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Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky

Anwendbarkeit der Salutogenese bei Krebserkrankungen

Title: Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky

Seminar Paper , 2010 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Janine Schluzy (Author)

Health - Miscellaneous
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Eine Krebserkrankung ist ein traumatisches Ereignis im Leben eines Menschen und erschüttert diesen, egal ob die Krankheit im Kindesalter auftritt oder im fortgeschrittenen Erwachsenenalter. Keine Fachrichtung lässt so viel Raum für Spekulationen wie die Onkologie. Denn die genau Ursache einer Krebserkrankung ist bis heute nicht geklärt, bis lang sind nur prädisponierende Faktoren bekannt. Vor diesem Hintergrund stellte sich mir die Frage, ob es den ein alternatives Konzept gibt, statt dem rein pathologischen, welches Möglichkeiten schafft, besser mit der Diagnose Krebs umzugehen. Aaron Antonovsky schuf ein Gesundheitskonzept welches sich der Frage zu wandte, warum Menschen gesund bleiben und Einige schwere Erkrankungen besser bewältigen und durchstehen als Andere. In der nachfolgenden Hausarbeit wird Antonovskys Konzept vorgestellt, im Anschluss wird Bezug auf die Anwendbarkeit bei Krebserkrankungen genommen und den Abschluss bildet die kritische Würdigung mit Stärken und Schwächen der Salutogenese.

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Inhaltsverzeichnis

1 RÜCKBLICK IN EIN VERGANGENES JAHRHUNDERT

2 DAS KONZEPT DER SALUTOGENESE

2.1 ENTSTEHUNG UND GRUNDLAGEN DES KONZEPTES

2.2 DAS KOHÄRENZGEFÜHL

2.3 DAS GESUNDHEITS- KRANKHEITS- KONTINUUM

2.4 STRESSOREN, SPANNUNGSZUSTÄNDE & GENERALISIERTE WIDERSTANDSRESSOURCEN

3 ANWENDBARKEIT DER SALUTOGENESE BEI KREBSERKRANKUNGEN

3.1 SALUTOGENETISCHE BEHANDLUNGSPFADE IN DER PSYCHOONKOLOGIE

3.2 MÖGLICHKEITEN ZUR STÄRKUNG DES KOHÄRENZGEFÜHLS

4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER SALUTOGENESE

4.1 STÄRKEN

4.2 SCHWÄCHEN

5 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gesundheitskonzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky im Hinblick auf seine Anwendbarkeit bei der Bewältigung von Krebserkrankungen, um ergänzend zum rein pathologischen Modell Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität und Krankheitsbewältigung aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Entstehung der Salutogenese nach Aaron Antonovsky
  • Die drei Komponenten des Kohärenzgefühls: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit
  • Zusammenhang zwischen Stressoren, Spannungszuständen und Widerstandsressourcen
  • Integrative Ansätze in der Psychoonkologie zur Stärkung der Patienten
  • Kritische Analyse des Modells hinsichtlich Stärken und Schwächen im klinischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.1 salutogenetische Behandlungspfade in der Psychoonkologie

Die permanente Übelkeit, verstärkte Anfälligkeit für Virusinfekte sowie die ständige Abgeschlagenheit sind krankheits- und behandlungsbedingte Symptome einer Krebserkrankung. Ziel jeder Behandlung ist die Linderung der Symptome. Die moderne Krebsbehandlung beinhaltet psychoonkologische Betreuungsansätze, welche die Ziele einer Krebsbehandlung erweitert haben, um die Verbesserung der psychosozialen Anpassung an die Krankheit und deren Folgen. Weiß benennt folgende Behandlungsziele:

Stärkung des Selbsthilfepotentials, der Selbstkontrolle und der Selbstverantwortung

Gefühle offen auszusprechen (insbesondere Angst, Wut und andere negative Gefühle)

Abbau von Angst, Depressionen, Hilf- und Hoffnungslosigkeit

Steigerung des Selbstwertgefühls

Verbesserung der mentalen Einstellung zur Krebserkrankung

Förderung der personalen Ressourcen und der verbleibenden Gesundheit

Kommunikation zwischen allen Beteiligten verbessern

Antonovsky benannte schon die Wichtigkeit der Ressourcenorientierung, der Selbstverantwortung und der Kompetenzstärkung in seinem Konzept, welche in den oben genannten Behandlungszielen wieder zu finden sind. Der Fokus salutogenetischer Behandlungspfade liegt in dem Prozess der kognitiven Umdeutung und Neu- Bewertung in Richtung der gesunden sowie gesunderhaltenden Faktoren. Der Mensch soll wieder Sinn in seinen Handlungen spüren, er soll Sinnhaftigkeit erfahren. Durch die Lebendbedrohlichkeit der Krebserkrankung, wird der Mensch handlungsunfähig und es kommt zu einem Kontrollverlust über sein eigenes Leben. Der selbstverantwortliche Umgang mit der eigenen Gesundheit, befähigt den Menschen wieder handlungsfähig zu werden. Er erlernt wie er seine Ernährung und seine Bewegungsgewohnheiten verändern kann, erlernt eine bessere Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse. Komplementiert werden salutogenetische Behandlungspfade in der Psychoonkologie zum Beispiel durch eine Verhaltenstherapie, eine Kunsttherapie, Gruppentherapie sowie Entspannungsübungen (Weis 1997, S. 109f). Festzuhalten ist, das die Salutogenese, ein Konzept ist, welches sehr wertvoll ist. Doch besonders bei der Übertragung auf Menschen mit Krebserkrankungen, fehlt es weitestgehend an empirischer Überprüfung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 RÜCKBLICK IN EIN VERGANGENES JAHRHUNDERT: Das Kapitel beleuchtet den historischen Wandel der Medizin von einer rein pathologischen hin zu einer salutogenetischen Perspektive, motiviert durch die Notwendigkeit, Patienten bei schweren Diagnosen besser zu unterstützen.

2 DAS KONZEPT DER SALUTOGENESE: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Modells, insbesondere das Kohärenzgefühl mit seinen Dimensionen und das Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, detailliert eingeführt.

3 ANWENDBARKEIT DER SALUTOGENESE BEI KREBSERKRANKUNGEN: Dieses Kapitel verknüpft die Theorie mit der klinischen Psychoonkologie und zeigt auf, wie durch Ressourcenstärkung die psychosoziale Anpassung an eine Krebserkrankung gefördert werden kann.

4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER SALUTOGENESE: Es erfolgt eine wissenschaftliche Bilanzierung, die sowohl die Stärken des integrativen Modells als auch die Schwächen hinsichtlich der empirischen Nachweisbarkeit und der Komplexität benennt.

5 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst zusammen, dass die Salutogenese ein wertvoller, wenn auch noch weiter zu erforschender Ansatz ist, um Menschen bei der Krankheitsbewältigung ganzheitlich zu begleiten.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Kohärenzgefühl, Psychoonkologie, Gesundheits-Krankheits-Kontinuum, Widerstandsressourcen, Stressoren, Krankheitsbewältigung, Gesundheitsförderung, Aaron Antonovsky, Lebensqualität, pathologische Sichtweise, Ressourcenorientierung, Anpassung, psychosoziale Gesundheit, Ganzheitlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das salutogenetische Gesundheitskonzept nach Aaron Antonovsky und prüft, inwiefern dieses theoretische Modell genutzt werden kann, um Krebspatienten in ihrem Umgang mit der belastenden Diagnose zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Salutogenese, die Bedeutung des Kohärenzgefühls, der Einfluss von Stressoren auf den Gesundheitszustand sowie praktische Anwendungen in der psychoonkologischen Betreuung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein alternatives, ergänzendes Konzept zum rein pathologischen Blick auf Krebs darzustellen, welches die Stärkung persönlicher Ressourcen und die Verbesserung der Lebensqualität in den Vordergrund rückt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, wobei bestehende Konzepte der Salutogenese analysiert und auf den spezifischen Kontext der Onkologie übertragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Kernkomponenten der Salutogenese, überträgt diese auf klinische Behandlungspfade in der Psychoonkologie und würdigt das Modell anschließend kritisch hinsichtlich seiner Stärken und Schwächen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Salutogenese, Kohärenzgefühl, Psychoonkologie, Ressourcenorientierung, Krankheitsbewältigung und Gesundheits-Krankheits-Kontinuum.

Warum ist das Kohärenzgefühl für Krebspatienten so bedeutsam?

Ein starkes Kohärenzgefühl hilft dem Patienten, die chaotische Situation der Diagnose besser zu strukturieren, die Behandlung als bewältigbar wahrzunehmen und trotz der Erkrankung einen Sinn in seinem Leben zu finden.

Welche Grenzen sieht die Autorin bei der Anwendung des Modells?

Die Autorin weist darauf hin, dass das Konzept theoretisch zwar sehr wertvoll ist, es bei der direkten Anwendung auf Krebserkrankungen jedoch weitestgehend an einer fundierten empirischen Überprüfung fehlt.

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Details

Title
Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky
Subtitle
Anwendbarkeit der Salutogenese bei Krebserkrankungen
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
2,0
Author
Janine Schluzy (Author)
Publication Year
2010
Pages
17
Catalog Number
V149175
ISBN (eBook)
9783640609215
ISBN (Book)
9783640609604
Language
German
Tags
Gesundheitskonzept Antonovsky Anwendbarkeit Salutogenese Krebserkrankungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Schluzy (Author), 2010, Das Gesundheitskonzept von A. Antonovsky, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149175
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