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Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. Ein psychosomatischer Fall

Titel: Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. Ein psychosomatischer Fall

Fallstudie , 2022 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sophie-Kristin Männel (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der aktuelle Fall umfasst einen männlichen Patienten mit diagnostizierten malignen Melanom und einer leichten depressiven Symptomatik. Diese Fallstudie versucht konkret folgende Forschungsfrage zu beantworten: Welche Maßnahmen wären für eine medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation, im Sinne des Patienten geeignet? Ziel ist es, einen Verlaufsplan zur Genesung mit Einstieg in die Beruf zu erstellen.

Zu Beginn erfolgt eine Fallvorstellung mit Erläuterung der Fallbesonderheiten. Im Anschluss wird die Notwenigkeit von Rehabilitationsmaßnahmen, wie auch zwei mögliche Vorgehensweisen der Rehabilitation des Patienten eingebracht. Ein Fazit und einen kurzen Ausblick auf den weiteren Verlauf während und nach der Rehabilitation beschließen die Arbeit.

Im Jahr 2018 erhielten in Deutschland mehr als 20 000 Menschen eine Hautkrebsdiagnose (RKI, 2021). Eine solche onkologische Diagnose kann das Leben der erkrankten Menschen und deren Angehörige maßgeblich verändern. Mit der Krebserkrankung gehen krankheitsbedingte Einschränkungen, wie auch lange Arbeitsunfähigkeitszeiträume einher. Diese wirken sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch auf den Betroffenen aus. Zur Stabilisierung des körperlichen und geistigen Zustandes bieten sich hierbei nach der medizinischen Behandlung Maßnahmen der Rehabilitation an (Rösler, M. & Schulte, T. (2018)). Im Rahmen einer interdisziplinären Behandlung in einer stationären Einrichtung für eine medizinisch onkologische Rehabilitation bekommen krebserkranke Menschen, neben Hilfestellungen zu sozialen und rechtlichen Themen, auch Unterstützung zum Wiedererlangen ihrer Arbeitstätigkeit.

Neben Basis-Therapieangeboten, sollen auch spezifische Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten mit besonderer beruflichen Problemlage (BBPL) geleistet werden. Patienten, die eine BBPL nachweisen können, erfüllen die Voraussetzungen für eine medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR). Diese Art der Rehabilitation verbindet die medizinischen mit den beruflichen Maßnahmen der Rehabilitation. Um den Patienten stetig ein individuelles und bedarfsorientiertes Therapieangebot zu gewährleisten, werden tägliche Fallbesprechungen in einem interdisziplinären Team durchgeführt. Zu jeden interdisziplinären Team gehören unter anderem Ärzte, Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten wie auch Sozialarbeiter.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Eine onkologische Rehabilitation im stationären Setting

2. Fallvorstellung

3. Geeignete Maßnahmen während der MBOR

3.1 Psychotherapie

3.2 Arbeitsplatztraining

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) bei einem männlichen Patienten mit der Diagnose eines malignen Melanoms und einer zusätzlich bestehenden depressiven Symptomatik. Ziel der Fallstudie ist es, konkrete therapeutische und berufsbezogene Maßnahmen zu identifizieren, um den Patienten bei der Wiedereingliederung in seinen Beruf als Garten- und Landschaftsbauer zu unterstützen und einen langfristigen Verlaufsplan zur Genesung zu erstellen.

  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)
  • Umgang mit onkologischen Krebserkrankungen
  • Psychotherapeutische Unterstützung bei depressiver Belastung
  • Anpassung von Arbeitsplatzanforderungen unter gesundheitlichen Aspekten
  • Stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess

Auszug aus dem Buch

Eine onkologische Rehabilitation im stationären Setting

Im Jahr 2018 erhielten in Deutschland mehr als 20 000 Menschen eine Hautkrebsdiagnose (RKI, 2021). Eine solche onkologische Diagnose kann das Leben der erkrankten Menschen und deren Angehörige maßgeblich verändern. Mit der Krebserkrankung gehen krankheitsbedingte Einschränkungen, wie auch lange Arbeitsunfähigkeitszeiträume einher. Diese wirken sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch auf den Betroffenen aus. Zur Stabilisierung des körperlichen und geistigen Zustandes bieten sich hierbei nach der medizinischen Behandlung Maßnahmen der Rehabilitation (Rösler, M. & Schulte, T. (2018), S. 82). Im Rahmen einer interdisziplinären Behandlung in einer stationären Einrichtung für eine medizinisch onkologische Rehabilitation bekommen krebserkrankte Menschen, neben Hilfestellungen zu sozialen und rechtlichen Themen, auch Unterstützung zum Wiedererlangen ihrer Arbeitstätigkeit.

