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Strafrechtliches Lehrbuch für Referendare zur zweiten juristischen Staatsprüfung

Band 3 der Skriptenreihe zum Assessorexamen

Title: Strafrechtliches Lehrbuch für Referendare zur zweiten juristischen Staatsprüfung

Textbook , 2010 , 109 Pages

Autor:in: Sebastian Homeier (Author)

Law - Penology
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Summary Excerpt Details

Das Lehrbuch richtet sich an Referendare, die sich auf das zweite juristische Staatsexamen vorbereiten. Dieser Band der Lehrbuchreihe beschäftigt sich mit dem notwendigen Wissen für die strafrechtlichen Klausuren des zweiten Examens. Das Lehrbuch bemüht sich um einen knappen Stil, um der wenigen Zeit, die in der "heißen Phase" der Examensvorbereitung verbleibt, gerecht zu werden. Trotz dessen wurde auf keine wichtigen Informationen verzichtet, so dass ein erfolgreiches Bestehen des zweiten Examens erzielt werden kann. Es wird sehr viel Wert wird auf die Formalia gelegt, die im zweiten Examen sehr gut eingearbeitet werden müssen, um sich in der Klausur auf die ebenfalls zu beherrschenden materiell-rechtlichen Problem konzentrieren zu können. Daher werden in diesem Lehrbuch insbesondere die Form der Anklageschrift und des Urteils eingehend dargestellt. Ebenso werden Anordnungen bzgl. der Zwangsmaßnahmen, insb. der Untersuchungshaft, sowie der Aufbau und Inhalt des Revisionsgutachtens behandelt. Schließlich wird noch auf den Aktenvortrag der mündlichen Prüfung eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Teil: Die Anklageklausur

