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Präventives und therapeutisches Potential von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei Diabetes mellitus Typ 2

Titel: Präventives und therapeutisches Potential von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei Diabetes mellitus Typ 2

Bachelorarbeit , 2021 , 47 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diabetes mellitus Typ 2 (DMT2) ist eine sich stark ausbreitende Krankheit, welche durch eine Hyperglykämie als Folge einer Insulinresistenz (IR) gekennzeichnet ist. Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind langkettige, mehrfach ungesättigte omega-3-Fettsäuren, welche vorrangig in Fisch vorkommen. Inwiefern EPA und DHA zur Prävention und Therapie von DMT2 beitragen, soll in dieser Arbeit näher betrachtet werden. Dabei werden die Themen Insulinsensitivität, HbA1c, Triglyceride, Gesamt-Cholesterin, Inflammation, Albuminurie und Depressionen behandelt.

Ziel dieser Arbeit ist es, durch die ausgewählten Studien einen Überblick über das Potential von EPA und DHA bei der Prävention und Therapie von DMT2 zu schaffen. Ein wesentlicher Bestandteil der DMT2-Erkrankung ist die IR. Daher soll näher auf den Effekt von EPA und DHA auf die IR und die Insulinsensitivität eingegangen werden. Auch die Wirkung der n-3 PUFAs auf die Konzentration des Nüchtern-Plasmainsulins (FPI) soll betrachtet werden. Da eine gute Einstellung der Plasmaglukose ein wichtiger Teil der Therapie einer DMT2-Erkrankung ist, soll zusätzlich der Effekt von EPA und DHA auf den HbA1c und die FPG untersucht werden.

DMT2 geht häufig mit Dyslipoproteinämien einher, welche ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko darstellen. Der therapeutische Effekt von EPA und DHA in Bezug auf TAG, GesamtCholesterin, LDL und HDL soll daher ebenfalls analysiert werden.

DMT2 steht außerdem im engen Zusammenhang mit chronischer Inflammation, weshalb in dieser Arbeit untersucht werden soll ob EPA und DHA auf die spezifischen Entzündungsmarker TNF-α, IL-6, Adiponectin und Leptin einen Effekt haben. TNF-α, IL-6 und Leptin sind mit einer erhöhten IR assoziiert, während Adiponectin Insulin sensitivierende Eigenschaften besitzt.

Nach einer Einschätzung der WHO könnte der Verzehr von langkettigen n-3-PUFAs möglicherweise zur Prävention von DMT2 beitragen. Daher wird sich diese Arbeit auch mit dem präventiven Potential von EPA und DHA auf das DMT2 Erkrankungsrisiko beschäftigen. Albuminurie ist assoziiert mit kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität. Der Einfluss von EPA und DHA auf die Albuminurie bei Patienten mit DMT2 soll hier näher betrachtet werden, genauso wie der Effekt auf Depressionen, da diese bei Patienten mit DMT2 häufig vorkommen und im Zusammenhang mit Hyperglykämie stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Diabetes mellitus Typ 2

1.1.1 Definition und Ätiologie

1.1.2 Symptome und Spätkomplikationen

1.1.3 Diagnose

1.1.4 Pathognese

1.1.5 Therapie

1.1.6 Inflammation im Zusammenhang mit DMT2

1.2 Lipidwerte

1.2.1 Triglyceride

1.2.2 Lipoproteine

1.3 Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure

1.3.1 Definition und Struktur

1.3.2 Funktion

1.3.3 Vorkommen

1.3.4 Biosynthese und täglicher Bedarf

1.3.5 Zusammenhang von EPA und DHA mit DMT2

1.4 Zielsetzung

2 Methoden

2.1 Literaturrecherche

2.2 Datenauswertung

3 Ergebnisse

3.1 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf die Insulinresistenz

3.2 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf FPG und HbA1c

3.3 EPA und DHA senken TAG und haben keinen Einfluss auf Gesamt-Cholesterin, LDL und HDL

3.4 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf Inflammationsmarker

3.5 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf das DMT2-Erkrankungsrisiko

