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Der Krankheitsbegriff der Gesprächstherapie

Title: Der Krankheitsbegriff der Gesprächstherapie

Seminar Paper , 2009 , 7 Pages

Autor:in: Sören Lüdeke (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit dem Thema „Krankheitslehre der Gesprächspsychotherapie“, wobei Rogers als Begründer und Entwickler der GT ins Zentrum gestellt wird, weil eine Darstellung weiterführender Theorien den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.
Zunächst wird sein Menschenbild im Hinblick darauf darstellt, welche Grundantriebe und seelische Dynamik „der gesunde Mensch“ besitzt als Grundlage für das Verständnis der seelischen Vorgänge des „kranken“ Menschen und der erforderlichen Therapiemaßnahmen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ROGERS GRUNDANNAHMEN

2.1 GRUNDZÜGE DES MENSCHENBILDES

2.2 KONGRUENZ UND INKONGRUENZ

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Krankheitslehre der Gesprächspsychotherapie, indem sie das von Carl Rogers entwickelte Menschenbild und die zentrale Dynamik von Aktualisierungstendenz sowie Kongruenz analysiert, um ein tieferes Verständnis für die Entstehung psychischer Störungen zu schaffen.

  • Grundannahmen des Menschenbildes nach Rogers
  • Die Bedeutung der Aktualisierungstendenz
  • Die Rolle des Selbst und dessen Integration
  • Entstehung von Inkongruenz und psychischen Störungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundzüge des Menschenbildes

Bevor erörtert wird, welcher Krankheitsbegriff der Gesprächspsychotherapie zugrunde liegt, ist es sinnvoll, Rogers Menschenbild zu umreißen und die Frage zu stellen, welche Ziele, Motivationen und grundlegende Antriebskräfte der „gesunde“ Mensch nach Rogers besitzt. Es gibt zahlreiche Fortführungen dieses Menschenbildes und weiterführende Reflexionen, diese anzuführen, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

Nach Rogers ist die grundlegende Antriebskraft beziehungsweise das „Sein-Prinzip“ (Finke, 2004, S. 252) des Menschen die so genannte „Aktualisierungstendenz“, die Rogers (1987) wie folgt definiert: Der Begriff bezeichnet die dem Organismus innewohnende Tendenz zur Entwicklung all seiner Möglichkeiten; und zwar so, dass sie der Erhaltung oder Förderung des Organismus dienen… Der Begriff beinhaltet … Erweiterung im Sinne von Wachstum, die Steigerung der Effektivität (S. 21-22)

Die Aktualisierungstendenz als einziges vorausgesetztes Axiom der Gesprächspsychotherapie ist ein Oberbegriff, sozusagen die basale Motivation des Menschen, sie ist allerdings nicht nur ihm eigen, sondern ein Grundprinzip allen Lebens – der Mensch ist in dieser Tendenz nur ein „Teil des Evolutionsstroms“ (Finke, 2004, S. 27) Aktualisierungstendenz meint, dass alle Lebewesen grundsätzlich danach streben, sich zu „erhöhen“ (Rogers, 1987, S. 19), das heißt ihre inhärenten Möglichkeiten und Potenziale zu entfalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Thematik der Krankheitslehre der Gesprächspsychotherapie ein und stellt den Fokus auf Rogers' Menschenbild als Basis für das Verständnis psychischer Störungen dar.

2 ROGERS GRUNDANNAHMEN: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Konzepte von Rogers, insbesondere die Aktualisierungstendenz sowie die Bedeutung des Selbst, und untersucht das Entstehen von Inkongruenz als Ursache für psychische Beeinträchtigungen.

Schlüsselwörter

Gesprächspsychotherapie, Rogers, Aktualisierungstendenz, Menschenbild, Selbst, Kongruenz, Inkongruenz, Psychische Störungen, Sein-Prinzip, Persönlichkeitsstruktur, Selbstheilung, Bedürfnis nach positiver Beachtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Krankheitslehre innerhalb der Gesprächspsychotherapie unter besonderer Berücksichtigung der Ansätze von Carl Rogers.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen das Menschenbild von Rogers, die Aktualisierungstendenz des Menschen, das Konzept des Selbst sowie die Dynamik von Kongruenz und Inkongruenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, durch die Erläuterung der Grundantriebe des „gesunden“ Menschen eine theoretische Basis zu schaffen, um die Entstehung von Störungen und den Bedarf an therapeutischen Interventionen besser nachvollziehen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse, bei der zentrale Werke von Rogers und Sekundärliteratur von Finke ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der Aktualisierungstendenz, der Struktur des Selbst sowie der Unterscheidung zwischen kongruenten und inkongruenten Zuständen im Erleben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Aktualisierungstendenz, Selbstbild, Inkongruenz, Gesprächspsychotherapie und Persönlichkeitsentfaltung geprägt.

Was versteht Rogers unter der Aktualisierungstendenz?

Es handelt sich um die dem Organismus innewohnende, basale Tendenz, alle Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der eigenen Effektivität und des Wachstums auszuschöpfen.

Warum ist das Konzept des „Selbst“ für diese Arbeit so wichtig?

Das Selbst ist als „organisierte Gestalt“ zentral für die Persönlichkeitsstruktur; psychische Störungen entstehen, wenn dieses Selbst nicht mit der tatsächlichen organismischen Erfahrung übereinstimmt.

Wie entsteht laut der Arbeit eine psychische Störung?

Eine Störung entsteht aus einer Inkongruenz, also einem Widerspruch zwischen dem wahrgenommenen Selbst und der tatsächlichen organismischen Erfahrung, häufig beeinflusst durch restriktive kulturelle oder erzieherische Einflüsse.

Was meint Rogers mit „Selbstheilung“?

Basierend auf der Aktualisierungstendenz geht Rogers davon aus, dass der Mensch in der Lage ist, seine eigenen Potenziale zu entfalten und Blockaden zu überwinden, wenn er die entsprechenden Bedingungen vorfindet.

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Details

Title
Der Krankheitsbegriff der Gesprächstherapie
College
University of Cologne  (Department Psychologie)
Course
Vorlesung Diagnostik und Intervention (Stephan, 2009)
Author
Sören Lüdeke (Author)
Publication Year
2009
Pages
7
Catalog Number
V148481
ISBN (eBook)
9783640591336
ISBN (Book)
9783640591503
Language
German
Tags
Krankheitsbegriff Gesprächstherapie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sören Lüdeke (Author), 2009, Der Krankheitsbegriff der Gesprächstherapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148481
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