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Hausarbeit zum Thema Medienkompetenz

Title: Hausarbeit zum Thema Medienkompetenz

Seminar Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sören Lüdeke (Author)

Psychology - Media Psychology
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Die vorliegende Ausarbeitung des Referates zur „Medienkompetenz“ besitzt vor allem Überblickscharakter und verdeutlicht verschiedene Zugangsweisen zur Auseinandersetzung mit der Frage, wie und auf welche Art und Weise Menschen mit Medien umgehen. Zunächst ist es notwendig, den Begriff der Medienkompetenz zu definieren bzw. die Möglichkeit einer angemessenen Definition von Medienkompetenz zu diskutieren. Dies ist besonders dann möglich, wenn das Konstrukt „Medienkompetenz“ in historischer Hinsicht betrachtet wird.
Medienkompetenz kann ferner aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven betrachtet werden: in der Ausarbeitung werden unter anderem die der Wissenschaftstheorie, die der Medienpädagogik und die entwicklungspsychologische Perspektive angesprochen, um einen Eindruck von der Vielfalt der Auseinandersetzungen mit Medienkompetenz zu geben. Im Zentrum steht dabei immer wieder die eingangs gestellte Frage, wie Medienkompetenz als ein abstraktes Konstrukt bestimmt werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Medienkompetenz

1.1 ein Definitionsvorschlag

1.2 Probleme der Definition von Medienkompetenz

3. Geschichtliche Aspekte der Medienkompetenz

2. 1 Beispiele für Fragen der Medienkompetenz in der Geschichte

2.2 Medienpädagogik als zentrale Disziplin

4 Dimensionen der Medienkompetenz

4. 1 Die sechs Dimensionen nach Aufenanger (1995)

4. 2 Das Bielefelder Medienkompetenzmodell nach Baake (1999)

4. 3 Dimensionen der Medienkompetenz nach Groeben (2002)

4. 4 Kritische Anmerkungen zu den Modellen

5 Entwicklungspsychologische Perspektive zur Medienkompetenz

5. 1 Grundannahmen zur Medienerfahrung

5. 2 Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Realitätsebenen in den Medien

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen systematischen Überblick über das Konstrukt der Medienkompetenz zu geben. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Medienkompetenz als abstraktes Konstrukt wissenschaftlich präzise bestimmt und operationalisiert werden kann, um der schlagwortartigen Verwendung des Begriffs im Alltag entgegenzuwirken.

  • Historische Betrachtung und Entwicklung des Medienkompetenzbegriffs
  • Wissenschaftstheoretische Herausforderungen bei der Definition
  • Analyse und Vergleich etablierter Medienkompetenzmodelle (Aufenanger, Baake, Groeben)
  • Entwicklungspsychologische Perspektiven auf die Medienerfahrung

Auszug aus dem Buch

2.1 Ein Definitionsvorschlag

Die gängige Definition von Medienkompetenz ist nach Trepte (2008) die „Fähigkeit, Medien kritisch, selbstbestimmt und verantwortlich zu nutzen, verstehen, bewerten und gestalten zu können“. Medienkompetenz wird dabei im Hinblick auf die klassischen Massenmedien (Zeitung, Plakat) und neue Medien (Computer, Internet) definiert. Allerdings bleibt anzumerken, dass der Begriff Medienkompetenz insbesondere im Alltag auch häufig in noch weitreichenderer Bedeutung angewendet wird, zum Beispiel in Bezug auf die Fähigkeit, sprachliche Inhalte verständlich und zielgruppenorientiert darzustellen. Auch Aufenanger (1995) bezeichnet Medienkompetenz als „allgemeine Fähigkeit“ (Aufenanger, 1995, S.18) und bezieht sich damit auf alle Medien.

Die genannte Definition impliziert nach Trepte (2008) eine normative Komponente, sprich, insbesondere Begriffe wie „nutzen“ oder „kritisch bewerten“ sind schwer eindeutig zu operationalisieren: Was z. B. unter kritischer Mediennutzung zu verstehen ist, lässt einen großen Interpretationsspielraum offen und ist auch eine Frage moralischer Werte und Vorstellungen – er lässt „implizite Zielvorgaben“ offen (Trepte, 1998, S. 102) zum Beispiel in Bezug darauf, wie das persönliche Wohlbefinden des Nutzers erreicht werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Medienkompetenz ein und betont die Notwendigkeit, das Konstrukt sowohl aus wissenschaftstheoretischer als auch aus pädagogischer Perspektive zu definieren.

