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Wissensmanagement in F & E-Einheiten. Erfassung und Management von implizitem Wissen

Titel: Wissensmanagement in F & E-Einheiten. Erfassung und Management von implizitem Wissen

Studienarbeit , 2022 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sylvia Luib (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es die Frage „Welche Faktoren, Instrumente und Techniken sind für die Erfassung und das Management von implizitem Wissen in F&E-Einheiten besonders geeignet?“ zu erörtern.
Besonders in F&E-Einheiten ist Wissen als Wirtschaftsgut zu beachten. Kein anderer Unternehmensbereich als F&E unterliegt größeren Anforderungen hinsichtlich der Einführung von Neuerungen und Veränderungen. Dies ist zum einen fachimmanent und zum anderen hat eine Vielzahl von äußeren Faktoren, wie neue Technologien, Digitalisierung, neue Projektmanagementkonzepte sowie neue Organisationsformen, Kooperationen und Netzwerke einen starken Einfluss auf den Wandel. Für die Nachhaltigkeit, besonders in forschungsstarken Unternehmen, ist es notwendig, über gezieltes Wissensmanagement einen geregelten Wissenstransfer zu etablieren und die Wissensspeicherung zu sichern. In F&E entstehen auf Basis von Wissen Innovationen, welche neben dem expliziten Wissen, dem eindeutig zuordenbaren Wissen, besonders durch den Einsatz von Erfahrungswerten, besonderen Denkansätzen und Herangehensweisen, dem impliziten Wissen, leben. Implizites Wissen ist nur schwer formalisierbar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Begriffsabgrenzung Wissen

2.1.1 Explizites Wissen

2.1.2 Implizites Wissen

2.2 Wissensmanagement

2.2.1 Wissensbedarf

2.2.2 Wissenstransfer

2.2.3 Wissensspeicher

2.2.4 Wissensproduktion

2.3 Forschung und Entwicklung

3. Bedeutung von Wissen in F&E-Einheiten

4. Wissensmanagement

4.1.1 Motivatoren

4.1.2 Barrieren und Erfolgsfaktoren

4.1.3 Modelle

4.1.4 Methodenkonzepte und Instrumente

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Wissen als Wirtschaftsgut in Forschungs- und Entwicklungseinheiten. Das primäre Ziel besteht darin, Faktoren, Instrumente und Techniken zu identifizieren, die besonders geeignet sind, um das oft schwer explizierbare implizite Wissen in diesen innovationsgetriebenen Organisationen zu erfassen und effektiv zu managen.

  • Grundlagen des Wissensmanagements und Abgrenzung von Wissensarten
  • Die spezifische Rolle von Erfahrungswissen in der Forschung und Entwicklung
  • Herausforderungen bei der Externalisierung von implizitem Wissen
  • Methoden und Instrumente für eine effiziente Wissensgestaltung
  • Anforderungen an Führungskultur und organisationale Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Implizites Wissen

Implizites Wissen (tacit knowledge) ist personengebunden, es ist dem Träger häufig nicht bewusst und kann nicht oder nur schwer verbalisiert werden. Erfahrungen und Intuitionen bilden das implizite Wissen. Darüber hinaus scheint implizites Wissen auch handlungsgebunden zu sein, denn es wird nur in der Anwendung sichtbar. Implizites Wissen ist die Summe aller Erfahrungen, Intuition und Erkenntnisse, welche erfolgreiches Handeln ermöglicht, es ermöglicht Können, ist aber nicht gleichzusetzen damit. Es sei eine Art ‚verkörperlichte Eigenschaft‘ bzw. ‚motorische Fähigkeit‘.

„Ich weiß, dass es geht“, sagte einmal ein alter Handwerker, als er gefragt wurde, ob man etwas ändern könne. Auf die Frage, woher er das wisse, entgegnete er: „Fragen Sie nicht so viel – ich verstehe nicht alles, was ich weiß!“ (Unbekannt)

