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Die Bedeutung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts für den Berufsalltag von Lehrern

Titre: Die Bedeutung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts für den Berufsalltag von Lehrern

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christina Guggi (Auteur)

Pédagogie - Le Professeur / Pédagogue
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In der folgenden Arbeit soll das Selbstkonzept als wichtiger Baustein der privaten, aber auch der beruflichen Identität und Darstellung näher betrachtet und erläutert werden. Hierzu soll zunächst ein Überblick darüber gegeben werden, wie das Selbstkonzept definiert ist und welchen Mechanismen es unterliegt. In diesem Zusammenhang soll auch auf die Bedeutung des Fremdbildes im Hinblick auf die Konstruktion des eigenen Selbstbilds eingegangen werden. Im Anschluss wird besonders das berufliche Selbstkonzept in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, denn jenes ist es, welches das berufliche Handeln in entscheidendem Maße leitet bzw. determiniert. In diesem Zusammenhang soll besonders der Lehrerberuf in den Mittelpunkt gerückt werden und aufgezeigt werden, warum gerade in diesem das berufliche Selbstkonzept von entscheidender Bedeutung ist. Zudem ist hier von Interesse welchen Probleme und Anforderungen sich Lehrer ausgesetzt sehen im Hinblick auf die Ausbildung und Erhaltung eines positiven Selbstkonzepts. Im Anschluss daran soll der Begriff des positiven beruflichen Selbstkonzepts kurz definiert werden um daraufhin praktische Lösungsansätze vorzustellen, wie z.B. die Reflexion als Hilfsmittel zum Aufbau und zur Erhaltung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts. Abschließen wird diese Arbeit eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Lehrerinnenausbildung an den Universitäten in Bezug gerade auf die Fähigkeit zum Umgang mit Reflexionsinstrumenten, welche elementar für den später angestrebten Beruf des Lehrers sind. Hieraus ergeben sich neue Herausforderungen für die Hochschuldidaktik im Hinblick auf die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, welche abschließend kurz vorgestellt werden sollen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was bedeutet Selbstbild/ Selbstkonzept?

3 Das Fremdbild und seine Auswirkungen auf das eigene Selbstbild

4 Die Handlungsrelevanz des Selbstkonzeptes

5 Definition des beruflichen Selbstkonzeptes

6 Gesellschaftliche Anforderungen und das Feedbackproblem – Auswirkungen auf das Selbstkonzept von Lehrern

7 Definition eines positiven beruflichen Selbstkonzepts (nach Bönsch)

8 Lösungsansätze zur Entwicklung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts

8.1 Reflexion

8.1.1 Die affektive Dimension von Reflexion

8.1.2 Wege und Mittel von Reflexion

9 Konsequenzen für die Lehrer-innenausbildung

10 Fazit / Herausforderungen für die Hochschuldidaktik

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Selbstkonzept als zentralen Baustein der beruflichen Identität von Lehrkräften. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Reflexionsprozesse dazu beitragen können, ein positives berufliches Selbstkonzept aufzubauen und zu erhalten, um den komplexen gesellschaftlichen Anforderungen an den Lehrerberuf besser zu begegnen.

  • Theoretische Grundlagen zum Selbstkonzept und zum Fremdbild
  • Die Bedeutung des Selbstkonzepts für das berufliche Handeln
  • Herausforderungen durch gesellschaftliche Anforderungen und fehlendes Feedback
  • Reflexion als Instrument zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung
  • Implikationen für die Lehrerinnenausbildung und die Hochschuldidaktik

Auszug aus dem Buch

8.1.1 Die affektive Dimension von Reflexion

Gefühle spielen eine einflussreiche Rolle in der Fähigkeit der Lehrkraft das eigene Unterrichten reflektieren zu können. Sie können als Hemmstoffe, als Katalysatoren oder als Teil der Reflexionsstruktur auftreten.

Gefühle als Hemmstoff / Hemmnis: Für einige Personen kann es schwierig und sogar unmöglich sein sich auf den Reflexionsprozess einzulassen. Es scheint, dass bei solchen Menschen der innere Dialog von negativer Selbsteinschätzung und negativer Kritik geprägt ist. Auch ein starkes Gefühl von Schuld und Wut ist oft beteiligt. Das Konzept von Lehren ist bei solchen Menschen von Perfektionismus geprägt und erlaubt ihnen nicht Fehler zu machen, von ihnen zu lernen und somit als Lehrkraft zu wachsen. Demnach können gewisse Gefühle den Reflexionsprozess hemmen. Lehrkräfte können Angst vor der Reflexion ihres Unterrichtens haben, wenn ihre Erfahrungen von Schuld und Wut auf sich selbst geprägt sind, weil sie ihrer Meinung nach nicht gut gelehrt haben und den Lernprozess der Schüler nachteilig beeinflusst haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Selbstkonzept als Baustein beruflicher Identität ein und skizziert den Aufbau der Arbeit.

