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Zukunft von On-Demand-Portalen am Beispiel von Youtube

Title: Zukunft von On-Demand-Portalen am Beispiel von Youtube

Project Report , 2007 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephan Jung (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Summary Excerpt Details

Seit einigen Jahren vollzieht sich eine Umstrukturierung in dem angebotenen Repertoire an audiovisuellen Medien sowie dem Programmangebot innerhalb der einzelnen audiovisuellen Medien. Doch gerade im Fernsehen bedeutet die Ausweitung der Vielzahl an Programmen nicht gleichzeitig eine inhaltliche Bereicherung. Steigende Gebühren bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und ein immer expandierender Werbungsanteil bei den privaten Sendern sorgen für Unmut beim Zuschauer. Gleichzeitig erfährt das Internet einen steigenden Nutzungsboom und gerade die seit ca. ein bis zwei Jahren populär gewordenen Videoportale im Internet (wie z.B. YouTube, ClipFish, MyVideo oder VideoTube) gewinnen täglich neue Nutzer für sich.
Das Prinzip ist einfach: Der Betreiber stellt Server bereit, auf die jeder Nutzer seine eigenen Videos hoch laden kann, die dann von jedem angesehen werden können – wann und wie oft der Nutzer es erwünscht. So gelangen nicht nur privat produzierte Videos, sondern auch Mitschnitte aus dem Fernsehen oder eigens für die Videoportale produzierte Kurzfilme, Trailer o.Ä. in den Umlauf und ins Angebot der Portale.
Die Videoportalbetreiber entwickeln sich zu bisher nicht geahnten Wirtschaftsriesen. So wurde Youtube 2006 für 1.3 Milliarden Euro verkauft und lenkt die Aufmerksamkeit von verschiedenen Branchen auf sich. Die Musikbranche produziert Videos eigens für Videoportale und Werbungen werden als sogenannte Virals über solche Internetplattformen verbreitet.
Auch die Nutzungsaktivität kennt keine Grenzen. 100 000 000 Videos werden laut YouTube.com jeden Tag angesehen und mindestens 65 000 neue Videos werden täglich hochgeladen. Durch die Möglichkeit, die dem Videoportalnutzer gegeben wird, sich aus einem fast unbegrenzten Angebot, Videos unabhängig von Ort und Zeit kostenfrei beliebig oft ansehen zu können, weisen die Videoportale dem Fernsehen gegenüber deutliche Vorteile auf. Auch wenn derzeit noch die Bild- und Tonqualität der Videos zu beanstanden sind, stellt sich doch die Frage, ob Videoportale eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Fernsehen darstellen oder sie sogar das Fernsehen von morgen sein können. Wird sich lediglich eine Umstruktierung gemäß dem Rieplschen Gesetz vollziehen, oder wird sich diese Faustregel im Kampf zwischen unterlegenem TV und immer optimalerem Videoportal nicht bewähren können?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Forschungsfrage/ Theorien

3. Stichprobe/ Durchführung

4. Der Fragebogen

4.1 Das Layout

4.2. Aufbau

4.2.1 Abschnitt 1: Fernsehnutzungsverhalten

4.2.2 Abschnitt 2: Befragte, die Videoportale nicht kennen

4.2.3 Abschnitt 3: Befragte, die Videoportale kennen, aber nicht nutzen

4.2.4 Abschnitt 4: Befragte, die Videoportale bereits nutzen

4.2.5 Abschnitt 5: Kategoriennutzung auf Videoportalen

4.2.6 Abschnitt 6: Sicherheitsrisiken

4.2.7 Abschnitt 7: Ein Blick in die Zukunft

4.2.8 Abschnitt 8: Demographische Angaben

5. Pretest

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Videoportale als Medium der Zukunft das klassische Fernsehen ersetzen oder ergänzen können, wobei insbesondere die Konkurrenz zwischen beiden Medien hinsichtlich Nutzungsmotiven, Inhalten und technischer Rahmenbedingungen beleuchtet wird.

  • Konkurrenzanalyse von Fernsehen und Videoportalen
  • Einfluss von technischer Qualität und Internetgeschwindigkeit auf die Medienwahl
  • Demographische Faktoren und Nutzungsmuster
  • Sicherheitsrelevante Aspekte und Jugendschutz
  • Wirtschaftliche Perspektiven und Akzeptanz von kostenpflichtigen Inhalten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Seit einigen Jahren vollzieht sich eine Umstrukturierung in dem angebotenen Repertoire an audiovisuellen Medien sowie dem Programmangebot innerhalb der einzelnen audiovisuellen Medien. Doch gerade im Fernsehen bedeutet die Ausweitung der Vielzahl an Programmen nicht gleichzeitig eine inhaltliche Bereicherung. Steigende Gebühren bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und ein immer expandierender Werbungsanteil bei den privaten Sendern sorgen für Unmut beim Zuschauer. Gleichzeitig erfährt das Internet einen steigenden Nutzungsboom und gerade die seit ca. ein bis zwei Jahren populär gewordenen Videoportale im Internet (wie z.B. YouTube, ClipFish, MyVideo oder VideoTube) gewinnen täglich neue Nutzer für sich.