Implizites Wissen und Erfahrungswissen waren von jeher von großer Bedeutung in der Landwirtschaft und im Handwerk. Nicht zuletzt durch die industrielle Revolution und die zunehmende Bedeutung der Wissenschaften verloren sie an Beachtung und Bedeutung. In den 1980er-Jahren erfolgte das Wiedererwachen des Erfahrungswissens, als sich im Rahmen der Einführung von rechnergestützten Technologien die Arbeitsformen zu qualifizierter oder intellektueller Tätigkeit veränderten. Entgegen den Erwartungen wuchs die Bedeutung von Erfahrungswissen unter den neuen Bedingungen. Es wird insgesamt mehr und mehr das Arbeitshandeln betrachtet und nicht nur die Kenntnisse und Fähigkeiten. Der besondere Wert menschlicher Arbeit und ihre Unersetzbarkeit liegen im impliziten Erfahrungswissen begründet. Besonders das implizite Wissen von langjährigen Mitarbeitern in Forschungs- und Entwicklungseinheiten bildet eine wertvolle Ressource für das Unternehmen bzw. die Institution.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Bedeutung der Ressource Wissen in F&E-Einheiten dar und formuliert die Forschungsfrage zur Erfassbarkeit von implizitem Wissen.

2. Theoretische Grundlagen: Definiert Wissen, unterscheidet explizite von impliziten Wissensarten und erläutert Kernkonzepte des Wissensmanagements sowie Forschung und Entwicklung.

3. Bedeutung von Wissen in F&E-Einheiten: Analysiert, warum der Erhalt von Erfahrungswissen in forschungsintensiven Unternehmen kritisch für Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit ist.

4. Wissensmanagement: Betrachtet Motivatoren, Erfolgsfaktoren sowie verschiedene Modelle und konkrete Methoden zur praktischen Umsetzung.

5. Fazit und Ausblick: Bewertet die Herausforderungen beim Umgang mit implizitem Wissen kritisch und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit zukünftiger Methodenentwicklungen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, implizites Wissen, explizites Wissen, Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer, Wissensressource, Erfahrungswissen, Innovationsmanagement, Wissensspeicherung, Externalisierung, Wissensspirale, Wissensproduktion, Unternehmenskultur, Kompetenzentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentrale Rolle von Wissen in Forschungs- und Entwicklungseinheiten und untersucht, wie insbesondere das schwer fassbare implizite Wissen effizient gemanagt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die theoretische Einordnung von Wissensarten, die Bedeutung für die Innovationskraft, relevante Managementmodelle sowie konkrete Instrumente für die Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird analysiert, welche Faktoren, Instrumente und Techniken sich am besten eignen, um implizites Wissen in Forschungs- und Entwicklungseinheiten zu erfassen und für die Organisation nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur, einer Analyse verschiedener Managementmodelle sowie der Evaluierung praktischer Instrumente in einem betriebswirtschaftlichen Kontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Anwendung von Wissensmanagement-Konzepten, die spezifische Situation in F&E-Einheiten und die Vorstellung konkreter Instrumente für das Wissensmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wissensmanagement, implizites Wissen, F&E, Wissenstransfer, Externalisierung und Erfahrungswissen stehen im Zentrum der Untersuchung.

Welche Rolle spielt die "Wissenstreppe" in der Argumentation?

Die Wissenstreppe dient als Modell zur Veranschaulichung der Entwicklung von Daten über Informationen und Wissen bis hin zur Wettbewerbsfähigkeit durch Kompetenz.

Warum sind Lessons-Learned und Mentoren-Systeme besonders betont?

Diese Methoden werden als einzige aus der Auswahl besonders geeignet für die Arbeit mit implizitem, erfahrungsbasiertem Wissen hervorgehoben, da sie auf intensivem sozialen Austausch basieren.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von KI bei diesem Thema?

Sie sieht in KI-gestützten Expertensystemen ein Zukunftspotenzial für das Management impliziten Wissens, betont jedoch, dass das Bewusstsein für die Bedeutung dieses Wissens bei den Akteuren Voraussetzung für derartige Investitionen bleibt.

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Details

Titel
Wissensmanagement in F & E-Einheiten. Erfassung und Management von implizitem Wissen
Hochschule
Wilhelm Büchner Hochschule Private Fernhochschule Darmstadt  (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement)
Note
1,7
Autor
Sylvia Luib (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
60
Katalognummer
V1485770
ISBN (PDF)
9783389039373
ISBN (Buch)
9783389039380
Sprache
Deutsch
Schlagworte
F&E, Wissensmanagement, Implizites Wissen, Wissenstransfer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylvia Luib (Autor:in), 2022, Wissensmanagement in F & E-Einheiten. Erfassung und Management von implizitem Wissen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1485770
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Leseprobe aus  60  Seiten
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