3.6 EPA und DHA verbessern Albuminurie und Depressionen

4 Diskussion

4.1 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf die Insulinresistenz

4.2 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf FPG und HbA1c

4.3 EPA und DHA senken TAG und haben keinen Einfluss auf Gesamt-Cholesterin, LDL und HDL

4.4 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf Inflammationsmarker

4.5 EPA und DHA haben keinen Einfluss auf das DMT2-Erkrankungsrisiko

4.6 EPA und DHA verbessern Albuminurie und Depressionen

5 Zusammenfassung

6 Abstract

Zielsetzung & Themenbereiche

Diese Arbeit untersucht das präventive und therapeutische Potential der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) bei Diabetes mellitus Typ 2. Im Fokus steht die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit eine Supplementation dieser Fettsäuren bei bereits bestehendem Diabetes mellitus Typ 2 klinisch relevante Verbesserungen in Bezug auf Insulinresistenz, Blutzuckerwerte, Lipidstoffwechsel, Entzündungsparameter sowie Begleiterkrankungen wie Albuminurie und Depressionen bewirken kann.

  • Wirkung von EPA und DHA auf Insulinresistenz und Blutzuckerstatus (HbA1c, FPG)
  • Einfluss auf das Lipidprofil (Triglyceride, Gesamt-Cholesterin, LDL, HDL)
  • Potential der Omega-3-Fettsäuren zur Minderung chronischer Entzündungsprozesse
  • Auswirkung auf diabetische Spätkomplikationen (Albuminurie) und komorbide Depressionen
  • Bewertung des langfristigen präventiven Einflusses von EPA und DHA auf das Diabetesrisiko

Auszug aus dem Buch

1.3.5 Zusammenhang von EPA und DHA mit DMT2

Inwiefern EPA und DHA zur Prävention und Therapie von DMT2 beitragen können, ist unklar. Es gibt bereits einige Studien, Reviews und Meta-Analysen zu den verschiedenen Aspekten, die bereits aufgeführt wurden, doch die Ergebnisse sind sehr heterogen. Es werden verschiedene Mechanismen diskutiert, bei denen langkettige n-3 PUFAs zur Prävention oder Therapie von DMT2 beitragen könnten. Doch manche Studien liefern auch Ergebnisse, die gegen einen Einsatz von EPA und DHA als Therapeutikum bei Patienten mit DMT2 sprechen. Einige Studien haben beispielsweise einen erhöhten HbA1c-Wert nach Gabe von langkettigen n-3-PUFAs festgestellt (34, 35).

Die Konzentration von n-3 PUFAs im Gewebe ist bei Patienten mit DMT2 niedriger, als bei Kontrollgruppen (36, 37). Eine höhere Konzentration von n-3 PUFAs im Plasma steht mit einer verbesserten Insulinsensitivität im Zusammenhang (36). In Tierversuchen hat die Gabe von EPA und DHA einen präventiven Effekt bezüglich der IR gezeigt (38, 39). Studien am Menschen zeigen hierzu jedoch keine einheitlichen Ergebnisse (40).

Langkettige n-3 PUFAs wirken anti-inflammatorisch (27) und haben einen triglyceridsenkenden Effekt (16). Da auch diese Faktoren im engen Zusammenhang mit DMT2 stehen, könnten EPA und DHA einige vielversprechenden Eigenschaften für die Prävention und Therapie von DMT2 haben.

Die Ergebnisse einer weiteren Studie deuten darauf hin, dass EPA und DHA das Risiko senken, eine Albuminurie zu entwickeln und daher einen protektiven Effekt auf mikrovaskuläre Komplikationen haben könnten (41). EPA und DHA wirken zudem antiatherogen und präventiv gegen kardiovaskuläre Erkrankungen (42, 43).

