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Das Artikelwort bei Helbig und Buscha, der Artikel in der traditionellen Schulgrammatik

Eine vergleichende Betrachtung

Title: Das Artikelwort bei Helbig und Buscha, der Artikel in der traditionellen Schulgrammatik

Seminar Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anne Mrotzek (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Die Bestimmung und Untersuchung der Wortarten im Deutschen stellt sowohl für Schüler als auch für Studenten sehr oft ein grundlegendes Problem dar. Hinzu kommt, dass es eine Vielzahl von Grammatiken gibt, die sich nach unterschiedlichen Kriterien zur Kategorisierung von Wortarten richten. Die Schulgrammatik besitzt keine einheitlichen Kategorisierungskriterien und somit ist es für Schüler schwierig, das erlernte Wortartensystem logisch nachzuvollziehen. Es bleibt jedoch die Frage offen, ob es eine andere, eventuell bessere Einteilung der Wortarten gibt, die den Schülern die Bestimmung der Wortarten erleichtert.
Besonders die Wortart Artikel/Artikelwort wird in den einzelnen Grammatiksystemen unterschiedlich betrachtet und erfährt dadurch häufig eine Überschneidung mit den Pronomen und Numeralien der traditionellen Schulgrammatik. In der Seminararbeit Das Artikelwort bei Helbig und Buscha, der Artikel in der traditionellen Schulgrammatik. Eine vergleichende Betrachtung. soll zuerst auf das Artikelwort in der Grammatik bei Helbig/Buscha eingegangen werden. Im Anschluss daran wird das traditionelle Wortartensystem der Schulgrammatik am Beispiel des seit 2002 gültigen Brandenburger Rahmenlehrplanes Deutsch für die Sekundarstufe I untersucht. Als Grundlage für die folgende Darstellung wird hierbei das Lehrbuch für den Deutschunterricht Klasse 8 Deutsch. Wege zum sicheren Sprachgebrauch für die vertiefte allgemeine Bildung herangezogen. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich peripher auf die Behandlung des Artikels im Duden eingegangen und in die Darstellung eingebracht. Daraufhin erfolgt der Vergleich der Grammatik von Helbig und Buscha mit der traditionellen Schulgrammatik und dem Duden. Es soll diskutiert werden, welche der vorgestellten Handhabungen bei der Darstellung des Artikels für die Schülerinnen und Schüler verständlicher, welche Betrachtung für sie nützlicher ist, aber auch welche Ausführungen für die Umsetzbarkeit im praktischen Unterricht besser geeignet sind. Es soll jedoch keine Empfehlung für die Behandlung des Artikels in der Schule sein, sondern vielmehr die Pro- und Kontra-Argumente der drei Wortartensysteme in Bezug auf den Artikel aufzeigen. In einer Schlussbetrachtung werden die herausgearbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und überdies eine kurze kritische Bewertung abgegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeine Definition des Artikels

1.1 Artikelwort bei Helbig und Buscha

2. Artikel in der traditionellen Schulgrammatik

2.1 Exkurs: Behandlung des Artikels im Duden

3. Vergleich der Grammatiken in Bezug auf den Artikel und Diskussion über die Anwendung in der Schule

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Klassifizierungen der Wortart Artikel/Artikelwort in verschiedenen Grammatiksystemen. Ziel ist es, die Konzepte von Helbig und Buscha, der traditionellen Schulgrammatik sowie des Dudens gegenüberzustellen, um deren Eignung und Vor- und Nachteile für den praktischen Deutschunterricht zu erörtern.

  • Kategorisierungskriterien der Wortarten (morphosyntaktisch vs. semantisch)
  • Abgrenzung des Artikelworts von Pronomen und Numeralien
  • Die Rolle des Nullartikels und spezifischer Gebrauchsweisen
  • Didaktische Perspektiven auf Grammatikvermittlung im Schulunterricht

Auszug aus dem Buch

1.1 Artikelwort bei Helbig/Buscha

Die Deutsche Grammatik von Gerhard Helbig und Joachim Buscha richtet sich bei der Betrachtung der verschiedenen Wortklassen vorwiegend nach den morphosyntaktischen Kategorisierungskriterien. Diese Erscheinungen werden meist jedoch semantisch begründet, da es sich eigentlich um eine Grammatik für Nichtmuttersprachler handelt.

Es finden sich neun Wortklassen, wobei das Artikelwort für sich allein eine Klasse in Anspruch nimmt.

