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Die Bedeutung von positiver Kommunikation im Kontext der Kommunikationswissenschaft

Titel: Die Bedeutung von positiver Kommunikation im Kontext der Kommunikationswissenschaft

Ausarbeitung , 2024 , 7 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien, Kommunikationswissenschaft, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn in und über Medien diskutiert wird, liegt der Fokus oftmals auf negativen Aspekten. Dies kann prinzipiell mit der Existenz tatsächlicher Problemstellungen und deren nachgefragter Thematisierung zusammenhängen, insbesondere im journalistischen Bereich jedoch ebenso mit etablierten Arbeitsabläufen sowie Selektionsvorgaben bezüglich der veröffentlichten Themen. Im Speziellen sind Nachrichtenfaktoren wie Valenz, Identifikation oder Nähe mitverantwortlich dafür, dass die Berichterstattung vorwiegend von negativen Ereignissen geprägt ist, beziehungsweise Artikel und Überschriften auf möglichst schockierende Art und Weise beleuchtet werden. Dies liegt unter anderem daran, dass dies zu größerer Aufmerksamkeit, mehr Klicks und dementsprechend auch einem höheren Umsatz für Medienunternehmen führen kann.
Doch im Laufe der letzten Jahre werden immer mehr positive Aspekte untersucht und kommuniziert. Demzufolge hat sich zwar der Ausdruck „positive Kommunikation“ etabliert, es handelt sich dabei jedoch um ein abstraktes Konstrukt, dessen Umfang individuell unterschiedlich interpretiert werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Definition von Positivität

2.2 Anwendungsmöglichkeiten

2.2.1 Inhaltliche Ebene

2.2.2 Auswirkungen des Kommunikationsprozesses

2.3 Rolle des Konstruktiven Journalismus

3. Auswirkungen von positiver Kommunikation

3.1 Mikroebene: Wohlbefinden und Selbstwirksamkeit

3.2 Makroebene: Geselllschaftlicher Mehrwert

4. Anwendungsbereiche

4.1 Journalismus und Informationsvermeidung

4.2 Wirtschaft und Kommunikation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Wirkung von positiver Kommunikation in den Medien, insbesondere unter dem Aspekt des konstruktiven Journalismus und dessen Einfluss auf die Selbstwirksamkeit der Rezipienten im Kontext des Klimawandels.

  • Definition des Konstrukts "positive Kommunikation"
  • Einfluss von Nachrichtenfaktoren auf die negative Berichterstattung
  • Konstruktiver Journalismus als Mittel gegen Informationsvermeidung
  • Bedeutung der Selbstwirksamkeit für proaktives Handeln
  • Potenziale positiver Kommunikation in der Wirtschaft und zwischenmenschlichen Beziehungen

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von positiver Kommunikation im Kontext der Kommunikationswissenschaft

Wenn in und über Medien diskutiert wird, liegt der Fokus oftmals auf negativen Aspekten (Oliver & Raney, 2019, S. 111). Dies kann prinzipiell mit der Existenz tatsächlicher Problemstellungen und deren nachgefragter Thematisierung zusammenhängen, insbesondere im journalistischen Bereich jedoch ebenso mit etablierten Arbeitsabläufen sowie Selektionsvorgaben bezüglich der veröffentlichten Themen. Im Speziellen sind Nachrichtenfaktoren wie Valenz, Identifikation oder Nähe mitverantwortlich dafür, dass die Berichterstattung vorwiegend von negativen Ereignissen geprägt ist, beziehungsweise Artikel und Überschriften auf möglichst schockierende Art und Weise beleuchtet werden.

Dies liegt unter anderem daran, dass dies zu größerer Aufmerksamkeit, mehr Klicks und dementsprechend auch einem höheren Umsatz für Medienunternehmen führen kann (Eilders, 2006, S. 15 – 16). Doch im Laufe der letzten Jahre werden immer mehr positive Aspekte untersucht und kommuniziert (Oliver & Raney, 2019, S. 111). Demzufolge hat sich zwar der Ausdruck „positive Kommunikation“ etabliert, es handelt sich dabei jedoch um ein abstraktes Konstrukt, dessen Umfang individuell unterschiedlich interpretiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle mediale Fokussierung auf negative Ereignisse und führt in das wachsende Interesse an positiver Kommunikation ein.

2. Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel differenziert verschiedene Ebenen der Positivität, von der Einstellung bis zum Ergebnis, und definiert konstruktiven Journalismus als zentrales Element.

3. Auswirkungen von positiver Kommunikation: Hier werden die Effekte auf Mikro- und Makroebene erörtert, wobei insbesondere die Stärkung der Selbstwirksamkeit als psychologischer Indikator für Verhalten hervorgehoben wird.

4. Anwendungsbereiche: Das Kapitel analysiert praktische Einsatzmöglichkeiten in sozialen Medien, im Journalismus zur Vermeidung von Informationsvermeidung sowie in der Unternehmenskommunikation.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der positiven Kommunikation zusammen und fordert weitere intensive Forschung, um konkrete Handlungsperspektiven zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Positive Kommunikation, Konstruktiver Journalismus, Medienpsychologie, Informationsvermeidung, Selbstwirksamkeit, Klimawandel, Nachrichtenfaktoren, Broaden-and-build-Theorie, Rezeption, Medienwirkung, Wohlbefinden, Gesellschaftlicher Mehrwert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Rolle von positiver Kommunikation in den Medien und untersucht, wie ein positiveres Framing, insbesondere durch konstruktiven Journalismus, die Rezeption beeinflussen kann.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung von Positivität, die psychologischen Effekte auf Rezipienten sowie die praktische Anwendung in Journalismus und Wirtschaft.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie konstruktiver Journalismus in Social-Media-Posts die Selbstwirksamkeit der Rezipierenden in Bezug auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel beeinflussen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Anwendung psychologischer Wirkungsmodelle (wie der Selbstwirksamkeitstheorie) und der Verknüpfung mit journalistischen Theorien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begriffen, die Analyse der Wirkungsweisen auf unterschiedlichen Ebenen sowie die Diskussion praktischer Anwendungsbereiche in Journalismus und Unternehmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Begriffe sind Positive Kommunikation, Konstruktiver Journalismus, Selbstwirksamkeit, Informationsvermeidung und Medienwirkung.

Inwiefern beeinflusst konstruktiver Journalismus die Informationsvermeidung?

Indem Nachrichten lösungsorientierter und positiver gestaltet werden, wird das Interesse der Rezipienten aufrechterhalten, was systematische Informationsvermeidung verhindern kann.

Warum spielt die Selbstwirksamkeit für die behandelte Studie eine so wichtige Rolle?

Selbstwirksamkeit fungiert als Indikator für proaktives Verhalten; gesteigerte Selbstwirksamkeit führt zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass Rezipierende aktiv gegen den Klimawandel handeln.

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Details

Titel
Die Bedeutung von positiver Kommunikation im Kontext der Kommunikationswissenschaft
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
7
Katalognummer
V1481789
ISBN (PDF)
9783389032992
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung kommunikation kontext kommunikationswissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Die Bedeutung von positiver Kommunikation im Kontext der Kommunikationswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481789
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Leseprobe aus  7  Seiten
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