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Interne Krisenkommunikation

Welche Bedeutung kam der internen Kommunikation während der Corona-Pandemie zu?

Titel: Interne Krisenkommunikation

Hausarbeit , 2024 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien, Kommunikationswissenschaft, Publizistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit widmet sich daher der eingehenden Analyse der internen Krisen- und Veränderungskommunikation im Kontext der Corona-Pandemie. Dabei wird insbesondere auf die Frage eingegangen, welche konkrete Bedeutung der internen Kommunikation während dieser globalen Krise zukam. Daraus entwickeln sich folgende Unterfragen: Welche Aufgaben hatte die interne Kommunikation? Welche Maßnahmen wurden getroffen? Welche Effekte hatten diese Maßnahmen?

Zunächst wird ein theoretischer Rahmen geschaffen, indem die Kernbegriffe dieser Hausarbeit, interne Kommunikation und interne Krisenkommunikation, definiert und kurz inhaltlich erklärt werden. Anschließend werden verschiedene Aspekte der internen Krisenkommunikation während der Pandemie betrachtet. Dafür gibt es zunächst einen knappen Abriss der wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie. Danach folgen die Aufgaben der internen Kommunikation während der Krise, die Kanäle, die genutzt wurden, und die Effekte dieser Kommunikation. Bevor es zum Fazit kommt, wird in einem gesonderten Kapitel noch näher auf die expliziten Learnings aus der Krise eingegangen. Im Fazit selbst wird noch einmal Bezug auf die Kernfrage dieser Arbeit genommen und ein Ausblick für die Zukunft gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Interne Kommunikation

2.2 Interne Krisen- und Veränderungskommunikation

2.3 Forschungsstand

3 Interne Krisenkommunikation in der Corona-Krise

3.1 Die Corona-Pandemie

3.2 Aufgaben interner Kommunikation

3.3 Kanäle in der Krise

3.4 Wahrnehmung der internen Kommunikation während der Pandemie

4 Learnings und Forschungsergebnisse aus der Corona-Krise

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Bedeutung der internen Kommunikation innerhalb von Unternehmen während der Corona-Pandemie. Dabei wird analysiert, welchen Herausforderungen sich die Kommunikation gegenübersah, wie sie in der Krise wahrgenommen wurde und welche Lehren daraus für eine effektive Krisenkommunikation in der Zukunft gezogen werden können.

  • Analyse der Aufgaben interner Kommunikation bei der Krisenbewältigung
  • Bewertung der genutzten Kommunikationskanäle unter Krisenbedingungen
  • Untersuchung der Wahrnehmung interner Kommunikation durch Mitarbeitende
  • Erforschung der Diskrepanz zwischen angestrebten Kommunikationszielen und tatsächlich wahrgenommenen Effekten
  • Ableitung von Qualitätskriterien für eine gelungene interne Krisenkommunikation

Auszug aus der Arbeit

3.3 Kanäle in der Krise

Im Folgenden wird näher auf die in der Krise relevanten Kanäle eingegangen. Auf Grund der besonderen Situation (Abstandsregelungen etc.) lässt sich zunächst vermuten, dass digitale Kanäle eine größere Rolle während der Krise einnahmen als analoge.

Diese Vermutung bestätigt sich. So fanden Kämäräinen et al. (Kämäräinen et al., 2022, S. 2508) heraus, dass die wichtigsten Kanäle in der Krise ausschließlich digital waren. Demnach erhielten 88% der Befragten Informationen zu Corona per E-Mail, 80% per Intranet und 72% per Newsletter. Auch Engelhardt bestätigt dies und identifiziert E-Mail und Newsletter während der Krise als „das verlässlichste Kommunikationsinstrument schlechthin“ (2020b, S. 17). Digitale Kanäle waren unumgänglich zur schnellen Verbreitung von Informationen zur Pandemie oder Gesundheitsplänen (Santoso et al., 2023, S. 194).

Die „Face-to-Face-Kommunikation“ wurde meist vollständig ersetzt. So ersetzten digitale Eventformate und die Verlagerung ins Homeoffice während der Pandemie persönliche Meetings und die Arbeit vor Ort (Engelhardt, 2020b, S. 18). Auch die Bedeutung von Social-Media-Kanälen wuchs in der Krise. Durch die Ermöglichung von zweiseitiger Kommunikation zu und zwischen den Angestellten wurde sie ein essentieller Kanal (Santoso et al., 2023, S. 189). Die Social-Media-Kanäle trugen so dazu bei, die stark eingeschränkte Peer-Kommunikation aufrechtzuerhalten. Vor allem für neue Mitarbeiter, die informelle Kontakte während der Krise vermissten (Hill, 2021, S. 181), boten sie eine wichtige Option. Neben den Social-Media-Kanälen entstanden weitere digitale Formate, um die Peer-Kommunikation zu verbessern. Engelhardt nennt beispielsweise „Mystery Lunches, Koch Challenges oder Skype-Afterwork-Runden“ (2020b, S. 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Thema der internen Krisenkommunikation im Kontext der Pandemie vor und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Bedeutung, den Aufgaben und Effekten dieser Kommunikationsformen.

2 Theoretischer Rahmen: Definiert die zentralen Begriffe interne Kommunikation, Krisen- und Veränderungskommunikation und erläutert den aktuellen Forschungsstand zu deren Einfluss auf die Mitarbeitenden.

3 Interne Krisenkommunikation in der Corona-Krise: Analysiert die Corona-Pandemie als organisationale Krise und untersucht die spezifischen Aufgaben, Kommunikationskanäle und die Wahrnehmung derselben durch die Belegschaft.

4 Learnings und Forschungsergebnisse aus der Corona-Krise: Identifiziert aus den gemachten Erfahrungen Erfolgsfaktoren für eine effiziente Krisenkommunikation, wie Transparenz, Qualität, Symmetrie und Flexibilität.

5 Fazit und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und diskutiert die Limitationen der Arbeit sowie den Bedarf an weiterer Forschung.

Schlüsselwörter

Interne Kommunikation, Krisenkommunikation, Veränderungskommunikation, Corona-Pandemie, Mitarbeiterengagement, Unternehmenskultur, Vertrauensaufbau, Digitale Kanäle, Krisenmanagement, Organisationskommunikation, Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Transparenz, Führungskommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der internen Kommunikation in Organisationen während der globalen Corona-Pandemie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Herausforderungen der Krisen-, Veränderungs- und internen Kommunikation sowie deren Auswirkungen auf die Mitarbeitenden.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, welche Rolle die interne Kommunikation während der Krise spielte, wie sie wahrgenommen wurde und welche Faktoren für eine gelungene Kommunikation ausschlaggebend sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematische Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes und die Analyse existierender Studien und Fachliteratur zum Thema Kommunikation in Krisenzeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die praktische Analyse der Pandemie als Krise, die Rolle spezifischer Kommunikationskanäle sowie die Evaluierung der Wahrnehmung durch die Mitarbeitenden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Krisenkommunikation, Unternehmensinterne Kommunikation, Veränderungskommunikation und Corona-Pandemie.

Warum wird die Corona-Pandemie als organisationale Krise eingestuft?

Die Pandemie erfüllte die sieben klassischen Kriterien einer Krise, wie unerwarteter Eintritt, zeitliche Begrenzung, hoher Entscheidungsdruck und Auswirkungen auf die Stakeholder.

Welche Kommunikationskanäle dominierten während der Pandemie?

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen spielten fast ausschließlich digitale Kanäle wie E-Mails, Newsletter, Intranet und soziale Medien eine zentrale Rolle, während die persönliche Face-to-Face-Kommunikation weitgehend ersetzt werden musste.

Wie wurde die interne Kommunikation von den Mitarbeitenden wahrgenommen?

Die Wahrnehmung fiel im Kern überwiegend negativ aus; es gab Disparitäten bei der Verringerung von Ungewissheiten und der Bildung von Vertrauen, was auf Defizite in der Krisenkommunikation vieler Unternehmen hindeutet.

Welche Erkenntnisse lassen sich für die Zukunft ableiten?

Eine gelungene interne Krisenkommunikation erfordert zukünftig ein höheres Maß an Transparenz, Qualität, Zweiseitigkeit sowie notwendige Flexibilität bei der Wahl der Instrumente anstelle starrer Prozesse.

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Details

Titel
Interne Krisenkommunikation
Untertitel
Welche Bedeutung kam der internen Kommunikation während der Corona-Pandemie zu?
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
20
Katalognummer
V1484439
ISBN (PDF)
9783389037966
ISBN (Buch)
9783389037973
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Interne Kommunikation Krisenkommunikation Corona Pandemie interne krisenkommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Interne Krisenkommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1484439
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Leseprobe aus  20  Seiten
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