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Vom Gegenstand zur abstrakten Form: "Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky

Titel: Vom Gegenstand zur abstrakten Form: "Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky

Seminararbeit , 1986 , 21 Seiten , Note: "mit Erfolg!

Autor:in: M.A. Arnold Wohler (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Selbstverständnis der klassischen Moderne hat kaum wie ein zweiter Künstler Wassily Kandinsky zu Papier gebracht. Seine Abhandlung "Über das Geistige in der Kunst" kann als ein klassisches Werk der klassischen Moderne bezeichnet werden. Als ein solches ermöglicht diese Abhandlung Einblicke in das spezifische Denken der klassischen Moderne, das wiederum in dieser Arbeit punktuell verdeutlicht werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Avantgardist Kandinsky

2. Der Künstler und sein ‚Modell’

3. Gott lebt doch noch!

4. Rückblick

5. Fremde Kulturen

6. ‚Absolute Synsthese’

7. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die künstlerische Entwicklung von Wassily Kandinsky, mit besonderem Fokus auf sein wegweisendes Werk „Über das Geistige in der Kunst“. Ziel ist es, den Übergang von einer gegenständlichen zu einer abstrakten Formensprache zu analysieren und Kandinskys Streben nach einer „inneren Notwendigkeit“ und einer „Malgrammatik“ in den Kontext einer geistigen Erneuerung der Kunst zu setzen.

  • Die theoretische Begründung der Abstraktion bei Wassily Kandinsky
  • Die Rolle der Farbe und Form als eigenständige Mittel der Malerei
  • Das Prinzip der „inneren Notwendigkeit“ als gestalterisches Kriterium
  • Analoge Entwicklungen zwischen bildender Kunst und Musik
  • Die philosophische Dimension des „Geistigen“ in der modernen Kunst

Auszug aus dem Buch

Der Avantgardist Kandinsky

Wassily Kandinsky zählte um die Jahrhundertwende zu der kleinen Garde, die nach vorne rückte, um den traditionellen Kunstauffassungen ‚den Kopf zu waschen’. In dieser Bewegung, die in einer gemäßigt radikalen Form vonstatten ging und in der Vereinigung einzelner, zum großen Teil russischer Herkunft rührender Künstler, dem „Blauen Reiter“ in München, gleichsam ihre Identität verliehen bekam, stach Kandinsky als Persönlichkeit hervor. Mit seiner Malerei und seiner gedanklichen Auseinandersetzung mit ihr wies er einer Malerei den Weg, die bereits seinerzeit über den ‚bloßen' Expressionismus hinausging und in diesem Sinne als „modern“ auch für unsere heutige Kunstauffassung anzusehen ist.

Kandinskys gedankliche Auseinandersetzungen mit der Malerei, finden ihren Ausdruck in den insgesamt drei, im Benteli Verlag Bern erschienen Büchern, die wie folgt lauten:

1. „Über das Geistige in der Kunst“, erstmals im Dezember 1911 bei Piper erschienen,

2. „Punkt und Linie zu Fläche“, das 1926 als 9. Bauhaus-Buch bei Albert Langen, München, erschien und

3. „Essays über Kunst und Künstler", das „... insofern anders geartet ist, als es sich hier nicht um ein von Kandinsky konzipiertes Buch handelt, sondern um eine Sammlung und Auswahl seiner an verschiedenen Orten erschienen Aufsätze ..“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Avantgardist Kandinsky: Einleitende Darstellung von Kandinskys Rolle als Modernisierer der Kunst und Vorstellung seiner zentralen theoretischen Schriften.

2. Der Künstler und sein ‚Modell’: Untersuchung des Wechselspiels zwischen Kandinskys Theoriebildung und seiner künstlerischen Praxis sowie seine Verbindung zur Musik.

3. Gott lebt doch noch!: Analyse von Kandinskys Wunsch, durch Kunst ein spirituelles Erleben in einer materialistisch geprägten Welt zu wecken.

4. Rückblick: Betrachtung der historischen Entwicklung des Freiheitsbegriffs in der Kunst und der Ablösung klassizistischer Ideale.

5. Fremde Kulturen: Untersuchung des Einflusses ethnographischer Studien und fremder Kulturen auf Kandinskys geistige Auseinandersetzung mit der Kunst.

6. ‚Absolute Synsthese’: Theoretische Zusammenführung von Vernunft und Sinnlichkeit als zentrales Element in Kandinskys Verständnis von Kunst.

7. Schluss: Synthese der Argumentation über die Befreiung vom Objekt und die Bedeutung des Geistigen in der abstrakten Malerei.

Schlüsselwörter

Wassily Kandinsky, Abstraktion, Innere Notwendigkeit, Geistiges in der Kunst, Moderne, Malgrammatik, Kontrapunkt, Farbe, Form, Kunsttheorie, Materie, Spiritualität, Ästhetik, Arnold Schönberg, Synthese

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen und praktischen Entwicklung von Wassily Kandinsky, insbesondere seinem Übergang zur abstrakten Kunst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Konzepte der „inneren Notwendigkeit“, das Verhältnis von Farbe und Form sowie die geistige Dimension des künstlerischen Schaffens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab, Kandinskys Abstraktionsprozess als notwendige Folge einer inneren, geistigen Auseinandersetzung mit der Kunst und der Welt zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse von Kandinskys Schriften und stellt diese in den Kontext kunsthistorischer und philosophischer Bezugspunkte wie Friedrich Schiller.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen Kandinskys, die Einflüsse anderer Disziplinen wie der Musik und die Notwendigkeit der Abstraktion gegenüber der traditionellen Gegenständlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Abstraktion, Innere Notwendigkeit, Geistiges in der Kunst, Malgrammatik und die synthetische Verbindung von Vernunft und Gefühl.

Wie unterscheidet Kandinsky zwischen „Regung“ und „innerlichem Zittern“?

Kandinsky nutzt diese Unterscheidung, um die Qualität der ästhetischen Erfahrung zu bestimmen, die für ihn nicht primär verstandesgesteuert, sondern emotional-sinnlich begründet ist.

Was bedeutet der Begriff „Malgrammatik“ bei Kandinsky?

Kandinsky konzipiert damit ein Regelwerk für die Malerei, analog zur Kontrapunktlehre in der Musik, das Kriterien für eine sinnvoll geordnete Anordnung von Farbe und Form definiert.

Welche Rolle spielt die Wissenschaft im Denken Kandinskys?

Wissenschaft und Kunst stehen bei Kandinsky in einem Spannungsfeld; während er die wissenschaftliche Weltanschauung kritisch hinterfragt, dient ihm das Prinzip der Entschlüsselung und Systematik als Inspiration für seine eigene Kunsttheorie.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Gegenstand zur abstrakten Form: "Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Fachwissenschaftliche Systematik der bildenden Kunst
Note
"mit Erfolg!
Autor
M.A. Arnold Wohler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1986
Seiten
21
Katalognummer
V148538
ISBN (eBook)
9783640599097
ISBN (Buch)
9783640598977
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kunst Malerei Klassische Moderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Arnold Wohler (Autor:in), 1986, Vom Gegenstand zur abstrakten Form: "Über das Geistige in der Kunst" von Wassily Kandinsky, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148538
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Leseprobe aus  21  Seiten
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