Versicherung im Bereich der Schönheitsoperationen abgeleitet und kurz skizziert, um anschließend mit Hilfe einer empirischen Evaluation Akzeptanzwerte zu ermitteln. Diese sind Basis und erster Schritt auf dem Weg, eine Bedarfssituation zu erkennen und zu bewerten, deren Chancen aufzuzeigen und als Innovation umzusetzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Innovationen

2.1. Innovationsbegriff

2.2. Innovationsarten

2.3. Wachstum durch Produktinnovation

3. Innovationsbedarf im Versicherungswesen

3.1. Der Versicherungsmarkt in Deutschland

3.1.1 Einordnung und Abgrenzung

3.1.2. Besonderheiten des Produktes „Versicherung“

3.1.3. Marktpotential und Marktentwicklung

3.1.4. Wettbewerb

3.1.5. Umfeld

3.2. Bedarf von Produktinnovationen

3.2.1. Kundenbedürfnisse

3.2.2. Image

3.2.3. Produktlebenszyklus

4. Der Markt der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie

4.1. Einordnung und Abgrenzung

4.2. Marktpotential und Marktentwicklung

4.3. Kunden

4.4. Wettbewerber

4.5. Umfeld

4.5.1. Politisches Umfeld

4.5.2. Gesellschaftliches Umfeld

5. Die Produktideen

5.1. Die Beauty-OP-Versicherung

5.2. Der Beauty-Sparer

5.3. Die Beauty-Zusatzversicherung

6. Untersuchungskonzept Akzeptanzanalyse

6.1. Ziele der Untersuchung

6.2. Beschreibung der Untersuchungsmethode

6.2.1. Die schriftlichen Befragungen

6.2.2. Die Tiefeninterviews

6.2.3. Die Experteninterviews

7. Auswertung und Ergebnisse

7.1. Die Jedermann-Befragung

7.1.1. Demografische Daten

7.1.2. Risiko, Involvement und Produktinteresse

7.1.3. Zum Selbstbild der Befragten

7.2. Die Patientenbefragung

7.3. Die Tiefeninterviews

7.4. Die Experteninterviews

8. Schlussfolgerungen und Ausblick

8.1. Die Beauty-OP-Versicherung

8.2. Der Beauty-Sparer

8.3. Die Beauty-Zusatzversicherung

9. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Akzeptanzpotenziale für neuartige Versicherungsprodukte im Bereich der ästhetischen Chirurgie. Ziel ist es, aus einer Marktanalyse und empirischen Datenerhebung (Befragungen und Experteninterviews) herauszufinden, ob ein konkreter Bedarf für Versicherungslösungen besteht, die Risiken oder Finanzierungshürden bei Schönheitsoperationen adressieren.

  • Innovationspotenzial der Versicherungsbranche in wachsenden Nischenmärkten
  • Marktanalyse des Sektors für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie
  • Entwicklung und Evaluation dreier Produktideen (Beauty-OP-Versicherung, Beauty-Sparer, Beauty-Zusatzversicherung)
  • Analyse des Kundenverhaltens (Risikoempfinden, Involvement und Einstellung)

Auszug aus dem Buch

4.1. Einordnung und Abgrenzung

Unter plastischer Chirurgie versteht man operative Eingriffe am menschlichen Körper, die der Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik der Körperoberfläche dienen. Innerhalb der plastischen Chirurgie wird zwischen der rein ästhetischen Chirurgie, der rekonstruktiven Chirurgie, der Verbrennungs- und der Handchirurgie unterschieden:

+ Die ästhetische Chirurgie ist derjenige Bereich, der im alltäglichen Sprachgebrauch unter „Schönheitschirurgie“ bekannt ist. Hierbei handelt es sich um Eingriffe, denen keine medizinische Indikation zugrunde liegt, sondern allein der Wunsch des Patienten nach einem anderen, meist als Aufwertung wahrgenommenen Aussehen. Aus diesem Grund ist die ästhetische Chirurgie stets eine privatärztliche Leistung, deren Kosten weder Krankenkassen noch private Krankenversicherungen tragen.

+ Die rekonstruktive Chirurgie subsumiert alle Fälle der operativen Wiederherstellung der Funktionalität des Körpers nach Unfall, Verletzungen, Krankheiten oder bei angeborenen Fehlbildungen. Im Gegensatz zur ästhetischen Chirurgie liegt eine klare medizinische Indikation und damit grundsätzlich eine Leistungspflicht der Krankenversicherung/Krankenkasse vor.

+ Das gilt ebenso für den Bereich der Verbrennungschirurgie, in dem es unter Zuhilfenahme der Methoden aus der Rekonstruktion um die Behandlung und Wiederherstellung bei Verbrennungen geht.

+ Das Spezialgebiet der Handchirurgie befasst sich mit Replantation, der Korrektur von Fehlbildungen und/oder Wiederherstellung von Hand und Unterarm nach Unfall oder Krankheit. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Mikrochirurgie. Ziel ist die Wiederherstellung einer in Form und Funktion akzeptablen Extremität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit identifiziert die ästhetische Chirurgie als wachstumsstarken Markt und leitet daraus den Innovationsbedarf für die Versicherungsbranche ab.

