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Eine systematische Literaturarbeit über den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter

Titel: Eine systematische Literaturarbeit über den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter

Bachelorarbeit , 2024 , 61 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen ADHS und der Anfälligkeit für Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter. Es wird untersucht, ob Personen mit ADHS im Vergleich zu Menschen ohne ADHS anfälliger für Suchtverhalten sind. Die Beantwortung dieser Fragestellung ist von Bedeutung, um die Verbindung zwischen ADHS und Sucht besser zu verstehen.
Um der Forschungsfrage genauer auf den Grund zu gehen, wurde eine systematische Literaturrecherche in der Onlinedatenbank „PubMed“ durchgeführt. Zur Beantwortung der Frage nach dem Zusammenhang zwischen ADHS und Sucht
wurden 12 Studien analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen ADHS und einem erhöhten Risiko für Suchtverhalten besteht. Personen mit ADHS weisen ein höheres Risiko für süchtiges Verhalten auf.
Eine frühzeitige Identifizierung und Behandlung von ADHS könnte dazu beitragen, das Risiko für die Entwicklung von Suchtverhalten zu reduzieren. Diese Erkenntnisse verbessern wohlmöglich die gesundheitliche Versorgung von Menschen
mit ADHS.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine der häufigsten psychiatrischen Diagnosen im Kindes- und Jugendalter. Die Prävalenz beträgt im Kindesalter etwa 5 Prozent und im Erwachsenenalter etwa 2,5 Prozent.
Zudem sind Jungen doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Laut aktueller Forschung bleibt die Krankheit bis ins Erwachsenenalter bestehen und das Risiko, komorbide Störungen zu entwickeln, steigt. Eine nicht seltene komorbide Störung
in Verbindung mit ADHS ist die Substanzgebrauchsstörung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturübersicht zu ADHS und Sucht

2.1 ADHS

2.1.1 Klassifikation und Diagnostik

2.1.2 Epidemiologie

2.1.3 Ätiologie/ Pathogenese

2.1.4 Therapie

2.2 Sucht

2.2.1 Klassifikation und Diagnostik

2.2.2 Epidemiologie

2.2.3 Ätiologie/ Pathogenese

2.2.4 Therapie

3 Fragestellung und Zielsetzung

4 Methoden

4.1 Auswahlkriterien

4.2 Suche

4.3 Auswahl der Studien

4.4 Suchstring

4.5 Beschreibung und Ergebnisse der eingeschlossenen Studien

5 Synthese der Studienergebnisse

6 Diskussion

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und der Anfälligkeit für Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter, um zu klären, ob Menschen mit ADHS ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Suchterkrankungen aufweisen.

  • Prävalenz und Komorbidität von ADHS und Suchtverhalten
  • Neurobiologische und psychologische Erklärungsmodelle
  • Einfluss von ADHS-Symptomen auf das Suchtrisiko
  • Frühzeitige Identifizierung und präventive Interventionsstrategien
  • Die Rolle der medikamentösen Behandlung im Kontext des Suchtrisikos

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

ADHS ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es ist jedoch bekannt, dass die Störung auch bis ins Erwachsenenalter bestehen kann. Die Symptome von ADHS umfassen Impulsivität, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität. Schätzungsweise sind zwischen zwei und sechs Prozent aller Kinder, die eine Störung der Aufmerksamkeit und motorischen Aktivität aufweisen, von ADHS betroffen. Besonders herausfordernd ist das tägliche Leben mit ADHS. Es treten häufig Probleme im Zusammenhang mit schulischen Leistungen und sozialen Interaktionen auf. Dies stellt meist nicht nur eine Hürde für das betroffene Kind dar, sondern für die ganze Familie. Im Laufe des Lebens können sich die Symptome des ADHS verändern, jedoch bleibt das grundlegende Problem bestehen und kann sich in unterschiedlichen Lebensphasen zeigen. (Bundesministerium für Gesundheit, 2024b)