Das Prinzip ist einfach: Der Betreiber stellt Server bereit, auf die jeder Nutzer seine eigenen Videos hoch laden kann, die dann von jedem angesehen werden können – wann und wie oft der Nutzer es erwünscht. So gelangen nicht nur privat produzierte Videos, sondern auch Mitschnitte aus dem Fernsehen oder eigens für die Videoportale produzierte Kurzfilme, Trailer o.Ä. in den Umlauf und ins Angebot der Portale.

Die Videoportalbetreiber entwickeln sich zu bisher nicht geahnten Wirtschaftsriesen. So wurde Youtube 2006 für 1.3 Milliarden Euro verkauft und lenkt die Aufmerksamkeit von verschiedenen Branchen auf sich. Die Musikbranche produziert Videos eigens für Videoportale und Werbungen werden als sogenannte Virals über solche Internetplattformen verbreitet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Umstrukturierung der Medienlandschaft durch den Aufstieg von Videoportalen und stellt die Forschungsfrage, ob diese eine ernsthafte Konkurrenz zum traditionellen Fernsehen darstellen.

2. Forschungsfrage/ Theorien: Dieses Kapitel verknüpft die These von Wolfgang Riepl mit dem modernen Internetzeitalter und stellt die Hypothese auf, dass Videoportale das Fernsehen von morgen sein könnten.

3. Stichprobe/ Durchführung: Der Abschnitt erläutert die methodische Planung der Untersuchung mittels Total Design Method und die Auswahl der Stichprobe zur Gewährleistung einer repräsentativen Datenerhebung.

4. Der Fragebogen: Hier wird der Aufbau des Instruments detailliert dargestellt, einschließlich der Filterführung für Nutzer und Nichtnutzer sowie der methodischen Hintergründe zu den einzelnen Abschnitten.

5. Pretest: Dieses Kapitel beschreibt die Durchführung und die Ergebnisse der Vorstudie, welche zur Optimierung der Frageformulierungen und zur Fehlerbehebung im Fragebogendesign genutzt wurden.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Herausforderungen der Fragebogenerstellung zusammen und unterstreicht die wissenschaftliche sowie ökonomische Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse für die Medienforschung.

Schlüsselwörter

Videoportale, Fernsehen, Mediennutzung, Fragebogendesign, Internet, Medienwandel, Nutzerzufriedenheit, Online-Video, Streaming, Total Design Method, Medienkonkurrenz, Jugendschutz, Urheberrecht, Demographie, Werbeforschung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Nutzerverhalten und die Einstellung gegenüber Videoportalen im Vergleich zum klassischen Fernsehen im Rahmen einer empirischen Befragung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Medienkonkurrenz, der Qualität von Inhalten, Sicherheitsaspekten wie Jugendschutz sowie der Bereitschaft zur Nutzung kostenpflichtiger Internetangebote.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu ergründen, ob Videoportale eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Fernsehen darstellen oder dieses langfristig sogar ablösen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine standardisierte schriftliche Befragung durchgeführt, deren Methodik auf der Total Design Method (TDM) nach Dillmann basiert, ergänzt durch einen Pretest zur Validierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Konzeption des Fragebogens, die detaillierte Darstellung der einzelnen Themenblöcke vom Fernsehnutzungsverhalten über die Videoportalnutzung bis hin zu Sicherheitsfragen und demographischen Angaben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienwandel, Videoportale, Nutzerzufriedenheit und Online-Streaming charakterisieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenbeschäftigung beim Fernsehen eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist entscheidend, um den Stellenwert des Mediums im Alltag der Nutzer zu erfassen und zu beurteilen, ob Videoportale eine ähnliche Funktion einnehmen können.

Welche Rolle spielen Sicherheitsbedenken in der Befragung?

Die Befragung erhebt das Bewusstsein der Nutzer für Risiken wie gewaltverherrlichende Inhalte oder Urheberrechtsverletzungen, um den Bedarf für Regulierungen und Alterskontrollen zu prüfen.

Wie wurde die Komplexität des Fragebogens bewältigt?

Durch den Einsatz von Filterfragen, eine klare Struktur und einen Pretest wurde sichergestellt, dass die Befragten die Fragen einheitlich verstehen und die Belastung während des Ausfüllens minimiert wird.

Welche Bedeutung hat die ökonomische Perspektive für die Arbeit?

Die Ergebnisse dienen nicht nur der Forschung, sondern bieten Anbietern von Videoportalen wertvolle Hinweise zur Optimierung ihres Angebots und zur Erschließung neuer Werbeflächen.

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Details

Title
Zukunft von On-Demand-Portalen am Beispiel von Youtube
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
Befragung in der Empirie
Grade
1,3
Author
Stephan Jung (Author)
Publication Year
2007
Pages
31
Catalog Number
V148179
ISBN (eBook)
9783640596553
ISBN (Book)
9783640596782
Language
German
Tags
Youtube On Demand Videoportale Empirie Fragebogen Pre-Test
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Jung (Author), 2007, Zukunft von On-Demand-Portalen am Beispiel von Youtube, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148179
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