Der Buddhismus


Seminararbeit, 2003
33 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Buddha

3. Das Wort Buddhismus

4. Die Grundlagen der buddhistischen Lehre

5. Die Vier Edlen Wahrheiten

6. Der Edle Achtfache Pfad

7. Das Nirvana

8. Die Entwicklung des Buddhismus

9. Ethik

10. Meditation

11. Tod und Wiedergeburt

12. Der buddhistische Tempel

13. Buddhistische Feiertage

14. Glauben oder Philosophie

15. Verbreitung des Buddhismus

16. Buddhist werden
16.1 Bekenntnis zum Buddhismus

17. Buddhismus im Vergleich

18. Buddhismus in Deutschland
18.1 Buddhistische Gemeinschaften in Deutschland

19. Der Dalai Lama
19.1 Der XIV. Dalai Lama

20. Buddhismus und Soziale Arbeit

21. Resümee

22. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit haben wir uns mit dem Thema Buddhismus auseinandergesetzt.

Als erstes beschreiben wir das Leben des Siddharta Gautama und seinen Werdegang zum Buddha.

Darauf folgt die Bedeutung des Wortes Buddhismus.

Dann gehen wir auf die Grundlagen des Buddhismus ein. Hier wird erklärt, welche Absichten Buddha mit seiner Lehre verfolgte. Die „Vier Edlen Wahrheiten“, die unter diesem Punkt genannt werden, werden im darauf folgenden Punkt näher erläutert.

Unter Punkt 5 beschreiben wir den „Edlen Achtfachen Pfad“, der die Basis der buddhistischen Praxis und Lehre darstellt.

Ihm folgt dann eine Erläuterung des Nirvana aus Sicht des Buddhismus.

Auf die Entwicklung des Buddhismus gehen wir in Punkt 7 ein. Hier werden in den Unterpunkten die verschiedenen Richtungen bzw. Schulen des Buddhismus und ihre Entstehung erläutert.

Mit der Ethik des Buddhismus haben wir uns in Punkt 8 auseinandergesetzt.

Diesem Punkt folgt die Beschreibung der Meditation und welche Rolle sie in einem buddhistisch ausgerichteten Leben spielt.

Auch die Ansichten über den Tod und die Wiedergeburt im Buddhismus werden in dieser Hausarbeit behandelt.

Dann folgt eine Beschreibung der buddhistischen Tempel und ihre Bedeutung für die Buddhisten.

Unter Punkt 12 sind einige buddhistische Feiertage mit ihrer Erklärung aufgeführt.

Weiter geht es mit der Frage, ob es sich beim Buddhismus um einen Glauben oder eine Philosophie handelt.

Wie verbreitet der Buddhismus heute ist, wird im nächsten Punkt behandelt. Hier wird zum einen die geographische Verbreitung erläutert und zum anderen die Zahlen der Anhänger genannt.

Darauf folgend haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie man Buddhist wird.

In diesem Zusammenhang wird im Unterpunkt 15.1 auch das Bekenntnis erläutert, dass in Deutschland als Formel der Bekennung zum Buddhismus gilt.

Unter Punkt 16 ist eine Tabelle zu finden, die den Buddhismus mit anderen Glaubensrichtungen vergleicht.

Im Anschluss daran, ist eine Erläuterung zum Buddhismus in Deutschland zu finden.

Auf diese Erläuterung folgt eine Beschreibung des XIV. Dalai Lamas, einer der wohl bekanntesten Buddhisten. Hier werden sein Leben und sein Werdegang beschrieben.

Unter Punkt 20 wird versucht zu klären, welche Bedeutung bzw. welchen Einfluss der Buddhismus auf die Soziale Arbeit haben könnte

Abschließend ist dann ein Resümee der Auseinandersetzung mit dem Buddhismus zu finden.

2. Der Buddha

Als Lebenszeit von Siddharta Gautama (Buddha) wird die Zeit im 6./5. Jahrhundert v. Chr. angenommen.

Die Lebenszeit von Siddharta Gautama ist nicht mehr eindeutig festzustellen. In den alten Texten gibt es zwei Chronologien, wonach er entweder 623 v. Chr. oder 566 v. Chr. geboren worden sein soll. Einig sind sich alle Überlieferungen nur darin, dass er 80 Jahre alt geworden ist. Die neuere westliche Forschung nimmt als Lebenszeit etwa 450 bis circa 370 v. Chr. an.

Er wird als Sohn des Regenten der Shakya-Republik in Nordindien geboren und verbringt eine unbeschwerte Jugend in materiellen Überfluss. Nach der Sitte der Zeit wird er sehr jung, im Alter von 16 Jahren, mit der Prinzessin Yasodhrara, vermählt.

Eines Tages verlässt Gautama die Palastanlagen seiner Familie und begegnet dabei zum ersten Mal einem Greis, einem Schwerkranken und einem Toten. Nun weiß er, dass Alter, Krankheit und Tod unausweichlich mit dem menschlichen Leben verbunden sind.

Aufgrund dieser Begegnungen entschließt er sich, nach der Aufhebung des Leidens zu suchen und den Weg aus dem allgemeinen Leid zu finden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Alter von 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula, verlässt er sein Königreich und wird, auf der Suche nach Erlösung, ein Asket.

Sechs Jahre lang wandert er als Asket Gautama durch das Tal des Ganges. Während dieser Zeit trifft er berühmte religiöse Lehrer, studiert und folgt ihren Systemen und Methoden und unterwirft sich selbst strenger asketischen Übungen.

Auch die Auseinandersetzung mit Philosophen seiner Zeit verschafft ihm keine Befriedigung. Diese vergeblichen Versuche, die Grundlagen für nicht vergängliches und dauerhaftes Glück zu finden, sind der Grund für seine Aufgabe der überlieferten Religionen und ihre Methoden.

Er geht seinen eigenen Weg.

Eines Abends geht er nach Bodh-Gaya und lässt sich unter einem Feigenbaum, der heute als Bodhi-Baum -Baum der Weisheit- verehrt wird, nieder, um zu meditieren. Er verspricht, nicht eher wieder aufzustehen, bis er sein Ziel erreicht hat.

Schließlich erkennt er in tiefer Meditation das Wesen des Geistes und wird damit erleuchtet, also ein „Buddha“, ein „vollkommen Erwachter“.

Nach mehrwöchiger Meditation entwickelt er die Lehre, die es ermöglicht, dem Leid ein Ende zu setzen und Befreiung zu finden.

Anschließend geht er zum Gazellenhain in Sarnath bei Benares, trifft dort auf fünf Asketen, seine früheren Gefährten, und hält vor ihnen seine erste Lehrrede.

Mit dieser Predigt von Benares setzt er das „Rad der Lehre“ in Gang.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Von jenem Tag an spricht und lehrt er vor Männern und Frauen aller Volksschichten, vor Königen und Bauern, Brahmanen und Ausgestoßenen, Geldverleihern und Bettlern, Heiligen und Räubern.

Die Unterscheidung der Kastenordnung oder die Verschiedenheit der sozialen Gruppen erkennt er nicht an; der Weg, den er lehrt, steht allen Männern und Frauen, also allen Menschen, offen, die bereit sind ihn zu verstehen und zu gehen.

Seine öffentliche, geistige Lehrertätigkeit übt er 45 Jahre lang aus, gründet einen Mönch- und Nonnenorden und gewinnt viele Laienanhänger.

Er stirbt mit 80 Jahren bei Kushinagari im Land der Mallas und empfiehlt kurz vor seinem Tod seinen Anhängern, seiner Lehre nicht blind zu folgen, sondern alles anhand der eigenen Erfahrungen zu überprüfen. Microsoft® Encarta® Professional 2002. © 1993-2001 Microsoft Corporation.

http://www.dharma.de buddha.htm

http://www.buddhismus.de/_1_buddha.htm

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Das Wort Buddhismus

Das Wort Buddhismus ist in westlichen Sprachen entstanden und ist gebildet mit der lateinischen Nachsilbe -ismus, die in vielen Wörtern wie in Judaismus, Amerikanismus usw. Verwendung gefunden hat. Im Buddhismus selbst wird der Ausdruck Dharma verwendet.