Es ist bekannt, dass einige Suchtmittel im Gehirn ähnlich wie ADHS-Medikamente wirken. Menschen, die von der Störung betroffen sind, haben oft den Irrglauben, sich selbst behandeln zu können. Es ist jedoch wichtig, den Unterschied zwischen der kontrollierten Behandlung mit geeigneten Medikamenten und dem unkontrollierten Konsum von Suchtmitteln zu betonen. Unbehandelte Menschen mit ADHS sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Vorgehensweise äußerst gefährlich ist. Die Betroffenen zeigen häufig Verhaltensweisen, die das Suchtverhalten begünstigen. Personen mit ADHS besitzen oft die Fähigkeit der Hyperfokussierung, was wiederum Verhaltenssüchte begünstigen kann. (Dr. A. Neuy-Lobkowicz, Dr. K. Skrodzki, 2024)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Symptomatik von ADHS und stellt die Relevanz des Zusammenhangs zwischen der Störung und der Gefahr des Substanzmissbrauchs dar.

2 Literaturübersicht zu ADHS und Sucht: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis über Klassifikationssysteme, epidemiologische Daten sowie ätiologische Modelle beider Krankheitsbilder und skizziert aktuelle Behandlungsansätze.

3 Fragestellung und Zielsetzung: Hier wird das primäre Anliegen formuliert, den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten auf Basis aktueller Forschungsergebnisse systematisch zu untersuchen.

4 Methoden: Dieses Kapitel beschreibt transparent das methodische Vorgehen der systematischen Literaturrecherche in der Datenbank PubMed unter Anwendung spezifischer Ein- und Ausschlusskriterien.

5 Synthese der Studienergebnisse: Die zentralen Befunde der ausgewählten Studien werden hier zusammengeführt und hinsichtlich des erhöhten Suchtrisikos bewertet.

6 Diskussion: Im abschließenden Teil werden die Ergebnisse interpretiert, klinische Implikationen abgeleitet sowie die Grenzen der vorliegenden Arbeit kritisch beleuchtet.

Schlüsselwörter

ADHS, Suchtverhalten, Substanzmissbrauch, Komorbidität, Epidemiologie, Therapie, Suchtrisiko, Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Psychiatrie, Suchtprävention, Stimulanzien, Verhaltenssucht, Aufmerksamkeitsdefizit, Impulsivität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen ADHS im Kindes- und Erwachsenenalter und der erhöhten Anfälligkeit für Suchtverhalten besteht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Schnittstelle von ADHS-Symptomen, neurobiologischen Erklärungsmodellen und verschiedenen Formen von Substanz- oder Verhaltenssüchten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse zu klären, inwieweit ADHS als Risikofaktor für die Entstehung von Suchtstörungen fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank PubMed durchgeführt, ergänzt durch eine qualitative und quantitative Analyse von 12 ausgewählten Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturübersicht (Kapitel 2), die methodische Beschreibung der Recherche (Kapitel 4) sowie die detaillierte Darstellung und Synthese der Studienergebnisse (Kapitel 5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ADHS, Suchtverhalten, Substanzmissbrauch, Komorbidität, Suchtrisiko und Prävention.

Welche Rolle spielt die Medikation bei der Entstehung von Suchtverhalten nach Ansicht der Autorin/des Autors?

Die Arbeit betont, dass unbehandelte ADHS-Patienten ein höheres Suchtrisiko zeigen und dass eine kontrollierte medikamentöse Behandlung nicht mit missbräuchlichem Konsum gleichzusetzen ist.

Welche spezifische Rolle spielt der Kindesalter-Status für spätere Suchterkrankungen?

Die Literatur weist darauf hin, dass eine ADHS-Diagnose im Kindesalter einen signifikanten Prädiktor für die Entwicklung von Suchtstörungen im jungen Erwachsenenalter darstellt.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine systematische Literaturarbeit über den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Psychologie)
Veranstaltung
Psychologie
Note
2.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
61
Katalognummer
V1485954
ISBN (PDF)
9783389040584
ISBN (Buch)
9783389040591
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie ADHS Sucht Bahcelorthesis Substanzgebrauchsstörung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Eine systematische Literaturarbeit über den Zusammenhang zwischen ADHS und Suchtverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1485954
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Leseprobe aus  61  Seiten
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