In der vorliegenden Arbeit werden die wichtigsten Einsatzbereiche von Social Recruiting erläutert und Probleme dargestellt. Zu den wichtigsten Einsatzbereiche zählen das soziale Netzwerk Facebook mit ca. 32 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland, die Plattform XING mit ca. 13 Millionen Mitglieder und das Videoportal YouTube mit 6 Millionen Nutzern. Weitere Einsatzbereiche sind Weblogs, auch Blogs genannt, und das Mobile Recruiting. Das Mobile Recruiting ist sehr wichtig, da die Nutzung der mobilen Endgeräte wie Smartphones, Tablets immer mehr steigt. Des Weiteren werden die Probleme beim Social Media Recruiting betrachtet, dazu gehört der Imageverlust durch Social Network-Kanäle.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Social Recruiting
3. Einsatzbereiche von Social Media Recruiting
3.1 Sozial Netzwerke
3.2 Weblogs
3.3 Mobile Recruiting
4. Probleme im Social Media Recruiting
4.1 Fehler im Social Media Recruiting
4.2. Imageverlust
5. Schluss
6. Literatur- und Quellenverzeichnis
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der personalwirtschaftlichen Nutzung sozialer Medien, um die Potenziale von Social Recruiting sowie die damit einhergehenden Herausforderungen und Risiken für Unternehmen zu analysieren.
- Grundlagen des Social Recruiting und Definition der Begrifflichkeiten.
- Analyse der Einsatzbereiche: Soziale Netzwerke (Facebook, Xing), Weblogs und Mobile Recruiting.
- Identifikation relevanter Problemfelder, wie etwa fehlerhafte Stellenbeschreibungen und die Wahl des falschen Recruiting-Kanals.
- Untersuchung der Risiken für die Unternehmensmarke im Kontext von Shitstorms und Imageverlust.
- Empfehlungen zur effizienten Nutzung digitaler Kanäle in der Personalbeschaffung.
Auszug aus dem Buch
3.1 Sozial Netzwerke
Ein soziales Netzwerk ist eine browserbasierte Software, um Kontakt mit anderen zu knüpfen. Durch die sozialen Netzwerke (siehe Abbildung 1) können Unternehmen ihre Bekanntheit steigern. Ein bedeutender Vorteil solchen Plattformen ist die schnelle Kommunikation.
Dazu haben die sozialen Netzwerke besondere Funktionen implementiert, wie ein eigenes Fotoalbum, Pinnwände, um Inhalte mit anderen Kontakten auszutauschen. Durch die sozialen Netzwerke wird die Kontaktaufnahme erleichtert, da eine Kommunikation zeitunabhängig ist. Dazu bieten soziale Netzwerke ihren Nutzern die Möglichkeit, ein eignes persönliches Profil zu erstellen. Der Nutzer kann entscheiden, welche Informationen er für andere Nutzer freigibt (Hüwelmeier, Dominic, 2015, praxistipps.chip).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Es wird der Wandel der Personalbeschaffung durch den demografischen Wandel sowie die zunehmende Bedeutung des Internets und der Social-Media-Kanäle für die Gewinnung der Generation Y beleuchtet.
2. Social Recruiting: Dieser Abschnitt definiert Social Recruiting als den Einsatz von Social Media für die Personalbeschaffung und nennt zentrale Ziele wie die Steigerung der Arbeitgebermarke sowie die Verbesserung der Bewerberqualität.
3. Einsatzbereiche von Social Media Recruiting: Es erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Kanäle soziale Netzwerke, Weblogs und Mobile Recruiting inklusive ihrer spezifischen Funktionen im Recruiting-Prozess.
4. Probleme im Social Media Recruiting: Hier werden häufige Fehler in Stellenanzeigen, die Gefahr der falschen Ansprache und die Risiken eines drohenden Imageverlusts durch mangelnde Interaktionsqualität thematisiert.
5. Schluss: Der Schlussteil fasst die Relevanz der professionellen Pflege von Unternehmensseiten auf verschiedenen Plattformen zusammen und betont, dass die Vorteile des Social Recruiting die Nachteile überwiegen.
6. Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und der herangezogenen Internetquellen.
Schlüsselwörter
Social Recruiting, Personalbeschaffung, Employer Branding, Facebook, Xing, YouTube, Weblogs, Mobile Recruiting, Digitalisierung, Personalmarketing, Generation Y, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Online-Bewerbung, Imagepflege.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen soziale Medien erfolgreich in ihren Personalbeschaffungsprozess integrieren können.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Neben den verschiedenen Einsatzkanälen wie Netzwerken und Blogs werden vor allem die Fehlerquellen und Risiken wie der Imageverlust in den Vordergrund gestellt.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, einen Überblick über die Einsatzbereiche des Social Recruiting zu geben und die damit verbundenen Problemfelder aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse aktueller Fachliteratur und Online-Daten zur Bedeutung digitaler Recruiting-Kanäle.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil analysiert strukturiert die unterschiedlichen Plattformen (Sozial Netzwerke, Weblogs, Mobile Recruiting) und bewertet die häufigsten Fehler beim Vorgehen sowie die Reputationsrisiken.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Social Recruiting, Employer Branding, Personalmarketing Strategien und Imageverlust.
Warum ist eine Unternehmensseite auf mehreren Plattformen sinnvoll?
Da verschiedene Zielgruppen auf unterschiedlichen Plattformen aktiv sind, erhöht eine breite Präsenz die Reichweite und verbessert die Chancen bei der Mitarbeitersuche.
Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Imagepflege?
Die eigenen Mitarbeiter fungieren als wichtiges Sprachrohr der Community, da sie die Sprache der Nutzer sprechen und authentische Erfahrungen in die Kommunikation einbringen können.
Wie kann ein Imageverlust durch Soziale Netzwerke entstehen?
Imageverlust entsteht häufig durch unüberlegte Beiträge, mangelnde Pflege der Kanäle oder eine aggressive Interaktion mit Kritikern, die in einen sogenannten Shitstorm münden kann.
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- Anonym (Author), 2019, Einsatzbereich und Problemfelder im Social Media Recruiting, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481824