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Design Thinking - Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik

Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik

Título: Design Thinking - Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik

Proyecto de Trabajo , 2021 , 57 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas
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Das Projektteam hat sich mit der Frage beschäftigt, wie ökologisch Verpackungen aus Papier tat- sächlich sind. Wie sich herausgestellt hat, kommt es auf die Nutzungsdauer der Verpackung an. Papiertüten beispielsweise müssen deutlich häufiger genutzt werden als Plastiktüten, um ökologi- scher zu sein. Einwegverpackungen in Form von Versandkartons aus Wellpappe sind damit sogar weit umweltschädlicher als Versandtüten aus Plastik. Des Weiteren bieten Einwegversandverpa- ckungen im Vergleich zu Mehrwegversandverpackungen keinen nennenswerten Vorteil für Herstel- ler und Verbraucher – warum also nicht neue Wege beschreiten und die Welt Stück für Stück ein kleines bisschen besser und nachhaltiger machen? Auf der Suche nach zukünftigen Lösungen zur Reduktion von Verpackungen konnte eindeutig ausgemacht werden, dass Mehrwegbehälter für we- niger Verpackungsabfall und einen sichereren Transport sorgen können.
Im Verlauf des Projektes konnte immer wieder verifiziert werden, dass ein Mehrwegbehälter aus Plastik wichtigere Vorteile gegenüber dem Pendant aus Pappe aufweist. Ein abschließender Test mit simuliertem Regenwasser konnte dies bestätigen.
Das Endprodukt beschrieben unter Kapitel 5.5 dem „Final Prototype“ ist eine trapezförmige Plastik- box mit separatem Deckel und Klickverschluss, zur Sicherung des Inhaltes verschlossen mit einer Plombe mit frei wählbarer Farbe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Problemdefinition

2.1 Ökologische Betrachtung: Erhebung mittels Fragebogen

2.1.1 Auswertung des Fragebogens

2.1.2 Erkenntnisse der Auswertung

2.2 Verpackungsverbrauch von Versandverpackungen

2.3 Ökobilanz und Energieverbrauch von Wellpappe

2.4 Recycling

3. Needfinding & Instant Expertise

3.1 Aufbau Kundenbedürfnisanalyse

3.2 Auswertung der Daten

3.3 Visualisierung der Ergebnisse

4. Ideengenerierung durch Brainstorming

4.1 Methode Brainstorming

4.2 Regeln der Ideenfindung

4.3 Clustering

5. Prototyping

5.1 Personenumfrage

5.2 Aufkommende Probleme

5.3 Critical Function Prototype

5.3.1 Form

5.3.2 Material

5.3.3 Adressaufkleber

5.4 Funky Prototype

5.4.1 Deckel und Verschluss

5.4.2 Sicherheit

5.5 Final Prototype

6. Testing

6.1 Verkäufer/ Hersteller

6.2 Versanddienstleister

6.3 Endkonsument/ Verbraucher

6.4 Kosten

7. Conclusio

7.1 Zusammenfassung

7.2 Ausblick

Zielsetzung & Themenfelder

Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis einer fundierten Ökobilanz und einer kundenorientierten Bedarfsanalyse ein innovatives, nachhaltiges Versandverpackungskonzept für den E-Commerce-Bereich zu entwickeln. Hierbei steht die Lösung des Konflikts zwischen schnellem, kostengünstigem Versand und ökologischer Verantwortung im Vordergrund.

  • Analyse der Umweltauswirkungen herkömmlicher Verpackungsmaterialien
  • Durchführung einer kundenbasierten Umfrage zu Versandproblematiken
  • Anwendung des Design-Thinking-Prozesses (Needfinding, Ideation, Prototyping)
  • Konzeption eines funktionalen Mehrweg-Versandsystems
  • Wirtschaftliche und ökologische Bewertung von Mehrweg- versus Einweglösungen

Auszug aus dem Buch

2.4 Recycling

Im Jahr 2018 lag die Recyclingquote von Verpackungen aus Pappe und Papier in Deutschland bei 99,8 Prozent (vgl. Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, 2020). Dass Papier bei der Wiederverwertung häufig gar nicht so ökologisch ist, wie es scheint, wurde bereits im Kapitel 2.3 deutlich. Die Frischfasern, die für Papier genutzt werden, werden bei jedem Mal Recyceln kürzer und immer instabiler, sodass Altpapier immer wieder neue Frischfasern zugesetzt werden muss (vgl. Egger, o.J.). Langfristig gesehen birgt diese Art der Herstellung sehr viele Nachteile für die Umwelt, vor allem aber für Wälder und durch den Einsatz von Chemikalien für Wasser.

