Mary Douglas: Die Grid-Group-Theorie - Grundzüge, Anwendung und Kritik


Seminararbeit, 2010
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A: Einleitung

B: Mary Douglas: Die Grid-Group-Theorie – Grundzüge, Anwendung und Kritik
1. Mary Douglas – Leben und Werk
2. Ausgangsproblematik
3. Grundzüge der Grid-Group-Theorie
4. Anwendungsbeispiele
5. Kritik der Grid-Group-Theorie

C: Fazit

D: Literaturverzeichnis

A. Einleitung

Diejenigen Leser, die mit den Grundzügen von Mary Douglas´ Werk vertraut sind, werden sich wohl gleich zu Beginn dieser Arbeit die folgende (oder zumindest eine ähnlich lautende) Frage stellen: „Weshalb lautet der Titel dieser Arbeit >Die Grid-Group-Theorie<, wo es sich bei besagtem Konzept doch vielmehr um ein Analyseschema bzw. eine Methode als um eine Theorie handelt?“ Nun, diese Frage ist durchaus berechtigt. Tatsächlich ist es nämlich so, dass in der wissenschaftlichen Fachliteratur, vor allem in der englischsprachigen, zahlreiche verschiedene Bezeichnungen für die Grid-Group-Theorie kursieren. Diese reichen von „grid-group analysis“ über „grid-group cultural theory” bis hin zu recht abstrus anmutenden Betitelungen wie „the theory of sociocultural viability”. Vor allem zwei Gründe haben mich dazu veranlasst, den Titel in seiner jetzigen Form zu wählen: Erstens – und das wird sich im Laufe dieser Arbeit noch deutlich zeigen – enthält das Grid-Group-Konzept von Mary Douglas eindeutige theoretische Implikationen, da es das Phänomen der Kultur als Hauptbezugspunkt für die Erklärung sozialen Lebens heranzieht. Damit ist es zweifelsfrei als Kulturtheorie zu verorten und eben nicht als wertfreies Analyseschema. Dieser Aspekt wurde u. a. von Virginie Mamadouh ausgiebig erläutert.[1] Zweitens haben Stefan Liebig und Holger Lengfeld in einem der wenigen deutschsprachigen Beiträge zu dieser Thematik ebenfalls die Bezeichnung „Grid-Group-Theorie“ verwendet, was mich in der Auswahl des Titels meiner Arbeit bestätigt hat.[2]

Ziel dieser Arbeit soll es sein, dem geneigten Leser einen kurzen und zugleich prägnanten Überblick über eben diese Theorie zu gewähren. Zu diesem Zwecke sollen im ersten Teil einige zentrale Informationen zu deren Schöpferin, der Ethnologin und Sozialanthropologin Mary Douglas, präsentiert werden, da diese unter Soziologen einen vergleichsweise geringen Bekanntheitsgrad besitzt, und das, obwohl viele ihrer Erkenntnisse auch für die Soziologie eine immense Relevanz besitzen. Zudem sollten die Schriften eines Autors nie ohne dessen sozialen Hintergrund und den zeitlichen Kontext betrachtet werden, da diese einen prägenden Einfluss auf den Autor und somit auch auf dessen Wirken haben können. Der zweite Punkt dient zur Darstellung der Problematik, aufgrund derer sich Mary Douglas überhaupt erst dazu veranlasst sah, die Grid-Group-Theorie zu entwickeln. Damit soll dem Leser ermöglicht werden, ihren Entstehungskontext besser zu begreifen. Daraufhin gelangen wir zum eigentlichen Hauptteil dieser Arbeit, in dem die Grid-Group-Theorie in ihren Grundzügen verständlich erklärt werden soll. Die anschließende Darstellung einiger Anwendungsbeispiele soll diese Erklärungen untermauern und veranschaulichen. Darüber hinaus werden einige der zentralen Argumente, die Kritiker der Grid-Group-Theorie immer wieder ins Feld führen, vorgestellt, bevor in einem abschließenden Fazit die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal komprimiert dargestellt werden.