4. Grundlagen der buddhistische Lehre

Am Anfang steht für die Buddhisten das Leid, am Ende die Erlösung davon.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg dahin ist die Erkenntnis, dass All und Individuum, Vergangenheit und Zukunft einander bedingen.

Buddha erklärt, wie die Welt funktioniert –also was letztendlich wirklich und was bedingt ist. Dieses Verständnis ermöglicht das Erleben dauerhaften Glücks.

Die buddhistische Lehre wendet sich an alle suchenden Menschen, unabhängig von Nationalität, sozialer Herkunft und Geschlecht. Sie weist Wege aus Leid und Unvollkommenheit zu Harmonie und Glück.

Die „Vier Edlen Wahrheiten“ bilden ihren Kern.

Die wesentlichen Merkmale und Übungen dieses spirituellen Weges sind ethisches Verhalten, Meditation und tiefe Einsicht. Dabei stellt die Lehre des Buddha den Menschen immer in seine eigene Verantwortung. Sie zeichnet sich zudem durch Toleranz und Dialogbereitschaft, Dogmenfreiheit und Gewaltlosigkeit aus.

Einen Anspruch auf alleingültige Wahrheiten erhebt sie nicht.

http://www.geo.de/geo/kultur_gesellschaft/geschichte/2002_8_special_buddhismus_extra_grundgedanken/index.html?SDSIS=0109300000021053935123

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http://www.buddhismus.de_2_buddha_lehre.htm

5. Die Vier Edlen Wahrheiten

Der Kern der Lehre des Buddhas sind die „Vier Edlen Wahrheiten“, die er in seiner allerersten Rede in Sarnath bei Benares vor seinen ehemaligen Gefährten, den fünf Asketen, erläuterte.

Die „Vier Edlen Wahrheiten“ sind:

- Es gibt Leid.

Die erste Wahrheit ist die Wahrheit vom Leid, die Erkenntnis, dass alles Anhaften an vergänglichen Dingen zur Frustration führt.

D.h., solange der Geist seine Natur nicht erkannt hat, gehört zum Leben zwar Freude, aber auch Leid. Zumindest Alter, Krankheit und Tod sind unvermeidbar und werden als unangenehm erlebt.

- Es gibt eine Ursache für das Leid.

Die zweite Wahrheit bezeichnet die Aufdeckung der Ursache dieses Sachverhalts, die Wahrheit von der Entstehung des Leidens.

D.h., es gibt eine bestimmte Ursache, warum der Geist seine wahre Natur nicht sieht.

- Es ist möglich, sich vom Leid zu befreien.

Die dritte Wahrheit beinhaltet die Einsicht in die Möglichkeit, diesen leidvollen Zustand zu beenden, es ist die Wahrheit von der Überwindung des Leidens.

D.h., jeder kann die Natur seines Geistes erkennen, also erleuchtet werden.

- Es gibt einen Weg aus dem Leid.

Die vierte Wahrheit meint die Wahrheit vom Weg zur Überwindung des Leidens, der im „Edlen Achtfachen Pfad“ beschrieben wird.

D.h., es gibt einen praktische Mittel, um das zu erreichen.

Buddha hat die edlen Wahrheiten mit folgenden Worten unterrichtet:

„Dies ist die edle Wahrheit des Leids,

dies ist die edle Wahrheit des Ursprungs,

dies ist die edle Wahrheit der Beseitigung,

dies ist die edle Wahrheit des Weges.

Erkenne das Leid,

entferne die Ursache,

verwirkliche die Beseitigung,

schule dich auf dem Weg.

Die „Vier Edlen Wahrheiten“ können auch als der kürzeste Ausdruck der gesamten Lehre des Buddha und als der gemeinsame Nenner aller buddhistischen Richtungen bzw. Schulen angenommen werden. Sie bilden bis heute die Basis.

