Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Sexuelle Gesundheit und Social Media

Eine Analyse der Social Media-Nutzung von Männern*, die Sex mit Männern* haben, in Bezug auf die Informationsbeschaffung zu HIV/AIDS

Titel: Sexuelle Gesundheit und Social Media

Bachelorarbeit , 2023 , 74 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marc-André Klaas (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit untersucht das Nutzungsverhalten von Social Media durch Männer*, die Sex mit Männern* haben (MSM), hinsichtlich der Informationsbeschaffung zu HIV/AIDS. MSM sind seit den 1980er Jahren eine besonders gefährdete Gruppe für HIV-Infektionen. Die Arbeit beleuchtet, welche Rolle Social Media als Informationsquelle spielt und welchen Einfluss es auf das Verhalten der Nutzer hat, insbesondere in Bezug auf den Austausch und das Teilen von aufklärenden Inhalten. Grundlage der Untersuchung sind theoretische Ansätze zur Gesundheitskommunikation und der Uses-and-Gratifications-Ansatz. Durch eine Umfrage unter MSM wird untersucht, inwieweit Social Media zur Informationsbeschaffung genutzt wird und welche Motivationen dahinterstehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. HIV / AIDS

2.1.1. Definition

2.1.2. Männliche Homosexualität als Risikofaktor

2.1.3. Epidemiologie in Deutschland

2.1.4. Aktuelle Präventionsmaßnahmen

2.1.5. Heutige Behandlung

2.2. Gesundheitskommunikation

2.2.1. Definition

2.2.2. Die Rolle von Social Media in der Gesundheitskommunikation

2.2.3. Public-Health-Strategien in Bezug auf sexuelle Gesundheit in Deutschland

2.3. Uses-and-Gratifications-Ansatz

2.3.1. Die Theorie

2.4. Forschungsstand

2.4.1. Nutzungsmotivation für Online-Gesundheitsangebote

2.4.2. Social Media-Nutzungsverhalten von MSM

3. Empirische Untersuchung

3.1. Forschungsfrage und Hypothesen

3.2. Forschungsdesign

3.2.1. Beschreibung und Begründung der Methodenauswahl

3.2.2. Stichprobenkennwerte

3.2.3. Aufbau der Umfrage

3.2.4. Auswertung der Ergebnisse

4. Überblick der Ergebnisse

4.1. Soziodemografische Merkmale

4.2. Nutzungsmotive und Bedürfnisbefriedigung

4.3. Medialer Austausch und soziale Interaktion

4.4. Zusammenfassung der Ergebnisse

4.5. Prüfung der Hypothesen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Social Media-Nutzungsverhalten von Männern*, die Sex mit Männern* (MSM) haben, im Kontext der Informationsbeschaffung zu HIV/AIDS, um zu klären, welche Rolle soziale Netzwerke bei diesem Prozess spielen und ob sie eine Quelle für Austausch und Aufklärung darstellen.

  • Rolle von Social Media bei der Informationssuche zu HIV/AIDS
  • Anwendung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes auf das Nutzungsverhalten
  • Empirische Analyse mittels quantitativer Online-Befragung bei MSM
  • Einfluss der Informationsbeschaffung auf eigenen medialen Austausch und Aufklärungsarbeit