2. Definition von Medienkompetenz: Dieses Kapitel erörtert Definitionsvorschläge sowie die wissenschaftstheoretischen Schwierigkeiten, die sich aus der normativen Natur des Begriffs ergeben.

3. Geschichtliche Aspekte der Medienkompetenz: Hier wird aufgezeigt, dass Fragestellungen zur Mediennutzung bis in die Antike zurückreichen, und die Medienpädagogik als zentrale Fachdisziplin hervorgehoben.

4 Dimensionen der Medienkompetenz: Dieses Kapitel stellt verschiedene wissenschaftliche Modelle (Aufenanger, Baake, Groeben) vor, die das komplexe Konstrukt in messbare Dimensionen zerlegen.

5 Entwicklungspsychologische Perspektive zur Medienkompetenz: Es wird untersucht, wie sich Medienkompetenz im Lebenslauf entwickelt und wie Kinder lernen, zwischen verschiedenen Realitätsebenen zu unterscheiden.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Medienkompetenz ein dynamisches Konstrukt ist, das je nach historischem Kontext und individuellem Entwicklungsstand spezifisch definiert werden muss.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienpädagogik, Definitionsvorschlag, Medienmodelle, Wissenschaftstheorie, Aufenanger, Baake, Groeben, Mediennutzung, Medienkritik, Entwicklungspsychologie, Medienerfahrung, Realitätsebenen, Medienlandschaft, lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Konstrukt der Medienkompetenz und beleuchtet die Schwierigkeiten einer wissenschaftlich präzisen Definition sowie deren historische und psychologische Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Einordnung des Begriffs, die Analyse bedeutender Medienkompetenzmodelle sowie die Rolle der Entwicklungspsychologie für den Erwerb von Medienkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das abstrakte Konstrukt der Medienkompetenz zu schaffen und die Notwendigkeit einer systematischen Operationalisierung gegenüber einer eher schlagwortartigen Alltagsverwendung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Ausarbeitung basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich theoretischer Ansätze und Modelle aus der Medienpädagogik und Medienpsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Definitionsdiskussion, eine historische Einordnung, die Vorstellung und kritische Betrachtung verschiedener Kompetenzmodelle sowie eine entwicklungspsychologische Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Medienkompetenz, Medienpädagogik, Medienmodelle, mediale Realitätsebenen und die entwicklungspsychologische Perspektive.

Wie unterscheiden sich die Medienkompetenzmodelle von Aufenanger und Baake?

Während Aufenanger primär kognitive, moralische und soziale Dimensionen betont, fokussiert das Bielefelder Modell nach Baake stärker auf die Aspekte Nutzung, Kunde, Gestaltung und Kritik als lebenslanges Lernprojekt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Direktrealität" und "Medienrealität" für Kinder wichtig?

Die Unterscheidung ist zentral, um zu begreifen, dass mediale Inhalte keine direkten Abbilder der objektiven Wirklichkeit sind; das Erlernen dieser Differenzierung ist ein wichtiger Schritt in der psychologischen Entwicklung.

Warum gilt Medienkompetenz als "Entwicklungsaufgabe"?

Sie gilt als solche, weil Medienkompetenz den Menschen über die gesamte Lebensspanne begleitet und an wechselnde gesellschaftliche sowie entwicklungsbiologische Anforderungen angepasst werden muss.

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Details

Title
Hausarbeit zum Thema Medienkompetenz
College
University of Cologne  (Department Psychologie)
Course
Seminar "Mensch-Computer-Interaktion"
Grade
1,3
Author
Sören Lüdeke (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V148479
ISBN (eBook)
9783640591329
ISBN (Book)
9783640591480
Language
German
Tags
Hausarbeit Thema Medienkompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sören Lüdeke (Author), 2009, Hausarbeit zum Thema Medienkompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148479
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