Auf den ersten Blick mag es so aussehen, als ginge es im Buddhismus ausschließlich um die düsteren Seiten des Lebens. Im Gegenteil, sagt Buddha: „Diese Lehren haben nur einen Geschmack: den der Befreiung.“

„Leid“ oder „Leidhaftigkeit“ sind Wörter, mit denen der Begriff dukka traditionell übersetzt wird. Heute würde man eher Resignation, Unglück oder Depression sagen.

http://ww.dharma.de/lehre.htlm

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http://www.buddhismus.de_2_buddha_lehre.htm

6. Der „Edle Achtfache Pfad“

Der „Edle Achtfache Pfad“ gehört zur Basis der buddhistischen Praxis und Lehre und wurde in allen Schulen und zu allen Zeiten begangen und gepflegt. Er stellte eine praktische Wegweisung zur vollständigen Leidensaufhebung - dem Nirvana – dar, wenn alle acht Elemente erfolgreich von einem selbst gemeistert werden.

Jedes Glied des achtfachen Pfades enthält den Begriff samyak, was meist mit recht (rechte Anschauung, rechter Einfluss usw.) übersetzt wird.

Gemeint ist eine Haltung, die jeweils alle Aspekte und Folgen einer Handlung berücksichtigen, also nicht kurzfristigen oder einseitigen Gewinn, sondern ganzheitliche Bertachtung im Auge hat.

1. Rechte Ansichten (d.h. ganzheitliche Anschauung)
2. Rechtes Denken (d.h. ungeteilter Entschluss)
3. Rechte Rede (d.h. untadlige Rede)
4. Rechte Handlung (d.h. vollkommenes Handeln)
5. Rechter Lebenserwerb (d.h. ganzheitliche Lebensführung)
6. Rechte Anstrengung (d.h. gleichgewichtige Anstrengung)
7. Rechte Achtsamkeit (d.h. unablässige Achtsamkeit)
8. Rechte Konzentration (d.h. ganzheitliche Einswerdung)

Alle acht Glieder sind nicht Stufen, die nacheinander beschritten werden, sondern Aspekte, die aufeinander einwirken und gleichzeitig geübt werden. Die Ethik des Buddhismus ist eine Konkretisierung der acht Gesichtspunkte. Sie ist geprägt von der Grundhaltung der liebevollen Güte (Maitri) und er heilenden Hinwendung (Karma) zu allen Lebewesen.

Wer durch liebende Güte gereinigt ist, hat das Ziel des Pfades erreicht. Er verweilt unablässig in Achtsamkeit, hat den Streit über philosophische Ansichten hinter sich gelassen und ist dem Kreislauf der Wiedergeburten enthoben.

In einer anderen, kompakteren Form wird der Weg dreigliedrig dargestellt:

1. Weisheit: Hierunter fallen Rechte Ansicht sowie Rechtes Denken
2. Ethik: Hierunter fallen Rechte Rede, Rechte Handlung sowie Rechter Lebenserwerb
3. Sammlung: Hierunter fallen Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit sowie Rechte Konzentration

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http://www.dharma.de/lehre.html

7. Das Nirvana

Das Ziel aller spirituellen Praxis und des Lebens überhaupt ist Nirvana („Erlöschen“).

Es ist das Ende des Begehrens, das Ende aller bedingten Bewusstseinszustände, aller Daseinsgrundlagen, das Erlöschen und damit das Ende von Leid und Frustration. Es bedeutet die Vernichtung des Verlangens und aller Leidenschaften und damit die Erlangung vollkommener Gemütsruhe, höchster Seeligkeit.

Es ist jenseits unserer unterscheidenden Abgrenzung und entzieht sich deshalb der Versprachlichung, aber es ist nicht Vernichtung und bedeutet auch keinen Nihilismus.

Nirvana ist der Ausstieg aus dem Samsara, dem Kreislauf der Wiedergeburten.

Es kann bei Lebzeiten erreicht werden – dann ist es das Erlöschen der Geistestrübung und Leidenschaften – und im Tod ist es das restlose Erlöschen auch aller Daseinsgruppen bzw. aller geistigen und körperlichen Prozesse.

Darüber hinaus bedeutet Nirvana im Mahayana auch Freiheit von Bindung an Illusionen und Begierden, Erfahrung des Eins-Seins mit dem Absoluten, der Einheit von Samsara mit dem Transzendenten, Aufhören allen Unterscheidens und aller Trennung.