Kunststoffe stehen aufgrund ihrer schwierigen Entsorgung in der Kritik. Im Gegensatz zu Papier braucht Kunststoff sehr viel länger, bis es anfängt, sich zu zersetzen. Abgebaut wird es allerdings nie, da selbst kleinstes Mikroplastik aufgrund der Beschaffenheit nicht von der Natur abgebaut werden kann. Ein Beispiel: Plastikflaschen fangen erst nach 450 Jahren an, sich zu zersetzen (vgl. Rottwilm, 2018). Das stellt ein globales Problem dar: große Müllverbrennungsanlagen, Plastikinseln in den Meeren und Tiersterben in den Ozeanen sind den Meisten keine fremden Begriffe und jeder hat ein genaues Bild vor Augen, das die Situation klar darstellt. Eine Lösung, dem Problem entgegenzuwirken, ist das Recyceln von Kunststoffen. Wichtig beim Recyceln ist, dass es sich um reines Plastik handelt. Das heißt, dass Plastik, in dem beispielsweise Metalle oder Aluminium mitverarbeitet sind, kann nur sehr schwer wiederverwertet werden (vgl. Norddeutscher Rundfunk, 2018). Beim werkstofflichen Recycling wird zwischen werkstofflichem und chemischem Recycling differenziert. Beim werkstofflichen Recycling werden die Kunststoffe durch mechanische Prozesse wiederverwertet. Chemisches Recycling beschreibt den Prozess, bei dem Kunststoffe wieder in ihre chemischen Grundbausteine umgewandelt werden (vgl. PlasticsEurope Deutschland e.V., o.J.). Chemisches Recyceln wird allerdings wegen dessen Unwirtschaftlichkeit noch nicht so häufig angewandt. Es könnte aber eine zukunftsorientierte Lösung für nicht verwertbare Kunststoffe darstellen, denn Recyclingkunststoffe sparen bei Nutzung mehr als 50 Prozent der Treibhausgasemissionen ein (vgl. Fraunhofer Umsicht, 2021).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Relevanz des E-Commerce-Booms und das damit einhergehende ökologische Problem des Verpackungsmülls.

2. Problemdefinition: Analysiert die ökologischen Nachteile von Einweg-Papier und Kunststoffen sowie die Problematik der aktuellen Abfallentsorgung.

3. Needfinding & Instant Expertise: Erläutert die Durchführung und Auswertung einer Kundenbefragung, um Anforderungen an Verpackungen zu identifizieren.

4. Ideengenerierung durch Brainstorming: Dokumentiert den kreativen Prozess zur Lösungsfindung unter Anwendung systematischer Kreativmethoden.

5. Prototyping: Präsentiert die Entwicklung und Iteration von Konzepten (Critical Function Prototype bis hin zum Final Prototype) für eine Mehrweg-Versandbox.

6. Testing: Bewertet die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit der Prototypen unter verschiedenen Szenarien wie beispielsweise Feuchtigkeitsbelastung.

7. Conclusio: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit von Pfandsystemen im E-Commerce.

Schlüsselwörter

Mehrwegverpackungskonzept, E-Commerce-Logistik, Nachhaltigkeit, Ökobilanz, Recyclingquote, Wellpappe, Kunststoffrecycling, Kundenbedürfnisanalyse, Design Thinking, Brainstorming, Prototyping, Wertschöpfungskette, Pfandsystem, Treibhausgasemissionen, Kreislaufwirtschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökologischen Herausforderungen im E-Commerce durch das hohe Volumen an Einweg-Versandverpackungen und entwirft ein alternatives nachhaltiges Mehrwegsystem.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Felder sind die ökologische Bewertung von Materialien, die Analyse von Kundenbedürfnissen sowie die Entwicklung und das Prototyping von nachhaltigen Verpackungslösungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein praktikables Mehrweg-Verpackungskonzept zu entwerfen, das sowohl marktfähig ist als auch ökologische Vorteile gegenüber herkömmlichen Einweglösungen bietet.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf Methoden des Design Thinking, ergänzt durch quantitative Umfragen zur Kundenakzeptanz, einer Ökobilanzbetrachtung und Prototyping-Versuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Problemdefinition, die Datenerhebung bei Endkunden, die anschließende Ideengenerierung durch Brainstorming, das Prototyping sowie das finale Testing der entwickelten Boxentypen.

Was sind die charakteristischen Schlüsselbegriffe der Arbeit?

Wichtige Begriffe umfassen Kreislaufwirtschaft, Pfandsysteme, Umwelteinfluss bei Versandverpackungen und die Optimierung der Logistikkette durch innovative Behälterformen.

Warum schneidet Wellpappe im Test schlechter ab als Kunststoff?

Die Tests haben gezeigt, dass Wellpappe bei Feuchtigkeit (Regeneinwirkung) instabil wird und den Inhalt unzureichend schützt, während Kunststoffboxen eine höhere Wetterbeständigkeit und Wiederverwendbarkeit bieten.

Welche Rolle spielt das Pfandsystem für das vorgeschlagene Konzept?

Ein Pfandsystem ist essentiell, um Kunden zu motivieren, die Mehrweg-Verpackungen in den Logistikkreislauf zurückzuführen, da diese ohne wirtschaftlichen Anreiz oft nicht effizient gesammelt würden.

Final del extracto de 57 páginas  - subir

Detalles

Título
Design Thinking - Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik
Subtítulo
Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik
Universidad
(International University of Applied Sciences)  (IU Internationale Hochschule)
Curso
Design Thinking
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
57
No. de catálogo
V1484966
ISBN (PDF)
9783389041147
ISBN (Libro)
9783389041154
Idioma
Alemán
Etiqueta
Design Thinking Projektbericht Projektarbeit Logistik Logistikmanagement Mehrwegverpackungen E-Commerce Prototyping Prototyp Ideenfinding Brainstorming
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Design Thinking - Mehrwegverpackungen in E-Commerce und Logistik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1484966
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Extracto de  57  Páginas
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