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Allgemeine Psychologie. Emotionen, Kontrollüberzeugung in Bezug zum Gesundheitsverhalten, intrinsische und extrinsische Motivation in Zusammenhang mit variablen Vergütungssystemen

Titel: Allgemeine Psychologie. Emotionen, Kontrollüberzeugung in Bezug zum Gesundheitsverhalten, intrinsische und extrinsische Motivation in Zusammenhang mit variablen Vergütungssystemen

Einsendeaufgabe , 2024 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Marietta Menzel-Breuer (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der vorliegenden Einsendeaufgabe werden im ersten Teil die Begriffe "Emotionen", "Emotionsarbeit" sowie "emotionale Dissonanz" definiert, diese in Zusammenhang mit dem individuellen Wohlbefinden einer Person gebracht und die Risiken bzw. Grenzen von Strategien zur Emotionsregulation aufgezeigt.
Im zweiten Teil wird erläutert, was unter „Lokalisation der Kontrolle“ verstanden wird, welche Auswirkungen Kontrollüberzeugung auf das Gesundheitsverhalten von Menschen hat, die Termini "internal locus of control" und "external locus of control“ erklärt sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Konzepten des „locus of control“ und der „Selbstwirksamkeit“ dargestellt.
Der dritte Teil beschäftigt sich mit intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie den Vor- und Nachteilen variabler Vergütungssysteme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Emotionen

1.1 Emotionsregulation

1.2 Emotionsarbeit und emotionale Dissonanz

2 Locus of control - Kontrollüberzeugung

2.1 Internale und externale Kontrollüberzeugung

2.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kontrollüberzeugung und Selbstwirksamkeit

3 Intrinsische und extrinsische Motivation

3.1 Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme im Unternehmen

3.2 Empfehlungen bei fehlender intrinsischer Motivation

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zentrale Konzepte der Allgemeinen Psychologie, insbesondere im Hinblick auf ihre Anwendung in beruflichen und gesundheitsbezogenen Kontexten. Die Forschungsfragen fokussieren auf die Regulation von Emotionen, die Bedeutung von Kontrollüberzeugungen für das Gesundheitsverhalten sowie die Auswirkungen und Gestaltungsmöglichkeiten von Motivation in Arbeitsumgebungen.

  • Mechanismen der Emotionsregulation und Emotionsarbeit
  • Abgrenzung und Bedeutung von Locus of Control und Selbstwirksamkeit
  • Analyse intrinsischer und extrinsischer Motivationsfaktoren
  • Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme
  • Strategien zur Förderung von Motivation in Organisationen

Auszug aus dem Buch

1.2 Emotionsarbeit und emotionale Dissonanz

Gerade in personenbezogenen Dienstleistungsberufen gewinnt die Thematik der Emotionsregulation zunehmend an Relevanz. So gehört Emotionsregulation bei einer Teamassistenz meist zu den Arbeitsanforderung des Arbeitgebenden an die Arbeitnehmenden (Schenk, 2024). Eine Teamassistenz hat nicht nur ihre eigenen Emotionen zu regulieren, sondern auch, aufgrund ihrer diversen Einsatzgebiete innerhalb des Unternehmens, oftmals die ihrer Kolleg*innen. Ariel Russel Hochschild (2006) prägte im Arbeitskontext den Begriff der Emotionsarbeit bzw. Gefühlsarbeit. Hierbei werden innere Emotionen entweder beabsichtigt herbeigeführt oder unterdrückt, um den durch arbeitsbezogene Normen geforderten Eindruck nach außen zu erfüllen (Brandstätter et al., 2018, S. 226). Es werden beispielsweise positive Gefühle zum Ausdruck gebracht, obwohl etwas Negatives oder nichts empfunden wird (Hochschild & Neckel, 2006, S. 100). Hochschild unterscheidet bei der Emotionsarbeit zwischen „surface acting“ (Oberflächenhandeln) und „deep acting“ (Tiefenhandeln). Beim „surface acting“ unterdrückt die Teamassistenz den emotionalen Ausdruck gegenüber einer anstrengenden Vorgesetzen oder einem herausfordernden Kollegen und bleibt diesen gegenüber freundlich. Innerlich lässt sie das emotionale Erleben zu und ärgert sich über das Verhalten. Dieser Widerspruch zwischen der gezeigten und empfundenen Emotion wird als emotionale Dissonanz bezeichnet und stellt einen Stressfaktor dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Emotionen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen von Emotionen, ihre Abgrenzung zu Stimmungen sowie die verschiedenen Komponenten und Funktionen emotionaler Reaktionen.

1.1 Emotionsregulation: Der Abschnitt befasst sich mit den Gründen für die Regulation von Emotionen und stellt verschiedene Strategien zur Emotionssteuerung vor.

