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Integrative Kindertagesstätte. Konzeptentwicklung für den pädiatrischen Pflichteinsatz in der generalistischen Pflegeausbildung

Titel: Integrative Kindertagesstätte. Konzeptentwicklung für den pädiatrischen Pflichteinsatz in der generalistischen Pflegeausbildung

Masterarbeit , 2023 , 196 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sandra Klatt-Wortmann (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Abschlussarbeit befasst sich mit dem Thema des pädiatrischen Pflichteinsatzes in der generalistischen Pflegeausbildung und entwickelt anhand von Interviews und Recherche ein Konzept für diesen.

Ausgehend von der Forschungsfrage „Welche Herausforderungen erleben Auszubildende der generalistischen Pflegefachausbildung während des pädiatrischen Pflichteinsatzes in einer integrativen Kindertagesstätte?“, wurden im Jahr 2022 narrative Interviews mit zwei Auszubildenden der Pflege und mit zwei in integrativen Kindertagesstätten tätigen ErzieherInnen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass Auszubildende in diesem Setting kaum Handlungskompetenzen zu Kindern erwerben, da ErzieherInnen und Auszubildende wenig Gemeinsamkeiten und Parallelen in Bezug auf die Arbeit mit Kindern sehen. Weitere Ergebnisse verdeutlichen eine nicht zielorientierte Ausrichtung der Kooperation zwischen Pflegeschule und integrativer Kindertagesstätte. Das im Rahmen dieser Arbeit entstandene zielgruppenspezifische Konzept bietet eine didaktisch aufgearbeitete, exemplarische Lernaufgabe, die es Auszubildenden ermöglicht, im kurzen pädiatrischen Pflichteinsatz in der integrativen Kindertagesstätte pflegerische Handlungskompetenz zur Versorgung und Beziehungsgestaltung mit Kindern aufbauen und entwickeln zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begründungsrahmen

2.1 Einrichtungen zur praktischen Durchführung des pädiatrischen Pflichteinsatzes

2.2 Vorgehensweise zur Erhebung der qualitativen Interviews

2.3 Ergebnisse der Qualitativen Auswertung nach Mayring

2.4 Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse zu den Kategorien auf der Mikro-, Meso- und Makroebene

