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Das demokratische institutionelle Design

Eine vergleichende Analyse für 10 Staaten

Title: Das demokratische institutionelle Design

Term Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Cornelia Baciu (Author)

Politics - Political systems in general and in comparison
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Diese Hausarbeit befasst sich mit der politischen institutionellen Gliederung, die sich in den Verfassungen von 10 demokratischen Staaten zeigt. Die Einheiten der Analysen werden nach dem Kriterium einer modernen und formalen Verfassung ausgesucht. Anhand des systemischen Paradigmas, soll diese Hausarbeit einen institutionellen Ansatz mit Erläuterung der Rolle der wichtigsten Institutionen verfolgen. Diese Arbeit soll eine Einzeldarstellung sein, die zeigt, wie das institutionelle Design in gegenwärtigen Demokratien aufgebaut ist. Ich werde fünf Institutionen von 10 Länder analysieren, anhand der jeweiligen Verfassung. Meine Forschung ist konzentriert auf die Unterschiede zwischen den institutionellen demokratischen Strukturen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Situation der Institutionen

3. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, das institutionelle Design in zehn ausgewählten Demokratien durch einen vergleichenden Ansatz zu analysieren. Basierend auf einem systemischen Paradigma wird untersucht, wie unterschiedliche demokratische Verfassungsstrukturen die Kapazität und den Aktionsstatus von Schlüsselorganen beeinflussen, um den Grad ihres „institutionellen Potentials“ zu bestimmen.

  • Vergleichende Analyse politischer Institutionen in 10 Staaten
  • Operationalisierung von Legitimität und Autorität staatlicher Organe
  • Systematisierung demokratischer Regierungssysteme
  • Untersuchung des Verhältnisses von Gewaltenteilung und Machtkonzentration
  • Quantifizierung institutioneller Strukturen durch einen Index

Auszug aus dem Buch

Situation der Institutionen

Ich werde in der Hausarbeit die fünf Institutionen (also 1) und 2) Parlament, wiederum aufgeteilt in zwei Kammern, 3) Regierung, 4) Staatsoberhaupt, 5) Verfassungsgericht) analysieren. Die Ermittlung der Einrichtungen ist unzureichend; daher ist es notwendig, eine Analyse um die Kapazität von Maßnahmen und Inter-Aktion-Status zu erweitern. Deshalb habe ich bei der Beschreibung und der numerischen Werte für untersuchte Institutionen auf zwei Dimensionen rekurriert: Die Größe der Legitimität und die Höhe der Autorität. Die beiden Dimensionen operationalisieren das Konzept „institutionelles Potential“. Ich werde mit Verfassungen des folgender zehn Staaten arbeiten: Brasilien, Bulgarien, Deutschland, Japan, Liechtenstein, Norwegen, Polen, Rumänien, Tschechien und Vereinigte Staaten.

Mit „institutionellem Potential“ meine ich die Aktionsfähigkeit der Institutionen. Ich habe bedacht, dass die Dimension der Legitimität in einem politischen System, das auf die Stärken der Repräsentativität aufgebaut ist, eine beherrschende Rolle einnimmt. Eine stark legimitierte Institution kann seine Handlungen nach eigenem Ermessen „im Namen des Volkes“ durchführen. So zeigt die Erfahrung, dass ein starker Präsident, der direkt durch das Staatsvolk legitimiert ist, die Tendenz hat eine wichtigere Rolle zu spielen, als ein Präsident, der vom Parlament gewählt wurde, selbst wenn letzterer ein Mehr und bedeutendere Aufgaben wahrzunehmen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Arbeit, den gewählten methodischen Ansatz zur Analyse der politischen Gliederung und führt in die theoretische Unterscheidung zwischen Majoritäts- und Konsensusmodellen ein.

2. Situation der Institutionen: Hier erfolgt die detaillierte Vorstellung des „institutionellen Potentials“ sowie die methodische Herleitung des Index zur Bewertung der fünf untersuchten Institutionen in den zehn gewählten Staaten.

3. Schlussfolgerungen: Dieses Kapitel wertet die Ergebnisse des Indexes aus und stellt die untersuchten Demokratien auf einer Achse zwischen Parlamentarismus und Präsidentialismus dar, um übergreifende Muster in der Struktur moderner Verfassungen aufzuzeigen.

Schlüsselwörter

Demokratie, Institutionelles Design, Verfassung, Gewaltenteilung, Parlamentarismus, Präsidentialismus, Legitimität, Autorität, Institutionelles Potential, Majoritätsmodell, Konsensusmodell, Regierungsform, politische Stabilität, Rechtsstaatlichkeit, Politikwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das institutionelle Design in zehn demokratischen Staaten und analysiert, wie sich unterschiedliche Verfassungsstrukturen auf die Aktionsfähigkeit ihrer zentralen Institutionen auswirken.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Gewaltenteilung, der Funktion von Parlamenten, Regierungen, Staatsoberhäuptern und Verfassungsgerichten sowie der Klassifizierung dieser Systeme anhand ihrer Machtkonzentration.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, ein „institutionelles Potential“ der untersuchten Demokratien zu berechnen, um die Staaten auf einer Skala zwischen parlamentarischen und präsidentiellen Systemen präzise einordnen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin verwendet einen vergleichenden, systemischen Ansatz, bei dem verschiedene Institutionen nach den Dimensionen „Legitimität“ und „Autorität“ numerisch bewertet und durch eine mathematische Formel zu einem Index zusammengefasst werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition des institutionellen Potentials, der Auswahl der zehn Staaten, der Erläuterung der Bewertungslogik für Institutionen und der anschließenden tabellarischen Auswertung der Ergebnisse.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Demokratieforschung, institutionelles Potential, vergleichende Regierungslehre, institutionelles Design und politische Systemanalyse charakterisiert.

Welche Rolle spielt die „Legitimität“ in der Analyse?

Die Legitimität fungiert als eine der zwei zentralen Dimensionen der Bewertung; sie misst, inwieweit eine Institution durch direkte Volkswahl oder durch indirekte parlamentarische Mandate gestützt ist.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den untersuchten Regierungssystemen?

Die Unterscheidung erfolgt durch die mathematische Gewichtung ihrer Institutionen, wobei parlamentarische Systeme niedrigere Indizes aufweisen als semi-präsidentielle oder präsidentielle Regierungssysteme.

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Details

Title
Das demokratische institutionelle Design
Subtitle
Eine vergleichende Analyse für 10 Staaten
College
University of Constance  (Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaft)
Course
Empirische Demokratietheorien
Grade
1,3
Author
Cornelia Baciu (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V148652
ISBN (eBook)
9783640592654
ISBN (Book)
9783640592142
Language
German
Tags
institutionelles Design; Demokratie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Baciu (Author), 2009, Das demokratische institutionelle Design, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148652
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