1. Abschnitt: Das A-Gutachten

2. Abschnitt: Das B-Gutachten

3. Abschnitt: Die Verfügung

I. Verfügung bei einer Anklage

II. Verfügung bei einer Einstellung

III. Verfügung bei teilweiser Anklageerhebung und Einstellung

4. Abschnitt: Die Anklageschrift

2. Teil: Die Urteilsklausur

1. Abschnitt: Das Urteil bei einer Verurteilung

2. Abschnitt: Das Urteil bei vielen Taten oder vielen Täter

3. Abschnitt: Der Freispruch

4. Abschnitt: Die Einstellung nach § 260 III StPO

5. Abschnitt: Die Teilverurteilung und die Teileinstellung

3. Teil: Zwangsmaßnahmen in der Klausur

1. Abschnitt: Antrag auf Erlass des Haftbefehls

2. Abschnitt: Erlass eines Haftbefehls

3. Abschnitt: Antrag auf Erlass sonstiger Zwangsmaßnahmen

4. Abschnitt: Sonstige richterliche Anordnungen

4. Teil: Die Rechtsmittel

1. Abschnitt: Die Beschwerde

2. Abschnitt: Berufung

4. Abschnitt: Die Revision

1. Unterabschnitt: A-Gutachten

A. Zulässigkeit

B. Begründetheit

I. Verfahrenshindernisse

II. Verfahrensrüge

III. Sachrüge

IV. Beschwer

V. Beruhen

VI. Rügeverlust

2. Unterabschnitt: B-Gutachten

3. Unterabschnitt: Revisionsbegründungsschreiben

4. Unterabschnitt: Revisionsurteil

4. Abschnitt: Sonstige Rechtsbehelfe

5. Teil: Sonstiges

I. Gesetzliche Grundlagen des Strafrechts

II. Aufbau und Hierarchie der Staatsanwaltschaft

III. Strafantrag §§ 77 StGB

IV. Einstellung des Verfahrens

V. Klageerzwingung

VI. Anklagesatz

VII. Ermittlungsverfahren

VIII. Eröffnungsbeschluss

IX. Strafbefehl

X. Zwischenverfahren

XI. Verweigerung der Aussage

XII. Beschuldigtenbelehrung

XIII. Unmittelbarkeitsgrundssatz §§ 250 ff. StPO

XIV. Verwertungsverbot nach § 252 StPO

XV. Beweisverwertungsverbote

XVI. Beweisrecht

XVII. Beweisverwertungsverbot

XVIII. Abwesenheit des Angeklagten in Hauptverhandlung

XIX. Hinweis und Nachtragsanklage

XX. Tatbegriff

XXI. Zwangsmaßnahmen

XXII. Führerschein

XXIII. Promille

XXIV. Jugendstrafsachen

XXV. Rechtskraft

XXVI. Wahlfeststellung

XXVII. Adhäsion nach §§ 403 ff. StPO

XXVIII. Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand nach §§ 44 ff. StPO

6. Teil: Der Aktenvortrag

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Dieses Lehrbuch dient der Vorbereitung von Rechtsreferendaren auf die strafrechtlichen Klausuren des zweiten juristischen Staatsexamens. Ziel ist es, durch die Vermittlung des notwendigen Prozesswissens eine effektive und zeiteffiziente Vorbereitung zu ermöglichen, um rechtliche Probleme im Examen sicher zu lösen.

  • Anklageklausur: Aufbau und Formalia
  • Urteilsklausur: Struktur und Tenorierung
  • Zwangsmaßnahmen: Antragstellung und richterliche Anordnung
  • Rechtsmittel: Zulässigkeit und Begründetheit von Beschwerde, Berufung und Revision
  • Prozessrechtliche Sonderfragen und Aktenvortrag

Auszug aus dem Buch

4. Abschnitt: Die Anklageschrift

gem. §§ 199, 200 StPO und Nr. 110 II RiStBV (siehe dazu Meyer-Goßner Anhang A12)

Staatsanwaltschaft … (Ort), den ... (Datum)

- (AZ der Staatsanwaltschaft:) 23 Js 123/07 -

An das Jugendlicher / Heranwachsender

HAFT, Termin gem. §§ 117 V/

Amts-/Landgericht bzw. 121, 122 StPO: … 6

- Strafrichter/Schöffengericht/ HAFT zu 1. und 3.

große Strafkammer/Schwurgericht - ÜBERHAFT

in … (Ort) HAFT in anderer Sache

Einstweilige Unterbringung

(zur rechten Spalte: Ist der Angeklagte nicht als Erwachsener anzuklagen oder ist Haftbezug gegeben, so ist dies deutlich zu vermerken. Bei einer Haft sind die entsprechenden Termine nach der StPO anzugeben. Die Fristen laufen immer erst ab Erlass des Haftbefehls oder ab der Festnahme, sofern diese nach dem Erlass des Haftbefehls erfolgt, jedoch nicht schon sofern Festnahme vor dem Haftbefehl vorliegt. Erfolgt die Festnahme am 23.9 und wird der Haftbefehl am 24.9, so sind oben die Daten 24.12 und 24.3 einzusetzen. §§ 117 V StPO ist zudem nicht zu erwähnen, wenn dieser Termin bereits verstrichen ist. Haft zu 1. und 3. bedeutet, dass (falls sich nicht alle Angeklagten in Haft, sondern nur der Angeklagte zu 1. und 3. Überhaft zeigt dem Richter an, dass sich der Angeklagte bereits aufgrund eines anderen Verfahrens in Untersuchungshaft befindet und damit der Haftbefehl aus diesem Verfahren nicht vollstreckt wird. Sollte die in dem anderen Verfahren Haft allerdings aufgehoben werden, z.B. weil der dringende Tatverdacht in dem Verfahren nicht mehr besteht, soll der Angeklagte jedoch nicht freikommen, da dann der Haftbefehl aus diesem Verfahren greift.)

Anklageschrift

Der/Die (arbeitslose) … (Beruf) … (Name), (ggf.) geborene …,

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil: Die Anklageklausur: Behandelt die Anforderungen an Gutachten und Anklageschrift, insbesondere die Prüfung des hinreichenden Tatverdachts und die korrekte Verfügungstechnik.

