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Psychologische Diagnostik und Begutachtung

Titel: Psychologische Diagnostik und Begutachtung

Einsendeaufgabe , 2023 , 23 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Viele Krankheiten bestehen nicht von Geburt an, sondern werden im Laufe des Lebens erworben. Deswegen kann man durch geeignete Präventionsmaßnahmen viele dieser Krankheiten vorbeugen oder sie günstig beeinflussen. Im Gesundheitswesen ist Prävention ein Oberbegriff für geeignete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten vorzubeugen oder gesundheitliche Schädigungen zu verhindern. Zudem kann das Risiko eine Krankheit zu bekommen verringert werden und ihr Auftreten verzögert werden. Die Maßnahmen einer Prävention lassen sich, nach dem Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden, in primäre, sekundäre oder tertiäre Prävention einordnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinition: Prävention

2.1 primäre Prävention

2.2 sekundäre Prävention

2.3 tertiäre Prävention

3 Fallbeispiele zu den verschiedenen Präventionstypen

3.1 Fallbeispiel: primäre Prävention

3.1.1 Anlass der Patientin

3.1.2 Interventionsmethode

3.2 Fallbeispiel: sekundäre Prävention

3.2.1 Anlass des Patienten

3.2.2 Interventionsmethode

3.3 Fallbeispiel: tertiäre Prävention

3.3.1 Anlass der Patientin

3.3.2 Interventionsmethode

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, den Begriff der Prävention in der klinischen Psychologie umfassend zu definieren und seine Anwendung anhand von praktischen Fallbeispielen zu illustrieren, um die methodischen Unterschiede zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention aufzuzeigen.

  • Grundlagendefinition und Einordnung der drei Präventionstypen.
  • Analyse realitätsnaher Fallbeispiele zur Stressbelastung.
  • Anwendung des SORC-Modells in der Verhaltensanalyse.
  • Erläuterung spezifischer Interventionsmethoden (u.a. Achtsamkeitsbasiertes Training, Stimuluskontrolle).

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Interventionsmethode

Um herauszufinden in welchen Situationen das problematische Verhalten von Frau M. auftritt. Dazu habe ich mit ihr zusammen eine Verhaltensanalyse nach dem SORC-Modell erarbeitet. Die einzelnen Elemente werden im Folgenden kurz genauer erläutert.

S: Stimulus/Situation

Wenn Frau M. auf der Arbeit viel Stress hatte, verkriecht sie sich nach der Arbeit im Bett und kann dadurch nachts schwer ein- und durchschlafen.

O: Organismus-Variable

Der Vater von Frau M. hat sich nach einem anstrengenden Arbeitsalltag auch erstmal im Schlafzimmer zurückgezogen. In der Kindheit hat die Klientin kaum Lob und Anerkennung von ihren Eltern bekommen. Das führt heute dazu, dass Frau M. sich nicht gut genug fühlt und ein niederes Selbstwertgefühl hat. Zudem hat die Klientin im Laufe ihres Lebens, gegenüber Fremden eine misstrauische Haltung entwickelt. Das könne daraus resultieren, da sie als Kind in einer sehr kriminellen Gegend gelebt hat. Die Klientin erinnert sich daran, dass ihre Eltern ihr verboten haben mit Fremden zu reden und oft sogar vermieden haben, dass sie überhaupt die Wohnung allein verlässt, da es so gefährlich war.

R: Reaktion

- Gedanken

„Ich habe keine Energie mehr irgendwas zu tun.“

„Bevor ich Kraft für andere Dinge habe, muss ich mich erstmal hinlegen.“

„Ich habe sowieso nichts Besseres zu tun, deswegen kann ich auch einfach den ganzen Tag im Bett bleiben.“

„Wenn ich schlafe, sind meine Probleme auf einmal ganz klein.“

- Emotionen

„Ich bin traurig, dass ich so wenig soziale Kontakte habe.“

„Ich habe Angst der Situation nicht mehr Stand zu halten.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen ein und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit sowie das Vorgehen bei den drei vorgestellten Klienten.

