Protection Systems


Referat (Ausarbeitung), 2003

7 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Das Reaktorschutzsystem
1.1 Eindeutig sicherheitsgerichtete Maßnahmen
1.2 Nicht eindeutig sicherheitsgerichtete Maßnahmen

2 Die Schnellabschaltung
2.1 bei Druckwasserreaktoren
2.2 bei Siedewasserreaktoren
2.3 bei Schnellen Brütern

3 Das Notund Nachkühlsystem

4 Weitere Sicherheitseinrichtungen bei Druckwasserreaktoren
4.1 Notspeisewassersystem
4.1.1 Westinghouse-Anlagen
4.1.2 KWU-Anlagen
4.2 Das Volumenregelund Boreinspeisesystem

5 Weitere Sicherheitseinrichtungen bei Siedewasserreaktoren
5.1 Das Vergiftungssystem
5.2 Druckentlastungssystem

6 Quellenangaben

1 Das Reaktorschutzsystem

Zusammenfassung

Das Reaktorschutzsystem soll verhindern, dass aus normalen Betriebsstörungen Störfälle werden, indem es die sicherheitsrelevanten Messgrößen überwacht, gegebenenfalls die Reaktorleistung reduziert und alle sicherheitsrelevanten Systemen steuert.

Um seine Aufgabe zu erfüllen, benötigt das Reaktorschutzsystem zum einen Messfühler, die zuverlässig Störungen detektieren, und zum anderen ein Logiksystem, das entsprechende Gegenmaßnahmen auslöst.

1.1 Eindeutig sicherheitsgerichtete Maßnahmen

Diese Maßnahmen bringen den Reaktor in jedem Fall in einen sicheren Zustand, egal ob sie berechtigt oder irrtümlich ausgelöst wurden. Das typische Beispiel dafür ist die Reaktorschnellabschaltung, aber auch die Inbetriebnahme der Notstrom-, Notspeisewasser- und Notkühlsysteme zählt dazu.

1.2 Nicht eindeutig sicherheitsgerichtete Maßnahmen

Zu dieser Kategorie gehören u.a. die Umschaltung der Ansaugung des Notkühlsystems vom Flutbehälter auf den Sumpf, oder das Abschalten der Notspeisewasserversorgung zu Dampferzeugern mit gebrochener Frischdampfleitung. In diesen Fällen wird versucht, die Wahrscheinlichkeit einer Fehlauslösung so gering wie möglich zu halten.

2 Die Schnellabschaltung.

Zusammenfassung

Die Aufgabe des Schnellabschaltsystems (kurz: SAS) besteht darin, bei Störfällen den Reaktor innerhalb weniger Sekunden aus jedem Betriebszustand heraus unterkritisch zu fahren. Dabei kann im Augenblick der Schnellabschaltung das System unabhängig von externen Energiequellen die Abschaltung ausführen.

2.1 bei Druckwasserreaktoren

Die Regelstäbe für die Steuerung der Kettenreaktion werden bei DWR- Anlagen im Normalbetrieb durch Elektromagnete gehalten. Bei Stromausfall fallen die Regelstäbe durch ihr eigenes Gewicht in den Reaktorkern und schalten ihn ab.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Druckwasserreaktor vor und nach Schnellabschaltung

2.2 bei Siedewasserreaktoren

Die Schnellabschaltung eines Siedewasserreaktors erfolgt in der Regel duch hydraulisches einschießen der Steuerstäbe, die unterhalb des Reaktorkerns befestigt sind. Im Gegensatz zum Druckwasserreaktor muss man hier für eine zuverlässige Bereitstellung des notwendigen Drucks sorgen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Aufbau eines Siedewasserreaktors

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Protection Systems
Hochschule
Technische Universität Wien  (Rechnergestütze Automation)
Veranstaltung
Grundlagen wissenschaftliche Arbeitens
Note
2
Autor
Jahr
2003
Seiten
7
Katalognummer
V14857
ISBN (eBook)
9783638201537
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Protection, Systems, Grundlagen, Arbeitens
Arbeit zitieren
Maximilian Judtmann (Autor), 2003, Protection Systems, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/14857

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