2. Teil: Die Urteilsklausur: Vermittelt den strukturellen Aufbau von Strafurteilen bei Verurteilungen, Freisprüchen und Einstellungsentscheidungen.

3. Teil: Zwangsmaßnahmen in der Klausur: Erläutert die Voraussetzungen und den Aufbau von Anträgen und Anordnungen zu Untersuchungshaft und Durchsuchungen.

4. Teil: Die Rechtsmittel: Detaillierte Darstellung der Voraussetzungen und der Begründung von Beschwerde, Berufung und Revision inklusive verfahrensrechtlicher Besonderheiten.

5. Teil: Sonstiges: Bietet ein Nachschlagewerk für verfahrensrechtliche Querschnittsthemen wie Beweisverwertungsverbote, Strafantrag und Zuständigkeitsfragen.

6. Teil: Der Aktenvortrag: Konkrete Anleitung zur Gestaltung eines Aktenvortrags in der mündlichen Prüfung, inklusive Sachbericht und Entscheidungsvorschlag.

Schlüsselwörter

Anklageschrift, Urteilsklausur, StPO, hinreichender Tatverdacht, Untersuchungshaft, Revision, Berufung, Beschwerde, Beweisverwertungsverbot, Strafzumessung, Gesamtstrafe, Verfahrenshindernisse, Rechtskraft, Beweiswürdigung, Aktenvortrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Lehrbuch im Kern?

Es geht um die Vermittlung praxisnaher juristischer Arbeitstechniken für die strafrechtlichen Klausuren des zweiten Staatsexamens, mit Fokus auf Anklage, Urteil und Rechtsmittel.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Werk ab?

Die Arbeit fokussiert sich auf die prozessuale Bearbeitung von Strafakten, von der Anklageerhebung über die richterliche Entscheidung bis hin zur Revision.

Was ist das primäre Ziel der Publikation?

Das Ziel ist eine effiziente Examensvorbereitung, die Referendaren ermöglicht, unter Zeitdruck formell korrekte und inhaltlich fundierte Klausurlösungen zu erarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär vermittelt?

Es wird die methodisch saubere Trennung von Gutachtenstil und Urteilsstil sowie die korrekte Anwendung prozessualer Vorschriften der StPO und des GVG gelehrt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Anklage, Urteil, Zwangsmaßnahmen, Rechtsmittel und sonstige prozessuale Problemstellungen, ergänzt durch Hinweise zum Aktenvortrag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Schlagworte sind Anklageschrift, Urteilsaufbau, Revisionsrecht, Beweisverwertung und prozessuale Verfügungstechnik.

Wie unterscheidet sich die Anklageklausur vom Urteil in der Prüfung?

In der Anklageklausur wird der hinreichende Tatverdacht geprüft und eine Anklageschrift samt Verfügung entworfen; im Urteil wird das Ergebnis der Beweisaufnahme in einem Urteilstenor und den Entscheidungsgründen fixiert.

Welche Bedeutung haben die Beweisverwertungsverbote im Werk?

Beweisverwertungsverbote sind für die Prüfung von Fehlern in der Revision essenziell, weshalb das Werk detaillierte Kriterien für deren Prüfung und Geltendmachung aufstellt.

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Details

Title
Strafrechtliches Lehrbuch für Referendare zur zweiten juristischen Staatsprüfung
Subtitle
Band 3 der Skriptenreihe zum Assessorexamen
Author
Sebastian Homeier (Author)
Publication Year
2010
Pages
109
Catalog Number
V148371
ISBN (eBook)
9783640595150
ISBN (Book)
9783640595051
Language
German
Tags
Strafrecht Assessorexamen Strafprozessrecht Jura Examensvorbereitung Aktenvortrag Anklageschrift Strafurteil Revision Strafantrag Verfahrenseinstellung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Homeier (Author), 2010, Strafrechtliches Lehrbuch für Referendare zur zweiten juristischen Staatsprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148371
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