2 Begriffsdefinition: Prävention: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung des Begriffs und definiert Prävention als Oberbegriff für Maßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten und zur Risikominimierung.

2.1 primäre Prävention: Hier werden präventive Maßnahmen für gesunde Menschen besprochen, um schützende Faktoren zu stärken und das Risiko für Krankheitsentstehungen zu senken.

2.2 sekundäre Prävention: Dieses Kapitel behandelt die Konzepte der Früherkennung von Krankheiten, um durch rechtzeitige Diagnostik eine frühzeitige Therapie zu ermöglichen.

2.3 tertiäre Prävention: Fokus liegt hier auf der medizinischen Rehabilitation und Maßnahmen zur Minderung von Folgen bereits bestehender chronischer Erkrankungen.

3 Fallbeispiele zu den verschiedenen Präventionstypen: Die Analyse von drei Praxisbeispielen dient dazu, die theoretischen Ansätze der verschiedenen Präventionstypen konkret zu veranschaulichen.

3.1 Fallbeispiel: primäre Prävention: Vorstellung eines Falls mit Fokus auf Stressbelastung und die theoretische Fundierung sowie Intervention mittels achtsamkeitsbasierter Strategien.

3.2 Fallbeispiel: sekundäre Prävention: Untersuchung eines Falls mit starken Schlafstörungen aufgrund von Leistungsdruck und die Anwendung von Stimuluskontrollprogrammen.

3.3 Fallbeispiel: tertiäre Prävention: Abhandlung eines Falls mit Adipositas-Erkrankung und die Ableitung operanter Verfahren zur Verhaltensänderung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz präventiver Strukturen im Gesundheitssystem zusammen und betont die Notwendigkeit, Prävention als zentralen Bestandteil der medizinischen Versorgung zu etablieren.

Schlüsselwörter

Prävention, klinische Psychologie, Gesundheitswesen, primäre Prävention, sekundäre Prävention, tertiäre Prävention, Verhaltensanalyse, SORC-Modell, Stressbewältigung, Achtsamkeit, Stimuluskontrolle, Rehabilitation, Früherkennung, Krankheitsprävention, Interventionsmethode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Einteilung der Prävention in drei Typen und zeigt deren praktische Anwendung in der psychologischen Praxis auf.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Präventionsarbeit sowie deren praktische Umsetzung anhand von verhaltensanalytischen Fallbeispielen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention anhand von klinischen Fallbeispielen konkret zu verdeutlichen und wissenschaftlich zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Zur methodischen Analyse der Klientensituationen werden eine detaillierte Verhaltensanalyse sowie das SORC-Modell herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsdefinition und die anschließende detaillierte Fallanalyse für jeden der drei Präventionstypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen Prävention, Verhaltensanalyse, spezifische Präventionstypen (primär, sekundär, tertiär) sowie verschiedene therapeutische Interventionsansätze.

Wie unterscheidet sich primäre von sekundärer Prävention in der Praxis?

Während primäre Prävention darauf abzielt, die Entstehung einer Krankheit bei Gesunden zu verhindern, konzentriert sich die sekundäre Prävention auf die frühzeitige Erkennung bereits vorhandener, aber noch symptomloser Krankheitsstadien.

Welche Rolle spielt das SORC-Modell bei der Fallbearbeitung?

Das SORC-Modell ermöglicht eine strukturierte Analyse von Stimuli, Organismusvariablen, Reaktionen und Konsequenzen, um passgenaue Interventionsstrategien abzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychologische Diagnostik und Begutachtung
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen  (Psychologie)
Veranstaltung
Psychologische Diagnostik und Begutachtung
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
23
Katalognummer
V1485953
ISBN (PDF)
9783389045381
ISBN (Buch)
9783389045398
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologische Diagnostik und Begutachtung Psychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Psychologische Diagnostik und Begutachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1485953
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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