B. Mary Douglas: Die Grid-Group-Theorie – Grundzüge, Anwendung und Kritik

1. Mary Douglas – Leben und Werk

Dame Mary Douglas wurde am 25. März 1921 als Margaret Mary Tew geboren. Ihre Mutter Phyllis Margaret Twomey und ihr Vater Gilbert Charles Tew waren als Verwaltungsbeamte in Burma tätig, das sich zu dieser Zeit noch unter britischer Kolonialherrschaft befand. Ihre Kindheit verbrachte Mary größtenteils in ihrer britischen Heimat und nicht in Burma, weshalb ihre Erziehung hauptsächlich den Großeltern mütterlicherseits oblag. Von ihrer Großmutter und ihrem Großvater, der ebenfalls ein ehemaliger Kolonialbeamter war, erfuhr Mary eine streng katholische Erziehung. So wurde sie bspw. im Alter von fünf auf eine römisch-katholische Mädchenschule mit dem Namen Sacred Heart Convent in Roehampton geschickt. Die streng gläubige, teils rituelle und dogmatische Erziehung, die sie dort erfuhr, kann als prägend für eine Vielzahl ihrer späteren Werke angesehen werden. Richard Fardon, der Biograph von Mary Douglas, geht davon aus, dass ihr familiärer Hintergrund und ihre klösterliche Erziehung den Nährboden für ihr starkes Interesse in sozialwissenschaftliche Theorien und deren interkulturelle Anwendung bildeten.[3] Nach ihrem Studium am St. Anne´s College in Oxford (1939-1943) leistete sie ihren Kriegsdienst im Colonial Office ab. Dort kam sie mit einer Vielzahl von Anthropologen in Kontakt, was ihr ohnehin schon großes Interesse an den verschiedenen menschlichen Kulturen weiter steigerte. Besonders die Kulturen Afrikas schienen es ihr angetan zu haben. 1947 verließ sie das Colonial Office und setzte ihr Studium am Oxford Institute of Social Anthropology fort, wo sie mit berühmten und einflussreichen Wissenschaftlern wie dem Anthropologen E. E. Evans-Pritchard und dem Ethnologen Franz Baermann Steiner in Kontakt kam. 1951 erhielt sie die Doktorwürde und heiratete im selben Jahr James A. T. Douglas, einen ehemaligen britischen Kolonialbeamten und konservativen Politiker, mit dem sie drei Kinder hatte. Zwischen 1949 und 1953 betrieb sie Feldforschung beim Stamm der Lele in Belgisch-Kongo.[4] Ihre Beobachtungen schilderte sie in mehreren Büchern, darunter Peoples of the Lake Nyasa Region (1950), Congo: Tribes and Parties (1961) und The Lele of the Kasai (1963). Obwohl diese Bücher allesamt sehr deskriptiv und ethnographisch verfasst waren, enthielten sie dennoch einige aufschlussreiche Analysen über Symbolismus und Ritualismus. In den laufenden Jahren wandte sich Mary Douglas dann mehr theoretischen und komparativen Studien zu. Hier sind vor allem ihre Werke Purity and Danger (1966) und Natural Symbols (1970) zu nennen, welche die Phänomene des Ritualismus und Symbolismus aus einer kulturvergleichenden Perspektive heraus betrachten und ihr zum internationalen Durchbruch in den Sozialwissenschaften verhalfen. In ihren späteren Jahren bezog sie auch vermehrt typisch soziologische Fragestellungen in ihre Arbeiten mit ein. Zu nennen sind hier u. a. Risk and Culture (1982), in welchem sie die Risikowahrnehmung in verschiedenen Kulturen analysiert, How Institutions Think (1986), in welchem sie der Frage nachgeht, wie Kollektive individuelles Denken und Handeln prägen, sowie ihre zahlreichen religionssoziologischen Schriften.[5] Neben ihrer Forschung war Mary Douglas auch in der Lehre tätig. So unterrichtete sie u. a. Anthropologie am University College London und an der Northwestern University in Chicago. Als Mary Douglas am 16. Mai 2007 starb, hinterließ sie ein beeindruckendes Gesamtwerk aus über 20 Monographien sowie unzähligen Aufsätzen, Essays und Reviews. Sie gilt als Begründerin der sog. „kulturellen Anthropologie“, und viele ihrer innovativen Theorien und Erkenntnisse sind auch heute noch von immenser Bedeutung für die Sozial- und Kulturwissenschaften.

2. Ausgangsproblematik

Wie aus der Kurzbiographie von Mary Douglas deutlich hervor gegangen sein dürfte, galt ihr Hauptinteresse dem Phänomen der Kultur, insbesondere dem Vergleich verschiedener Kulturen. Als Ethnologin und Sozialanthropologin lag ihr Augenmerk – vor allem in den ersten Jahren ihrer wissenschaftlichen Forschung – auf verschiedenen afrikanischen Stammesgesellschaften. Daher war für sie in erster Linie der Vergleich zwischen deren „primitiven“ Kulturen und den westlichen, „modernen“ Kulturen von Bedeutung. Jedoch stellte sich bald heraus, dass derart verschiedene Kulturen nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar sind. Jede Kultur stellt für sich ein geschlossenes, eigenständiges und historisch gewachsenes System dar, das auf spezifischen Werten, Symbolen usw. beruht und sich erst einmal der Bewertung durch fremde kulturelle Standpunkte entzieht. Oder anders ausgedrückt: Die Denk- und Verhaltensweisen von Mitgliedern einer bestimmten Kultur können nicht so einfach durch Angehörige einer anderen bewertet werden, da zwischen den verschiedenen Kulturen augenscheinlich keinerlei Anknüpfungspunkte existieren. In Ritual, Tabu und Körpersymbolik, der deutschen Übersetzung von Natural Symbols, schreibt Douglas hierzu folgendes: „Eine der größten Schwierigkeiten besteht in dem Problem, beim Vergleich einer bestimmten Verhaltensweise mit ihrem Gegenstück in einer anderen Kultur andere Variablen konstant zu halten.“[6] Als einfaches, zugleich jedoch anschauliches Beispiel nennt sie das Lachen. Entsprechend dem Kulturkreis, dem eine Person zuzurechnen ist, verfügt sie über eine bestimmte Vorstellung darüber, wie ein „angemessenes“ Lachen auszusehen hat und welche Formen des Lachens als zu ausgelassen und somit unangebracht angesehen werden. In anderen Kulturkreisen kann diese Grenzziehung jedoch schon wieder völlig anders aussehen. Das Lachen, das in dem einen Kulturkreis noch als angemessen gilt, kann in dem nächsten als viel zu exzessiv betrachtet werden. Und diese Feststellung gilt nicht nur für das Lachen. Besagtes Beispiel lässt sich ohne Probleme auf alle anderen Verhaltensweisen und sogar auf Denkprozesse, Werte, Symbole etc. ausweiten. Das bedeutet also, dass „jede soziale Umwelt [...] den in ihr möglichen und zulässigen Ausdrucksformen eigene Grenzen [setzt]. Es erscheint praktisch ausgeschlossen, die ganze Vielfalt derartiger kultureller Differenzierungen systematisch in den Griff zu bekommen.“[7] So erdrückend diese Erkenntnis im ersten Moment auch wirken mag, so wenig kann sie intuitiv überzeugen. Irgendwie muss es doch möglich sein, auch das Verhalten und Denken von Angehörigen fremder Kulturen zu analysieren, zu bewerten und mit denen innerhalb der eigenen Kultur zu vergleichen. Ansonsten würde man einem bedenklichen Kulturrelativismus Tür und Tor öffnen und sich selbst gegenüber Ungerechtigkeiten in anderen Kulturen „mundtot“ machen. Außerdem würde die Ethnologie zu einer relativ nutzlosen Beschreibung fremder Kulturen verkommen, wenn aus diesen Beschreibungen nicht auch Erkenntnisse im Hinblick auf die eigene Kultur herausgefiltert werden können. Mary Douglas schreibt hierzu: „[...] die Möglichkeit – und das Interesse – interkultureller Vergleiche [steht und fällt] mit der Möglichkeit eines einheitlichen methodischen Ansatzes; denn wenn es uns nicht gelingen sollte, von der ethnographischen Bestandsaufnahme bei einem Eingeborenenstamm zu Rückschlüssen zu kommen, die uns selber betreffen, wäre das ganze Unternehmen ziemlich sinnlos.“[8] Um verschiedene Kulturen miteinander vergleichbar zu machen, muss ihrer Ansicht nach also ein bestimmter methodischer Ansatz entwickelt werden. Das Ziel eines solchen Ansatzes muss es sein, die grundlegenden Strukturen aufzudecken, die allen Kulturen innewohnen, egal wie unterschiedlich sie sonst auch sein mögen. Oder anders ausgedrückt: Das verbindende Element zwischen den verschiedenen Kulturen muss extrahiert, analysiert und hervorgehoben werden. Von dieser Gemeinsamkeit ausgehend soll es laut Douglas dann möglich sein, die schier unbegrenzt scheinende Diversität der verschiedenen Kulturen in den Griff zu bekommen. In diesem Zusammenhang lässt sie es sich nicht nehmen, ihre Fachkollegen offen zu kritisieren: Sie hätten sich in der Vergangenheit zu sehr auf die bloße Beschreibung fremder Kulturen versteift und es daher versäumt, ein solches Analyse- bzw. Vergleichsschema zu entwickeln. Es fehle ihnen an einem methodischen Werkzeug, mit dem sie aus ihren Beobachtungen wesentliche Erkenntnisse hätten extrahieren können.[9] Douglas hingegen erhebt für sich den Anspruch, das verbindende Element zwischen den verschiedenen Kulturen entdeckt zu haben. Welches Element dies ist – oder besser gesagt: welche Elemente dies sind –, wie sich hieraus das Grid-Group-Schema bzw. die Grid-Group-Theorie ergibt und was deren grundlegende Merkmale sind, darauf soll nun im nächsten Punkt etwas näher eingegangen werden.

3. Grundzüge der Grid-Group-Theorie

Bereits nach kurzer Auseinandersetzung mit der einschlägigen Literatur zeigte sich, dass es alles andere als einfach werden würde, ein kurzes und dennoch umfassendes und verständliches Bild der Grid-Group-Theorie zu entwerfen. Verschiedene Autoren haben Diskontinuitäten in den Beschreibungen von Douglas zur Grid-Group-Theorie festgestellt. So unterscheidet Virginie Mamadouh bspw. zwischen einer „weichen“ und einer „harten“ Variante der Grid-Group-Theorie.[10] James Spickard will sogar drei verschiedene Versionen ausgemacht haben.[11] Hinzu kommt, dass zahlreiche Autoren Douglas´ Theorie aufgegriffen, interpretiert und/oder erweitert haben, wodurch sich eine wahre Fülle an Literatur zu diesem Thema ergibt. Ich werde mich daher in meinen folgenden Ausführungen auf die aktuellsten Werke von Douglas, die sich mit der Grid-Group-Theorie auseinandersetzen,[12] sowie die gängige Sekundärliteratur, darunter Virginie Mamadouh, James Spickard, Robert Wuthnow et. al. und Jonathan Gross/Steve Rayner[13], beziehen.

Dass es sich bei dem Grid-Group-Konzept um eine Theorie und nicht um ein bloßes methodisches Werkzeug handelt, rührt in erster Linie daher, dass dem Konzept (mindestens) drei Annahmen zugrunde liegen, die nicht (oder nur sehr eingeschränkt) empirisch beobachtbar sind:[14]

[...]


[1] Vgl. Mamadouh, Virginie: Grid-group cultural theory: an introduction. In: GeoJournal 47 (1999), p. 395-409. S. 395 f.

[2] Vgl. Liebig, Stefan/Lengfeld, Holger: Arbeit, Organisation und moralische Überzeugungen. Eine Grid-Group-Theorie der Gerechtigkeit in Unternehmen. In: Soziale Welt. Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis, J. 53 (2002), n. 2, p. 115-140. S. 115 f.

[3] Vgl. Fardon, Richard: Mary Douglas: An Intellectual Biography. London and New York 1999. S. 3 ff. & 24 ff.

[4] Vgl. ebd., S. 47 ff.

[5] Vgl. Wuthnow, Robert et. al.: Cultural Analysis. The Work of Peter L. Berger, Mary Douglas, Michel Foucault, and Jürgen Habermas. Boston, London, Melbourne and Henley 1984. S. 11 ff.

[6] Douglas, Mary: Ritual, Tabu und Körpersymbolik. Sozialanthropologische Studien in Industriegesellschaft und Stammeskultur. Frankfurt am Main 1986. S. 4.

[7] Douglas 1986, a. a. O., S. 6.

[8] Ebd., S. 6.

[9] Vgl. Douglas, Mary: In the Active Voice. London, Boston and Henley 1982. S. 183 ff.

[10] Vgl. Mamadouh 1999, a. a. O., S. 396.

[11] Vgl. Spickard, James V.: A Guide to Mary Douglas´s Three Versions of Grid/Group Theory. In: Sociological Analysis, Vol. 50 (1989), No. 2, p. 151-170. S. 156 ff.

[12] Namentlich sind dies In the Active Voice (1982) und die neueste, überarbeitete Auflage von Natural Symbols (1996).

[13] Vgl. Gross, Jonathan L./Rayner, Steve: Measuring Culture. A Paradigm for the Analysis of Social Organization. New York 1985.

[14] Vgl. Mamadouh 1999, a. a. O., S. 396 f.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Mary Douglas: Die Grid-Group-Theorie - Grundzüge, Anwendung und Kritik
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Kulturtheorien
Note
1,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V148987
ISBN (eBook)
9783640604739
ISBN (Buch)
9783640605156
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Douglas, Mary Douglas, Kultur, Grid-Group-Theorie, Grid, Group, Grid-Group-Schema, soziale Kontrolle, Ethnologie, Gesellschaft
Arbeit zitieren
Michael Neureiter (Autor), 2010, Mary Douglas: Die Grid-Group-Theorie - Grundzüge, Anwendung und Kritik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148987

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