Die verschiedenen Studien variieren stark in der gegebenen Menge EPA und DHA, der Teilnehmeranzahl und Interventionsdauer, was unter anderem zu den widersprüchlichen Ergebnissen beitragen könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vermittlung der physiologischen Grundlagen von Diabetes mellitus Typ 2, der Bedeutung spezifischer Lipidwerte sowie der biochemischen Eigenschaften und Funktionen von EPA und DHA.

2. Methoden: Detaillierte Beschreibung der systematischen Literaturrecherche in elektronischen Datenbanken sowie der Kriterien für die Auswahl und Analyse der studienbasierten Daten.

3. Ergebnisse: Deskriptive Darstellung der Studiendaten hinsichtlich der Effekte von EPA und DHA auf Insulinresistenz, Blutzucker, Lipidwerte, Entzündungsmarker, Diabetesrisiko sowie Albuminurie und Depression.

4. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den gewonnenen Ergebnissen, Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext und Identifikation möglicher Gründe für die Heterogenität der Studienergebnisse.

5. Zusammenfassung: Abschließende Synthese der Ergebnisse, die den therapeutischen Nutzen bei Albuminurie und Depression sowie die triglyceridsenkenden Eigenschaften hervorhebt, während präventive Effekte nicht bestätigt werden können.

6. Abstract: Kurzfassung der Arbeit in englischer Sprache, die die wesentlichen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus Typ 2, Eicosapentaensäure, Docosahexaensäure, Omega-3-Fettsäuren, Insulinresistenz, Blutzuckerkontrolle, Triglyceride, Lipidprofil, Inflammation, Albuminurie, Depression, Ernährungsmanagement, Diätetik, Prävention, Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das präventive und therapeutische Potential der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen den Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf den Glukosestoffwechsel, die Insulinsensitivität, das Lipidprofil sowie auf entzündliche Prozesse und assoziierte Folgeerkrankungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand basierend auf klinischen Studien zusammenzufassen, um zu bewerten, ob eine Supplementation von EPA und DHA klinisch empfehlenswert für Diabetes-Patienten ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autorin verwendet eine systematische Literaturanalyse, bei der randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) und Kohortenstudien ausgewählt, ausgewertet und vergleichend gegenübergestellt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die pathologischen Grundlagen des Diabetes dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Ergebnisanalyse der Studien zu den spezifischen Parametern wie Insulinresistenz, HbA1c, Blutlipiden und Entzündungsmarkern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Kernbegriffe sind Diabetes mellitus Typ 2, Eicosapentaensäure (EPA), Docosahexaensäure (DHA), Insulinresistenz, Triglyceridsenkung und diabetische Folgeerkrankungen.

Was ist das Hauptergebnis in Bezug auf die Albuminurie?

Die Analyse zeigt, dass eine Supplementation mit EPA und DHA vor allem in frühen Stadien der Albuminurie zu signifikanten Verbesserungen beitragen kann.

Welchen Einfluss haben EPA und DHA auf Depressionen bei Diabetes-Patienten?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Einnahme von EPA und DHA im Rahmen einer Begleittherapie zu einer klinisch relevanten Verbesserung von Depressionssymptomen bei Diabetikern führen kann.

Wie bewertet die Autorin den präventiven Nutzen für das Diabetesrisiko?

Zusammenfassend lassen die analysierten Daten keine signifikanten präventiven Wirkungen von EPA und DHA auf die Entstehung von Diabetes mellitus Typ 2 erkennen.

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Details

Titel
Präventives und therapeutisches Potential von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei Diabetes mellitus Typ 2
Hochschule
Universität Hohenheim
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
47
Katalognummer
V1481662
ISBN (PDF)
9783389038796
ISBN (Buch)
9783389038802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fettsäuren Omega-3-Fettsäuren Diabetes Mellitus Diabetes Mellitus Typ 2 Prävention Langkettig Insulinresistenz Eicosapentaensäure Docosahexaensäure Inflammationsmarker
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Präventives und therapeutisches Potential von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure bei Diabetes mellitus Typ 2, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481662
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Leseprobe aus  47  Seiten
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