Auszug aus dem Buch

2.4.1. Nutzungsmotivation für Online-Gesundheitsangebote

Das Pew Internet & American Life Project führt regelmäßig Studien zur Nutzung von Gesundheitsangeboten durch. Die Non-Profit-Organisation fand vier primäre Nutzungsmotive für Gesundheitsangebote im Internet: Die Suche nach Informationen zu neuen Diagnosen, Medikamenten oder Behandlungen, die Beantwortung von nach einem Arztbesuch offen gebliebener Fragen, die Suche nach Tipps für den Umgang mit bestimmten Problemen und das Bedürfnis nach emotionaler Unterstützung (S. Fox & Fallows, 2003). Diese Befunde lassen sich auf die von Blumler und Katz (1974) beschriebenen Bedürfnisse Information und Beziehung des UGAs übertragen. Wenn vom potenziellen Rezipienten ein vermeintliches Informationsdefizit wahrgenommen wird bzw. vorhandene Informationen nicht zufriedenstellend sind, kann dies ein Auslöser für die Online-Informationssuche sein (Baumann & Hastall, 2014). Eine Literaturanalyse aus dem Jahr 2014 zeigt, dass sich die genannten vier primären Nutzungsmotive in zwei Motiv-Kategorien einordnen lassen: Informationelle und emotionale Nutzungsmotive. Informationsbedürfnisse werden dabei auf Informationen zum aktuellen Gesundheitszustand und in Frage kommende Therapieformen bezogen. Die emotionalen Aspekte zur Nutzungsmotivation werden auf die Frage des Umgangs mit der eigenen Gesundheit bzw. Krankheit bezogen und auf die damit zusammenhängenden Entscheidungen. Sie stehen im Zusammenhang mit auftretenden Unsicherheiten (Jones et al., 2014). Besonders sensible Themen der Gesundheit bzw. Krankheit, aber auch tabuisierte Erkrankungen betreffend bieten Online-Gesundheitsangebote, wie z.B. Online-Foren, spezifische Vorteile in Bezug auf die emotional motivierte Nutzung (Eysenbach, 2005; Wright et al., 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz von HIV/AIDS als gesundheitliches Thema dar und verortet die Rolle von Social Media als Informationsquelle innerhalb der modernen Mediennutzung von MSM.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert medizinische Aspekte von HIV/AIDS inklusive Risikofaktoren und Prävention, führt in die Gesundheitskommunikation ein und stellt den Uses-and-Gratifications-Ansatz theoretisch dar.

3. Empirische Untersuchung: Hier werden die Forschungsfrage und Hypothesen definiert sowie der Prozess der quantitativen Online-Befragung von der Methodenauswahl bis zur Datenauswertung beschrieben.

4. Überblick der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen soziodemografischen Daten der Probanden, analysiert das Nutzungsverhalten und prüft die aufgestellten Hypothesen statistisch.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, reflektiert die Ergebnisse im Kontext der theoretischen Ansätze und bewertet die Rolle von Social Media für MSM.

Schlüsselwörter

HIV/AIDS, Mediennutzung, Soziale Medien, Gesundheitskommunikation, Uses-and-Gratifications-Ansatz, Männer, MSM, Informationsbeschaffung, Online-Umfrage, Prävention, Stigmatisierung, Medienmanagement, Internet, Kommunikation, Forschungsstand

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Social Media-Nutzungsverhalten von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), und untersucht, inwieweit soziale Plattformen zur Informationsbeschaffung und zum Austausch über HIV/AIDS genutzt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen HIV/AIDS als gesundheitliches Krankheitsbild, die Anwendung des Uses-and-Gratifications-Ansatzes, Gesundheitskommunikation sowie digitale Präventions- und Informationsstrategien.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Rolle spielt Social Media bei der Mediennutzung von Männern*, die Sex mit Männern* haben, in Bezug auf die Informationsbeschaffung zu HIV/AIDS?“

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein quantitativer Forschungsansatz gewählt, bei dem eine deskriptive Online-Befragung von 130 Probanden durchgeführt und statistisch ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu HIV und Mediennutzungstheorien sowie die Durchführung und Auswertung einer empirischen Untersuchung zur Prüfung spezifischer Hypothesen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind HIV/AIDS, Gesundheitskommunikation, Soziale Medien, MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) und der Uses-and-Gratifications-Ansatz.

Gibt es einen Einfluss von Social Media auf die Kommunikation über HIV?

Die Studie zeigt, dass Social Media zwar als Informationsquelle wichtig bleibt, die Nutzer jedoch auch Vorbehalte gegenüber der Informationsqualität haben und persönliche Netzwerke für den Austausch bevorzugen.

Was ergab die Prüfung der aufgestellten Hypothesen?

Die Analysen zeigten teilweise signifikante Zusammenhänge, wobei einige Hypothesen durch die empirischen Daten gestützt, andere jedoch durch statistische Tests widerlegt wurden.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sexuelle Gesundheit und Social Media
Untertitel
Eine Analyse der Social Media-Nutzung von Männern*, die Sex mit Männern* haben, in Bezug auf die Informationsbeschaffung zu HIV/AIDS
Hochschule
Macromedia Fachhochschule der Medien Hamburg  (Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences)
Note
1,3
Autor
Marc-André Klaas (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
74
Katalognummer
V1483730
ISBN (PDF)
9783389032879
ISBN (Buch)
9783389032886
Sprache
Deutsch
Schlagworte
HIV/AIDS Mediennutzung Soziale Medien Gesundheitskommunikation Uses-and- Gratifications-Ansatz MSM
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marc-André Klaas (Autor:in), 2023, Sexuelle Gesundheit und Social Media, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1483730
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  74  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum