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Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzepts zur Vermittlung und Vertiefung der Flexion von Artikeln im Akkusativ im Fremdsprachenunterricht Deutsch

Title: Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzepts zur Vermittlung und Vertiefung  der Flexion von Artikeln im Akkusativ  im Fremdsprachenunterricht Deutsch

Term Paper , 2009 , 21 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Anja Busch (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Die vorliegende Arbeit enthält eine Aufgaben- und Übungseinheit, die das grammatische Problem von Artikelwörtern im Akkusativ behandeln und vermitteln soll.

Nach einem kurzen geschichtlichen Abriss über die Rolle der Grammatik im Deutschunterricht wird das zu untersuchende grammatische Problem näher vorgestellt und auf die Schwierigkeiten eingegangen, die eine Vermittlung dieses Themas an DaF-Lerner erschweren. Im Hauptteil dieser Arbeit soll die Didaktisierung zunächst vorgestellt und anschließend genauer erklärt und darüber reflektiert werden. Zieltexte und Lösungen sowie ein Hörtext befinden sich im Anhang.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung der Grammatik im Sprachunterricht

3. Der bestimmte und unbestimmte Artikel im Akkusativ

4. Artikelwörter im Akkusativ - das Konzept

4.1 Lernziele

4.2 Charakterisierung der Lehr- und Lernbedingungen

4.3 Alles Gute zum Geburtstag - eine Didaktisierung

5. Didaktische Reflexion zum Konzept

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein didaktisches Konzept zur Vermittlung und Vertiefung der Artikelbeugung im Akkusativ für den Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht (DaF) zu entwickeln und kritisch zu reflektieren, wobei der Fokus auf einer schrittweisen Regelfindung durch den Lerner liegt.

  • Historischer Kontext der Grammatikvermittlung im Sprachunterricht
  • Grammatische Grundlagen der Artikelverwendung im Akkusativ
  • Entwicklung einer praxisorientierten Aufgaben- und Übungseinheit
  • Implementierung entdeckenden Lernens bei Lernenden der Niveaustufe A1
  • Didaktische Reflexion und methodische Einordnung des Konzepts

Auszug aus dem Buch

2. Bedeutung der Grammatik im Sprachunterricht

Sprachunterricht war lange Zeit gleichzusetzen mit Grammatikunterricht. Dem Lerner sollte das formale System einer Fremdsprache so vermittelt werden, dass er befähigt wurde, es zu reproduzieren. Auf die Fähigkeiten Sprechen und Hörverstehen in der Fremdsprache wurde kein oder nur sehr wenig Wert gelegt. Typische Übungsaufgaben waren das Ausfüllen von Lückentexten, das Umformen bestehender Sätze nach einer grammatischen Regel oder das Übersetzen aus der Muttersprache in die Fremdsprache und umgekehrt. Diese Unterrichtsmethode nannte man später die „Grammatik-Übersetzungs-Methode“ (Funk; Koenig, 34-41).

Angeregt durch neue Erkenntnisse in der Psychologie, der Pädagogik und der Linguistik sowie den technischen Fortschritt entwickelten sich in den 1960er Jahren Unterrichtsmethoden, in denen die Rolle der Grammatik in den Hintergrund rückte. Die Sprachwissenschaft konzentrierte sich zunehmend auf die gesprochene Sprache, während in der Psychologie die Theorie des Behaviorismus seit den 30er Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt (Funk; Koenig, 41-46). Nach Auffassung der Behavioristen geschieht Sprachlernen nicht durch Regeleinsicht, sondern durch klassische Konditionierung. Bei ausreichender Wiederholung, bei der richtig ausgesprochene Wörter oder Wortkombinationen belohnt, falsche aber ignoriert werden, werden die richtigen Wortfolgen mit der Belohnung verknüpft und deshalb positiv belegt. So prägt sich der Lerner die richtigen Wörter ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt eine Aufgaben- und Übungseinheit zur Vermittlung des Akkusativs bei Artikelwörtern vor und erläutert den Aufbau der didaktischen Reflexion.

2. Bedeutung der Grammatik im Sprachunterricht: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung von Lehrmethoden, von der Grammatik-Übersetzungs-Methode über den Behaviorismus bis hin zum kommunikativen Ansatz.

3. Der bestimmte und unbestimmte Artikel im Akkusativ: Hier werden die grammatischen Grundlagen und die verschiedenen Anwendungsbereiche der Nominalphrase im Akkusativ theoretisch fundiert.

4. Artikelwörter im Akkusativ - das Konzept: Dieser Abschnitt beschreibt das spezifische didaktische Konzept, unterteilt in die Schwerpunkte "Familie" und "Geschenke", inklusive Lernzielen und Rahmenbedingungen.

5. Didaktische Reflexion zum Konzept: Die Autorin analysiert hier den methodischen Aufbau der Übungseinheit und begründet die gewählten didaktischen Entscheidungen zur Förderung des entdeckenden Lernens.

Schlüsselwörter

Deutsch als Fremdsprache, DaF, Grammatikunterricht, Akkusativ, Artikelwörter, Didaktik, Sprachproduktion, kommunikativer Ansatz, Regelfindung, Niveaustufe A1, Fremdsprachenerwerb, Übungseinheit, Nominalphrase.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und didaktischen Aufbereitung einer Übungseinheit für den Deutschunterricht, die gezielt die Verwendung von Artikelwörtern im Akkusativ behandelt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit verknüpft grammatische Theorie mit praktischen Unterrichtsmaterialien, wobei die Themenfelder "Familie" und "Geschenke" zur lebensnahen Kontextualisierung der Lerninhalte genutzt werden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lernern auf der Niveaustufe A1 eine schrittweise, eigenständige Regelfindung hinsichtlich des Akkusativs zu ermöglichen, ohne sie durch eine Informationsflut zu überfordern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein lernerzentrierter, induktiver Ansatz verfolgt, der auf der aktiven Sprachproduktion basiert und bewusst auf klassische Lückentexte verzichtet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des didaktischen Konzepts (Aufgaben zur Familie und zu Geschenken) und eine anschließende Reflexion über die methodische Eignung für verschiedene Lernertypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere DaF, Akkusativ, Artikelwörter, kommunikativer Ansatz und induktive Regelfindung.

Warum wurde das Thema "Geburtstagsfeier" gewählt?

Das Thema dient als motivierender Rahmen, der den Lernern ermöglicht, sich mit den Inhalten zu identifizieren und die Grammatik in einem funktionalen, sozialen Kontext anzuwenden.

Wie geht das Konzept mit dem Problem der "Nullform" im Plural um?

Die Autorin erkennt die Schwierigkeit der Nullform (bestimmter vs. unbestimmter Artikel) und betont die Wichtigkeit einer gründlichen Ergebniskontrolle durch die Lehrperson, um Fehler in den von den Lernern erstellten Tabellen zu vermeiden.

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Details

Title
Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzepts zur Vermittlung und Vertiefung der Flexion von Artikeln im Akkusativ im Fremdsprachenunterricht Deutsch
College
Dresden Technical University  (Institut für Germanistik)
Course
Grammatik im DaF-Unterricht
Grade
2.0
Author
Anja Busch (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V148594
ISBN (eBook)
9783640591954
ISBN (Book)
9783640591695
Language
German
Tags
Didaktisierung Grammatik Deutsch als Fremdsprache Artikel Akkusativ DaF
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anja Busch (Author), 2009, Theoretische Grundlagen und exemplarische Demonstration eines Konzepts zur Vermittlung und Vertiefung der Flexion von Artikeln im Akkusativ im Fremdsprachenunterricht Deutsch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148594
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