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Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann - Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit

Title: Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann - Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit

Term Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marco Meissner (Author)

Health - Miscellaneous
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Jeder Mensch hat das Bedürfnis „gesund“ zu sein. Gesundheit kann somit als das höchste Gut des Menschen bezeichnet werden.
Gesundheit wird im Alltag oft unreflektiert als die Abwesenheit von Krankheit definiert.
Was bezeichnet der Begriff „Gesundheit“ eigentlich?
Den meisten dürfte hier sofort die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den Sinn kommen. Der zufolge Gesundheit ein Zustand des voll-ständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen ist („Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ (WHO: 1946)).
Seit 1946 wird der Gesundheitsbegriff der WHO in der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit diskursiv betrachtet.
Begründet durch die Dominanz der Medizin konzentriert sich unsere Gesellschaft vorrangig auf die Heilung von Krankheiten und weniger auf die Erhaltung der Gesundheit.
In den 1970er Jahren kam es in Deutschland zur (Wieder-) Entstehung der Gesundheitswissenschaften als wissenschaftliche Disziplin die ihren Fokus auf den Erhalt und die Förderung der Gesundheit richtet. Diese Disziplin war in den Jahren vor 1933 in Deutschland bereits recht weit entwickelt. Damals unter dem Namen „Sozialhygiene“ als „Wissenschaft von der Erhaltung und Mehrung der Gesundheit“ (Hurrelmann 2006b: 11). Der Missbrauch dieser wissenschaftlichen Disziplin durch das NS-Regime führte dazu, dass die Gesundheitswissenschaften nur zögerlich wiederentstehen konnten.

Im Folgenden möchte ich nun das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann zusammenfassend darstellen und seine Bedeutung für die Gesundheitswissenschaften erörtern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Problemstellung

2. Sozialisation und Gesundheit

2.1. Definitionen von Gesundheit und Krankheit

2.2. Sozialisationstheorien

2.2.1. Der soma-psycho-sozio-ökonomische Ansatz

2.2.2. Das Konzept der Entwicklungsaufgaben

2.2.3. Das Sozialisationsmodell

2.3. Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung

2.4. Belastungsfaktoren und Bewältigungsstrategien

2.5. Krankheitsursachen und Risikofaktoren

2.6. Ressourcen und Bedingungsfaktoren.

3. Gesundheitsverhalten und Gesundheitsentwicklung im Lebensverlauf

3.1. Die Schlüsselrolle des Gesundheitsverhaltens

3.2. Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im Kindesalter

3.2.1. Familienstrukturen

3.2.2. Interaktions- und Kommunikationsmuster

3.3. Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im Jugendalter

3.4. Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im Erwachsenenalter

3.5. Gesundheitsbedingende Einflussfaktoren im hohen Alter

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Sozialisationskonzept von Klaus Hurrelmann und dessen zentrale Bedeutung für das Verständnis von Gesundheit und Krankheitsentstehung. Das primäre Ziel ist es, den Wandel von einer rein biomedizinischen Sichtweise hin zu einem ganzheitlichen, soziostrukturellen Verständnis von Gesundheitsentwicklung im Lebensverlauf aufzuzeigen.

  • Grundlagen des Sozialisationsmodells und der Realitätsverarbeitung
  • Bedeutung von Entwicklungsaufgaben für die Gesundheitsdynamik
  • Einfluss von Lebensphasen (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, hohes Alter)
  • Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Bedingungen und Gesundheitsverhalten

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der soma-psycho-sozio-ökonomische Ansatz

Nach Hurrelmann bezieht sich die Realitätsverarbeitung auf vier ineinandergreifende Systeme. Welche durch ihr Wechselspiel die Gesundheitsentwicklung beeinflussen.

Hurrelmann benennt hierzu die Systeme

• Körper (Soma),

• Psyche,

• soziale Umwelt und

• physische (Öko-) Umwelt

Diese Systeme müssen im Lebenslauf im Gleichgewicht gehalten werden. Äußere und innere Anforderungen dürfen nicht dauerhaft in einem Widerspruch zueinander stehen. Sonst kann die innere Realität nicht produktiv verarbeitet werden und eine aktive Auseinandersetzung mit der äußeren Realität wird gehemmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des Gesundheitsbegriffs und die Wiederentstehung der Gesundheitswissenschaften als Disziplin.

2. Sozialisation und Gesundheit: Hier werden theoretische Grundlagen wie das Sozialisationsmodell, das Konzept der Entwicklungsaufgaben sowie verschiedene Bedingungsfaktoren für Gesundheit und Krankheit dargestellt.

3. Gesundheitsverhalten und Gesundheitsentwicklung im Lebensverlauf: Dieses Kapitel analysiert spezifische gesundheitsbedingende Einflussfaktoren in den verschiedenen Lebensphasen vom Kindes- bis ins hohe Alter.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Bedeutung der ganzheitlichen Sichtweise zusammen und plädiert für die Förderung von Ressourcen und Kompetenzen in allen Lebensphasen.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Hurrelmann, Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Entwicklungsaufgaben, Lebensverlauf, Gesundheitswissenschaften, Prävention, Lebensbedingungen, Ressourcen, Belastungsfaktoren, Risikofaktoren, Persönlichkeitsentwicklung, Gesundheitsförderung, Sozialisationsmodell.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Sozialisationskonzepts von Klaus Hurrelmann auf das Gesundheitsverständnis und die Gesundheitsentwicklung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen individuellen Lebensbedingungen, Sozialisation und der Entstehung von Gesundheit oder Krankheit im Lebensverlauf.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Ziel ist es, den Übergang von einer rein medizinischen Perspektive hin zu einer ganzheitlichen, soziostrukturellen Sichtweise auf Gesundheit zu begründen.

Welcher wissenschaftliche Ansatz wird verwendet?

Die Arbeit nutzt den „soma-psycho-sozio-ökonomischen Ansatz“ von Klaus Hurrelmann, um die Realitätsverarbeitung des Menschen wissenschaftlich zu erklären.

Welche Inhalte werden im Hauptteil fokussiert?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erläuterungen zum Sozialisationsmodell und die praktische Anwendung auf verschiedene Lebensphasen, von der Kindheit bis ins Alter.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Zentrale Begriffe sind Sozialisation, Gesundheitsverhalten, Entwicklungsaufgaben, Lebensverlauf, Gesundheitsförderung und Belastungsfaktoren.

Welche Bedeutung haben Entwicklungsaufgaben nach Hurrelmann?

Entwicklungsaufgaben sind spezifische Anforderungen in den Lebensphasen, deren Bewältigung entscheidend für eine positive Gesundheitsdynamik und Persönlichkeitsentwicklung ist.

Warum spielt das Arbeitsumfeld eine Rolle für die Gesundheit?

Das Arbeitsumfeld ist ein zentraler Verhältnisfaktor; Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzsicherheit beeinflussen maßgeblich das Stresserleben und die psychische Gesundheit des Individuums.

Wie unterscheidet sich der Gesundheitszustand in verschiedenen Lebensphasen?

Die Arbeit zeigt, dass in jeder Lebensphase (Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter) spezifische Risiken bestehen, die durch unterschiedliche soziale, ökonomische und personale Faktoren geprägt sind.

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Details

Title
Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann - Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Marco Meissner (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V148485
ISBN (eBook)
9783640590605
ISBN (Book)
9783640590445
Language
German
Tags
Hausarbeit Gesundheitswissenschaften Hurrelmann Sozialisation Pflege Pflegemanagement Sozialisationskonzept Gesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Meissner (Author), 2010, Das Sozialisationskonzept von K. Hurrelmann - Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesundheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148485
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