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Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Gewalt gegen Kinder

Title: Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Gewalt gegen Kinder

Term Paper , 2022 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sophie-Kristin Männel (Author)

Sociology - Children and Youth
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Verstärken Covid-19 bedingte Maßnahmen die häusliche Gewalt gegen Kinder?
Die vorliegende Seminararbeit thematisiert die Auswirkungen der Infektionsschutzmaßnahmen der Covid-19 Pandemie auf die häusliche Gewalt gegen Kinder. Fokussierend wird dabei die Gewalt von Eltern oder eines Elternteils gegen ein oder mehrere Kinder betrachtet. Maßnahmen wie Schul- und Kindertagesstätten Schließungen oder Kontaktbeschränkungen simplifizieren die Verschleierung von Gewalttaten in häuslicher Umgebung.

Ziel ist es, die aktuellen Befunde von Kindesgewalt, sowie die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen aufzuzeigen.
Zu Beginn widmet sich diese Arbeit der Darstellung der theoretischen Grundlagen und Definitionen essenzieller, zum Verständnis der nachfolgenden Diskussion notwendiger Fachbegriffe. Im Anschluss werden zwei im Zeitraum der Pandemie durchgeführten Studien vorgestellt und deren Ergebnisse näher erläutert. Darauf aufbauend wird die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zum Kinderschutz diskutiert. Ein Fazit und einen kurzen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Gewalttaten gegen Kinder und deren präventive Maßnahmen beschließen die Arbeit.

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Inhaltsverzeichnis

1. Infektionsschutzmaßnahmen als Indikator für Gewalt gegen Kinder

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Gewalt und ihre Formen

2.1.1 Physische Gewalt

2.1.2 Psychische Gewalt

2.1.3 Sexuelle Gewalt

2.2 Häusliche Gewalt gegen Kinder

2.3 Hell- und Dunkelfelder der Gewalt

3. Aktuelle Befunde häuslicher Gewalt und Covid-19 Bedingungen

3.1 Studie zur Gewalt an Frauen und Kindern während der Covid-19 Pandemie

3.2 Vergleichsstudie zu häuslicher Gewalt vor und während der Covid-19 Pandemie

4. Notwendigkeit präventiver Maßnahmen während der Covid-19 Pandemie

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Infektionsschutzmaßnahmen im Kontext der Covid-19-Pandemie auf das Auftreten von häuslicher Gewalt gegenüber Kindern. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern pandemiebedingte Einschränkungen wie Kontaktbeschränkungen und Schulschließungen das Risiko für Gewalt im familiären Umfeld erhöhen und welche präventiven Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Kinder notwendig sind.

  • Analyse der verschiedenen Formen familiärer Gewalt (physisch, psychisch, sexuell)
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Lockdown-Maßnahmen und Gewaltbetroffenheit
  • Bewertung von Hell- und Dunkelfeldern in der polizeilichen Statistik
  • Diskussion aktueller Studien zur Prävalenz häuslicher Gewalt während der Pandemie
  • Erarbeitung von präventiven Empfehlungen zur Kindeswohlsicherung

Auszug aus der Arbeit

2.1.1 Physische Gewalt

Unter physischer Gewalt (vis absoluta) kommt es zur Verletzung körperlicher Unversehrtheit des Opfers. Formen physischer Gewalthandlungen sind unter anderem Schlagen, Stoßen, Treten, Verbrennungen zuführen, Verletzungen durch Waffen und weiteren körperschädigenden Methoden. Die Ausübung dieser Gewalthandlungen kann sich bin zum aktiv ausgeübten Mordversuch ziehen. Gewalttaten wie sexueller Missbrauch und Vergewaltigung zählen auch zu dieser Gewaltart. Ausgeübt wird diese Autorität meist von Tätern mit körperlicher Überlegenheit und gilt als monologisch, das heißt die Ausübung kann von Täter selbstständig vollzogen werden. Folgen schwerer physischer Gewalt kann sich außerdem auf Gegenstände beziehen und kann in Form von Vandalismus, Diebstahl oder Sachbeschädigung ausgeübt werden.

