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Nutzen und Konsequenzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen

Title: Nutzen und Konsequenzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen

Term Paper , 2010 , 18 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Peter Eckhardt (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Das Management der Ressource Information wird in zunehmendem Maße zu einem erfolgsbestimmenden Faktor im Unternehmen. Es sind bereits heute mehr als 50% aller Erwerbstätigen mit der Beschaffung, Verarbeitung und Verteilung von Informationen beschäftigt, was als Beginn des Wandels hin zur Informations-und Dienstleistungsgesellschaft interpretiert werden kann.1 Dies gilt besonders für die Versicherungswirtschaft, deren Produktion vorwiegend als Informationsverarbeitungsprozess aufgefasst werden kann.2 Damit wird die Verfügbarkeit aktueller Informationen und die Fähigkeit, damit umzugehen, im Zeitalter immer kürzer werdender Produktlebenszyklen, individueller Kundenwünsche und steigendem Kostendruck für Versicherungsunternehmen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Langfristig erfolgreich werden nur diejenigen Unternehmen sein, denen es gelingt, aus Kundendaten Informationen zu gewinnen und diese Informationen in eine Wertschöpfung für die Kunden umzusetzen. Dies ist nur mit rechnergestützten Informationssystemen möglich. Der Einsatz der Informationstechnologie, wie z.B. von Notebooks mit entsprechenden Beratungs- und Agenturprogrammen im Außendienst, ist heute nicht mehr wegzudenken und hat (sofern dieser richtig, also z.B. mit entsprechenden Schulungsmaßnahmen erfolgt) einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg des Unternehmens. Informationstechnik und entsprechende Organisationsgestaltung haben heute nicht nur eine unterstützende Funktion, sondern stellen zunehmend essentielle Erfolgsfaktoren des Unternehmens dar.
Hinzu kommt der – gerade im Versicherungsbereich - immer stärker werdende Wettbewerb, der vor allem auch das sehr profitable Privatkundengeschäft erfasst hat. Durch die Öffnung des europäischen Binnenmarktes, drängen verstärkt ausländische Versicherer und Direktversicherer auf den lukrativen Versicherungsmarkt.4 Aber auch das Eindringen anderer Branchen wie z.B. die Bankenbranche, sorgen für einen Rückgang des Ertrages und einen immer stärker werdenden Kampf um die Gunst des Kunden.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Informationsmanagement

2.1. Grundlagen des Informationsmanagements

2.1.1. Begriffserläuterungen

2.1.1.1. Information

2.1.1.2 Informationsmanagement

2.1.2. Aufgaben und Ziele des Informationsmanagements

2.2. Nutzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen

2.2.1. Kundenbindungsmanagement

2.2.2. Kundenwertsegmentierung

2.3. Business Intelligence

2.3.1. Data Warehouse

2.3.2. OLAP

2.3.3. Data Mining

2.4. Mögliche Konflikte beim Einsatz von Informationstechnologie

3. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert des Informationsmanagements in Versicherungsunternehmen, insbesondere im Hinblick auf den Nutzen für die Bestandskundenbetreuung und den Einsatz moderner IT-Systeme zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen im zunehmend härteren Marktumfeld.

  • Bedeutung von Informationen als strategische Ressource
  • Strategien des Kundenbindungsmanagements (CRM)
  • Methoden der Kundenwertsegmentierung
  • Einsatz von Business Intelligence (Data Warehouse, OLAP, Data Mining)
  • Herausforderungen und Konflikte bei der Implementierung von IT-Systemen

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Data Warehouse

Ein Data Warehouse ist die Ansammlung von strategisch relevanten Unternehmensdaten auf einer einheitlichen, unternehmensweiten Datenbank, die dem Anwender einen schnellen und unkomplizierten Zugriff bieten.

Kern ist eine Datenbank mit allen entscheidungsrelevanten Informationen. Diese Datenbank ist eine bedarfsgerechte Zusammenführung der Datenbanken, die für die Abwicklung der operativen Geschäftsprozesse eingesetzt werden, ergänzt um externe Quellen. Ebenfalls ergänzt wird diese Datenbank um Softwarewerkzeuge, mit denen die Daten in die Data Warehouse-Datenbank eingestellt werden und mit denen diese Daten danach abgefragt und analysiert werden können. Zu diesen Anfrage- und Analysewerkzeugen gehören vor allem OLAP (online analytical processing) sowie Data Mining.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung von Informationen und IT-Systemen als Wettbewerbsfaktor in der Versicherungsbranche bei gleichzeitig zunehmendem Wettbewerbsdruck.

2. Informationsmanagement: Definiert die Grundlagen des Informationsmanagements und beleuchtet dessen Aufgaben und Ziele innerhalb von Versicherungsunternehmen.

2.1. Grundlagen des Informationsmanagements: Erläutert die Begrifflichkeiten „Information“ und „Informationsmanagement“ sowie deren strategische Relevanz.

2.1.1. Begriffserläuterungen: Detaillierte Definition der zentralen Begriffe Information und Informationsmanagement.

2.1.1.1. Information: Analysiert die spezifischen Eigenschaften von Informationen als immateriellem Wirtschaftsgut.

2.1.1.2 Informationsmanagement: Beschreibt die Gesamtheit strategischer Verfahren zur betrieblichen Nutzung des Produktionsfaktors Information.

2.1.2. Aufgaben und Ziele des Informationsmanagements: Thematisiert die Sicherstellung der Informationsversorgung und die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur.

2.2. Nutzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen: Erörtert, warum der Versicherungssektor aufgrund seines immateriellen Produkts besonders informationsintensiv ist.

2.2.1. Kundenbindungsmanagement: Diskutiert die Bedeutung des Customer Relationship Managements für die Kundenbindung und Kosteneffizienz.

2.2.2. Kundenwertsegmentierung: Stellt Methoden zur Einteilung von Bestandskunden nach ihrem ökonomischen Wert vor.

2.3. Business Intelligence: Einführung in IT-gestützte Konzepte zum Sammeln, Aufbereiten und Auswerten von Geschäftsdaten.

2.3.1. Data Warehouse: Erläutert den Aufbau und Nutzen einer einheitlichen Datenbasis für strategische Unternehmensentscheidungen.

2.3.2. OLAP: Beschreibt Techniken für die mehrdimensionale Analyse von Datenmodellen.

2.3.3. Data Mining: Erläutert Verfahren zur Entdeckung wertvoller Muster in großen Datenbeständen für den Versicherungseinsatz.

2.4. Mögliche Konflikte beim Einsatz von Informationstechnologie: Analysiert die Herausforderungen wie hohe Kosten, Sicherheitsaspekte und die Akzeptanz bei den Anwendern.

3. Schlussbemerkung: Resümiert die Notwendigkeit des Informationsmanagements als unverzichtbares Instrument zur langfristigen Unternehmenssicherung.

Schlüsselwörter

Informationsmanagement, Versicherungsunternehmen, Kundenbindungsmanagement, CRM, Business Intelligence, Data Warehouse, OLAP, Data Mining, Kundenwertsegmentierung, Wettbewerbsvorteil, Informationstechnologie, Stornoanalyse, Kundendaten, Strategische Planung, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Nutzen und die strategischen Konsequenzen von Informationsmanagement für Versicherungsunternehmen, insbesondere in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Rolle von Daten als Produktionsfaktor, CRM-Strategien, Business Intelligence und die IT-gestützte Optimierung von Geschäftsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie Versicherer durch den Einsatz von IT und Informationsmanagement Wettbewerbsvorteile erzielen und den Unternehmenserfolg nachhaltig steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Auswertung existierender betriebswirtschaftlicher Fachliteratur sowie der Untersuchung von IT-Konzepten im Versicherungswesen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Informationsmanagements, dessen konkreten Nutzen in der Versicherung, Business-Intelligence-Werkzeuge sowie auftretende Implementierungskonflikte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Informationsmanagement, Versicherungsbranche, CRM, Data Mining, Kundenbindung und Wettbewerbsvorteile.

Wie unterscheidet sich die Kundenwertsegmentierung in der Praxis?

Die Segmentierung erfolgt anhand retrospektiver Daten (vergangene Erlöse/Kosten) oder prospektiver Daten (zukünftige Schätzwerte), um gezielte Marketingmaßnahmen abzuleiten.

Warum ist das Data Warehouse für Versicherer kritisch?

Es dient als strategische Datenbasis, um aus einer Fülle von operativen Daten entscheidungsrelevante Informationen für Management und Außendienst bereitzustellen.

Welche Konflikte entstehen bei der IT-Integration?

Typische Konflikte sind hohe Investitionskosten, Messbarkeit des Nutzens, Sicherheitsanforderungen sowie die notwendige Schulung der Mitarbeiter.

Welches Fazit zieht der Autor zur Relevanz von IT?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Informationsmanagement und IT angesichts der Konkurrenz unverzichtbar sind, um die Bestandskundenbetreuung zu optimieren und den Unternehmenserfolg zu sichern.

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Details

Title
Nutzen und Konsequenzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen
College
Wiesbaden University of Applied Sciences
Course
Informationsmanagement
Grade
1.3
Author
Peter Eckhardt (Author)
Publication Year
2010
Pages
18
Catalog Number
V149093
ISBN (eBook)
9783640601042
ISBN (Book)
9783640601202
Language
German
Tags
Nutzen Konsequenzen Informationsmanagement Versicherungsunternehmen Versicherung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Eckhardt (Author), 2010, Nutzen und Konsequenzen von Informationsmanagement in Versicherungsunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149093
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