Helbig und Buscha zählen zu den Artikelwörtern nicht nur den bestimmten (der, die, das) und unbestimmten (ein, eine) sowie den Nullartikel (kein Artikel vor dem Substantiv), sondern auch das Demonstrativ- (dieser, jener), Possessiv- (mein, dein), Interrogativ- (welcher) und das Indefinitpronomen (mancher, irgendein), wobei allerdings darauf geachtet werden muss, dass die Pronomen immer in Verbindung mit einem Substantiv stehen, da sie ansonsten zu den Substantivwörtern gezählt werden. Helbig und Buscha arbeiten zunächst Merkmale heraus, welche die Artikelwörter von den anderen Wortklassen unterscheiden und abgrenzen. Das wichtigste Kriterium für die Artikelwörter findet sich darin, wie bereits oben genannt, dass diese Wortklasse immer in Verbindung mit einem Substantiv steht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Bestimmung von Wortarten im Unterricht und führt in die vergleichende Analyse der drei Grammatiksysteme ein.

1. Allgemeine Definition des Artikels: Dieses Kapitel definiert den Artikel als Begleiter des Substantivs und untersucht speziell den Ansatz von Helbig und Buscha, die Artikelwörter morphosyntaktisch einordnen.

2. Artikel in der traditionellen Schulgrammatik: Hier wird der Fokus auf das Verständnis der Schulgrammatik gelegt, die den Artikel als eigenständige Wortart in einem semantischen Kontext betrachtet.

2.1 Exkurs: Behandlung des Artikels im Duden: Dieser Abschnitt analysiert das aktuelle Regelwerk des Dudens, das Artikelwörter und Pronomen zur Abgrenzung gemeinsam betrachtet.

3. Vergleich der Grammatiken in Bezug auf den Artikel und Diskussion über die Anwendung in der Schule: Kapitel 3 stellt die Ansätze gegenüber und reflektiert über die didaktische Umsetzbarkeit der verschiedenen Systeme im Deutschunterricht.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass kein System gänzlich konsistent ist, plädiert jedoch für eine kritische Betrachtung verschiedener Ansätze im fortgeschrittenen Unterricht.

Schlüsselwörter

Artikel, Artikelwort, Wortarten, Grammatik, Helbig und Buscha, Schulgrammatik, Duden, Pronomen, morphosyntaktisch, semantisch, Sprachunterricht, Bestimmung, Nullartikel, Klassifizierung, Sprachgebrauch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die unterschiedlichen wissenschaftlichen und schulischen Konzepte zur Definition und Kategorisierung des Artikelwortes im Deutschen.

Welche Grammatiksysteme werden verglichen?

Es werden die Grammatik von Helbig und Buscha, die traditionelle Schulgrammatik sowie die Dudengrammatik analysiert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Definitionen und Abgrenzungen der Artikelwörter die Vermittlung dieser Wortart im Deutschunterricht beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Literaturanalyse der genannten Grammatikwerke sowie eine Analyse der didaktischen Anforderungen gemäß dem Brandenburger Rahmenlehrplan.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil gesetzt?

Der Hauptteil behandelt die morphosyntaktische Einordnung bei Helbig und Buscha, die semantische Betrachtung in der Schulgrammatik und die spezifische Behandlung von Artikeln und Pronomen im Duden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Artikelwort, Wortartensystem, Grammatikvergleich, Kategorisierungskriterien und Sprachdidaktik.

Wie unterscheiden sich Helbig und Buscha vom Duden hinsichtlich der Pronomen?

Während Helbig und Buscha das Pronomen primär als eigenständige Wortklasse betrachten, gliedert der Duden Pronomen und Artikelwörter enger zusammen und betrachtet sie in einem gemeinsamen Kapitel.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Artikel und Pronomen für Schüler oft schwierig?

Die Schwierigkeit entsteht durch Überschneidungen, bei denen das gleiche Wort (z. B. "das" oder "mein") je nach syntaktischem Kontext entweder als Begleiter (Artikel) oder als Stellvertreter (Pronomen) fungieren kann.

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Details

Title
Das Artikelwort bei Helbig und Buscha, der Artikel in der traditionellen Schulgrammatik
Subtitle
Eine vergleichende Betrachtung
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für deutsche Sprache und Linguistik)
Course
Syntaktische Basiseinheiten: Wortarten, ihre Klassifikation und Eigenschaften
Grade
2,0
Author
Anne Mrotzek (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V148443
ISBN (eBook)
9783640585908
ISBN (Book)
9783640585915
Language
German
Tags
Artikel; Artikelwort; Helbig; Buscha; Schulgrammatik; Duden; Wortart; Grammatik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Mrotzek (Author), 2006, Das Artikelwort bei Helbig und Buscha, der Artikel in der traditionellen Schulgrammatik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148443
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