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http://www.dharma.de/lehre.html

8. Die Entwicklung des Buddhismus

Da Buddha vor seinem Tod keinen Nachfolger eingesetzt hat, sondern seinen Jüngern sagte, dass die Lehre (Dharma) fort an ihr Meister sein sollte, kann es dazu, dass die Mönche über die Worte Buddhas bald uneins wurden und sich verschiedene Richtungen bzw. Schulen bildeten. Etwas 400 Jahre nach Buddhas Tod entwickelten sich der Theravada („Lehre der Alten“) bzw. der Hinayana („Kleines Fahrzeug“) und der Mahayana („Grosses Fahrzeug“). Aus dem Mahayana entstand dann, 500 Jahre n.Chr., der Vajrayana („Diamanten-Fahrzeug“).

- Theravada / Hinayana

Der Theravada bzw. der Hinayana beruft sich auf die Absichten der Mönche der ältesten Zeit. Anhänger dieser Richtung oder Schule des Buddhismus streben in erste Linie ihre eigene Befreiung an. Ziel für sie ist es, wie Buddha zu einem Leidbefreitem Zustand zu gelangen.

- Mahayana

„Grosses Fahrzeug“ heißt er, weil er durch seine Vielfältigkeit einer großen Anzahl von Menschen den Weg zu Erlösung öffnet. Vordergründiges Ziel ist nicht die Erleuchtung allein zum eigenen, sondern zum Wohle aller Wesen. Im Mahayana wird weniger Wert auf ein mönchisches Leben gelegt; hier können auch Laien einfach das Nirvana verwirklichen, wobei sie auf die tätigen Hilfen von Buddhas und Bodhisattvas zählen dürfen.

Das Ideal des Bodhisattvas, des Erleuchtungswesens, besagt, dass der Mensch auf seine endgültige Befreiung verzichtet, um anderen dabei zu helfen sich zu befreien.

Grundgedanke hierfür ist, dass jedes Wesen eine Buddha-Natur besitzt. Diese Richtung des Buddhismus sprach mehr Menschen an.

- Vajrayana

Das „Diamant-Fahrzeug“ gehört zur Schulrichtung des Mahayana-Buddhismus.

Es beinhaltet neben der Lehre des Mahayanas noch zusätzlich Tantras (Schriften, die u.a. Anweisungen für die rituelle Praxis geben). Durch die tantrischen Komponenten ist der Vajrayana sehr sinnlich und voller Symbole. Betont werden auch die praktischen Meditationsübungen. Dies wird besonders im tibetischen Buddhismus deutlich.

Der Diamantenweg lehrt, dass sich Buddhismus auch im Alltag praktizieren lässt und nicht nur als Mönch.

Die Enzyklopädie, Seite 95,Band 4, F.A. Brockhaus, Leipzig, Mannheim, 1997

http://www.cosmorama.de/tibet/tib.re/htm#oben

9. Ethik

Die Ethik des Buddhismus ist ganz auf Selbstentäußerung gerichtet. Für den Laien sind die fünf Verpflichtungen bindend: nicht zu töten, nicht zu stehlen, nicht zu lügen, nicht Ehe zu brechen und keine berauschenden Getränke zu genießen.

Die Mönche und Nonnen haben dieselben Gebote nur in verschärfter Form (völlige Keuschheit) einzuhalten. Sie dürfen außer ihren Gewändern, einer Almosenschale, einem Schermesser, einer Nadel und einem Wassersieb nichts ihr Eigen nennen und müssen auf jeden Luxus verzichten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Der Buddhismus
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden
Veranstaltung
Seminar: Lebenskompetenzentwicklung, Lebenskunst und Suffizienz
Note
1
Autoren
Jahr
2003
Seiten
33
Katalognummer
V14819
ISBN (eBook)
9783638201254
Dateigröße
931 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ausführliche Erläuterung zum Buddhimus mit Erklärungen und vielen Bildern. Außerdem eine Stellungnahme zu der Bedeutung des Buddhismus für die Soziale Arbeit heute.
Schlagworte
Buddhismus, Seminar, Lebenskompetenzentwicklung, Lebenskunst, Suffizienz, Thema Buddhismus
Arbeit zitieren
Finja Nissen (Autor)Marc Hohmann (Autor), 2003, Der Buddhismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14819

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