Die Entstehung der schwäbischen Tugenden im Zusammenhang mit dem Einfluss des Pietismus in Württemberg (16. bis 18. Jahrhundert)


Hausarbeit (Hauptseminar), 2005
30 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Einbettung in den historischen Kontext
2.1 Altwürttemberg
2.2 Der Pietismus

3. Pietistische Einflüsse
3.1 Pietistische Weltanschauung
3.2 Sauberkeit und Reinigung
3.3 Pietisten und öffentliche Ordnung
3.4 Arbeit und Beruf im Pietismus
3.5 Einfluss durch pietistische Literatur
3.6 Einfluss durch das Konsistorium
3.7 Verstärkende Wirkung des Pietismus in Württemberg

4. Andere Einflüsse auf die schwäbischen Tugenden
4.1 Historische Gegebenheiten
4.2 Die Minderheit der Pietisten
4.3 Weltliche Gesetzgebung in Württemberg
4.4 Der Pietismus und die württembergischen Herzöge
4.5 Der Einfluss des württembergischen Protestantismus

5. Ergebnisse

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Wie kaum ein anderer Faktor hat die Religion die verschiedenen Kultur- und Gesellschaftsformen der Menschheit in allen Teilen der Welt und zu allen Zeiten beeinflusst und geprägt. Ein besonderes Beispiel dafür stellt das Begriffspaar „Pietismus“ und „Württemberg“ dar, um das es in dieser Arbeit gehen soll.

Der Pietismus, eine aus der neuzeitlichen Geschichte des Protestantismus nicht mehr wegzudenkende theologische Ausrichtung, hat in besonderem Maße auf das geistige Leben, aber auch auf soziale und politische Aspekte Einfluss genommen. In Deutschland gilt dies neben Westfalen vor allem für Württemberg. Gerade dort wird diese Bewegung aber allzu oft überbewertet. Alle spezifischen Eigenschaften der Schwaben und deren Tugenden wie Fleiß, Sparsamkeit, Genügsamkeit und Reinlichkeit (Stichwort Kehrwoche) werden dem Pietismus zugeschrieben. Diese Ansicht beruht auf dem pietistischen Prinzip der Verbesserung der Sünder durch die planmäßige Vermeidung von Sünden mittels praktischer Heiligung des Lebens. Entsprechende Konsequenzen über den Bereich von Religion und Kirche hinaus waren die Folge. Eine Umgestaltung des traditionellen Alltagslebens und eine neue Einstellung zu Arbeit und Besitz führten letztendlich zum Entstehen der schwäbischen Produktivkräfte „Schaffen- Sparen-putzen“.[1]

Doch lassen sich diese verinnerlichten Handlungsmuster der württembergischen Bevölkerung tatsächlich nur auf den Pietismus zurückführen? An dieser Stelle will diese Arbeit einhaken und nach anderen möglichen Einflüssen auf diese Tugenden suchen und dabei die Ursache „Pietismus“ differenziert betrachten.

Die zeitliche Einordnung der Arbeit konzentriert sich dabei auf den Zeitraum von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Dieser relativ lange Zeitraum erscheint notwendig, da geistige Prägungen auf eine Bevölkerungsgruppe immer ein großes Maß an Kontinuität benötigen. Dies gilt für das Untersuchungsgebiet Altwürttemberg, das sich durch seine homogene und rein protestantische Bevölkerungsstruktur sowie durch seine sehr enge Verbindung von kirchlicher und weltlicher Ordnung auszeichnet. Doch auch die pietistische Bewegung in Württemberg weist sich durch Einheit und Kontinuität aus.[2]

Es stellt sich also nicht die Frage nach theologischen Inhalten, Konzeptionen und Auseinandersetzungen des Pietismus. Vielmehr soll es in dieser Arbeit um dessen praktische Auswirkungen auf das öffentliche Leben in Württemberg gehen beziehungsweise um die Frage nach der Entstehung der schwäbischen Tugenden. Letztlich werden also die Beziehungen zwischen Religiosität und Alltagsleben behandelt.

Gerade diese Frage wurde bisher beim Pietismus nur spärlich behandelt. Die Geschichtsschreibung der pietistischen Bewegung bezieht sich traditionell vor allem auf die Biographien wichtiger pietistischer Persönlichkeiten, auf theologische Kontraste oder wird in die allgemeine protestantische Kirchengeschichte eingebettet.[3] Praktische Auswirkungen des Pietismus auf das Alltagsleben sind dagegen kaum erforscht.

