Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geschlechterstudien / Gender Studies

Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit

Was hindert Frauen am Aufstieg in eine Führungsposition in der Sozialen Arbeit?

Titel: Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2023 , 18 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Hannah Zündorf (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit der Frage, was Frauen in der Sozialen Arbeit am Aufstieg in eine Leitungsposition hindert und wieso Frauen in Führungspositionen der Sozialen Arbeit weiterhin so unterpräsentiert sind.
Dabei wird zunächst die Definition der Begrifflichkeiten Führung und Führungskräfte erläutert, um dann die aktuelle Situation der Frauen in Führungspositionen in Deutschland herauszuarbeiten. Im Anschluss werden die Vorurteile und Hindernisse bei einem Aufstieg in die Leitungsebene für Frauen aufgezeigt und eventuelle Lösungsansätze präsentiert. Abgeschlossen wird die Arbeit von einem persönlichen Fazit.

Was macht eine Führungskraft überhaupt aus? Welche Kenntnisse oder Fähigkeiten muss ich mitbringen, um als Führungskraft
erfolgreich zu sein, oder um überhaupt eine Stelle in diesem Bereich zu bekommen? Wie spezialisiert muss ich auf meinem Gebiet sein, oder brauche ich nur gute Menschenkenntnis?
Um die Situation von Frauen in Führungspositionen genau darzustellen, soll der Begriff der Führung und die der Führungskraft und die Eigenschaften, die diese mitzubringen haben, genauer definiert werden.
Im Anschluss wird auf die derzeitige Situation von Frauen in Führungspositionen eingegangen und mit der Sozialen Arbeit als vermeintlich weibliche Berufung in Kontext gestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frauen und Führung

2.1 Definition der Führung und der Führungskraft

2.2 Welche Eigenschaften beschreiben eine Führungskraft?

2.3 Derzeitige Situation der Frauen in Führungspositionen in Deutschland anhand der Betriebsgröße

2.4 Soziale Arbeit, ein Frauenberuf?

3. Hindernisse, Barrieren und Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen

3.1 Rolleninkongruenz und Messfehler

3.2 Mangelnde Hochschulabsolventinnen?

3.3 Die Gläserne Decke und die Homosozialität

3.4 Die Gläserne Wand

3.5 Der Gläserne Lift

3.6 Karrierefrau oder Mutter?

4. Lösungsorientierte Ansätze zur Gleichstellung der Frau als Führungskraft

4.1 (Gender) Diversity Management

4.2 Frauenquote

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und gesellschaftlichen Barrieren, die Frauen in der Sozialen Arbeit daran hindern, Führungspositionen zu erreichen, und analysiert, warum Frauen in den oberen Leitungsebenen trotz der weiblich geprägten Branche weiterhin unterrepräsentiert sind.

  • Analyse der Definitionen von Führung und Führungskräften.
  • Untersuchung der aktuellen Situation von Frauen in Führungspositionen.
  • Identifikation von Barrieren wie Gläserne Decke, Gläserne Wand und Gläserner Lift.
  • Bewertung von Diskriminierungsmechanismen und Rollenkonflikten.
  • Darstellung von Lösungsansätzen wie Diversity Management und Frauenquote.

Auszug aus dem Buch

3.5 Der Gläserne Lift

Das wohl für diese Soziale Arbeit am relevantesten erscheinende Hindernis ist der Gläserne Lift. Dieser findet in der Fachliteratur wenig Beachtung, ist aber für frauendominierte Berufe – wie eben die Soziale Arbeit – relevant. Die Soziologin Christine L.Williams hat 1992 entdeckt, das in frauendominierten Professionen das männliche Geschlecht wie ein Karriere Katalysator wirkt.

Männer, die sich – man könnte beinahe schon sagen – herablassen, in einer frauendominierten Profession wie der Pflege, der Grundschule oder eben der Sozialen Arbeit zu arbeiten, werden freundlich aufgenommen. Mit Ihnen steigt die Hoffnung, das der Stand des Berufes zur Profession steigt (vgl Williams 1992: 25). Männer werden regelrecht gedrängt, in dem Beruf zu bleiben und in eine leitende Position befördert. (Schmid 1999:253).