2 Was bedeutet Selbstbild/ Selbstkonzept?: Das Kapitel definiert den Begriff des Selbstkonzepts als geistige Struktur und unterscheidet kognitive, korative und affektive Komponenten.

3 Das Fremdbild und seine Auswirkungen auf das eigene Selbstbild: Hier wird die wechselseitige Beeinflussung von Selbst- und Fremdbild im Rahmen des dynamischen Interaktionismus erläutert.

4 Die Handlungsrelevanz des Selbstkonzeptes: Dieses Kapitel thematisiert die steuernde und regulierende Funktion des Selbstkonzepts für das menschliche Handeln.

5 Definition des beruflichen Selbstkonzeptes: Es erfolgt eine Spezifizierung des Selbstkonzepts auf den beruflichen Aufgabenbereich und die damit verbundenen Anforderungen.

6 Gesellschaftliche Anforderungen und das Feedbackproblem – Auswirkungen auf das Selbstkonzept von Lehrern: Das Kapitel analysiert die widersprüchlichen Erwartungen an Lehrkräfte und das Problem mangelnder Rückmeldungen.

7 Definition eines positiven beruflichen Selbstkonzepts (nach Bönsch): Hier wird ein abgeklärtes, durch Professionalität gekennzeichnetes Verhältnis zum eigenen Beruf definiert.

8 Lösungsansätze zur Entwicklung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts: Der Abschnitt stellt Reflexion als zentrales Werkzeug zur Professionalisierung vor.

8.1 Reflexion: Einführung in die Bedeutung und die Grundprinzipien des reflexiven Nachdenkens für Lehrkräfte.

8.1.1 Die affektive Dimension von Reflexion: Untersuchung der emotionalen Einflüsse auf den Reflexionsprozess.

8.1.2 Wege und Mittel von Reflexion: Darstellung praktischer Instrumente wie Lehrtagebücher oder Videoanalysen.

9 Konsequenzen für die Lehrer-innenausbildung: Plädoyer für eine stärkere Verankerung reflexiver Praxis in der universitären Ausbildung.

10 Fazit / Herausforderungen für die Hochschuldidaktik: Zusammenfassende Forderungen an die Hochschuldidaktik zur Förderung selbstreflexiver Kompetenzen bei Studierenden.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, Selbstbild, Fremdbild, Lehrberuf, Reflexion, berufliche Identität, Lehrerinnenausbildung, pädagogische Professionalität, Selbstreflexion, Feedback, affektive Dimension, Kompetenzentwicklung, Hochschuldidaktik, Handlungsrelevanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Selbstkonzept von Lehrkräften und der Bedeutung von Reflexion für eine professionelle Berufsausübung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die psychologischen Grundlagen des Selbst- und Fremdbildes, die spezifischen Anforderungen des Lehrerberufs sowie Methoden der Reflexion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch gezielte Reflexion ein stabiles und positives berufliches Selbstkonzept aufgebaut werden kann, um den täglichen Herausforderungen der Schule zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf psychologischen und pädagogischen Modellen (u.a. nach Mummendey, Laux, Bönsch und Dewey) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der Selbstkonzeptbildung, die Problematik gesellschaftlicher Erwartungen an Lehrer und bietet konkrete Lösungsansätze durch verschiedene Reflexionsinstrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Zentrale Begriffe sind Selbstkonzept, Reflexion, Lehrerberuf, pädagogische Professionalität und Lehrerinnenausbildung.

Welche Rolle spielen Gefühle bei der Reflexion?

Gefühle können als Hemmnis, Katalysator oder integraler Bestandteil der Reflexionsstruktur fungieren und entscheiden maßgeblich über den Erfolg von Reflexionsprozessen.

Warum ist das Feedbackproblem für Lehrer so gravierend?

Lehrkräfte erhalten nur selten direktes, objektives Feedback, da Lernprozesse meist verborgen ablaufen und die Arbeit in der Klasse oft isoliert stattfindet, was das Selbstkonzept verunsichern kann.

Was fordert der Autor für die universitäre Lehrerbildung?

Der Autor fordert, dass Selbstreflexion als fester Bestandteil des Studiums implementiert wird, beispielsweise durch Portfolios oder Lehrtagebücher, um die Studierenden zur kritischen Evaluation ihrer Praxis zu befähigen.

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Titre
Die Bedeutung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts für den Berufsalltag von Lehrern
Université
University of Bremen
Note
2,0
Auteur
Christina Guggi (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
13
N° de catalogue
V149153
ISBN (ebook)
9783640605279
ISBN (Livre)
9783640605750
Langue
allemand
mots-clé
Bedeutung Selbstkonzepts Berufsalltag Lehrern
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Citation du texte
Christina Guggi (Auteur), 2008, Die Bedeutung eines positiven beruflichen Selbstkonzepts für den Berufsalltag von Lehrern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149153
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