Die bestehenden Arbeiten zu den schwäbischen Tugenden bieten ein ähnlich unzureichendes Bild. Die Abhandlungen haben entweder zu populärwissenschaftlichen Charakter[4] oder stellen überhaupt keinen Bezug zum württembergischen Pietismus her beziehungsweise lehnen diese Verbindung ab.[5] Eine Ausnahme bildet lediglich die kurze Arbeit von Joachim Trautwein, der in seiner Untersuchung über die Sozialstruktur Württembergs auch den Pietismus als maßgebliche Kraft berücksichtigt.[6] Vor einer genauen Analyse der verschiedenen Einflüsse auf die schwäbischen Tugenden und Sozialstrukturen scheint zunächst aber ein kurzer Blick auf das Untersuchungsgebiet Altwürttemberg und eine Definition des Pietismus angebracht, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

2. Die Einbettung in den historischen Kontext

2.1 Altwürttemberg

Das Herzogtum Württemberg, welches bis zur Umgestaltung Deutschlands durch Napoleon im Jahr 1803 Bestand hatte, wird auch als Altwürttemberg bezeichnet. Die Grafen von Württemberg hatten ihren Herrschaftsbereich im mittleren Neckarraum durch Heirat und Erwerbungen zielstrebig ausgebaut und waren im 13. Jahrhundert schließlich zum wichtigsten Herrschergeschlecht Südwestdeutschlands aufgestiegen.

Folgerichtig wurde die Grafschaft 1495 zum Herzogtum erhoben.[7] Zu Beginn des 16. Jahrhunderts geriet das Land in zunehmende Turbulenzen, die 1519 in der Vertreibung des Herzogs Ulrich (1487-1550) durch den Schwäbischen Bund gipfelten. Für die folgenden 15 Jahre blieb das Herzogtum unter der Herrschaft der Habsburger.[8] Erst 1534 gelang Ulrich die Rückeroberung seines Landes und unmittelbar darauf die Durchführung der Reformation. Das Land umfasste zu diesem Zeitpunkt eine Größe von etwa 8.000 Quadratkilometern mit ca. 250.000 Einwohnern.[9] Im Gegensatz zum ansonsten territorial stark zersplitterten deutschen Südwesten wies das Herzogtum Württemberg ein geographisch nahezu geschlossenes Territorium auf.

2.2 Der Pietismus

Mit der Einführung des evangelisch-lutherischen Glaubens in Württemberg hielt eine völlig neue Glaubensrichtung Einzug in das Land. Die Heilsauffassung des Protestantismus sah, im Gegensatz zum Katholizismus, eine Erlösung durch den Glauben und nicht durch Taten wie Beichte und Ablass vor. Hinzu kam, ermöglicht durch Martin Luthers Bibelübersetzung, das Ende des ausschließlichen Bibelgebrauchs im Gottesdienst durch Geistliche. Von der Bibel als Volksbuch konnte man aufgrund der hohen Preise für ein solches Werk aber noch nicht sprechen.

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts stellte sich zunehmend Kritik an den bestehenden kirchlichen und geistigen Verhältnissen des Protestantismus ein. Dabei war der Pietismus die bedeutendste Frömmigkeitsbewegung. Obwohl er vor allem ein religiöses Phänomen darstelle, wies er ebenfalls historische Bedeutsamkeit durch räumliche, zeitliche, gesellschaftliche, geistige, kirchlich-konfessionelle und theologische Auswirkungen auf.[10] Gleichzeitig kann der Pietismus aber auch als europaweite Gegenbewegung zur Aufklärung angesehen werden, als ein konservatives Festhalten an biblischen Vorstellungen gegen die zunehmende Säkularisierung.[11] So ist es auch zu erklären, dass sich der Pietismus ungefähr gleichzeitig in England (als Puritanismus), den Niederlanden und Deutschland entwickelte und dann auf die Schweiz, Skandinavien, Osteuropa und die nordamerikanischen Kolonien auszugreifen begann.[12]

Der Pietismus wurde aber nie zu einer von allen Strömungen anerkanntem und damit geschlossenem System ausgebaut, weder in Deutschland noch in Europa.[13] Daraus resultierten unterschiedliche Vorstellungen über sittliche Maßstäbe und Lebenswandel in den verschiedenen Strömungen des Pietismus im Laufe der Jahrhunderte.

Der Begriff „Pietismus“ tauchte 1675 in den „Collegia Pietatis“ von Philipp Jakob Spener (1635-1705) in Frankfurt/Main zum ersten Mal auf. Dies waren religiöse Versammlungen im kleinen Kreis, die von den Pietisten neben den Gottesdiensten abgehalten wurden und auch als Konventikel oder Erbauungsstunden bezeichnet wurden. Aus der verkürzten Variante „Stunde“ leitete sich auch die eher abwertend gemeinte Bezeichnung „Stundenmänner“ für die Pietisten ab.

Ziel des Pietismus war ein bibelkonformes Leben und Handeln und damit die Wiederherstellung der urchristlichen Gemeinden. Dementsprechend wurde die Bibel als einzige Richtschnur und als Quelle absoluter Wahrheit anerkannt.[14] Folglich waren die pietistischen Versammlungen auch nahezu ohne Hierarchie aufgebaut um der Vorstellung nach einem allgemeinen Priestertum aller Gläubigen nachzukommen. Eine einfache und verständliche Glaubenslehre waren daher die Voraussetzung für den persönlichen Glauben jedes Einzelnen, der sich von der Sünde abwenden und eine neue Lebensführung beginnen sollte. Die persönliche Glaubensbeziehung zu Gott als wesentlicher Bestandteil des Pietismus sollte sich in einem frommen und arbeitsamen Leben auch nach außen hin ausdrücken.[15] Max Weber hat den Pietismus daher auch als asketische Form des Protestantismus bezeichnet. Die Askese fand dabei im Gegensatz zur außerweltliche Askese der mittelalterlichen Mönchsorden innerweltlich statt.[16]

Da die Konventikel eindeutig im Vordergrund standen, verblieb der Kirche als traditionelle Institution im Pietismus nur noch eine Nebenrolle. Das Verhältnis zu den protestantischen Kirchen reichte daher von einer innerkirchlichen Gruppierung des Pietismus (wie etwa in Württemberg) bis zur separierten Freikirche oder Sekte, wie dies überwiegend der Fall war.[17]

Die praktische Ausübung der pietistischen Geisteshaltung führte zu vielen Veränderungen des alltäglichen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens und wirkte sich damit auch auf Nicht-Pietisten aus, wie im folgenden noch zu sehen sein wird.[18]

Eine weitere Auswirkung war aus dem Anspruch der Weltverbesserung heraus das Entstehen einer bedeutenden missionarischen Arbeit sowie karitativer Einsätze unter der Führung des Pietismus.[19]

Im 18. Jahrhundert begann sich der Pietismus in den deutschen Territorien auszubreiten. Getragen wurde die Bewegung dabei von allen sozialen Schichten vom Fürsten- bis zum Bauernhof. Die Universitäten und das Bürgertum spielten aber die Vorreiterrolle.[20] Im württembergischen Herzogtum konnte die Bewegung zunächst kaum Fuß fassen. Erst in den Zwanziger Jahren des 17. Jahrhunderts finden sich erste Konventikel in den Kreisen der sogenannten Ehrbarkeit, insbesondere durch Pfarrer und Lehrer initiiert. Die Form und Akzeptanz des Pietismus hing immer von den jeweiligen politischen, sozialen, geistigen und kirchlichen Gegebenheiten eines Landes und einer Region ab. In Württemberg entwickelten sich aus dieser Konstellation von vorhandenen Strukturen zusammen mit dem Pietismus bestimmte sozialen Normen und Tugenden heraus. Wie groß der genaue Einfluss der pietistischen Bewegung dabei war, soll in den folgenden Kapiteln geklärt werden.

3. Pietistische Einflüsse

3.1 Pietistische Weltanschauung

Die Tugenden und Eigenschaften, die den Schwaben beziehungsweise Württembergern zugeschrieben werden, lassen leicht eine direkte Verbindung mit dem Gedankengut des Pietismus erahnen. Bereits Philipp Jakob Speners Schrift „Pia Desideria oder Hertzliches Verlangen nach Gottgefälliger Besserung der wahren Evangelischen Kirchen samt einigen dahin einfältig abzweckenden Christlichen Vorschlägen“ von 1675, die auch als die Grundlage des Pietismus bezeichnet wird, propagierte eine Vielzahl von Ideen um das Ideal des christlichen Lebens zu erreichen.[21] Neben den bereits erwähnten öffentlichen Bibellesestunden (Konventikel) sollte sich das praktisch gelebte Christentum nach Speners Ansicht vor allem durch Nächstenliebe auszeichnen.[22] In seiner radikalsten Form zielte dies auf das urchristliche Ideal der Gütergemeinschaft.[23] Christen waren nach Speners Auffassung immer nur Haushalter der Ihnen anvertrauten Güter, sowohl der geistigen als auch der materiellen. Erstere sollten daher zum Nutzen der Mitmenschen eingesetzt werden, woraus sich später der pietistische Missions- und Diakonieanspruch ableiten sollte. Materielle Güter mussten in Ordnung gehalten werden.[24] Aus dieser Forderung leitete sich wiederum die Faulheit, das Nicht-Arbeiten, als schlimmstes Vergehen ab. Der Pietismus verabscheute den Müßiggang und forderte gleichzeitig die Sonntagsheiligung als höchste Vorschrift. In Württemberg war dies aber bereits in den Kirchenordnungen des 16. Jahrhunderts und damit bereits lange vor dem Pietismus geregelt worden.

Die Schriften des in Frankfurt/Main tätigen Theologen Spener zeigten auch Auswirkungen auf Württemberg.[25] Seine Ideen, die sich dauerhaft in Württemberg zu verankern mochten und damit auch den schwäbischen Charakter prägten, waren aber noch weit von den orthodoxen Kirchenzuchtvorstellungen Johann Valentin Andreaes (1586-1654) und dessen württembergischen Kirchenkonventen entfernt, auf die später noch genauer eingegangen werden wird.[26]

3.2 Sauberkeit und Reinigung

Einen Zusammenhang zwischen der seelischen Reinigung des Pietismus und dem materiellen Sauberkeitsempfinden der Schwaben herzustellen, ist nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen. Der Pietismus des 17. Jahrhunderts hoffte auf eine konkrete Eschatologie, also ein baldiges Kommen Gottes, auf das die Welt vorbereitet sein musste. Die Sünden als seelischer Schmutz mussten daher genauso einer Reinigung unterzogen werden wie die sozialen Missstände in der Welt. Dies findet sich etwa in Johann Arndts (1555-1621) „Paradieß-Gärtlein“, in dem Jesus als Liebhaber der Reinheit bezeichnet wird und zu dem um die Abwendung von dem giftigen Gestank der Sünden gebetet wird.[27] Zur Bekämpfung der sozialen Missstände ist erneut die Missionierung und die karitative Arbeit zu nennen, mit der die Welt gesäubert werden sollte.

[...]


[1] Zu dieser Formulierung siehe Unseld, Werner, Besen. Die schwäbische Verbesserung der Sünder. Vom Kirchenkonvent zur Kehrwoche, in: Landeskirchliches Museum Ludwigsburg (Hrsg.), Zwischen Kanzel und Kehrwoche. Glauben und Leben im evangelischen Württemberg, Textband (Kataloge und Schriften des Landeskirchlichen Museum Bd. 1), Ludwigsburg 1994, S. 140-149, S. 141.

[2] Vgl. dazu Lehmann, Hartmut, Pietismus und weltliche Ordnung in Württemberg vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Stuttgart 1969, S. 19.

[3] Siehe etwa Brecht, Martin (Hrsg.), Der Pietismus vom siebzehnten bis zum frühen achtzehnten Jahrhundert (Geschichte es Pietismus Bd. 1), Göttingen 1993.

[4] Beispielsweise Reichert, Andreas, Die Schwäbische Kehrwoche, Rothenburg/Tauber 1991.

[5] Unseld, Besen, 1994. Sowie Härtling, Peter, Die Kehrwoche. Vier Hintergründe einer Leidenschaft, in: Kleemann, Georg (Hrsg.), Schwäbische Curiosa, Tübingen 1974, S. 63-70.

[6] Trautwein, Joachim, Religiosität und Sozialstruktur. Untersucht anhand der Entwicklung des württembergischen Pietismus (Calwer Hefte 123), Stuttgart 1972.

[7] Vgl. Deetjen, Werner-Ulrich, Studien zur Württembergischen Kirchenordnung Herzog Ulrichs 1543­1550. Das Herzogtum Württemberg im Zeitalter Herzog Ulrichs (1498-1550), die Neuordnung des Kirchengutes und der Klöster (1534-1547) (Quellen und Forschungen zur Württembergischen Kirchengeschichte Bd. 7), Stuttgart 1981, S. 1.

[8] Vgl. Deetjen, Studien Württembergische Kirchenordnung, 1981, S. 11ff.

[9] Vgl. ebda., S. 2.

[10] Vgl. Brecht, Pietismus vom 17.-18. Jahrhundert, 1993, S. 1.

[11] Vgl. ebda., S. 2.

[12] Vgl. ebda., S. 1.

[13] Vgl. Lehmann, Pietismus und weltliche Ordnung, 1969, S. 18.

[14] Vgl. Sernatinger, Bettina, Wort-reich und bild-schön. Bildung und Kunst im lutherischen Württemberg, in: Landeskirchliches Museum Ludwigsburg (Hrsg.), Zwischen Kanzel und Kehrwoche. Glauben und Leben im evangelischen Württemberg, Textband (Kataloge und Schriften des Landeskirchlichen Museum Bd. 1), Ludwigsburg 1994, S. 17-31, S. 18.

[15] Vgl. Weber, Max, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss einer verstehenden Soziologie, 5. revidierte Auflage Tübingen 1980, S. 344.

[16] Vgl. ebda., S. 344.

[17] Vgl. Brecht, Pietismus vom 17.-18. Jahrhundert, 1993, S. 2.

[18] Vgl. Wallmann, Johannes, Der Pietismus (Die Kirche in ihrer Geschichte Bd. 4 O1), Göttingen 1990, S. 7.

[19] Vgl. Brecht, Pietismus vom 17.-18. Jahrhundert, 1993, S. 1.

[20] Vgl. Lehmann, Pietismus und weltliche Ordnung, 1969, S. 16.

[21] Vgl. Brecht, Martin, Philipp Jakob Spener, sein Programm und dessen Auswirkungen, in: ders. (Hrsg.), Der Pietismus vom siebzehnten bis zum frühen achtzehnten Jahrhundert (Geschichte es Pietismus Bd. 1), Göttingen 1993, S. 218-389, S. 302.

[22] Vgl. Wallmann, Der Pietismus, 1990, S. 47.

[23] Eine solche Extremform praktizierte etwa der Niederländer Jean de Labadie (1610-1674) mit seiner in kommunistischer Gütergemeinschaft lebenden Hausgemeinde in Amsterdam. Vgl. dazu Ebda., S. 31.

[24] Vgl. Brecht, Philipp Jakob Spener, 1993, S. 305.

[25] Vgl. ebda., S. 279.

[26] Vgl. ebda., S. 312.

[27] Vgl. Frey, Manuel, Der reinliche Bürger. Entstehung und Verbreitung bürgerlicher Tugenden in Deutschland 1760-1860 (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Bd. 119), Göttingen 1997, S. 50­53.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Die Entstehung der schwäbischen Tugenden im Zusammenhang mit dem Einfluss des Pietismus in Württemberg (16. bis 18. Jahrhundert)
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Über Reste. Zur Technik- und Kulturgeschichte des Abfalls
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
30
Katalognummer
V149173
ISBN (eBook)
9783640596454
ISBN (Buch)
9783640596072
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Herzogtum Württemberg, Württemberg, Pietismus, Religionsgeschichte, Alltagsgeschichte, Sozialgeschichte, Protestantismus, Moral, Tugend, Kehrwoche, Schwaben, Schwäbisch, Theologie, Kultur, Gesellschaft, Neuzeit, Sparsamkeit, Fleiß, Genügsamkeit, Strebsamkeit, Arbeit, Evangelisch, Kirche, Reformation, Kirchengeschichte, Sozialstruktur, Martin Luther, Puritanismus, Puritaner, Konventikel, Altwürttermberg, Süddeutschland, Landesgeschichte, Baden-Württemberg, Max Weber, Herrnhuter Brüdergemeinde, Altpietistische Gemeinschaft, Christentum, Konsistorium, Württembergische Landeskirche, Johann Albrecht Bengel, Konvent, Kirchenkonvent
Arbeit zitieren
Simon Gonser (Autor), 2005, Die Entstehung der schwäbischen Tugenden im Zusammenhang mit dem Einfluss des Pietismus in Württemberg (16. bis 18. Jahrhundert), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149173

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