3 Theoretische Verankerung

3.1.1 Bedeutung der pädiatrischen Pflege in der generalistischen Pflegeausbildung

3.1.2 Praxiseinsätze in der generalistischen Pflegeausbildung

3.1.3 Integrative Kindertagesstätten als Praxisort für die Pflegeausbildung

3.1.4 Lernortkooperation und die Ebenen der Kooperation nach Dieter Euler

3.1.5 Gestaltungselemente betrieblichen Lernens und der Lernortkooperation

3.1.6 Kompetenzentwicklung im pädiatrischen Pflichteinsatz

3.2 Identifikation von Instrumenten für die Konzepterstellung

3.2.1 Lernaufgaben im Kontext der beruflichen Ausbildung

3.2.2 Das Lernaufgabenkonzept nach Klaus Müller als Best-Practice Beispiel

3.2.3 Der Pflegeprozess nach Fiechter und Meier

3.2.4 Rahmenmodell der fördernden Prozesspflege nach M. Krohwinkel

3.2.5 Der Teilhabe- und Förderplan

4 Ziele des Konzeptes

5 Instrumente und Verfahren

5.1 Lernaufgabe als geeignetes Instrument zur Theorie-Praxis Verzahnung

5.2 Orientierung am Pflegeprozess im praktischen Handlungsfeld

5.3 Der Pflegeprozess und der Teilhabe- und Förderplan als gemeinsame Handlungsstruktur

6 Rahmenbedingungen und Ressourcen

7 Schriftliche Darstellung des Konzeptes

7.1 Herangehensweise an die Konstruktion der Lernaufgabe

7.1.1 Berufstypische Situation

7.1.2 Schlüsselprobleme der Auszubildenden

7.2 Pflegedidaktische Analyse nach Darmann-Finck

7.3 Struktur der Lernaufgabe

7.4 Erklärung zur Gestaltung der Lernaufgabe

7.5 Die Lernaufgabe - Betreuung und Pflege eines Kindes mit Neurodermitis in der integrativen Kindertagesstätte

7.5.1 Kommentar und Zielformulierungen

7.5.2 Annäherung an das Thema

7.5.3 Durchführung und Reflexion der Lernaufgabe

7.5.4 Die acht Teilschritte der Lernaufgabe

7.6 Das Erstgespräch im Rahmen des pädiatrischen Pflichteinsatzes

7.7 Das Abschlussgespräch im Rahmen des pädiatrischen Pflichteinsatzes

8 Implementierung und Evaluierung der Lernaufgabe

8.1 Steuerung des Implementierungsprozesses

8.2 Evaluierung der Lernaufgabe

8.3 Zeitplan zur Implementierung und Evaluierung der Lernaufgabe

9 Reflexion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Masterarbeit entwickelt ein zielgruppenspezifisches Konzept für Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung während ihres pädiatrischen Pflichteinsatzes in integrativen Kindertagesstätten. Ziel ist es, professionelle Handlungskompetenzen im Umgang mit Kindern sowie in der Beziehungsgestaltung zu fördern, da bestehende Einsätze oft als wenig zielorientiert oder irrelevant wahrgenommen werden. Die Arbeit nutzt narrative Interviews, um Herausforderungen zu identifizieren und leitet daraus didaktisch aufgearbeitete Lernaufgaben ab.

  • Herausforderungen der Kooperation zwischen Pflegeschulen und Kindertagesstätten
  • Entwicklung handlungsorientierter Lernaufgaben für den pädiatrischen Einsatz
  • Verzahnung von Pflegeprozess und Teilhabe- und Förderplanung
  • Förderung beruflicher Handlungskompetenz von Pflegeauszubildenden
  • Strukturierung und Evaluierung der Praxisanleitung im integrativen Setting

Auszug aus dem Buch

7.1.1 Berufstypische Situation

Anna K. ist Auszubildende im zweiten Ausbildungsdrittel der generalistischen Ausbildung zur Pflegefachfrau und absolviert zurzeit ihren pädiatrischen Pflichteinsatz in der integrativen Kindertagesstätte. Anna wurde der Bärengruppe zugeteilt, dort befinden sich Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Anna ist jetzt seit einer Woche in der Bärengruppe, sie hat sich trotz der kurzen Zeit schon gut eingelebt. Einige Kinder rufen zur Begrüßung am Morgen schon ihren Namen und freuen sich, sie zu sehen. Am Morgen des sechsten Tages fällt Anna nach der gemeinsamen Frühstücksrunde auf, dass Max, 4 Jahre alt, allein in einer Ecke der Gruppe sitzt und sich an den Armen kratzt. Sie weiß, dass Max an Neurodermitis erkrankt ist, diese Information hat sie von ihrer Praxisanleitung bekommen. Sie beobachtet, dass beide Arme schon ganz rot sind und nässen. Außerdem fällt ihr auf, dass Max einen Wollpullover trägt. Als sie sich zu Max setzen möchte, dreht er sich weg. Anna überlegt, wie sie Max helfen kann. Sie fühlt sich unsicher, sie weiß nicht, wie sie sich in dieser Situation verhalten soll, außerdem tut ihr Max leid, da er sich offensichtlich nicht wohl fühlt. Anna fällt ein, dass die Erkrankung Neurodermitis bereits im Unterricht besprochen wurde, und dass das Tragen von Wolle ein Auslöser für Reizungen bei Neurodermitis sein kann. Aber sie weiß nicht, wie sie ihr Wissen in dieser Situation anwenden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesetzlichen Grundlagen der generalistischen Pflegeausbildung und die Notwendigkeit neuer Praxisorte aufgrund von Engpässen in klassischen Einrichtungen. Sie formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Herausforderungen im pädiatrischen Pflichteinsatz in integrativen Kindertagesstätten.

2 Begründungsrahmen: Dieses Kapitel erläutert das qualitative Forschungsdesign der Arbeit, einschließlich der Durchführung narrativer Interviews mit Auszubildenden und ErzieherInnen zur Ermittlung der Herausforderungen.

