Yin & Yang im Vietnam-Tourismus

Problemanalyse und Zukunftsperspektiven in Angebot und Nachfrage unter besonderer Berücksichtigung der Beeinflussung und Reisevorbereitung durch Medien


Diplomarbeit, 2002

174 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

1. Problemstellung und Zielsetzung

Vietnam – ein faszinierendes Land Asiens mit einer tragischen Geschichte. Einer Geschichte, die noch immer mehr mit diesem Land in Verbindung gebracht wird als der Gedanke an eine Urlaubsdestination. Denn das Thema Tourismus in Vietnam ist relativ neu.

Nach dem zweiten Indochinakrieg isolierte sich das Land und der internationale Tourismus reduzierte sich auf wenige Besucher aus den COMECON[1] – Partnerländern. Das Aufkommen des Binnentourismus war gering und die Wirtschaft brach langsam zusammen. Erst seit den Wirtschaftsreformen des Jahres 1986, als Doi Moi (=Erneuerung) bekannt geworden, wurde der Tourismus Hoffnungsträger des Staates. Die Zahlen der Touristenankünfte haben sich seitdem rasant erhöht und bis Mitte der neunziger Jahre selbst eigene Erwartungen übertroffen. Vietnam, das sich schrittweise dem Ausland öffnet und auf dem Wege zu einem Schwellenland der dritten Generation ist (vgl. WESSEL 1998:166), empfing im Jahre 2001 bereits über 2,3 Mio. internationale Besucher.

Worauf basiert der Erfolg dieses jungen Tourismuslandes ? Liegen die Gründe in der Authentizität und Exotik des Landes, stellen sich die Fragen, wie lange das Land diese Potentiale halten kann, und ob das Land der Rolle als Destination bereits gewachsen ist. Diese Fragen sollen im Verlauf der Arbeit geklärt werden.

Welche Voraussetzungen bilden den Rahmen für die Tourismusentwicklung in Vietnam ? Wie weit ist die touristische Infrastruktur avanciert und was hat das Land in touristischer Hinsicht zu bieten ? Die Antworten werden in den ersten beiden Kapiteln des praktischen Teils gegeben, um als Verständnisgrundlage für die nachfolgenden Kapitel zu dienen. Im Anschluß folgt die Darlegung des abgeleiteten Angebots und der staatlichen Tourismuspolitik.

Nach den Grundlagen des vietnamesischen Tourismussystems wird in Kapitel Sieben die touristische Klientel in Hinblick auf ihre Reiseentscheidung und –vorbereitung untersucht. Den Faktoren Image und Medien wird dabei eine besondere Rolle zugesprochen. Welche Bedeutung haben Reiseinformationen für die Urlauber ? Wie sieht das Angebot touristischer Informationen über Vietnam aus ? Das durch Veranstalterkataloge, Reiseführer und TV-Reisesendungen entstehende öffentliche Bild, welches die Reiseentscheidung beeinflussen kann, soll untersucht werden.

Schließlich werden die Strukturen der touristischen Nachfrage erklärt und auf die Bedeutung des Tourismus für Vietnam eingegangen.

Kapitel Zehn deckt die mit der touristischen Nachfrage korrelierenden Probleme auf. In Kapitel Elf werden positive Zukunftsperspektiven besprochen, die in Handlungsempfehlungen ausklingen.

Die wichtigsten Punkte der Arbeit sind die Antagonismen des Angebots und der Nachfrage, der Probleme und der Perspektiven sowie das mittelnde Feld der Medien.

Das Yin und Yang im Vietnam-Tourismus meint diese dual bedingten Polaritäten. Sie stellen Energien dar, zwischen denen ein Spannungszustand herrscht, der durch ständige Wandlungstendenzen Möglichkeiten der Kommunikation untereinander schafft. Es gilt, die Gegensätze im Gleichgewicht zu halten, während sie ineinander übergehen. So können aus Problemen Perspektiven werden und umgekehrt. Gegensätzliche Prinzipien, wie Tourismus und Natur, greifen ineinander und sind untrennbar miteinander verbunden. So nutzt und unterwirft der Tourismus die Natur, währenddessen er gleichzeitig ein Interesse an der Bewahrung intakter Naturräume hat, da diese seine Grundlagen darstellen. Auch die Zweiheit des Angebots und der Nachfrage können nur gemeinsam und in einem ausgeglichenem Verhältnis sinnvoll existieren.

Das letzte Kapitel soll die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit zusammenfassen und daraus Schlußfolgerungen ziehen.

Gründe für die Auswahl dieses Sujets waren ein persönliches Interesse, die Neuheit und Aktualität des Themas, das bisher noch wenig in der wissenschaftlichen Literatur behandelt wurde, sowie die Aussicht Vietnams auf einen Zukunftsmarkt, der noch lenkbar ist.

Zielsetzungen waren die Untersuchung der bestehenden Literatur, die Analyse des Tourismus in Vietnam und der Informationsgebung in Deutschland, das Aufzeigen von Problembereichen und Perspektiven sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für eine dauerhafte touristische Entwicklung.

Als Informationsquellen dienten die Bibliothek der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklungspolitik in Bonn, die Bibliothek des Asienhauses in Essen, die Bibliothek der Universität Trier, englischsprachige vietnamesische Zeitungen, das Internet, eigene Expertengespräche, Touristenbefragungen, Beobachtungen und Fotos vor Ort.

2. Grundlagen der Arbeit

2.1. Definitionen

Vorab werden hier wesentliche, den ganzen Text betreffende Begriffe erläutert. Kapitelspezifische Ausdrücke werden an gegebener Stelle definiert.

Um das Forschungsobjekt dieser Arbeit, die vietnamesische Tourismuswirtschaft, in einen begrifflichen Rahmen zu fassen, sei zunächst eine Untergliederung der berücksichtigten Betriebe angeführt. Nach FREYER (1995:110ff) wird in folgende drei Bereiche unterschieden:

- die Tourismuswirtschaft im engeren Sinn, die typische Tourismusbetriebe und -leistungen meint, die fast ausschließlich von Reisenden nachgefragt werden (z.B. Beherbergungen oder Pauschalreisen),
- die ergänzende Tourismuswirtschaft, d.h. tourismusspezialisierte Betriebe, die sich als untypische Tourismusbetriebe aus anderen Wirtschaftsbereichen mit typischen Tourismusleistungen auf Reisende als Zielgruppe spezialisiert haben (z.B. Buchverlage, die Reiseführer produzieren oder Kreditinstitute, die sich auf Geldwechsel und Reiseschecks konzentrieren) und
- die touristische Randwirtschaft, die tourismusabhängige und –untypische Betriebe umfaßt, die sich mit untypischen Tourismusleistungen auf Reisende spezialisiert haben, die aber grundsätzlich allen Nachfragern offenstehen (z.B. die Gastronomie oder die Sportartikelindustrie). Aufgrund lokaler und saisonaler Begebenheiten kann der Absatz in bedeutendem Maße an Reisende erfolgen, weshalb eine gewisse Abhängigkeit entstehen kann.

In dieser Arbeit liegt der Schwerpunkt in der Betrachtung der Tourismuswirtschaft im engeren Sinn, da sich hier die Entwicklung des Tourismus in Vietnam am deutlichsten abzeichnet. Zusätzlich werden einzelne Bereiche der ergänzenden Tourismuswirtschaft fokussiert, um weitergehende Betrachtungen anzustellen. Dabei werden v.a. die Bereiche der Buch- und Zeitschriftenverlage angesprochen, um den Einfluß der Medien zu untersuchen.

Die Bezeichnungen “Tourismus” und “Fremdenverkehr”, die heutzutage und auch in vorliegender Arbeit als Synonyme verwendet werden, werden von KASPAR (1982:18) definiert als die „Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Ortsveränderung und dem Aufenthalt von Personen ergeben, für die der Aufenthaltsort weder hauptsächlicher und dauernder Wohn- noch Arbeitsort ist“. Zugunsten des Begriffs “Tourismus” tritt der Begriff “Fremdenverkehr” im deutschen Sprachraum immer weiter zurück (vgl. UTHOFF 1988:2), was eine internationale Verständigung begünstigt (auf vietnamesisch heißt Tourismus “du lich”, jedoch wird auch das englische “Tourism, Tourist” verstanden). Der Ausdruck “Tourist” muß aufgrund seiner Ableitung vom vorhergegangenen nicht neu definiert werden.

