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"Ich kenne die Zahlen bis 1000!"

Ein Unterrichtsentwurf für eine Förderstunde im Fach Mathematik im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts an einer Grundschule, Klasse 3

Title: "Ich kenne die Zahlen bis 1000!"

Lesson Plan , 2003 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Wertgen (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

Die Montessori-Pädagogik bietet vielfältige Möglichkeiten zur individuellen und sonderpädagogischen Förderung behinderter und nicht behinderter Schüler im Gemeinsamen Unterricht. Dies wird hier am Beispiel des Faches Mathematik demonstriert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkung

2 Lernvoraussetzungen der Schülerin

2.1 Eindrücke aus der Beobachtung der Schülerin in einer Sportstunde

2.2 Eindrücke aus der Einzelförderungen der Schülerin im Fach Mathematik

3 Begründete Auswahl des Förderschwerpunkts

4 Analyse des Förderschwerpunkts

5 Zielsetzungen

6 Verlaufsplanung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen sonderpädagogischen Unterrichtsentwurf für eine Einzelfördermaßnahme im Fach Mathematik zu entwickeln, wobei die Förderung der Selbstständigkeit und die Lernvoraussetzungen einer Schülerin im Zentrum stehen.

  • Analyse der Lernvoraussetzungen basierend auf Beobachtungen
  • Begründung der Auswahl des sonderpädagogischen Förderschwerpunkts
  • Strukturierung der Kompetenzbereiche zur Selbstständigkeit
  • Konkretisierung von Förderzielen im Dezimalsystem
  • Detaillierte Verlaufsplanung für die Unterrichtseinheit

Auszug aus dem Buch

3 Begründete Auswahl des Förderschwerpunkts

„Die Schüler zur Selbständigkeit und Verantwortung zu führen“ (Kultusministerium des Landes NRW 1997, 14) ist ein allgemeines schulpädagogisches Ziel, das die pädagogische Arbeit an der Schule für Lernbehinderte in besonderem Maße bestimmt. Auch im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts bleibt die Förderung selbständigen Denkens und selbsttätigen Handelns ein wesentliches Förderziel in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, die nach den Richtlinien der Schule für Lernbehinderte beschult werden. Im Unterschied zu lernbehinderten Schülern, die eine Sonderschule besuchen, vergleichen sich lernbehinderte Schüler in Integrationsklassen mit ihrer dortigen vorwiegend nichtbehinderten Bezugsgruppe. Eine durch die lernbehinderten Schülerinnen und Schüler wahrgenommene allzu große Diskrepanz zwischen den eigenen Fähigkeiten und dem Leistungsniveau der Bezugsgruppe in mehreren Kompetenzbereichen kann längerfristig die Ausbildung eines negativ gefärbten Fähigkeitsselbstkonzepts bewirken (vgl. die Untersuchung von Wocken 1983 sowie die zusammenfassende vergleichende Überschau in Eberwein 1996, 192ff). Ein überwiegend negativ gefärbtes Fähigkeitsselbstkonzept kann eine eigene Dynamik entfalten und zu einem ‘circulus vitiosus’ führen: wenn es infolge einer generellen oder fach- bzw. fähigkeitsbezogenen Misserfolgsängstlichkeit eine Anstrengungsvermeidung bewirkt, infolge derer bevorzugt Aufgaben gewählt werden, die weit unter dem eigenen Leistungsniveau liegen und Erfolg garantieren oder im Sinne einer Bestätigung der eigenen Unfähigkeit unbewusst vorwiegend solche Aufgaben gewählt werden, die bereits im Vorfeld als nicht bewältigbar wahrgenommen werden (diese Dynamiken und die Auswirkungen auf die individuelle Antizipation von Erfolg und Misserfolg beschreibt u. a. Weiner 1975).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkung: Einleitung zur Intention der Arbeit als sonderpädagogische Einzelfördermaßnahme innerhalb des gemeinsamen Unterrichts.

2 Lernvoraussetzungen der Schülerin: Detaillierte Beschreibung der Schülerin anhand von Beobachtungen aus dem Sport- und Mathematikunterricht.

3 Begründete Auswahl des Förderschwerpunkts: Pädagogische Begründung für die Förderung der Selbstständigkeit als wesentliches Ziel zur Vermeidung eines negativen Fähigkeitsselbstkonzepts.

4 Analyse des Förderschwerpunkts: Herleitung und Strukturierung der sonderpädagogischen Förderbereiche in Teilkompetenzen wie Handlungsfähigkeit und Orientierung.

5 Zielsetzungen: Definition von Richt-, Langfrist-, Mittelfrist- und Kurzfristzielen für den Lernprozess der Schülerin.

6 Verlaufsplanung: Konkrete methodisch-didaktische Gestaltung der Unterrichtsstunde zum Thema Dezimalsystem.

Schlüsselwörter

Sonderpädagogik, Mathematikunterricht, Selbstständigkeit, Lernbehinderung, Dezimalsystem, Förderschwerpunkt, Montessori-Pädagogik, Handlungsfähigkeit, Einzelförderung, Unterrichtsentwurf, Lernvoraussetzungen, Selbstkonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt einen sonderpädagogischen Unterrichtsentwurf zur Förderung einer Schülerin im Mathematikunterricht im Kontext des Gemeinsamen Unterrichts.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf die Analyse von Lernvoraussetzungen, die Förderung der Selbstständigkeit und den Umgang mit dem Dezimalsystem mittels spezieller Materialien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch eine strukturierte Einzelförderung die Selbstständigkeit der Schülerin zu fördern und Lerninhalte im Dezimalsystem bis 1000 zu vertiefen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Beobachtung der Schülerin, pädagogischen Plausibilitätsüberlegungen und Erkenntnissen der Montessori-Pädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Lernvoraussetzungen, die theoretische Begründung der Förderung der Selbstständigkeit und die konkrete didaktische Planung der Unterrichtseinheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sonderpädagogik, Selbstständigkeit, Mathematik, Förderschwerpunkt und Dezimalsystem.

Warum spielt das „Fähigkeitsselbstkonzept“ eine so wichtige Rolle?

Das Fähigkeitsselbstkonzept ist entscheidend, da eine zu große Diskrepanz zwischen eigenen Fähigkeiten und denen der Mitschüler zu Anstrengungsvermeidung und negativer Dynamik führen kann.

Wie wird das Dezimalsystem in der Unterrichtsplanung vermittelt?

Die Vermittlung erfolgt schrittweise durch den Einsatz des Goldenen Perlenmaterials und die Einführung der Beziehungen zwischen den Stellenwerten bis hin zum 1000er-Würfel.

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Details

Title
"Ich kenne die Zahlen bis 1000!"
Subtitle
Ein Unterrichtsentwurf für eine Förderstunde im Fach Mathematik im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts an einer Grundschule, Klasse 3
College
TU Dortmund
Grade
1,0
Author
Alexander Wertgen (Author)
Publication Year
2003
Pages
13
Catalog Number
V148860
ISBN (eBook)
9783640608461
ISBN (Book)
9783640609055
Language
German
Tags
Förderschule Mathematikunterricht Dezimalsystem Unterrichtsentwurf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Wertgen (Author), 2003, "Ich kenne die Zahlen bis 1000!", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148860
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