Die Handelsbeziehungen der Europäischen Union sind seit jeher integraler Bestandteil der Außenbeziehungen des Staatenbundes. Wer gibt die Handlungsimpulse in diesem Politikfeld, EU-Kommission, Regierungen oder gar zivilgesellschaftliche Akteure?
Diese Arbeit untersucht die Gestaltungsmöglichkeiten verschiedener Akteure im Politikfeld der Handelsbeziehungen anhand der Analyse der transatlantischen Zusammenarbeit im Rahmen des Transatlantic Economic Council.
Inhaltsverzeichnis
- EU-Handelspolitik jenseits der WTO
- 1 Einleitung
- 2 Theoretische Grundlagen
- 2.1 Klassischer Realismus
- 2.1.1 Annahmen
- 2.1.2 Anwendbarkeit auf die Handelspolitik
- 2.2 Neuer Liberalismus/ Liberaler Intergouvernementalismus
- 2.2.1 Annahmen
- 2.2.2 Anwendbarkeit auf die Handelspolitik
- 2.3 Zwischenfazit
- 2.1 Klassischer Realismus
- 3 Interessenträger
- 3.1 Verbände
- 3.1.1 Entwicklung
- 3.1.2 Charakteristik
- 3.1.3 Einfluss
- 3.1.4 Interessenvertretung im Rahmen des TEC
- 3.1.5 Interessenlage zum TEC
- 3.2 Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland
- 3.2.1 Der Bundeskanzler
- 3.2.2 Die Bundesministerien
- 3.2.2.1 Das Auswärtige Amt
- 3.2.2.2 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
- 3.2.2.3 Die übrigen Ministerien
- 3.2.3 Koordinierungsorgane der deutschen Europapolitik
- 3.2.4 Die Ständige Vertretung bei der Europäischen Union
- 3.2.5 Bewertung
- 3.2.6 Interessenlage zum TEC
- 3.3 Die Europäische Union
- 3.3.1 Die Akteure der EU-Handelspolitik
- 3.3.1.1 Die Europäische Kommission
- 3.3.1.2 Der Ministerrat
- 3.3.1.3 Nachgelagerte Organe
- 3.3.2 Handelspolitische Instrumente
- 3.3.3 Zusammenfassung und Interessenlage zum TEC
- 3.3.1 Die Akteure der EU-Handelspolitik
- 3.4 Die World Trade Organization
- 3.4.1 Von Adam Smith zum RTAA
- 3.4.2 Gründung des GATT
- 3.4.3 General Agreement on Tariffs and Trade
- 3.4.3.1 Vertragswerk des GATT
- 3.4.3.1 Prominte Verhandlungsrunden
- 3.4.4 Die WTO - Struktur und Organisation
- 3.4.4.1 Aktuell
- 3.4.4.2 Interessenlage zum TEC
- 4 Transatlantischer Wirtschaftsrat
- 4.1 Von der Freihandelszone zum Wirtschaftsrat
- 4.2 Aufgaben, Zusammensetzung, Verlauf
- 4.2.1 Erstes TEC-Treffen
- 4.2.2 Zweites TEC-Treffen
- 4.2.3 Drittes TEC-Treffen
- 4.2.4 Viertes TEC-Treffen
- 4.3 Bewertung
- 4.3.1 Politisch-Ökonomische Bewertung
- 4.3.2 Der TEC als Transmissionsriemen?
- 4.4 Aussichten
- 5 Schlussbemerkungen
- 5.1 Zusammenfassung
- 5.2 Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die EU-Handelspolitik im Kontext des Transatlantischen Wirtschaftsrats (TEC). Das Ziel ist es, die Rolle des TEC als Instrument der Handelspolitik zwischen der EU und den USA zu analysieren und seine Bedeutung im Kontext der WTO zu bewerten.
- Die Entwicklung und Bedeutung des TEC im Kontext der EU-Handelspolitik
- Die Rolle des TEC als Instrument der transatlantischen Zusammenarbeit
- Die Bedeutung des TEC im Kontext der WTO
- Die Interessenlage der verschiedenen Akteure im Rahmen des TEC
- Die Herausforderungen und Chancen des TEC für die Zukunft
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 bietet eine Einleitung in das Thema EU-Handelspolitik und den Transatlantischen Wirtschaftsrat (TEC). Es werden die zentralen Fragestellungen der Arbeit vorgestellt und die Methodik erläutert.
Kapitel 2 stellt die theoretischen Grundlagen der Arbeit dar. Es werden die Theorien des klassischen Realismus und des neuen Liberalismus/liberalen Intergouvernementalismus vorgestellt und auf die EU-Handelspolitik angewendet.
Kapitel 3 analysiert die verschiedenen Interessenträger der EU-Handelspolitik, darunter Verbände, die deutsche Regierung, die Europäische Union und die World Trade Organization (WTO). Es werden die jeweiligen Interessenlagen und Einflussmöglichkeiten im Rahmen des TEC beleuchtet.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Transatlantischen Wirtschaftsrat (TEC) und seiner Bedeutung für die EU-Handelspolitik. Es werden die Entstehung, die Aufgaben, die Zusammensetzung und die bisherigen Treffen des TEC analysiert.
Kapitel 5 bietet eine Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Fazit der Arbeit. Es werden die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung zusammengefasst und die Schlussfolgerungen für die Zukunft diskutiert.
Schlüsselwörter
EU-Handelspolitik, Transatlantischer Wirtschaftsrat (TEC), WTO, Freihandel, Interessenvertretung, Liberaler Intergouvernementalismus, Klassischer Realismus, Transatlantische Zusammenarbeit, Handelspolitik
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Transatlantische Wirtschaftsrat (TEC)?
Der TEC ist ein Gremium zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Harmonisierung von Standards zwischen der Europäischen Union und den USA.
Welche Akteure gestalten die EU-Handelspolitik?
Maßgebliche Impulse kommen von der EU-Kommission, dem Ministerrat, nationalen Regierungen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren und Verbänden.
Was unterscheidet den klassischen Realismus vom liberalen Intergouvernementalismus?
Der Realismus betont staatliche Machtinteressen, während der liberale Intergouvernementalismus den Einfluss nationaler Interessengruppen auf die Regierungspolitik hervorhebt.
Welche Rolle spielt die WTO für die EU?
Die Welthandelsorganisation (WTO) bildet den multilateralen Rahmen für die EU-Handelspolitik, wobei der TEC als bilaterale Ergänzung jenseits der WTO fungiert.
Wie beeinflussen Verbände den TEC?
Verbände versuchen durch Interessenvertretung, ihre ökonomischen Ziele in die Verhandlungen des Wirtschaftsrats einzubringen, um regulatorische Hürden abzubauen.
Was sind die zentralen handelspolitischen Instrumente der EU?
Dazu gehören Zollvereinbarungen, Handelsabkommen, Antidumping-Maßnahmen und die Beteiligung an internationalen Koordinierungsorganen.
- 3.1 Verbände
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- Alexander Reck (Author), 2009, Die Handelspolitik der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148222