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Kausalität - Das Erste Prinzip. Teil II

Die Arbeitsweisen des prädikativ-kausalen und des funktional-kausalen (ADHS) menschlichen Gehirns

Title: Kausalität - Das Erste Prinzip. Teil II

Textbook , 2024 , 524 Pages

Autor:in: Elisabeth Dägling (Author)

Psychology - Cognition
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Summary Excerpt Details

Unter dem Haupttitel „KAUSALITÄT - DAS ERSTE PRINZIP“ sind zwei Bücher von mir bei GRIN erschienen. Das erste Buch hat den Untertitel „Das Gesetz, die Varianten, das Regelwerk“. In ihm wird die Kausalität als Universalgesetz und als Prototyp für Systemgesetze beschrieben. Das zweite, vorliegende Buch trägt den Untertitel „Die Arbeitsweisen des prädikativ-kausalen und des funktional-kausalen (ADHS) menschlichen Gehirns“. Was in diesem Buch als Arbeitsweisen beschrieben wird, firmiert derzeit unter der Bezeichnung Informationsverarbeitung. Nur verarbeitet das Gehirn keine Information, sondern unser Wissen über die Welt entsteht mittels der Varianten der Kausalität und ihrer Regeln. Die Arbeitsweise des Gehirns ist nicht gleichbedeutend mit der Funktionsweise, die zum Arbeitsgebiet der Neurowissenschaftler gehört, während die Arbeitsweise in den Zuständigkeitsbereich der Kognitiven Psychologie fällt.

Beiden Büchern ist gemeinsam, dass in ihnen die Kausalität als Systemgesetz behandelt wird und als solches in zwei Varianten, prädikativ vs.funktional, vorliegt. Die prädikative Variante wird derzeit auch als Beziehungsverhältnis von Ursache und Wirkung gesehen, weshalb es, aus dieser Perspektive, bisher keine wissenschaftliche Erklärung für die Ursache-Wirkungs-Beziehung gibt. Die zweite, bisher unbekannte Variante unterliegt der Arbeitsweise des Gehirns einer Minderheit, von der behauptet wird, sie litte deshalb an der ADHS genannten Störung, für die es bislang ebenfalls keine Erklärung gibt.

Im ersten Teil des vorliegenden Buches geht es um verschiedene Sachverhalte, die in einem Zusammenhang mit den Arbeitsweisen menschlicher Gehirne stehen. Im zweiten Teil geht es um den Perspektivenwechsel. In ihm werden zunächst das Gesetz sowie die beiden Varianten und die dazugehörigen, aber in der Psychologie anders verwendeten beiden Regeln erklärt: Das Gesetz der Kausalität wird als Systemgesetz beschrieben und ist in seinen beiden Varianten die Grundlage für die Existenz der Welt, in der wir leben. Es folgt abschließend der dritte Teil, er betrifft die Leistungen unseres Gehirns und damit die Art und Weise, in der unser Wissen innerhalb dreier Perioden erzeugt und von uns erfahren wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Wie es begann

Einleitung

Teil I: 1.0 Heureka oder: Die neuartige Idee

1.1 Eigene Beobachtungen: Tests mit Erwachsenen

1.2 Eigene Beobachtungen: Tests mit Kindern

1.3 Wissenschaftliche Untersuchungen

1.4 Ein gemeinsames Projekt

1.5 Zur Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADHS

Teil II: 2.0 Der Perspektivenwechsel

2.1 Ein Gesetz in zwei Varianten und zwei Regeln: Kausalität, Aktionsschema und Produktion

2.1.1 Die Struktur des Wirklichen

2.1.2 Wozu zwei, wenn eines genügt?

2.1.3 Relevante Begriffe der Systemtheorie

Teil III: 3 0 Zur Arbeitsweise: Funktionen 1

3.1 Grundlagen

3.2 Aufmerksamkeit

3.3 Gedächtnis

Teil IV: 4.0 Zur Arbeitsweise: Systeme

4.1 Das System der neuronalen Verschaltung (Vergangenheit)

4.2 Das Konstruktionssystem (Gegenwart)

4.3 Das System Bewusstsein (Zukunft)

Teil V: 5.0 Zur Arbeitsweise: Funktionen 2

5.1 Neurophysiologische Grundlagen

5.2 Bedeutungskategorien

Teil VI 6.0 Die Perioden

6.1 Erste Periode: Wahrnehmen

6.2 Zweite Periode: Erkennen: die prädikative Variante

6.3 Zweite Periode: Verstehen: die funktionale Variante

6.4 Die dritte Periode: Erkennen vs. Verstehen

Einzelfallbeispiele

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel des Buches ist die wissenschaftliche Herleitung und Erklärung der ADHS-Problematik durch den Nachweis zweier komplementärer Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns, welche auf dem universellen Gesetz der Kausalität in zwei Varianten beruhen. Die Forschungsfrage untersucht, warum bei einer Minderheit der Menschen eine abweichende Informationsverarbeitung vorliegt, die fälschlicherweise als Störung klassifiziert wird, und wie diese durch ein alternatives logisches Denken und Wahrnehmen erklärt werden kann.

  • Wissenschaftliche Neubewertung der Kausalität als Systemgesetz in zwei Varianten.
  • Differenzierung zwischen prädikativ-logischer und funktional-logischer Arbeitsweise des Gehirns.
  • Neurophysiologische Analyse der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisfunktionen bei beiden Gehirntypen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der herrschenden Lehrmeinung der „Informationsverarbeitung“ und dem pathologischen ADHS-Label.
  • Strukturelle Untersuchung des menschlichen Konzepterwerbs in drei Perioden.

Auszug aus dem Buch

1. Heureka oder: Die neuartige Idee

Die Entdeckung der Arbeitsweisen menschlicher Gehirne verdankt sich einem Heureka. Seit dem Moment seines Auftretens gab es für mich fortan keinen Zweifel mehr daran, dass es sich bei ihm um eine bahnbrechende Entdeckung handelte; nur von welcher Größenordnung sie wirklich war, konnte ich damals noch nicht erkennen. Ersichtlich war für mich nur das unmittelbare Faktum: die derzeitige falsche Vorstellung von der vermeintlichen menschlichen „Informationsverarbeitung“, an deren Stelle die Arbeitsweisen des menschlichen Gehirns treten, die des normgesteuerten und die des angeblichen ADHS-Gehirns.

Vor meinem inneren Auge stand so etwas wie ein ungeheuer großer, durchscheinender Würfel, auf dessen Seiten Symbole, Zeichen, Prozesse geprägt waren, in rot auf vier Seiten (normgesteuert) und in grün auf zwei Seiten (ADHS). In diesen Komplementärfarben standen sie erkennbar für das Verhältnis, in dem sich der Unterschied zwischen diesen beiden Arten niederschlägt. Es war unmittelbar zu erkennen, dass es sich um die Arbeitsweisen zweier verschieden arbeitender, einander komplementärer menschlicher Gehirne handelte, um zwei verschiedene Arten der angeblichen menschlichen Informationsverarbeitung.

Den Begriff Informationsverarbeitung habe ich mit „angeblich“ beschrieben, denn er ist trotz seiner Popularität nicht zutreffend - ich komme darauf zurück -, weshalb ich im Folgenden von der „Arbeitsweise des Gehirns“ spreche, die nicht verwechselt werden darf und sollte mit seiner Funktionsweise. Es war unverkennbar, dass die bisherige Vorstellung von einer allen Menschen gemeinsamen Arbeitsweise ihrer Gehirne, und die Auffassung, dass jegliche Abweichung von dieser nur eine Störung der internen Prozesse sein kann, nicht zutrifft! Sie ist falsch!

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Wie es begann: Die Autorin beschreibt ihren persönlichen Werdegang im Deutschen Kinderschutzbund und ihre Erkenntnis, dass ADHS keine Störung, sondern eine komplementäre Arbeitsweise des Gehirns darstellt.

Einleitung: Hinterfragung der wissenschaftlichen Landschaft und der Schwierigkeit, neue, grundlegende wissenschaftliche Lösungen außerhalb des etablierten akademischen Systems zu publizieren.

Teil I: 1.0 Heureka oder: Die neuartige Idee: Darstellung des Heureka-Erlebnisses der Autorin und ihrer ersten Versuche, die zwei verschiedenen Arbeitsweisen menschlicher Gehirne empirisch zu belegen.

Teil II: 2.0 Der Perspektivenwechsel: Theoretische Fundierung durch das Gesetz der Kausalität in zwei Varianten sowie die Gegenüberstellung von Aktionsschema und Produktion.

Teil III: 3 0 Zur Arbeitsweise: Funktionen 1: Analyse der grundlegenden Funktionen wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis aus Sicht der neuen Theorie.

Teil IV: 4.0 Zur Arbeitsweise: Systeme: Aufschlüsselung der neuronalen Systeme (Verschaltung, Konstruktion, Bewusstsein) und deren Rolle bei der Wissenserschaffung.

Teil V: 5.0 Zur Arbeitsweise: Funktionen 2: Vertiefung der neurophysiologischen Grundlagen und der Bedeutungskategorien, die dem menschlichen Denken zugrunde liegen.

Teil VI 6.0 Die Perioden: Erläuterung des drei-periodischen Prozesses des Wissenserwerbs und wie sich diese Leistungen bei prädikativen und funktionalen Gehirnen unterscheiden.

Schlüsselwörter

Kausalität, ADHS, Informationsverarbeitung, prädikatives Denken, funktionales Denken, Heureka, Systemgesetz, Gehirnfunktion, Aufmerksamkeitsdefizit, Wahrnehmung, Konzepterwerb, Neurodiversität, Systemtheorie, neuronale Verschaltung, Wissenskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widerlegt das Dogma, dass ADHS eine pathologische Störung der Informationsverarbeitung sei, und liefert eine neue wissenschaftliche Erklärung für die Existenz zweier komplementärer Arbeitsweisen menschlicher Gehirne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Kognitive Psychologie, Neurowissenschaften und Systemtheorie, um das menschliche Denken, die Bedeutungskategorien und das Gesetz der Kausalität neu zu definieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ADHS eine normgesteuerte, komplementäre Arbeitsweise des Gehirns ist, die dem Gesetz der Kausalität in seiner funktionalen Variante unterliegt, anstatt eine neuronale Fehlfunktion zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine beobachtungsbasierte, eklektische Vorgehensweise, die historische wissenschaftliche Modelle (wie die von Piaget oder Dörner) kritisch reflektiert und in ein neues, auf Kausalität basierendes Systemmodell integriert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Arbeitssysteme des Gehirns, der neuronalen Verschaltungsarchitektur sowie des dreiphasigen Modells des Wissenserwerbs (Perioden).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kausalität als Systemgesetz, prädikatives versus funktionales Denken, Wissen-was-ist vs. Wissen-was-folgt sowie die Rolle der Aufmerksamkeit und Astrozyten im Gehirn.

Wie erklärt die Autorin den Unterschied zwischen prädikativem und funktionalem Denken?

Der Unterschied liegt in der Abfolge der Variablen (X, Y, Z) der kausalen Regeln: Prädikative Gehirne arbeiten zustandsorientiert (Vergangenheit zu Gegenwart zu Zukunft), während funktionale Gehirne zweckorientiert agieren, wobei das Ziel (Z) bereits in der Ausgangsbedingung (X) integriert ist.

Warum stoßen die Thesen der Autorin in der Wissenschaft auf Widerstand?

Die Autorin argumentiert, dass die moderne Wissenschaft einem „empirischen Dogma“ verhaftet ist, das am prädikativen Denken der Mehrheit ausgerichtet ist und alternative, funktionale Sichtweisen systematisch als Störung ausgrenzt.

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Details

Title
Kausalität - Das Erste Prinzip. Teil II
Subtitle
Die Arbeitsweisen des prädikativ-kausalen und des funktional-kausalen (ADHS) menschlichen Gehirns
Author
Elisabeth Dägling (Author)
Publication Year
2024
Pages
524
Catalog Number
V1488977
ISBN (eBook)
9783389083611
ISBN (Book)
9783389083628
Language
German
Tags
prsädikativ-kausal funktional-kausal Systemgesetze Regelwerk Kausalität Arbeitsweisen menschlicher Gehirne Arbeitsweisen menschlicher Gehirne: prädikativ vs. funktional gegenwartszentriert vs. zukunftszentriert prädikativ - statisch greifend vs. funktional - dynamisch greifend
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Dägling (Author), 2024, Kausalität - Das Erste Prinzip. Teil II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1488977
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