Neben Basis-Therapieangeboten, sollen auch spezifische Rehabilitationsmaßnahmen für Patienten mit besonderer beruflicher Problemlage (BBPL) geleistet werden. Patienten, die eine BBPL nachweisen können, erfüllen die Voraussetzungen für eine medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR). Diese Art der Rehabilitation verbindet die medizinischen mit den beruflichen Maßnahmen der Rehabilitation. Um den Patienten stetig ein individuelles und bedarfsorientiertes Therapieangebot zu gewährleisten, werden tägliche Fallbesprechungen in einem interdisziplinären Team durchgeführt. Zu jedem interdisziplinären Team gehören unter anderem Ärzte, Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten wie auch Sozialarbeiter.

Der aktuelle Fall umfasst einen männlichen Patienten mit diagnostizierten malignen Melanom und einer leichten depressiven Symptomatik. Diese Fallstudie versucht konkret folgende Forschungsfrage zu beantworten: Welche Maßnahmen wären für eine medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation, im Sinne des Patienten geeignet? Ziel ist es, einen Verlaufsplan zur Genesung mit Einstieg in die Beruf zu erstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eine onkologische Rehabilitation im stationären Setting: Dieses Kapitel führt in die Thematik der onkologischen Rehabilitation bei Krebserkrankungen ein und erläutert die Relevanz der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) zur beruflichen Wiedereingliederung.

2. Fallvorstellung: Hier wird der konkrete Fall eines 39-jährigen Patienten mit einem malignen Melanom sowie begleitender depressiver Symptomatik detailliert beschrieben, inklusive seiner beruflichen Situation als Garten- und Landschaftsbauer.

3. Geeignete Maßnahmen während der MBOR: In diesem Kapitel werden spezifische Interventionsmöglichkeiten wie Psychotherapie und Arbeitsplatztraining vorgestellt, um den Patienten bei der Bewältigung seiner physischen und psychischen Einschränkungen zu unterstützen.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Fallstudie zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen, ganzheitlichen Rehabilitation zur Sicherung der langfristigen beruflichen Teilhabe.

Schlüsselwörter

Onkologische Rehabilitation, MBOR, malignes Melanom, berufliche Wiedereingliederung, Arbeitsplatztraining, Psychotherapie, Garten- und Landschaftsbau, berufliche Problemlage, depressive Episode, Krankheitsbewältigung, Prävention, berufliche Teilhabe, psychosomatische Belastung, Gesundheit am Arbeitsplatz, stufenweise Wiedereingliederung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an eine medizinisch-berufliche Rehabilitation bei Patienten, die neben einer Krebserkrankung zusätzlich unter psychischen Belastungen leiden und Unterstützung bei der Rückkehr in das Erwerbsleben benötigen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen medizinischer Behandlung, psychologischer Unterstützung und konkreten beruflich orientierten Maßnahmen innerhalb des MBOR-Rahmens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, für einen spezifischen Patientenfall einen individuellen Verlaufsplan zu erstellen, der eine erfolgreiche und nachhaltige Wiedereingliederung in den Beruf ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Fallstudie, in der auf Basis der Anamnese und des aktuellen Krankheitsstatus zielgerichtete Rehabilitations- und Interventionsmethoden abgeleitet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung des Patientenfalls sowie die Erläuterung spezifischer Maßnahmen, insbesondere der Psychotherapie und des gezielten Arbeitsplatztrainings zur Anpassung an die gesundheitlichen Bedürfnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe MBOR, onkologische Rehabilitation, berufliche Wiedereingliederung und Anpassung der Arbeitsplatzumgebung beschreiben.

Wie unterscheidet sich die MBOR von einer Standard-Rehabilitation?

Die MBOR verbindet explizit medizinische Behandlungsansätze mit arbeitsplatzbezogenen Maßnahmen, um Patienten mit einer besonderen beruflichen Problemlage spezifisch auf die Belastungen im Arbeitsalltag vorzubereiten.

Warum ist das Arbeitsplatztraining im vorliegenden Fall besonders relevant?

Da der Patient als Garten- und Landschaftsbauer direkt von UV-Einstrahlung betroffen ist, hilft das Arbeitsplatztraining dabei, durch Umstrukturierung der Tätigkeiten oder Weiterbildungsoptionen eine gesundheitsschonende Weiterführung des Berufes zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. Ein psychosomatischer Fall
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,3
Autor
Sophie-Kristin Männel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1484878
ISBN (PDF)
9783389037812
ISBN (Buch)
9783389037829
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rehabilitation Medizinisch-berufliche Rehabilitation Onkologie MBOR Psychotherapie Arbeitsplatztraining Hautkrebs Melanom malignes Melanom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie-Kristin Männel (Autor:in), 2022, Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation. Ein psychosomatischer Fall, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1484878
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Leseprobe aus  14  Seiten
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