3 Theoretische Verankerung: Es erfolgt die theoretische Fundierung durch Analyse der pädiatrischen Pflege, der Bedeutung von Praxiseinsätzen und der Lernortkooperation sowie der Identifikation relevanter didaktischer Instrumente.

4 Ziele des Konzeptes: Das Kapitel definiert übergeordnete Zielsetzungen für die unterschiedlichen Akteure, um die Relevanz und Evaluierbarkeit des entwickelten Konzeptes sicherzustellen.

5 Instrumente und Verfahren: Hier werden die methodischen Kerninstrumente, wie die Lernaufgabe und der Pflegeprozess, für die Konzepterstellung detailliert dargestellt.

6 Rahmenbedingungen und Ressourcen: Dieser Abschnitt beschreibt die strukturellen Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche Implementierung des entwickelten Lernaufgaben-Konzeptes in der Kindertagesstätte nötig sind.

7 Schriftliche Darstellung des Konzeptes: Dieses Kapitel konstruiert die Lernaufgabe, analysiert berufstypische Situationen und schlüsselt die acht Teilschritte der Lernaufgabe sowie Erst- und Abschlussgespräche auf.

8 Implementierung und Evaluierung der Lernaufgabe: Das Kapitel behandelt den Prozess der Implementierung sowie Strategien zur Überprüfung der Wirksamkeit des Konzepts.

9 Reflexion und Ausblick: Diese Abschlussbetrachtung fasst die Erkenntnisse zusammen, bewertet das Ziel der Kompetenzanbahnung und skizziert Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Generalistische Pflegeausbildung, Pädiatrischer Pflichteinsatz, Integrative Kindertagesstätte, Lernaufgabe, Lernortkooperation, Pflegeprozess, Teilhabe- und Förderplan, Kompetenzentwicklung, Handlungsfähigkeit, Praxisanleitung, Neurodermitis, Handlungskompetenz, Berufspädagogik, Theorie-Praxis-Verzahnung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit entwickelt ein didaktisches Konzept für den pädiatrischen Pflichteinsatz in integrativen Kindertagesstätten innerhalb der generalistischen Pflegeausbildung, um Auszubildenden einen professionellen Lerngewinn zu ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Felder sind die Kooperation zwischen Pflegeschulen und Kitas, die didaktische Gestaltung von Lernaufgaben, die Anwendung des Pflegeprozesses im pädagogischen Kontext sowie die Förderung von Handlungskompetenz.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Herausforderungen Auszubildende in der Kita erleben, und darauf basierend ein Konzept zur Anbahnung beruflicher Handlungskompetenzen zu erstellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin wendet ein qualitatives Forschungsdesign mit leitfadengestützten, narrativen Interviews an, deren Ergebnisse durch die Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Verankerung, der Erstellung einer exemplarischen Lernaufgabe zum Thema "Kind mit Neurodermitis" und der Beschreibung des Implementierungsprozesses.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie generalistische Pflegeausbildung, Lernortkooperation, Kompetenzentwicklung, Lernaufgabe und integrative Kindertagesstätte gekennzeichnet.

Warum wird gerade das Modell von Monika Krohwinkel genutzt?

Das Rahmenmodell der fördernden Prozesspflege eignet sich besonders gut für die Behindertenhilfe und Integrative Settings, da es systematische prozessorientierte Arbeit unterstützt.

Welche Rolle spielt der "Teilhabe- und Förderplan"?

Er dient als wichtiges Instrument, das starke Parallelen zum Pflegeprozess aufweist und somit hilft, ein gemeinsames Grundverständnis zwischen Pflegenden und ErzieherInnen zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 196 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Integrative Kindertagesstätte. Konzeptentwicklung für den pädiatrischen Pflichteinsatz in der generalistischen Pflegeausbildung
Note
1,3
Autor
Sandra Klatt-Wortmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
196
Katalognummer
V1487919
ISBN (PDF)
9783389053171
ISBN (Buch)
9783389053188
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik generalistische Pflegeausbildung pädiatrischer Einsatz Lernaufgabe Konzeptentwicklung Pflege Ausbildung Pädiatrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Klatt-Wortmann (Autor:in), 2023, Integrative Kindertagesstätte. Konzeptentwicklung für den pädiatrischen Pflichteinsatz in der generalistischen Pflegeausbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1487919
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