2. Innovationen: Dieser Abschnitt definiert den Innovationsbegriff und klassifiziert verschiedene Innovationsarten sowie Wachstumsstrategien im Kontext der Produkt-Markt-Matrix.

3. Innovationsbedarf im Versicherungswesen: Es wird analysiert, warum die Versicherungsbranche aufgrund gesättigter Märkte und eines schlechten Images innovative Ansätze benötigt.

4. Der Markt der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie: Eine detaillierte Betrachtung des Zielmarktes, seiner Akteure, Risiken und rechtlichen Rahmenbedingungen.

5. Die Produktideen: Vorstellung der drei Konzepte Beauty-OP-Versicherung, Beauty-Sparer und Beauty-Zusatzversicherung.

6. Untersuchungskonzept Akzeptanzanalyse: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, bestehend aus Bevölkerungsbefragungen, Patienteninterviews und Expertengesprächen.

7. Auswertung und Ergebnisse: Präsentation und Diskussion der empirischen Daten hinsichtlich der Akzeptanz der drei Produktideen bei der Zielgruppe.

8. Schlussfolgerungen und Ausblick: Strategische Empfehlungen für den Markteintritt und Bewertung der Erfolgsaussichten für Pionierunternehmen.

9. Zusammenfassung: Abschließender Überblick über die wesentlichen Erkenntnisse zur Marktakzeptanz und den Bedarf an spezifischen Versicherungslösungen.

Schlüsselwörter

Versicherungswesen, Produktinnovation, ästhetische Chirurgie, Akzeptanzanalyse, Schönheitsoperation, Innovationsbedarf, Risikomanagement, High-Involvement, Marktanalyse, Finanzierungsmodelle, Patientenbedürfnisse, Gesundheitsmarkt, Dienstleistungsinnovation, Markteintritt, Konsumentenpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit analysiert, inwieweit Bedarf für innovative Versicherungsprodukte im Bereich der ästhetischen Chirurgie besteht und wie hoch die Akzeptanz für solche Angebote bei potenziellen Kunden ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Innovationsmanagement in der Versicherungsbranche, die Marktentwicklung der Schönheitschirurgie sowie die empirische Akzeptanzforschung bezüglich dreier spezifischer Produktideen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Marktreife für eine Beauty-OP-Versicherung, einen Beauty-Sparer und eine Beauty-Zusatzversicherung durch eine explorative Studie zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein explorativer Forschungsansatz gewählt, der eine Online- und Offline-Umfrage (425 Teilnehmer), geführte Tiefeninterviews mit Konsumenten sowie Experteninterviews mit drei Fachärzten umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben einer theoretischen Fundierung zu Innovationen und dem Versicherungsmarkt enthält der Hauptteil eine detaillierte Marktanalyse der ästhetischen Chirurgie und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Versicherungswesen, Produktinnovation, ästhetische Chirurgie, Akzeptanzanalyse und Schönheitsoperation.

Wie reagieren Patienten auf das Thema Versicherung für Schönheits-OPs?

Die Mehrheit der Befragten, insbesondere diejenigen, die eine Operation erwägen, zeigt eine hohe Offenheit gegenüber Versicherungslösungen, die sie im Falle von Komplikationen oder Korrekturoperationen absichern.

Welche Einschätzung haben die Experten zur Finanzierung von Schönheits-OPs?

Die befragten Fachärzte stehen der Finanzierung von ästhetischen Eingriffen kritisch gegenüber, da es sich um einen Luxusmarkt handelt, räumen aber ein, dass alternative Sparmodelle für Patienten besser geeignet sein könnten als klassische Ratenkredite.

Gibt es einen Unterschied in der Akzeptanz zwischen verschiedenen Altersgruppen?

Die Untersuchung zeigt, dass der Wunsch nach ästhetischen Operationen bei den 46- bis 60-Jährigen besonders stark vertreten ist, während die Generation 60plus tendenziell konservativer eingestellt ist.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum Selbstbild der Zielgruppe?

Es zeigt sich, dass Personen, die eine ästhetische Operation in Erwägung ziehen, sich häufig unzufriedener und leicht depressiver wahrnehmen als Personen, die dies nicht tun, wobei sich dies nach einem erfolgreichen Eingriff oft verbessert.

Excerpt out of 110 pages  - scroll top

Details

Title
Produktinnovation im Versicherungswesen - Akzeptanzanalyse einer Produktidee
College
Academy of Administration and Economy Berlin  (Berlin)
Grade
1,0
Author
Esther Jantosch (Author)
Publication Year
2009
Pages
110
Catalog Number
V148163
ISBN (eBook)
9783640590117
ISBN (Book)
9783640589999
Language
German
Tags
Akzeptanzanalyse versicherung kosmetische Operationen Schönheitsoperationen Innovation Produktinnovation Produktidee kosmetische Chirurgie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Esther Jantosch (Author), 2009, Produktinnovation im Versicherungswesen - Akzeptanzanalyse einer Produktidee, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148163
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  110  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint