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Prozess- und Qualitätsmanagement. Fallaufgabe am Beispiel eines Klinikums

Titel: Prozess- und Qualitätsmanagement. Fallaufgabe am Beispiel eines Klinikums

Hausarbeit , 2024 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: A. Peter (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit thematisiert die Fallaufgabe des Zertifikatskurses "Prozess- und Qualitätsmanagement" der Apollon Hochschule. Sämtliche Fragen sind mit entsprechender Kennzeichnung gemäß der Aufgabenstellung bearbeitet und damit übersichtlich beantwortet.

Das Klinikum MusterB bildet mit seinem additionalen Versorgungszentrum MusterZ GmbH das größte Gesundheitszentrum der Region Musterbeispielland. Wie in jedem Krankenhaus ist auch im Klinikum MusterB die Qualität der Leistungserbringung unter anderem entscheidend für die Kundenzufriedenheit und Positionierung am Wettbewerbsmarkt. Angesichts dieser Erkenntnis möchte besagtes Klinikum ein Qualitätsmanagementsystem (kurz: QMS) nach der aus der Industrie stammenden
Norm DIN EN ISO 9001 (kurz für: Deutsches Institut für Normung, Europäische Norm, Internationale Organisation für Normung; im weiteren Verlauf der Arbeit als „ISO 9001” bezeichnet) etablieren, um die praktizierte Qualität im Klinikalltag zu wahren, zu
strukturieren und kontinuierlich zu verbessern. Die ISO 9001 bildet dabei die Grundanforderungen an ein funktionierendes QMS ab, wonach deren Erfüllung die Voraussetzung für eine mögliche, freiwillige Zertifizierung darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und deren Vorbereitungen im Klinikum MusterB

1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

1.2 Gründe und Vorteile eines QMS nach DIN EN ISO 9001

1.3 Rollenverständnis der Geschäftsführung

1.4 Aufgaben und Verantwortlichkeiten des QMB’s

1.5 Zu beachtende Aspekte vor und während der Implementierung sowie Zertifizierung eines neuen QMS nach ISO 9001

1.6 Überzeugung kritischer Mitarbeiter

2 Grafische Übersicht der Organisationsprozesse innerhalb des Klinikums MusterB

3 Maßnahmen und Möglichkeiten für eine höhere Kundenzufriedenheit im Klinikum MusterB

3.1 Kurzerläuterung der Null-Fehler-Philosophie

3.2 Verbesserungsvorschlag „Arztbrief Versand” anhand des PDCA Zyklus nach Deming

3.3 Implementierung eines Wissensmanagements zur verbesserten Fehlerkompetenz in der Notaufnahme

4 Prozessbeschreibung "Patientenaufnahme in der Notaufnahme" inklusive relevanter Kennzahlen

5 Internes Audit in der Notfallversorgung des Klinikum MusterB

5.1 Merkmale und Auditart am Beispiel des unterstützenden Prozesses „Beschwerdemanagement”

5.2 Interne Auditcheckliste für den Prozess „Beschwerdemanagement"

6 Implementierung eines Critical Incident Reporting Systems (CIRS)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach DIN EN ISO 9001 im Klinikum MusterB, um die Versorgungsqualität zu strukturieren und kontinuierlich zu verbessern. Ziel ist es, unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen und praxisnaher Methoden wie dem PDCA-Zyklus, die Patientenzufriedenheit nachhaltig zu steigern und eine fehlerorientierte Lernkultur zu fördern.

  • Grundlagen zur Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 im klinischen Umfeld.
  • Prozessoptimierung am Beispiel des Arztbrief-Versands und der Notaufnahme.
  • Methoden der Fehlervermeidung und des Wissensmanagements (CIRS).
  • Durchführung interner Audits zur Qualitätssicherung und -verbesserung.
  • Kennzahlenbasierte Bewertung der Patientenaufnahme.

Auszug aus dem Buch

1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

In Anbetracht rechtlicher Gesichtspunkte finden in Bezug auf ein Qualitätsmanagement (kurz: QM) in Gesundheitseinrichtungen mehrere Rechtsgebiete Anwendung. Dazu gehören das Haftungsrecht, das Vertragsrecht, das Sicherheitsrecht, das Berufsrecht, das Sozialrecht und dabei insbesondere das fünfte Buch, Kapitel vier, Abschnitt neun mit dem Titel der „Sicherung der Qualität durch die Leistungserbringer" (Fassung vom 30.05.2016). Hier wird im § 135 a die Anordnung zur Qualitätssicherung im Gesundheitswesen und die Einführung eines einrichtungsinternen QM festgelegt (vgl. Rütten, 2019, S. 55).

Weiterhin klären § 136 ff. die Zuständigkeiten, infolgedessen der Gemeinsame Bundesausschuss (kurz: G-BA) als maßgebende Instanz über die Konzipierung obligatorischer Regelungen für stationäre und ambulante Qualitätsanforderungen, deren Ausmaß und Detailliertheit entscheidet. Die sich daraus ergebenden Richtlinien sind bundesweit verbindlich. Die seit 2016 in Kraft getretene, einheitliche und sektorenübergreifende QM Richtlinie stellt den Einrichtungen zwar die Wahl des QMS frei, plädiert jedoch für ein breit gefächertes QM, welches unter anderem Patientenorientierung, -sicherheit und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess fokussiert (vgl. Rütten, 2019, S. 55 f.).

Als unterstützendes Organ erarbeitet das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (kurz: IQTIG) wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen für den G-BA. Darüber hinaus bilden noch das neunte und elfte Buch des Sozialgesetzbuches (kurz: SGB) grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen für Qualitätssicherung und -management in Gesundheitseinrichtungen (vgl. Rütten, 2019, S. 57).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und deren Vorbereitungen im Klinikum MusterB: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen sowie die strategischen Vorteile und Implementierungsschritte einer Zertifizierung nach ISO 9001 im klinischen Setting.

2 Grafische Übersicht der Organisationsprozesse innerhalb des Klinikums MusterB: Hier werden die Unternehmensprozesse in Führungsprozesse, Kernprozesse und unterstützende Prozesse unterteilt und in einer Prozesslandkarte veranschaulicht.

3 Maßnahmen und Möglichkeiten für eine höhere Kundenzufriedenheit im Klinikum MusterB: In diesem Teil werden das Null-Fehler-Prinzip, der PDCA-Zyklus zur Prozessverbesserung und Ansätze eines Wissensmanagements praxisnah diskutiert.

4 Prozessbeschreibung "Patientenaufnahme in der Notaufnahme" inklusive relevanter Kennzahlen: Dieses Kapitel veranschaulicht den Ablauf der Notfallaufnahme mittels Flussdiagramm und definiert messbare Parameter zur Bewertung der Prozesseffizienz.

5 Internes Audit in der Notfallversorgung des Klinikum MusterB: Das Kapitel beschreibt die Zielsetzung und methodische Durchführung eines Prozessaudits sowie die Anwendung einer Auditcheckliste.

6 Implementierung eines Critical Incident Reporting Systems (CIRS): Abschließend wird die Einführung eines externen Berichtssystems zur anonymen Fehlermeldung als Mittel zur nachhaltigen Sicherheitskultur und zum Wissensaufbau analysiert.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, DIN EN ISO 9001, Klinikum MusterB, PDCA-Zyklus, Patientenaufnahme, Notaufnahme, Beschwerdemanagement, Internes Audit, CIRS, Null-Fehler-Prinzip, Wissensmanagement, Patientenzufriedenheit, Prozesslandkarte, Fehlermanagement, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Optimierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 am Beispiel des Klinikums MusterB.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der ISO 9001-Zertifizierung, der Strukturierung klinischer Kernprozesse, Methoden der Prozessverbesserung sowie der Etablierung einer offenen Fehlerkultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel besteht darin, durch strukturierte Qualitätsmanagement-Maßnahmen die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern sowie die Prozesse im klinischen Alltag effizienter und sicherer zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur rechtlichen Einordnung sowie prozessorientierte Instrumente wie den PDCA-Zyklus nach Deming und Verfahren zur Durchführung interner Audits.

Was ist der Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Zertifizierung, die grafische Prozessübersicht, konkrete Maßnahmen zur Kundenzufriedenheit, die detaillierte Prozessbeschreibung der Notaufnahme und die Implementierung von Audit- sowie CIRS-Systemen.

Wie lässt sich die Arbeit in Schlüsselbegriffen charakterisieren?

Charakteristische Begriffe sind unter anderem Qualitätsmanagementsystem, Patientensicherheit, Notfallversorgung, Fehlermanagement, Auditcheckliste und kontinuierliche Verbesserung.

Welcher Vorteil wird für den Einsatz eines externen CIRS im Klinikum MusterB genannt?

Ein externes CIRS bietet einen größeren Anwenderkreis durch eine breitere Datenbasis aus verschiedenen Organisationen und ermöglicht so einen tieferen Lerneffekt und eine höhere Anonymität.

Warum wird für den Prozess „Beschwerdemanagement“ ein Prozessaudit empfohlen?

Das Prozessaudit eignet sich, da es sich um einen mit dem QMS neu eingeführten, verpflichtenden Unterstützungsprozess handelt, bei dem die korrekte Verschriftlichung und definierte Verantwortlichkeiten geprüft werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozess- und Qualitätsmanagement. Fallaufgabe am Beispiel eines Klinikums
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
1,0
Autor
A. Peter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
20
Katalognummer
V1485921
ISBN (PDF)
9783389040874
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fallaufgabe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. Peter (Autor:in), 2024, Prozess- und Qualitätsmanagement. Fallaufgabe am Beispiel eines Klinikums, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1485921
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