1.2 Emotionsarbeit und emotionale Dissonanz: Hier wird der berufliche Kontext der Emotionsarbeit beleuchtet, wobei die Unterscheidung zwischen Surface Acting und Deep Acting sowie die Konsequenzen emotionaler Dissonanz hervorgehoben werden.

2 Locus of control - Kontrollüberzeugung: Dieses Kapitel führt in das Konzept der Kontrollüberzeugung als kognitiven Motivationsansatz ein und unterscheidet zwischen internalen und externalen Ausprägungen.

2.1 Internale und externale Kontrollüberzeugung: Der Fokus liegt hier auf der praktischen Anwendung des Konzepts am Beispiel der Raucherentwöhnung.

2.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kontrollüberzeugung und Selbstwirksamkeit: Das Kapitel stellt die beiden Konstrukte gegenüber, um ihre theoretischen Berührungspunkte und disjunktiven Merkmale zu verdeutlichen.

3 Intrinsische und extrinsische Motivation: Der Abschnitt definiert die beiden Motivationsarten und ordnet sie psychologischen Theorien zu.

3.1 Vor- und Nachteile variabler Vergütungssysteme im Unternehmen: Hier werden ökonomische Anreizstrukturen im Hinblick auf den sogenannten Korrumpierungseffekt kritisch analysiert.

3.2 Empfehlungen bei fehlender intrinsischer Motivation: Das Kapitel bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Führungskräfte zur Stärkung der Mitarbeiterbasisbedürfnisse.

Schlüsselwörter

Emotionen, Emotionsregulation, Emotionsarbeit, Locus of Control, Kontrollüberzeugung, Selbstwirksamkeit, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Korrumpierungseffekt, Arbeitspsychologie, Gesundheitsverhalten, Selbstbestimmungstheorie, Basisbedürfnisse, Motivation, Stressfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Einsendeaufgabe behandelt fundamentale psychologische Konzepte aus dem Modul Allgemeine Psychologie II und deren Anwendung in praktischen Szenarien wie der Arbeitswelt und dem Gesundheitspräventionsmarkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Emotionen und ihre Regulation, Konzepte der menschlichen Kontrolle (Locus of Control) sowie Motivationspsychologie im unternehmerischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die fundierte theoretische Darstellung psychologischer Mechanismen und deren beispielhafte Übertragung auf konkrete, berufliche Herausforderungen.

Welche wissenschaftlichen Theorien finden in der Arbeit Anwendung?

Es werden maßgebliche Theorien wie das Prozessmodell der Emotionsregulation von Gross, die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan sowie das Konzept des Locus of Control nach Rotter angewendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Aufgaben, die das Management von Emotionen bei Dienstleistern, die Rolle von Kontrollüberzeugungen bei Verhaltensänderungen und das Spannungsfeld zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Emotionsregulation, Korrumpierungseffekt, Selbstwirksamkeit, Basisbedürfnisse und das relationale Zusammenspiel von Anreizsystemen und Arbeitszufriedenheit.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Surface Acting und Deep Acting eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist zentral, um zu verstehen, wie unterschiedliche Strategien der Emotionsarbeit entweder zu emotionaler Dissonanz und Stress oder zu einer erfolgreicheren Bewältigung von Anforderungen führen können.

Wie kann eine Führungskraft dem Korrumpierungseffekt entgegenwirken?

Der Korrumpierungseffekt lässt sich durch eine Arbeitsgestaltung minimieren, welche die psychologischen Basisbedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit aktiv fördert, statt einseitig auf extrinsische monetäre Anreize zu setzen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Allgemeine Psychologie. Emotionen, Kontrollüberzeugung in Bezug zum Gesundheitsverhalten, intrinsische und extrinsische Motivation in Zusammenhang mit variablen Vergütungssystemen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Allgemeine Psychologie II
Note
1,0
Autor
Marietta Menzel-Breuer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
25
Katalognummer
V1488723
ISBN (PDF)
9783389045022
ISBN (Buch)
9783389045039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionen Emotionsarbeit emotionale Dissonanz Emotionsregulation Gesundheitsverhalten Lokalisation der Kontrolle Kontrollüberzeugung internal locus of control external locus of control locus of control Selbstwirksamkeit intrinsische Motivation extrinsische Motivation variable Vergütungssysteme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marietta Menzel-Breuer (Autor:in), 2024, Allgemeine Psychologie. Emotionen, Kontrollüberzeugung in Bezug zum Gesundheitsverhalten, intrinsische und extrinsische Motivation in Zusammenhang mit variablen Vergütungssystemen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1488723
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Leseprobe aus  25  Seiten
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