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Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst

Title: Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst

Research Paper (undergraduate) , 2024 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Deniz Sükür (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Der erste Teil widmet sich der Begriffserklärung und die Bedeutung von Streiks. Anschließend werden im zweiten Teil die vergangenen Streiks verdeutlicht und die Bedeutsamkeit von den jeweiligen Streiks erläutert. In den folgenden Abschnitten werden die Machtressourcen erklärt und die Gründe für die geringe Teilnahme an den Streiks, sowie gewisse Einschränkungen durch die mangelnden Machtressourcen verdeutlicht. Darüber hinaus wird explizit auf die Perspektive von den Beschäftigten eingegangen und ihre Wahrnehmung über den Machtressourcenansatz deutlich. Anschließend werden die Strukturen und Herausforderungen erklärt, was die Teilnahme an Streiks beeinträchtigen kann. Im dritten Teil geht es um die Streikeinstellungen der Sozialarbeiter*innen, indem klar wird wie Sozialarbeiter*innen zu den Streiks stehen. Im Folgenden werden die bisherigen Streikerfahrungen und die Streikbereitschaft geschildert. Es werden hierbei auch Einschränkungen deutlich, die die Teilnahme an Streiks verringert. Im Anschluss werden die Bedenken der Sozialarbeiter*innen erläutert, die sie bei dem Thema „Streiks“ beschäftigt. Anschließend wird die Motivation und das Interesse an das kollektive Handeln verdeutlicht. Im nächsten Abschnitt folgen das Fazit und zugleich die Beantwortung der Fragestellung. Das Litertaturverzeichnis beendet die Arbeit. In der Studienarbeit ist zu beachten, dass der Inhalt sich bestmöglich nur um die Sozialarbeiter*innen im Sozial- und Erziehungsdienst bezieht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1.Fragestellung und Erkenntnisinteresse

1.2. Inhaltliche Vorgehensweise

2.Begriffsdefinition

2.1.Bedeutung von Streik

3.Streiks in der Sozialen Arbeit

3.1. Vergangenen Streiks

4.Machtressourcenansatz

5.Die Perspektive der Befragten über den Machtressourcenansatz

5.1.Die Wahrnehmung von Gewerkschaften und Berufsverbänden

5.2.Die Wahrnehmung der individuellen Marktmacht durch die Beschäftigten

5.3.Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Machtressourcen

5.4.Die Ungewissheit der Beschäftigten

6.Strukturen und Herausforderungen

7.Streikeinstellungen der Sozialarbeiter*innen

7.1.Streikerfahrung und Streikbereitschaft

7.2.Streikbedenken

7.3.Streikmotivation

8.Fazit

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Gründe für die vergleichsweise geringe gewerkschaftliche Organisation von Sozialarbeiter*innen sowie die Auswirkungen dieses Umstandes auf deren Beteiligung an vergangenen Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst.

  • Analyse des Machtressourcenansatzes im Kontext Sozialer Arbeit
  • Untersuchung der Wahrnehmung gewerkschaftlicher Organisationsmacht
  • Evaluation der individuellen Marktmacht und des Fachkräftemangels
  • Identifikation von Hindernissen wie Streikängsten und ethischen Bedenken
  • Erörterung von Strategien zur Stärkung der kollektiven Streikmotivation

Auszug aus dem Buch

4.Machtressourcenansatz

Der Machtressourcenansatz legt den Fokus darauf, wie bestimmte Ressourcen den Arbeiter*innen Handlungsmöglichkeiten verschaffen und ihnen ermöglichen Einfluss auszuüben. Es gibt hierbei vier verschiedene Machtressourcen, wie z.B. die strukturelle Macht, organisatorische Macht, institutionelle Macht und gesellschaftliche Macht, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben. Gleichzeitig bietet der Machtressourcenansatz ein analytisches Framework, das es ermöglicht, die Machtverhältnisse in einer gegebenen Situation zu analysieren und zu verstehen. In den folgenden Abschnitten werden die vier Machtressourcen genauer verdeutlicht. (vgl. Heinz, 2021, S.78)

1. Strukturelle Macht: Die strukturelle Machtressource ist die primäre Machtressource, die in Produktions- und Marktmacht unterteilt wird. In der Produktionsmacht handelt es sich um den Prozess der Herstellung, wobei die Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit haben diese Prozesse stören zu können z.B. durch Streiks. Schmalz und Dörre formulieren bei der Produktionsmacht, dass es viele Arbeiter*innen gibt, die arbeiten gehen möchten, dies ist aber schwer umsetzbar, wenn die Care-Arbeiter*innen nicht tätig sind, dann müssen sie ihre eigenen Kinder selbst betreuen. Dies führt zur Zirkulationsmacht, wobei es wichtig ist, dass das Kapital und die Arbeitskräfte verteilt werden, damit die „Produktion“ weitergeht. Mit der Marktmacht ist gemeint, dass die Arbeiter*innen einen Qualifikationsnachweis verfügen sollten, um eine Arbeit ausführen zu können. Sie sollten in dem Falle eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben. Qualifikationen sind schlecht zu ersetzen, daher sind sie eine besondere Machtressource. (vgl. Heinz, 2021, S.79-80)

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Erkenntnisinteresse an der geringen gewerkschaftlichen Organisation von Sozialarbeiter*innen und legt die inhaltliche Vorgehensweise der Studienarbeit dar.

2.Begriffsdefinition: Hier wird der Terminus "Streik" als gesetzlich geregeltes Arbeitskampfmittel erläutert und von illegalen "wilden Streiks" abgegrenzt.

3.Streiks in der Sozialen Arbeit: Das Kapitel reflektiert historische Entwicklungen und bedeutende Arbeitskämpfe im Sozial- und Erziehungsdienst seit dem Jahr 2000.

4.Machtressourcenansatz: Es werden die vier zentralen Machtkategorien nach dem Machtressourcenansatz (strukturell, organisatorisch, institutionell, gesellschaftlich) theoretisch eingeführt.

5.Die Perspektive der Befragten über den Machtressourcenansatz: Dieses Kapitel analysiert empirische Wahrnehmungen der Beschäftigten bezüglich ihrer Marktmacht, gewerkschaftlicher Organisation und bestehender Wissensdefizite.

6.Strukturen und Herausforderungen: Es wird erörtert, warum der Fokus in der Sozialen Arbeit oft auf fachliche Identität und nicht auf Lohnbedingungen liegt und welche Barrieren die kollektive Organisation erschweren.

7.Streikeinstellungen der Sozialarbeiter*innen: Basierend auf empirischen Daten werden Streikbereitschaft, Bedenken hinsichtlich der Klient*innen und individuelle Motivationsfaktoren untersucht.

8.Fazit: Das Fazit stellt die Bedeutung der gezielten Nutzung aller Machtressourcen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der künftigen Streikbeteiligung heraus.

Schlüsselwörter

Streik, Sozial- und Erziehungsdienst, Machtressourcenansatz, Gewerkschaft, Arbeitsbedingungen, Fachkräftemangel, Kollektives Handeln, Sozialarbeit, Streikmotivation, Arbeitskampf, Organisationsmacht, Marktmacht, Streikbereitschaft, Berufsgruppe, Interessenvertretung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Ursachen für die geringe gewerkschaftliche Organisation bei Sozialarbeiter*innen und analysiert, wie sich dies auf die Teilnahme an Arbeitskämpfen im Sozial- und Erziehungsdienst auswirkt.

Welche Themenfelder werden in der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Zentrale Themen sind der Machtressourcenansatz, die Wahrnehmung gewerkschaftlicher Arbeit durch die Beschäftigten, sowie die spezifischen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Bedenken, die Streiks in der Sozialen Arbeit prägen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Streikverhalten zu entwickeln, um daraus Handlungsempfehlungen für verbesserte Arbeitsbedingungen und eine effektivere Interessensvertretung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse des Machtressourcenansatzes (insbesondere nach Andre Heinz) und zieht empirische Untersuchungsergebnisse heran, um die subjektive Perspektive der Beschäftigten abzubilden.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit inhaltlich ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Machtressourcen, eine Analyse der gewerkschaftlichen Organisation sowie eine tiefgehende Untersuchung der Streikeinstellungen und Bedenken der Sozialarbeiter*innen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Machtressourcenansatz, Streikbereitschaft, kollektives Handeln, Arbeitsbedingungen, gewerkschaftliche Organisation und die spezifische berufliche Identität in der Sozialen Arbeit.

Warum zögern viele Sozialarbeiter*innen bei Streiks trotz vorhandenem Fachkräftemangel?

Ein wesentlicher Grund ist die starke emotionale und ethische Verbundenheit zu den Klient*innen sowie die Sorge, dass Streiks das Wohl der zu betreuenden Personen gefährden könnten.

Welchen Einfluss hat die Art des Trägers auf das Streikverhalten?

Die Arbeit weist darauf hin, dass insbesondere in nicht-kirchlichen Trägern eine gewisse Unklarheit über Rechte auf Streik besteht und ethische Verpflichtungen oft als Hemmschuh für gewerkschaftliches Engagement wahrgenommen werden.

Was schlagen die Autoren zur Verbesserung der Streikbeteiligung vor?

Gefordert werden eine bessere Kommunikation innerhalb der Teams, eine gezielte Aufklärung über das Streikrecht in der Ausbildung sowie ein aktives Entgegentreten von Ängsten und Vorurteilen durch die Gewerkschaften.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst
College
University of Applied Sciences Darmstadt
Grade
2,0
Author
Deniz Sükür (Author)
Publication Year
2024
Pages
17
Catalog Number
V1484976
ISBN (PDF)
9783389038062
ISBN (Book)
9783389038079
Language
German
Tags
streiks sozial- erziehungsdienst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Deniz Sükür (Author), 2024, Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1484976
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