Oft sind die betroffenen Kinder zu jung, um sich mitzuteilen, oder werden unter Druck gesetzt die erlebte Tat gegenüber Außenstehenden zu verschweigen. Eine weitere Hürde zu polizeilichen Meldungen ist die gesellschaftliche Toleranz leicht angewandter physischer Gewalt. Unter dieser zählt die strenge Erziehungsmethodik mit körperlicher Bestrafung, welche unter anderem eine Ohrfeige beinhaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Infektionsschutzmaßnahmen als Indikator für Gewalt gegen Kinder: Einleitung in das Thema, die die Auswirkungen der Pandemie auf häusliche Gewalt beleuchtet und die Forschungsfrage der Arbeit definiert.

2. Theoretische Grundlagen: Definition zentraler Begriffe, insbesondere der verschiedenen Gewaltformen sowie der Abgrenzung von Hell- und Dunkelfeldern.

3. Aktuelle Befunde häuslicher Gewalt und Covid-19 Bedingungen: Präsentation und Diskussion empirischer Studien, die den Zusammenhang zwischen pandemiebedingten Einschränkungen und Gewalt gegen Kinder untersuchen.

4. Notwendigkeit präventiver Maßnahmen während der Covid-19 Pandemie: Diskussion der Notwendigkeit von Präventionsprogrammen und Schutzangeboten für Kinder in familiären Krisensituationen während der Pandemie.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung präventiver Schutzmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Covid-19 Pandemie, häusliche Gewalt, Kindeswohlgefährdung, Infektionsschutzmaßnahmen, physische Gewalt, psychische Gewalt, sexuelle Gewalt, Dunkelfeld, Prävention, Kinderschutz, familiäre Gewalt, Lockdown, Krisenintervention, Sozialer Status, Jugendschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen den staatlichen Infektionsschutzmaßnahmen während der Covid-19-Pandemie und dem Ausmaß der Gewalt gegen Kinder im häuslichen Umfeld.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Formen der Gewalt (physisch, psychisch, sexuell), die Problematik der Dunkelziffern bei Gewalttaten sowie die Auswirkungen sozialer Isolation und familiärer Belastung während Lockdowns.

Was ist die primäre Forschungsfrage oder das Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, ob die Pandemie-Maßnahmen das Risiko für Gewalt gegen Kinder verstärkt haben, und auf dieser Basis präventive Handlungsbedarfe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller empirischer Studien und statistischer Daten zur Gewaltbetroffenheit im Zeitverlauf der Pandemie.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Analyse spezifischer Studien wie der Münchener Studie zur Gewalt an Frauen und Kindern sowie einen Vergleich von Gewaltstatistiken vor und während der Pandemie.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Covid-19 Pandemie, Kindeswohlgefährdung, häusliche Gewalt, Prävention sowie die Abgrenzung von Hell- und Dunkelfeld.

Welche Rolle spielen Hell- und Dunkelfelder bei der Untersuchung von Gewalt gegen Kinder?

Sie sind entscheidend für die Bewertung der Datenlage, da offizielle Statistiken oft nur das Hellfeld (gemeldete Fälle) erfassen, während die tatsächliche Gewaltbelastung im Dunkelfeld durch mangelnde Anzeigen oder fehlende Wahrnehmung oft deutlich höher liegt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich präventiver Maßnahmen?

Die Arbeit schlussfolgert, dass trotz Pandemie ein unverminderter Bedarf an niedrigschwelligen Hilfsangeboten und einer aktiven Aufklärung besteht, um das Kindeswohl auch unter erschwerten Bedingungen zu sichern.

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Details

Title
Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Gewalt gegen Kinder
College
(International University of Applied Sciences)
Grade
1,0
Author
Sophie-Kristin Männel (Author)
Publication Year
2022
Pages
14
Catalog Number
V1484876
ISBN (PDF)
9783389037775
ISBN (Book)
9783389037782
Language
German
Tags
Covid-19 Pandemie Gewalt Kinder Kindheitspädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sophie-Kristin Männel (Author), 2022, Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Gewalt gegen Kinder, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1484876
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