Für die Benennung armer Länder gibt es diverse Begriffe, von denen “Entwicklungsland” international am häufigsten gebraucht wird (vgl. NOHLEN 1980:98). Dieser Terminus ist aufgrund fehlender allgemeingültiger Definition umstritten, euro-amerikanisch-zentristisch[2] geprägt und wird nach Maßstäben beurteilt, die aus eben genannten Ländern stammen. Die Wertung nach dem Brutto-Inlandsprodukt (BIP) pro Kopf wird jedoch von vielen “Entwicklungsländern” akzeptiert, so auch von Vietnam. Der Begriff impliziert und unterstellt ein Stadium, in dem sich Vietnam zwar befindet, das jedoch nicht eindeutig definiert ist. Zudem trifft die Bezeichnung im eigentlichen Sinne vielmehr auf die Industrieländer zu, da sie sich wirtschaftlich am stärksten entwickeln (vgl. ANDERSEN 1996:6). Doch muß hinterfragt werden, was unter Entwicklung zu verstehen ist. Die Entwicklung als nachholender Prozeß zur Erreichung des Modells der Industrieländer ist aufgrund der Realisierbarkeit und der Wünschbarkeit fragwürdig. Fehlentwicklungen und Umweltverschmutzung sind definitiv nicht nachahmungswürdig. Die 1977 eingesetzte internationale Kommission für internationale Entwicklungsfragen definierte Entwicklung wie folgt: „Entwicklung ist mehr als der Übergang von Arm und Reich, von einer traditionellen Agrarwirtschaft zu einer komplexen Stadtgemeinschaft. Sie trägt in sich nicht nur die Idee des materiellen Wohlstands, sondern auch die von mehr menschlicher Würde, mehr Sicherheit, Gerechtigkeit und Gleichheit” (in: ANDERSEN 1996:7). Entwicklung ist also mehr als Wirtschaftswachstum. „Die Reflektion über das, was Entwicklung heißen soll, bleibt der entwicklungstheoretischen und –strategischen Diskussion stets aufgegeben“ (NOHLEN 1980:112). Der Ausdruck “Entwicklungsland” wird somit aufgrund seiner unpräzisen Definition zugunsten der UNO-Klassifizierung der least developed countries (LLDC) zurückgestellt. Zunehmende Unterschiede zwischen den armen Ländern hatten insbesondere für Zwecke der internationalen Entwicklungspolitik weitere Untergruppierungen notwendig gemacht. Unter LLDC sind die am wenigsten entwickelten Länder der Erde zusammengefaßt, die bis 1991 nach den Indikatoren BIP pro Kopf (<USD 355), Anteil der industriellen Produktion am BIP (<10%) und Alphabetisierungsquote (<20% der Altersgruppe über 15 J.) zugeordnet wurden (vgl. ebd. 1994:593). Seit 1991 gelten verfeinerte Meßkriterien, die die Anzahl der LLDC auf 47 anstiegen ließ. Vietnam ist eines dieser Länder.

2.2. Eingrenzung des Themas

Das Thema nach genannter Definition ist zu weitläufig, so daß gewisse Einschränkungen getroffen und der Blick auf das Wesentliche gerichtet werden muß. Eine erste Eingrenzung betrifft den zeitlichen Rahmen. Da von Tourismus erst seit 1986 gesprochen werden kann und seit 1990 eine wahrhaftige Entwicklung eingeleitet wurde, konzentrieren sich die Ausarbeitungen dieser Studie auf die letzten zwölf bis 16 Jahre. Die vorige Zeit ist durch mangelnde Tourismusaktivitäten geprägt, so daß diese hier nicht von Interesse ist, zumal dementsprechend wenig bis gar keine Publikationen existent sind.

Überdies werden vorrangig die Gebiete angesprochen, die bereits eine gewisse touristische Entwicklungsstufe erreicht haben. Insbesondere Rucksacktouristen erkunden immer neue Orte und Gebiete, wodurch sich dort ein Angebot durch einfache Beherbergungs- oder Versorgungsleistungen entwickelt. Diese wenig nachgefragten und dürftig entwickelten Gebiete sind nicht Gegenstand dieser Arbeit, um diese im vorgegebenen Rahmen zu halten.

Desweiteren ist die allgemeingültige Aussagefähigkeit von vietnamesischen Statistiken aus begrifflichen, methodischen und verfahrenstechnischen Gründen einzugrenzen. Sie variieren sehr und widersprechen teils sich selbst, weswegen nur bedingt Vergleiche angestellt werden können. Sie geben jedoch aktuelle Tendenzen wieder und sind daher auch nur als solche zu verstehen.

2.3. Arbeitsmethoden

Die geographische Tourismusforschung hat sich von der Kulturlandschaftsanalyse zur anwendungsorientierten Raumwissenschaft entwickelt (vgl. UTHOFF 1988:16), die mittels Primär- und Sekundärerhebungen[3] Handlungsanweisungen an die beteiligten Akteure geben will (vgl. STEINECKE 1993:53).

Um einen umfassenden Kenntnisstand zu erreichen und die anfangs gestellten Fragen beantworten zu können, wurden verschiedenste Methoden angewandt.

Wissenschaftliche Sekundärliteratur zu diesem Thema ist aufgrund der Neuheit, zumindest im deutsch- und englischsprachigen Raum, noch kaum vorhanden. Probleme bei der Bearbeitung waren folglich fehlendes statistisches Material, wenig zugängliche wissenschaftliche Literatur sowie die mangelnde

Möglichkeit, landessprachliche Literatur zu verwenden. Existente Werke beschränken sich zumeist auf die Themengebiete Krieg und Wirtschaft. Die Auswirkungen des Tourismus für traditionelle Kultur- und Sozialstrukturen werden erst allmählich Thematik wissenschaftlicher Betrachtung (vgl. SPREITZHOFER 1996b:26). Daher wurde vorwiegend auf aktuelle Zeitungsartikel der deutschen und vietnamesischen (englischsprachigen) Presse, sowie auf Literatur verwandter Bereiche und Internetseiten zurückgegriffen. Der Verfasserin ist bewußt, daß nicht alle geschriebenen Beiträge zwangsläufig wahr und objektiv sind. In Anbetracht des Novums mußten doch auch diese nicht eindeutig geprüften Aussagen verwendet werden.

Desweiteren wurden Veranstalterkataloge zur Angebotsanalyse herangezogen. Für das Thema der Informationsgebung wurden außerdem Reiseführer, Reiseartikel und Reisesendungen im Fernsehen untersucht.

Weiterhin wurde eine teilstrukturierte, jeweils auf den Gesprächspartner abgestimmte Expertenbefragung mit Reiseveranstaltern sowie mit wissenschaftlichen und privaten Institutionen, die sich in Deutschland mit Vietnam und Südostasien befassen, durchgeführt. Hierfür wurde ein Gesprächsleitfaden mit bewußt offen gehaltenen Fragen entwickelt, der den Befragten per Email oder per Postweg vorab zugesandt wurde, um die Qualität des später geführten telefonischen Interviews zu optimieren (vgl. SCHNELL 1995:344). Ausländische Experten antworteten schriftlich. Bei den Befragungen ging es nicht um repräsentative Ergebnisse, sondern um die Erfahrungen und Meinungen, die sich aus den speziellen Aufgaben und Zuständigkeiten der befragten Personen ergeben. Die Resultate der Interviews fließen an den entsprechenden Stellen ein und sind als solche markiert.

Ferner konnte sich die Verfasserin während eines Aufenthaltes von drei Wochen (15.06.-05.07.2002) einen persönlichen Eindruck über Touristenattraktionen und Infrastrukturgegebenheiten machen. Überdies wurde das Viertel der Rucksackreisenden in Ho Chi Minh City kartiert und mit Daten aus dem Jahre 1992 verglichen, um die schnelle Entwicklung des Tourismus darzustellen.

Vor Ort wurden außerdem Gespräche mit einheimischen Experten der Tourismusbranche geführt. Dialoge mit Tourismusbehörden scheiterten an sprachlichen Barrieren und komplizierter Bürokratie. Erfragte Informationen oder Unterlagen waren nur auf vietnamesisch verfügbar, vertraulich oder nicht existent. Wie auch schon MÜLLER (1994:594) feststellt, sind Informationen zu regionalen Fragestellungen oft eher in heimischen Gebieten als in den LLDC selbst verfügbar.

Mittels standardisierter Fragebögen mit hauptsächlich offenen Fragen wurden weiterhin 15 Beschäftigte im Tourismusbereich über ihre Arbeit und über ihr eigenes Reiseverhalten interviewt. Die Resultate sind qualitativer Art und sollen lediglich eine Grundvorstellung über erfragte Aspekte bieten, da hierüber keine Publikationen existieren. Die Einschränkung auf diese Gruppe erfolgte, weil die Tätigkeit der Befragten zumindest ein Minimum an Englischkenntnissen erfordert und dank des in der Regel höher liegenden Verdienstes eigene Reisen wahrscheinlicher sind.

Schließlich wurden Touristen an verschiedenen Orten, wie in Unterkünften der untersten bis zur obersten Klasse und an neutralen, budgetunabhängigen Orten wie im Bus, in der Bahn und am Flughafen, befragt. Verwendet wurde ein standardisierter Fragebogen, der sowohl offene als auch geschlossene und hybride Fragen beinhaltete, um bei letzteren die Möglichkeit zu bieten, zusätzliche, nicht aufgeführte Antworten zu geben (vgl. SCHNELL 1995:311), was durchaus interessante Ergebnisse erbrachte. Um die Verständlichkeit der Fragen zu testen, wurde ein Probelauf mit zehn bereits vietnamerfahrenden Deutschen durchgeführt. Daraufhin wurden zwei Fragen eliminiert, die keine weiteren Erkenntnisse erbracht hätten. Die Befragung sollte u.a. einen Vergleich des Reiseverhaltens zwischen den drei größten Besuchergruppen Europas, namentlich Frankreich, Großbritannien und Deutschland, sowie der USA zum Ziel haben. Die Auswahl erfolgte außerdem bei Frankreich und den USA aufgrund der kriegerischen Vergangenheit, bei Großbritannien und Deutschland wegen der relativen Neutralität Vietnam gegenüber. Infolge der unterschiedlichen Nationalitäten wurde der Fragebogen auf deutsch, englisch und französisch verfaßt, sowie die Bildungskategorien den vier Ländern angepaßt. Die gewünschte Quote konnte allerdings nicht erreicht werden, da die angestrebte Quantität der Nationalitäten nicht gegeben war. Es wurden v.a. Australier und Holländer angetroffen, die aber, um die Statistik nicht zu verfälschen, nicht befragt wurden. Um dennoch einen Nutzen aus den Befragungen ziehen zu können, werden die gesamten Interviews zusammengefaßt, und nicht nach Nationalität unterschieden. Erfaßt wurde das Reiseverhalten von 50 Touristen. Es wird daher keinesfalls der Anspruch auf Repräsentativität oder Validität erhoben. Wie bei den übrigen Befragungen handelt es sich nicht um einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit, sondern um einen Teil zusätzlichen Charakters, dessen Ergebnisse Aussagen unterstützen oder Tendenzen wiedergeben können.

Zur Textverarbeitung wurde Microsoft Word 2002, für Tabellen und Grafiken Microsoft Excel 97 und für Karten das Programm Adobe Photoshop 5.5 verwendet.

[...]


[1] Council for Mutual Economic Aid.

[2] Ethnozentrismus = Beurteilung wirtschaftlicher, politischer und kultureller Verhältnisse, Vorgänge und Normen in anderen Kulturbereichen mittels Maßstäben und Werten des eigenen Kulturbereiches (NOHLEN 1994:591), in diesem Fall Europas und Amerikas.

[3] Primärerhebungen sind bspw. Befragungen, Beobachtungen und Kartierungen. Sekundärerhebungen beziehen sich auf die Auswertung von bereits verfügbaren Quellen.

Ende der Leseprobe aus 174 Seiten

Details

Titel
Yin & Yang im Vietnam-Tourismus
Untertitel
Problemanalyse und Zukunftsperspektiven in Angebot und Nachfrage unter besonderer Berücksichtigung der Beeinflussung und Reisevorbereitung durch Medien
Hochschule
Universität Trier
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
174
Katalognummer
V148922
ISBN (eBook)
9783640596683
ISBN (Buch)
9783640596904
Dateigröße
2507 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Yang, Vietnam-Tourismus, Problemanalyse, Zukunftsperspektiven, Angebot, Nachfrage, Berücksichtigung, Beeinflussung, Reisevorbereitung, Medien
Arbeit zitieren
Dipl. Geogr. Mai-Kim Lâm (Autor), 2002, Yin & Yang im Vietnam-Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148922

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