Für den Mann definiert sich also die Arbeit mit dem Klienten als „minderwertige Durchgangssituation“ (vgl ebd:10), was wiederum wie bereits im Kapitel 2.3 erläutert, zu einer Herabwürdigung der klientenzentralen Arbeit führt. Aufbauend auf die Gläserne Wand und die Gläserne Decke, werden Männer also schlussendlich wie mit einem Aufzug aus den zentralen Aufgaben hoch in die Leitungsebene befördert. Aus den zentralen Aufgaben, in denen die qualifizierten Frauen erst gar kein Zutritt haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, warum Frauen in der Sozialen Arbeit auf Führungsebene unterrepräsentiert sind und welche Aspekte in der Hausarbeit behandelt werden.

2. Frauen und Führung: Dieses Kapitel definiert Führung und führt in die aktuelle statistische Situation von Frauen in Führungspositionen sowie die spezifische Rolle der Sozialen Arbeit ein.

3. Hindernisse, Barrieren und Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen: Das Kapitel analysiert verschiedene Barrieren wie die Gläserne Decke, den Gläsernen Lift und Rolleninkongruenz, die Frauen den Aufstieg in Leitungspositionen erschweren.

4. Lösungsorientierte Ansätze zur Gleichstellung der Frau als Führungskraft: Hier werden Strategien zum Abbau von Diskriminierung vorgestellt, insbesondere Diversity Management und die gesetzliche Frauenquote.

5. Schlussbemerkung: Das Fazit fasst zusammen, dass gesellschaftliche Rollenzuschreibungen weiterhin den Aufstieg hemmen und Unternehmen lösungsorientierte Ansätze zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf implementieren müssen.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Führungspositionen, Frauen in Führung, Gläserne Decke, Gläserner Lift, Gläserne Wand, Rolleninkongruenz, Gender Diversity Management, Frauenquote, Karriere, Führungskraft, Professionalisierung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Diskriminierung, Unterrepräsentanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen im Bereich der Sozialen Arbeit, trotz des hohen Frauenanteils in dieser Branche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen für den unterschiedlichen Karriereverlauf von Männern und Frauen, den gesellschaftlichen Vorurteilen und den strukturellen Barrieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Hindernisse auf dem Weg zur Führungskraft zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze für eine gleichberechtigte Teilhabe aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle Studien und Fachdiskurse zur Gleichstellung und Karriereforschung zusammenführt und auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Konzepte wie der Gläserne Lift, Rolleninkongruenz sowie politische Maßnahmen wie das Gender Diversity Management und die Frauenquote untersucht.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Typische Charakteristika sind: Soziale Arbeit, berufliche Barrieren, Diskriminierung, Führungsstrukturen und Chancengleichheit.

Was besagt das Konzept des "Gläsernen Lifts" speziell für die Soziale Arbeit?

Der Gläserne Lift beschreibt das Phänomen, dass Männer in frauendominierten Berufen aufgrund ihres Geschlechts schneller und häufiger in Führungspositionen befördert werden als Frauen.

Warum wird die Frauenquote laut der Arbeit als notwendig erachtet?

Die Arbeit argumentiert, dass rein formelle Gleichheit nicht ausreicht, um die bestehende Unterrepräsentanz abzubauen, weshalb gesetzliche Regelungen für mehr Chancengleichheit erforderlich sind.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit
Untertitel
Was hindert Frauen am Aufstieg in eine Führungsposition in der Sozialen Arbeit?
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Note
1,2
Autor
Hannah Zündorf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
18
Katalognummer
V1485737
ISBN (PDF)
9783389039274
ISBN (Buch)
9783389039281
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Genderstudies Women Women Empowerment Soziale Arbeit Gender&Diversity
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hannah Zündorf (Autor:in), 2023, Frauen in Führungspositionen in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1485737
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum